Hallo zusammen,
beim Zylinder meiner ETZ 150 sind die Bohrungen für den Ansaugstutzen außermittig. Das führt dazu, dass die Öffnung Ansaugstutzen+Isolierflansch nicht exakt über der Ansaugöffnung des Zylinders liegt. Zylinderseitig wurde der Ansaugweg an der Stelle nachgearbeitet, so dass keine harte Kante entsteht. Ob das schon im Werk passiert ist oder nachträglich weiß ich nicht. Ich habe den Zylinder vor vielen Jahren als Tauschzylinder erhalten.
Da dieser Zylinder eine neue Chance bekommen soll, überlege ich, die Bohrungen für den Ansaugstutzen zu korrigieren. Damit soll - im Sinne des Antituning - wieder ein gerader Ansaugweg entstehen. Allerdings sind auch bei meinen zwei anderen ETZ 150 Zylindern die Öffnungen Ansaugstutzen - Zylinder nicht deckungsgleich. Und auch dort ist der Zylinder jeweils nachbearbeitet, damit keine harte Kante entsteht.
Daher meine Frage: Gibt es einen technischen Grund, dass das so gemacht wurde? Oder habe ich tatsächlich 3x ungünstige Serientoleranzen?
Anbei zwei Bilder (des gleichen Zylinders). Das rechte Bild mit aufgelegtem Isolierflansch wäre die perfekt passende Position. In diesem Fall ist auch die äußere Form des unteren Angusses am Zylinder deckungsgleich zum Isolierflansch. Andernseits ist an der Stelle, wo aktuell meine untere Bohrung ist, der Anguss am Zylinder dicker, so dass die Schraube tiefer im Material steckt.
Falls es keinen technischen Grund gibt, würdet ihr mir überhaupt zum Verschließen der alten Löcher und Neubohren raten oder kostet das Stabilität insbesondere für die untere Schraube? Gerade im Standgas schüttelt sich der Motor meiner 150er schon zum Teil ziemlich derbe.