Alles rund und über die Ausstattung zum Schrauben.
22. Dezember 2009 10:46
Hi MZ-Schraubers, ich bin auf der suche nach einem Gewindebohrer (M42x1), ist für die Nabe einer MZ BK 350 (Abschlussmutter), die ersten 2 Gewindegänge sind etwas gequetscht und müssten einfach nur mal nachgeschnitten werden. Nach meinen Infos zufolge, soll es so ein Gewindebohrerr nicht geben, aber irgend jemand muss dieses Gewinde hergestellt haben,oder? wurde es vielleicht gedreht?
Grüße Tom
22. Dezember 2009 11:05
Hallo Tom
Ein ähnliches Problem hatte ich mal an einer Guzzi KW
Habe mir dann eine passende Schraube besorgt,vorne leicht konich gedreht und seitlich
3 Schlitze gefeilt(oder Flex).Sieht dann so ähnlich wie ein Gewindebohrer aus.
Wenn du eine gute Qualitätsschraube nimmst,geht das sehr gut.
Guden Willi
22. Dezember 2009 11:43
Hi, so ne idee kam mir auch schon, jetzt brauch ich nur so ne schraube oder ich nehme einen härtbaren Stahl , dann ein gewinde draufdrehen und danach härten, anschließend die Freiräume ausarbeiten. Muss mal schauen wie ich dass ganze mache, nix is unmöglich "MZ". hihi...
Danke Dir !!!
Grüße Tom
22. Dezember 2009 12:13
Hallo Tom
Das musst du gar nicht härten!Wenn du eine 10.6 Schraube nimmst reicht das allemal.
Bei mir hatte irgendein Rotwein geschwängerter Italiener den Alu Kurbelwellenstopfen anstatt
im Alu,im Gewinde verstemmt
Und dementsprechend den Anfang in der gehärteten Kurbelwelle das Gewinde gehimmelt.
Mit der beschriebenen Schraube lies sich das ganze wieder retten.
Viel Erfolg dabei.
Guden Willi
22. Dezember 2009 12:38
Es ist durchaus möglich, das bei mir auf Arbeit so ein Gewindebohrer vorrätig ist. Ich schaue im neuen Jahr danach, schreib mich ab der ZWEITEN Januarwoche mal mit PN an, ich bringe ihn, wenn vorhanden, dann mit zu Eikes Wintertreffen !
22. Dezember 2009 13:31
Das geht mit einer Gewindefeile, einfach mal danach googeln ... unter anderem erhältlich bei Louis:
http://www.louis.de/promotion/gewindefeile_metrisch.aspDas kurze Ende ist für Innengewinde.
Gryße!
Andreas, der motorang
22. Dezember 2009 13:32
Wenn nur die ersten Gewindegänge vernudelt sind, dann nimm eine Gewindefeile.
http://www.autoschrauber.de/content/000 ... efeile.jpgDas auf dem Foto unscharf im Vordergrund sich befindende Ende ist für das Befeilen von Innengewinden. Mir hat so ein Feilchen schon sehr viele Märker und Euronen, vor Allem aber Zeit und Rennerei gespart.
Wie das geht, steht
HIER.
Gruß
Hans
Edith stellt gerade fest, dass der Andi eine Minute schneller war
22. Dezember 2009 13:44
Hi Gespann Willi und trabimotorrad und all die anderen, vielen lieben Dank für eure Bemühungen!!
LG Tom
Zuletzt geändert von
mzts150 am 22. Dezember 2009 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
22. Dezember 2009 13:48
Gude Ihr Leud
Das mit der Gewindefeile funktioniert aber nicht wenn die Welle gehärtet ist.
Das hatte ich auch probiert an der KW.
Darauf hatte ich ich mir ein Gewinde Nachschneider gebaut.
Und um vorzubeugen,habe nicht nur Zweiradmechaniker gelernt sondern auch was
vernünftiges wie Betriebsschlosser
Guden Willi
22. Dezember 2009 13:53
soll es ein sackloch gewindebohrer sein oder ein für durchgangslöcher? das ist wichtig wegen den anschnitt des schneidbohrers. bei einer mutter denke ich mal, das du ein durchgangsbohrer brauchst (ich kenne das teil ja nich)
wenn das alles nicht hilft und es womöglich keinen gibt musst du es nachschneiden auf ner drehmaschiene. ich werde in januar mal unseren werkzeugmenschen auf arbeit fragen, aber große hoffnung kann ich dir nicht machen. M42x1,5 ist bestimmt da, aber mal 1???
22. Dezember 2009 14:02
Du Willi, mir ist klar das Werkzeugstahl (Feile)nur bedingt härter ist als ein Einsatzgehärtetes Gewinde ( z.B. Kurbelwelle), zum Glück handelt es sich nur um eine Elektrongussnabe (BK 350) ist glaub ne art Aluguss mit Magnesium. Hab auch Schlosser gelernt, daher keine neuen Infos

, wie du schon gesagt hab was "Gescheites" gelernt.
LG
22. Dezember 2009 14:09
mal ne blöde frage, ist das nicht feingewinde? bin jetzt zu faul um zu schauen aber, mir war so. egal, ich gehe mal schauen.
lg mario
22. Dezember 2009 14:10
Hi VW 25, also ich suche eigendlich ein sogenannten Fertiggewindeschneider für Sacklöcher. Der hat nämlich einen kleineren Anschnitt als normale Gewindebohrer (3-Teilige) und der Freiraum ist spiralförmig, um die Späne aus der Bohrung beförden zu können.
LG
22. Dezember 2009 14:56
das ist alles eins heute. vor- mittel und fertigschneider. es sei den wir haben noch nen wmw satz aus ddr zeiten. wir nehmen da immer maschienengewindebohrer. da brauch man bloß einen gang schneiden für ein maßhaltiges gewinde. und das mit der spiralform kann man sich stereiten. es gibt welche mit einen linken drall und welche mit einen rechten drall. die mit den linken drall, schieben die späne vor sich hin, also aus der bohrung nach vorn raus: für durchgangslöcher und der rechtsgedrallte, schiebt sie nach hinten: für sacklöcher
22. Dezember 2009 15:07
Wie dem auch sei, muss mal schauen wie ich es am besten mache!
LG
22. Dezember 2009 15:15
Wenn Du das Gewinde nur nachschneiden musst, sind Anschnitt und Drallrichtung völlig schnuppe. Erst bei Serienfertigungen wird das interessant.
Gehärtetes Gewinde: Eigentlich sollte das Gewinde auf der Kurbwelle hoch vergütet sein, also bei Weitem weicher als der gehärtete Werkzeugstahl der Gewindefeile.
Gruß
Hans
22. Dezember 2009 21:55
Das M42x1 Feingewinde hat auch die Telegabelmutter der 32- iger MZ-Gabel.
Im Fachhandel kostet der Satz mit Vor- und Gutschneider fast 200 Euronen. Also bleibt wahrscheinlich nur das Ausborgen.
Man kann so ein Gewinde aber auch auf einer CNC-Fräsmaschine fertigen.
Gruß Jörg
28. Dezember 2009 09:12
Hi Jungs,
die Sache hat sich erledigt, war bei einem Kunpel der hat dann mit Hilfer einer Gewindfeile das Gewinde nachgeschabt und siehe da, es funktioniert!!
Somit ist dass Thema ERLEDIGT!!!!
LG Tom
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