Alles rund und über die Ausstattung zum Schrauben.
26. März 2012 18:21
Hallo!
Ich wollte gestern ein Gewinde nachschneiden.
Irgendwann machte es "Knack" und das Teil war gebrochen.
Natürlich so, dass kein Material vorhanden ist, wo man mit ner Zange oder so angreifen könnte. Also jeweils ca. 0,5 cm vom Rand entfernt.
Mehrere Bohrer habe ich schon verschlissen, da das Material einfach zu hart ist.
Drehen lässt sich der Einsatz leider auch nicht.
Hat jemand ne tolle Idee, wie ich das wieder beheben kann?
Danke Euch!
Schöne Grüße
Eike
Edit: Thema verschoben, Christof.
26. März 2012 18:44
Einen guten alten Schraubendreher (kleiner als dein Gewindeloch) und einen Hammer. Mit sehr viel Gefühl und trotzdem mit Kraft schlagen. Wenn es möglich ist, den Schraubendreher schräg am abgebrochenen Gewindeschneider ansetzen und langsam gegen die Drallrichtung rausschlagen.
Klappt eigentlich ganz gut. Wenn man Glück hat bleibt das Gewinde soweit in Ordnung, daß man es mit einer Schraube "fertig" schneiden kann.
Das mit den abgebrochenen Gewindeschneidern passiert mir leider öfters und meistens beim rausdrehen und bei dem letzten Gewinde. Edelstahl und Gewindeschneider vertragen sich einfach nicht richtig.
26. März 2012 18:45
Hallo,
für solche Fälle gibt es spezielle Ausdrehwerkzeuge wie zum Beispiel
dieses.
Mfg
26. März 2012 18:46
Bis jetzt habe ich abgebrochene Gewindeschneider immer mit einer angeschliffenen Spitzzange rausbekommen.
26. März 2012 18:52
ich hatte auch das selbe problem und hab es ausbrennen lassen. naja, es war eher ein laser und das gewinde war auch noch heile. es gibt da einen speziellen namen für. jedenfalls, man erkennt danach nicht das da was entfernt wurde.
liebe grüsse mario
26. März 2012 18:59
Zertrümmern vorsichtig,das machen wir Mehrmals die Woche
In nem Sackloch ist das aber nicht so einfach,weil er meist unten auf sitzt
Und es giebt gewindeschneitfett, das haben wir auf Arbeit damit gehts in Edelstahl wie in Butter
26. März 2012 19:13
Der Bruder hat geschrieben:Und es giebt gewindeschneitfett, das haben wir auf Arbeit damit gehts in Edelstahl wie in Butter
Rein geht das Ding ja, aber raus nicht. Ich nehme übrigens das Bohr- und Schneidöl von Würth, das rote. Das sieht immer aus wie beim Schlachtefest. Ist immer lustig wenn`s hinter einem kreischt "Mein Gott; was ist ihnen denn passiert? Sieht ja schlimm aus ...". Antwort "Ach das biss`l, einen echten Handwerker haut nichts um! Übrigens ich hab noch mehr"

.
26. März 2012 19:24
Wie haben nur Schneitöl für Ölgeschmierte Mehrspinelautomaten
Oder EMU für alle anderen Maschienen
26. März 2012 19:34
Okay, danke für die Antworten.
Die Rausklopfversion von vopoemme hat nicht funktioniert.
Dieses Spezialwerkzeug sieht interessant aus.
Wie zertrümmert ihr denn den Schneider?
26. März 2012 19:37
wir tun abgebrochene schneidboher funkenerosiv abtragen oder wie das heißt^^ also ausfunken wenn man die möglichkeit hat
26. März 2012 19:37
mit was Ähnlich harten
Wir nehmen immer den Schaft von nen alten gewindebohrer,der spitz angeschliffen ist
Nen durchschlag könnte auch gehen,der leidet aber dabei
26. März 2012 19:41
@ emmenschrauber,
" erodieren "
Gruß Klaus
26. März 2012 20:17
vopoemme hat geschrieben:Der Bruder hat geschrieben:Und es giebt gewindeschneitfett, das haben wir auf Arbeit damit gehts in Edelstahl wie in Butter
Rein geht das Ding ja, aber raus nicht.
dir ist aber schon klar, dass man beim gewindebohren von handam besten alle 2 umdrehungen eine halbe zurückdreht, um den span zu brechen?
bei edelstahl darf man den span auch gerne etwas häufiger brechen, dann ist auch das rausdrehen kein problem.
26. März 2012 20:24
ich hab jetzt den begriff für das saubere entfernen des gewindeschneiders, es nennt sich erodieren und entfernt dir den gewindeschneider, ohne etwas zu zerstören. mach dich schlau wo bei dir eine firma das machen kann und alles wird gut.
liebe grüsse mario
26. März 2012 20:26
wie groß ist das gewinde? wo ist es
wenn in stahl und recht großes gewinde was kleines spitzes nehmen und auf die zackenhauen die brechen dann meist udn können langsam rausgepopelt werden. Bei alu ist es problematisch da sich oft der kram beim drauf rumhämmern einschlägt.
26. März 2012 20:27
Wieso von Hand Thor
und mit dem Schneidkopf?
Aber sonst hast du recht.
Der Spaß geht bei Kupfer aber erst recht los.
26. März 2012 20:32
Und:
Setz beim Zertrümmern ne Brille auf !!!!!!
Bye
ertz.
27. März 2012 14:33
Klaus P. hat geschrieben:Wieso von Hand Thor
und mit dem Schneidkopf?
Aber sonst hast du recht.
Der Spaß geht bei Kupfer aber erst recht los.
von hand meint mit dem windeisen von hand eben und da sollte man späne brechen (wenn man´s ganz genau nimmt, wie ich es gelernt habe und vor allem wenn man nicht so oft gewinde schneidet und das gefühl nicht so hat, sollte man nach den ersten 1-2 umdrehungen auch mal mit dem kleinen haarwinkel kontrollieren ob der gewindebohrer auch senkrecht in alle richtungen zum loch steht).
wenn man gewinde mit z.b. sowas
http://www.bilz.de/uploads/pics/TA_MK_WF_Stange_01.jpg oder auf ner fräse schneidet erübrigt sich das spänebrechen, da verkantet aber auch nichts und der gewindebohrer bricht höchstens wenn er vorher schon stumpf wie harry war.
Zuletzt geändert von
Thor555 am 28. März 2012 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
27. März 2012 20:26
Also das Zertrümmern ging nicht.
Habe jetzt mit dem Dremel angefangen, das blöde Teil auszuschleifen.
5mm brauch ich noch.
27. März 2012 20:51
Wenn das Teil so wertvoll ist, dann versuch es mal in einem Werkzeugbau. Die haben bestimmt auch, was wir haben. Einen Vollhartmetallfräser mit eigens dafür geschliffener Spitze. Damit holen wir diverse "Unfälle " aus unseren Werkzeugen. Setzt aber eine konventionelle Fräse und einen "Pfuschwilligen" Mitarbeiter voraus
27. März 2012 21:46
Eike du wirst jetzt den Einschluß jetzt auch verstemmt haben.
Da stellt sich auch die Frage ob ein Nachschneiden wg, Einschluß noch möglich ist.
Ich habe früher einen Funken - Erodier - Apparat, einschl. Wasserkühlung, für solche Fälle gehabt.
Der hatte für jeden Gewindebohrer eine passende Elektrode.
Damit ging das gut.
Aber eine Standbohrmaschine ist dafür Voraussetzung.
Wie schon angesprochen wurde, was ist das für ein Teil?
Wie groß sollte das Gewinde werden?
Und kann es jetzt größer werden?
Und befrag dich irgendwo in einem Werkzeugbau oder einer Maschinenfabrik wenn es möglich ist.
Gruß Klaus
Zuletzt geändert von
Klaus P. am 27. März 2012 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
27. März 2012 21:56
Es handelt sich um einen Teil von einem Trennmesser (?) für die Kurbelwelle.
Ich werd jetzt noch den Rest rausholen und dann ein M12 reinschneiden lassen.
27. März 2012 22:01
Wenn das zum Abdrücken ist, dann laß dir da Feingewinde reinschneiden,
auf beiden Seiten.
Ich erinnere mich, das Problem hatte hier schon einer.
Der brauchte ein anderes Gewinde weil Zollgewinde vorhanden war.
28. März 2012 17:14
Also ich war heute bei einem Schlosser.
Der hat mir die Reste rausgeholt.
Er meinte dann, dass da noch genug Material sei, um das Gewinde nachzuschneiden.
Er setzte an, drehte, drehte, Gewindeschneider ab.
An genau der selben Stelle, wie bei mir.
Also hat er den auch wieder rausgeholt.
Zur Sicherheit wollte er das nächste Gewinde dann in M12 schneiden.
Er bohrte, setzte an, drehte, drehte, ...
Na, was kam dann wohl?
Wieder 2 mm vor dem Ende brach auch dieser Gewindeschneider.
Ich werde jetzt mal schauen, was für Material das Trennmesser ist.
Eventuell kann ich ja eine Mutter oben anschweißen, anstelle des blöden Gewindes.
28. März 2012 17:32
dann wirds wohl gehärtet sein oder? dann sollte man vllt am ende des gewindes aufschleifen, dann ist dort zwar kein gewinde aber die schraube kannst du trotzdem eindrehen.
28. März 2012 19:21
Frage: Was ist von sogenannten "Kobalt-Bohrern" zu halten? Kennt das jemand?
28. März 2012 19:23
Hatte ich mir zuerst wegen des Problem geholt im Fachgeschäft.
Sauteuer und sofort stumpf- wenigstens bei mir.
28. März 2012 20:30
also wo ich jetzt lese das es um ein trennmesser geht würde ich es lassen die dinger sind ja schonma gesenkgeschmiedet und wärmebehandelt also schon vom material was feines hartes und zähes wie es halt ein trennmesser braucht.
aber mach doch mal ein bild
28. März 2012 21:37
eichy hat geschrieben:Frage: Was ist von sogenannten "Kobalt-Bohrern" zu halten? Kennt das jemand?
davon hab ich auch welche, die sind echt gut, aber man darf sie nicht schlecht behandeln, das nehmen die einem sehr übel. und so teuer sind die wirklich nicht.
29. März 2012 14:27
...........aber man darf sie nicht schlecht behandeln..........
Wie meinste das? Schneidöl, Drehzahl?
29. März 2012 14:45
gewindeschneider an der stelle wo es immer klemmt sehr behutsam drehen und immer schön zurückdrehen. Im Uhrzeigersinn 1/4 rein und dafür 1 gegen denn Uhrzeigersinn raus und mit dem öl nichts sparsam sein.
wenn du wiederstand merkst beim reindrehen ganz vorsichtig nicht mit kraft weiterdrehen sondern ganz behutsam
Powered by phpBB © phpBB Group.
phpBB Mobile / SEO by Artodia.