Alles rund und über die Ausstattung zum Schrauben.
8. November 2011 08:54
Mahlzeit!
Vom Nachbarn hab ich nen Schwung Werkzeug (natürlich aus Schmalkalden stammend) bekommen, aber damit ein mittelschweres Problem, denn es is teilweise ziemlich angerostet. Bei weitem noch nich durch, aber es gibt eben unschöne braune Hände

Wie bekomm ich das schnell, günstig u effektiv wieder in einen benutzbaren Zustand?
Gruss
Mutschy
8. November 2011 08:58
Entfetten, Oxalsäure und schnell wieder einölen
geht aber nur bei Eisen (Rost)
8. November 2011 09:01
moin moin
Suchfunktion "Tank entrosten "
Sollte auch mit Werkzeug wirken
alternativ-
lege das Werkzeug in Caramba und putze dann gründlicht
lege das Werkzeug in Bremsflüssigkeit und putze dann gründlicht
8. November 2011 09:08
Ich danke für die Hinweise u werd mal mein Glück mit Bremsflüssigkeit versuchen. Hab nämlich auch ein Fläschchen Globo Bremsflüssigkeit (noch "echte Friedensware") bekommen, die ich definitiv nicht mehr als solche einsetzen, sondern mit DOT4-Bremsflüssigkeit zu ner Reinigungsmischung verarbeiten werde. Reichen ca 24 h im Bremsflüssigkeitsbad, oder sollte das Werkzeug länger drin liegen?
Gruss
Mutschy
8. November 2011 09:10
versuche es doch mal mit Biodiesel, der ist so aggressiv, Vergaserteile werden damit auch schön sauber,
ich selbst nutze den Biosprit immer für das Reinigen der Gabelteile vor der Reparatur...da haut es hin ...
Versuch macht kluch ... oder so ...

PS: ich habe übrigens auch noch kleine DDR-Bestände an "Leunamot" ...
8. November 2011 09:22
Einfach in Säure einlegen und warten. Mach ich immer so. Und die Flüssigkeit ist oft wiederzuverwenden
8. November 2011 09:42
@RT-Tilo:
Leunamot hab ich auch noch, aber das wollte ich mir für später bzw richtige Mistarbeiten aufbewahren. Wird ja auch nich mehr produziert u so ne knappe Literflasche is schnell leergespielt

Biodiesel hab ich auch schon überlegt, zumal der Liter bestimmt billiger is als Bremsflüssigkeit

Also gehts demnächst zur Tanke, mal n paar Literchen holen u probieren... Feedback kommt definitiv

Gruss
Mutschy
8. November 2011 09:45
Ich würde von der Manscherei mit Bremsflüssigkeit die Finger lassen.
Versuche das mit dem Biodiesel oder als Säure, wenn du erst welche beschaffe mußt, kannst du Citronensäure nehmen, das Päckchen Granulat ist in der Drogerie nicht teuer und du hast hinterher keine große Entsorgungsprobleme (abgesehen davon, daß du sie mehrmals verwenden kannst)
Falls notwendig, mechanisch säubern kannst du mit Schleifvlies
8. November 2011 09:55
mutschy hat geschrieben:Vom Nachbarn hab ich nen Schwung Werkzeug (natürlich aus Schmalkalden stammend) bekommen, aber damit ein mittelschweres Problem, denn es is teilweise ziemlich angerostet. Bei weitem noch nich durch, aber es gibt eben unschöne braune Hände

Wie bekomm ich das schnell, günstig u effektiv wieder in einen benutzbaren Zustand?
was für Werkzeug ist es denn?
Wenn es Maul/ Ringschlüssel sind würde ich da einfach mal den Kloreiniger oder Abflußreiniger ausprobieren.
Nur rostet es danach wieder wenn es nass oder mit O2 in Verbindung kommt.
Du kannst es aber auch sicher billig verzinken lassen, elektrolytisch sollte das einfach gehen.
Bei Werkzeugen mit Gelenken (Kombizange etc.) würde ich das lassen.
8. November 2011 09:56
Drahtbürste -> einölen -> abwischen -> fertig und hält wieder ein halbes Leben...
8. November 2011 10:05
verzinken und du hast ruhe!!!
8. November 2011 13:15
Verzinken ist nur gut, wenn die Werkzeuge hinterher in die Vitrine zum Anschauen kommen. Bei normalem Gebrauch platzt die Zinkschicht ab, etwa auf Maulschlüsseln.
Ich habe alte Werkzeuge an der Ständerbohrmaschine entrostet. Einfach eine große Topfdrahtbürste rein, grobe Handschuhe an und dann werden die Teile ruck zuck abgeschwabbert, danach Öl drauf und FERTIG. Sieht aus wie frisch aus der HO-Eisenwarenhandlung

Die hemie würde ich mir für schwierigere Fälle aufheben.
PS. Leunamot hat eine tolle Effizienz, da wird wirklich jeder Motor sauber - leider ist das Zeug auch nicht nicht sehr gesund, und nicht zu sagen kreuzgefährlich ungesund. Biodiesel ist besser, sollte man aber auch nicht trinken.

)
8. November 2011 13:24
DAS soll wohl ganz gut funktionieren.
8. November 2011 13:29
Das habe ich mit Soda schon erfolgreich gemacht. Hat den bestechenden Vorteil, daß nur der Rost entfernt wird und nichts vom gesunden Material.
8. November 2011 14:49
Drahtbürsteneinsatz in Akkuschrauber eingesetzt, Schlüssel eingespannt, obere Hälfte gereinigt, umgedreht und andere Hälfte gereinigt, dann mit Feinmechaniköl eingesprüht, liegen lassen, abgewischt. Rostet nicht seit über einem Jahr und ist immer in meinem TS-Seitenfach. Allerdings habe ich mir eine Stoff-Werkzeugtasche nähen lassen, aus den Hosenbeinen einer alten Jeans.
8. November 2011 17:00
GERIAD ALLFIX!
Kuckst du
HIER
8. November 2011 18:10
ohne chemiesche Keule und schnell dazu..
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8. November 2011 18:16
Strahlen, lackieren, fertig.
Da wo das Werkzeug benutzt wird geht der Lack natürlich ab, aber sonst hält er. Mach ich bei rostigem Werkzeug immer so.
8. November 2011 18:44
Nehm dir doch einfach einen Dreieckschleifer zu Hand und schleife das Werkzeug ab. Danach sprühst du das ganze Werkzeug mit WD 40 ein.
Ich habe das auch gemacht und das Ergebnis ist ohne viel Aufwand sehr gut geworden
Das untere Werkzeug ist noch unbehandelt und das obere schon gemacht:

so sah das Werkzeug aus als ich es bekam

Jetzt nach meiner Auferbeitung sieht es so aus

Ich habe das ganze vor einem Jahr gemacht und es hat nicht mehr angefangen zu Rosten.
8. November 2011 19:11
rausgucker hat geschrieben:Verzinken ist nur gut, wenn die Werkzeuge hinterher in die Vitrine zum Anschauen kommen. Bei normalem Gebrauch platzt die Zinkschicht ab, etwa auf Maulschlüsseln.
aber nicht bei galvanisch verzinkten Werkzeugen.
Passiert bei Schrauben ja auch nicht.
9. November 2011 10:25
Norbert hat geschrieben:rausgucker hat geschrieben:Verzinken ist nur gut, wenn die Werkzeuge hinterher in die Vitrine zum Anschauen kommen. Bei normalem Gebrauch platzt die Zinkschicht ab, etwa auf Maulschlüsseln.
aber nicht bei galvanisch verzinkten Werkzeugen.
Passiert bei Schrauben ja auch nicht.
Genau.
UHEF
PS.:"Ich hab auch festgestellt, daß es sich mit blankem Werkzeug besser arbeitet, denn den gelb verzinkten 10 -ner hab ich öfter in der Hand als den schwarz verzinkten."
9. November 2011 10:33
Rost verschwindet von selbst durch Gebrauch der Werkzeuge!
9. November 2011 10:34
rausgucker hat geschrieben:Verzinken ist nur gut, wenn die Werkzeuge hinterher in die Vitrine zum Anschauen kommen. Bei normalem Gebrauch platzt die Zinkschicht ab,---)
Das kommt drauf an wie man verzinken läßt--> Feuerverzinken oder Galvanisch!!!
9. November 2011 17:13
Na dann verat ich euch mal mein kleines Geheimnis.
Vergeßt alles an Entrostern was Ihr bisher gehört habt.
Es gibt da den Drogeriemarkt Rossmann. Und der hat den Domol Essigreiniger im Sortiment. Der Liter weit unter einem Euro. Selbst große Tele entroste ich damit. 5 Flaschen pur in einen Eimer entleert da kann man auch mal was großes reintun. Oder 10 Pullen in den vorher entfetteten Tank. Aber bitte draußen machen, weil das sehr agressiv ist. Alte Schrauben entroste ich damit bervor sie in die Galvanik kommen.
Billige Chinaschrauben sind nach zwei bis 3 Tagen allerdings kaputt. (haben das denn auch verdient).
Aber es muss der Essigreiniger von Domol sein. Nach dem Entrosten sorgfältig mit klarem Wasser spülen, mit Lappen oder Heißluft Trocknen und mit Sprühöl konservieren.
Den Reiniger mit max. 20% verdünnen.
Gruß Hardi
9. November 2011 17:20
Gespannfahrer hat geschrieben:Rost verschwindet von selbst durch Gebrauch der Werkzeuge!

Oder Mischmaschine mit ein paar Schaufeln Spltt, das Werkzeugt dazu , lose oder an den einbauten anbinden, und dann immer schön
kreisen lassen....
9. November 2011 17:34
Hardi hat geschrieben:Na dann verat ich euch mal mein kleines Geheimnis.
Vergeßt alles an Entrostern was Ihr bisher gehört habt.
Es gibt da den Drogeriemarkt Rossmann. Und der hat den Domol Essigreiniger im Sortiment. Der Liter weit unter einem Euro. Selbst große Tele entroste ich damit. 5 Flaschen pur in einen Eimer entleert da kann man auch mal was großes reintun. Oder 10 Pullen in den vorher entfetteten Tank. Aber bitte draußen machen, weil das sehr agressiv ist. Alte Schrauben entroste ich damit bervor sie in die Galvanik kommen.
Billige Chinaschrauben sind nach zwei bis 3 Tagen allerdings kaputt. (haben das denn auch verdient).
Aber es muss der Essigreiniger von Domol sein. Nach dem Entrosten sorgfältig mit klarem Wasser spülen, mit Lappen oder Heißluft Trocknen und mit Sprühöl konservieren.
Den Reiniger mit max. 20% verdünnen.
Gruß Hardi
würde ich nicht machen genauso wie ich zitronensäure meiden würde für sowas. diese säuren ätzen nicht selektiert, die greifen auch blankes eisen an, also gute substanz, ich habe noch 17l oxalsäure von der tankentrostung, damit mache ich immer wieder kleine sachen rostfrei, geht wunderbar. und es bleibt eine leicht patinierte stahloberfläche zurück, die man mit phosphorsäure erhalten kann oder eben einölt.
9. November 2011 20:44
mutschy hat geschrieben:Bei weitem noch nich durch, aber es gibt eben unschöne braune Hände
So klinisch sauber arbeitest Du

? Meine Hände sind eigentlich immer zu schwarz vom Ölschmodder, als dass man Rostbräune noch erkennen könnte

...
Drahtbürste + Altöl +...
Gespannfahrer hat geschrieben:Rost verschwindet von selbst durch Gebrauch der Werkzeuge!

...! Den Rest erledigt die Zeit.
13. November 2011 20:12
so kann es nach dem verzinken aussehen!!
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
13. November 2011 20:31
andreas82 hat geschrieben:so kann es nach dem verzinken aussehen!!
Bingo...
Ich freue mich schon auf Dienstag... Dann darf ich endlich wieder in meine Kiste staunen...
UHEF
PS.: " 14 mm Schlüsselweite und M 8 ............." Glanz macht einfach nur glücklich
13. November 2011 21:03
Ein alter Rentner hat mir mal als Tipp für Rost einfachen Essig geraten. Die Werkzeuge Essig legen, hier ein paar Tage/Wochen drin liegen lassen und dann ordentlich mit wasser abspühlen. Das soll übrigens auch mit einem Verrossteten Tank, sowie verrosteten Auspuff funktionieren. Hab ich aber alles noch nicht ausprobiert, da ich das noch nicht brauchte. Da er mir aber schon in vielen Anderen Sachen geholfen hat und es immer tadelos funktionierte, glaub ich ihm auch hier.
Gruß
13. November 2011 22:10
Norbert hat geschrieben:Oder Mischmaschine mit ein paar Schaufeln Spltt, das Werkzeugt dazu , lose oder an den einbauten anbinden, und dann immer schön
kreisen lassen....
so macht man aus einem unbrauchbaren 16er schlüssel einen 17er

(geht auch von 18 auf 19)
14. November 2011 18:53
.....Heizöl, 2 Tage einweichen, abreiben, fertig.
MK
14. November 2011 19:41
schraubi hat geschrieben:Norbert hat geschrieben:Oder Mischmaschine mit ein paar Schaufeln Spltt, das Werkzeugt dazu , lose oder an den einbauten anbinden, und dann immer schön
kreisen lassen....
so macht man aus einem unbrauchbaren 16er schlüssel einen 17er

(geht auch von 18 auf 19)
Das musst Du mir mal vormachen..., am besten mit Ringschlüsseln

, Und kauf Dir mal eine ETZ, da brauchst Du 16er + 18er Schlüssel !
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