Alles rund und über die Ausstattung zum Schrauben.
4. April 2012 17:18
Hallo!
Ich habe ein Zündeinstellstroboskop, bei dem das Leuchtmittel gebrochen ist.
Laut Beschreibung auf der Verpackung ist das wohl ne Xenon-Birne.
Im Prinzip sehen die Überreste aus, wie ein Glaszylinder mit jeweils einem Metallstift an jedem Ende.
Ich habe mal bei Conrad auf der Seite geschaut, werde da aber nicht schlau.
Kann mir da bei der Suche jemand behilflich sein?
Ich hänge mal ein Bild des geöffneten Strobos an, evtl. erleichtert das ja die Hilfe.
Danke schonmal jetzt.
Grüße
Eike
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4. April 2012 17:20
Welche Form? U oder Stab? Mit Mittelanzapfung oder ohne? Ich sage mal, das sind ja Blitzröhren - da kannste eigentlich nix falsches kaufen.
4. April 2012 17:22
Das ist ein Stab.
Was bedeutet Mittelanzapfung?
Die bei Conrad haben so extrem hohe Voltangaben.
Da das Strobo ja eine 12V-Batterie angeschlossen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendwie funktionieren könnte.
4. April 2012 17:25
keine Angst, das passt schon. Versuche einfach die Länge des alten Stabes zu ermitteln und kaufst einen in ähnlicher Länge - feddich. Die Spannung wird ja in der Pistole hochtransformiert - also mache dir wegen der Spannungen keine Gedanken. Oder du kaufst gleich beide Stäbe, den 540866 - 62 und den 540790 - 62 und probierst aus, welcher besser zündet.
4. April 2012 17:36
okay, und wofür ist dieser Extraanschluss?
4. April 2012 17:41
Das ist eine Hilfselektrode, die zum genaueren timen des Blitzes hilft. Wenn die bei dir net vorhanden oder angeschlossen war, lässt du den Anschluss erstmal einfach frei.
Aber vorsicht beim hantieren! Der große Gelbe Kondensator kann auf über 600V aufgeladen sein! Vor dem rumlöten messen!
4. April 2012 18:05
wenn sie rein paßt nimm lieber die 540790 - 62, die hat ne lebensdauer von 3 mio blitzen, die andere nur von 3000 blitzen
4. April 2012 18:09
Naja, ich denke, hier ist wichtiger das die Zündspannung passt.
4. April 2012 18:34
schon klar, war die nicht bei beiden 3kv? nur was nutzen 3000 blitze maximal
4. April 2012 21:18
Ich werde mir morgen mal beide Lampen holen und ausprobieren.
Danke Euch für die Hilfe!
5. April 2012 06:27
Ich muss mal in der Kiste wühlen, aber ich glaub, ich kann Dir welche zuschicken, aus alten Kompaktkameras. (bei Bedaf PN)
Die Xenon-Blitzröhren funktionieren so: An den Stiften liegt eine Spannung von etwa 200-400V an, die aus den 12V hochtransformiert, und in einem Kondensator gespeichert werden. Auf die Zündelektrode, also dem dritten Anschluss, wird die Zündspannung von mehreren Kilovolt geleitet, die das Xenongas in der Röhre ionisiert und damit leitfähig macht. Die Kondensatorladung fließt dann in wenigen µs über die Röhre ab, und sie blitzt. Der Kondensator ist dann entladen, und wird vom Hochspannungsgenerator wieder aufgeladen.
Bei billigen Stroboskopen wird die Zündspannung direkt vom Zündkabel induktiv oder kapazitiv abgenommen (Klemme ums ZündKabel), bei Besseren gibts da noch einen Zündtrafo, und man kann auch an den Unterbrecher anklemmen.
Gruß
Hans
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