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alte Heizplatte

3. November 2013 20:01

Tach,

ich habe hier eine wirklich antike Heizplatte:

IMG_2191_.JPG


Die Platte war total verrostet, also hab ich das Ding gestrahlt und mal mit Alu Lack lackiert:

IMG_2193_.JPG

IMG_2192_.JPG


Die innere Verkabelung ist ... abenteuerlich:

IMG_2187_.JPG


IMG_2190_.JPG


IMG_2188_.JPG


Isolierung? Wozu? (über den Draht geht die Phase, wenn der Stecker richtig herum steckt)

IMG_2189_.JPG


Weis jemand, wann die ungefähr gebaut wurde? Der Stecker ist ein Keramik DDR Heißgerätestecker.

Warum ich das in Werkstatt & Co einstelle? (oh Gott oh Gott :oops: ich kann schon die :schlaumeier: - Stimmen hören)

Ich hab die Platte seit 2005 in Benutzung. Die hat schon mehrere Getriebe und Motoren zum zerlegen aufgewärmt. Und funktioniet tadellos. Ich verlasse mich da einfach auf meinen FI :)

Leider ist keinerlei Hersteller/Typenschild o.ä. zu finden. Die Leistungseinteilung ist sehr eigenartig.

Stufe 1: 300W
Stufe 2: 900W
Stufe 3: 1300W

Meist läuft das Ding aber auf Stufe 1 - da erreicht das Ding knapp über 100°C - perfekt

Ich hatte die Platte einige Zeit (ca 2 Jahre :P ) verlegt - da musste immer mein Ski-Wachs Bügeleisen aus den 70igern herhalten, wenn ich mal einen Motor erwärmen wollte :oops:

Nun hab ich das Ding voller Freude gestern wiedergefunden und mal etwas schick gemacht...
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Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:09

Ich denke vor 1940
Die Nummer mit Keramik Isolierung ist schon Geil
aber schon etwas aus der Mode :D

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:17

Hallo,

ich habe ein ähnliche Heizplatte bis vor ca. 2 Jahren noch in Benutzung gehabt. Die war genauso mit Keramik isoliert. Meine war lt.Typenschild aus dem Jahre 1952´und wurde in der DDR produziert. Ich habe ebenfalls noch ein Bügeleisen aus den 60ern, welches ebenfalls mit Keramik isoliert ist und aus DDR-Produktion stammt. Ist also keine ungewöhnliche Art der Isolierung gewesen. ich vermute mal, das der frei liegende Draht ebenfalls so isoliert war.Diese Keramik hat sich nur leider manchmal selber aufgelöst. Besonders bei Erschütterungen im warmen Zustand.

herzlichst

MZ-Oldi

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:24

Okay,dann haben die Jungs im Osten
die Keramik Isolierung noch nach dem Krieg gebaut
im Westen kenn ich die aus den 50ern nicht mehr.

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:27

...diese Keramikisolierung ist nicht ungebräuchlich gewesen, auch bei vielen DDR Produkten ...ich kenne das aus etlichen Heizplatten ... heutzutage wäre das viel zu teuer... die Heizplatte die da zu sehen ist, ist sicherlich sehr alt...
Mein Pabba hat früher oft auch mal so einen Herd repariert...da wurde schon mal die Heizwendel verkürzt.... :oops: :zisch:

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:46

Für die Werkstatt ist das Ding perfekt

Ohne FI wäre mir das aber im wahrsten Sinne des Wortes "zu heiß"

Die Platte habe ich nicht aufgemacht. Wie ist denn das dort isoliert? Auch mit Keramik?

Der Schalter allein ist geil. Da muß man immer erst mal etwas suchen bis ein Strom fließt. Ansonsten ist das Ding emailiert und die Zahlen sind in der Emailie mit eingebrannt.

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 20:54

Mit solch einem schönen Gerät arbeite ich auch... Fehko - 40/50er Jahre - hier besteht das komplette Gehäuse aus Keramik... deshalb hab ich auch keinen FI ;D :
R0010924.JPG
R0010925.JPG
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Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:07

aber die Heizplatte ist aus Metall ;)

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:16

Na aber klar doch... so wie bei jedem anderen Elektroplattenkocher auch.... ebenso wie das Gehäuse der Handbohrmaschine, die Fräse aus den 20 igern, die Drehbank von 1935, die emailierten Lampen usw... 8)

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:18

Meine Handbohrmaschine hat auch ein Alugehäuse. Und einen Schutzleiter! :P

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:23

feuereisen, cool
mainzer, so soll das ja auch sein ;)

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:28

Wenn mein Vater so erzählt .. die müssen damals an allen möglichen Geräten regelmäßig eine gedachtelt bekommen haben.

Tauchsieder, Heizplatten usw.

Wenn ich zurückdenke - bei uns hat bis mitte 90 eine Frau gewohnt, die nach dem Krieg aus Schlesien vertrieben wurde. Die hat immer die 0,15l Wasser für ihren Kaffee in der Tasse heißgemacht. Mit einem sehr abenteuerlichen 2kW Tauchsieder :shock: Das Ding sollte man auch nie anfassen, wenn Strom drauf war...

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:32

kutt hat geschrieben:... 2kW Tauchsieder :shock: Das Ding sollte man auch nie anfassen, wenn Strom drauf war...


Das war aber nicht der, den ich zu Tank entrosten nutzen durfte, oder? :biggrin:

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:48

Mainzer hat geschrieben:Meine Handbohrmaschine hat auch ein Alugehäuse. Und einen Schutzleiter! :P

den möchte ich sehen.... nicht mal meine Metabo von 2011 hat einen... ebensowenig wie der Staubsauger von 2010, die große und kleine Makita Flex von 2009, die Bosch Stichsäge von 2007, der Oszillationsschleifer von 2013, der Mixer, der Toaster usw.... :wimmer:

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 21:51

die_matte hat geschrieben:
kutt hat geschrieben:... 2kW Tauchsieder :shock: Das Ding sollte man auch nie anfassen, wenn Strom drauf war...


Das war aber nicht der, den ich zu Tank entrosten nutzen durfte, oder? :biggrin:


Ne .. ich hab dafür 2.

Du hast den Guten bekommen.

Den anderen hab ich im Schraubstock zusammengedrückt, damit er durch die Tanköffnung passt.

Leider muß man bei dem den Schutzleiter abklemmen und vor dem einschalten einen Schritt zurücktreten... :oops:

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 22:02

Feuereisen hat geschrieben:
Mainzer hat geschrieben:Meine Handbohrmaschine hat auch ein Alugehäuse. Und einen Schutzleiter! :P

den möchte ich sehen.... nicht mal meine Metabo von 2011 hat einen... ebensowenig wie der Staubsauger von 2010, die große und kleine Makita Flex von 2009, die Bosch Stichsäge von 2007, der Oszillationsschleifer von 2013, der Mixer, der Toaster usw.... :wimmer:

Ist ne Scintilla aus den 50/60ern. Vollalugehäuse und Schukostecker. Kann morgen mal ein Bild machen.

EDIT sagt: http://bild2.qimage.de/bohrmaschine-der ... 853112.jpg
Son Klopper hier. Wird wahrscheinlich noch einige Generationen überleben :mrgreen:
Zuletzt geändert von Mainzer am 3. November 2013 22:05, insgesamt 3-mal geändert.

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 22:04

Feuereisen hat geschrieben:der Toaster usw.... :wimmer:

DSC_0309.jpg

Kaufland, ca. 20 Euro jeweils, vor fünf Jahren. Fortschritt also dort, wo man ihn zuletzt vermutet. :mrgreen:
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Re: alte Heizplatte

3. November 2013 22:09

bei jedem ortsveränderlichem gerät mit Metall Gehäuse ist ein schutzleiter vorgeschrieben. geräte mit komplettem plastegehäuse sind schutzisoliert und brauchen keinen schutzleiter, wo soll der auch angeklemmt werden.

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 23:09

Gespann Willi hat geschrieben:Okay,dann haben die Jungs im Osten
die Keramik Isolierung noch nach dem Krieg gebaut
im Westen kenn ich die aus den 50ern nicht mehr.

--
da hab ich mal rein interessenhalber berufsmäßig gleich eine frage dazu:
die keramikisolierung ist ja wegen der großen hitzeentwicklung bei heißgeräten über die kupferkabeladern geschoben.
gummi oder stoffisolierung würde ja verbrennen,
was wurde nun von den brüdern im westen in den 50igern verwendet?
flexibler glimmerschlauch?
silikonvorserienkabel?
wasserkühlung?
das interessiert mich jetzt mal ,weil die keramikteilchen wirklich sehr lange ihre dienste taten,
z.b. in den elektroheizungen der reichsbahn ?????
und habt ihr da im westen wirklich noch so viele uraltelektrokocher im betrieb das es sich lohnt diese teile noch im katalog zu listen:
http://www.google.de/imgres?sa=X&hl=de& ... 0,s:0,i:82
--
ich hab zwar noch elektrikka auf carbidlampe gelernt ,mußte die dinger aber später auch noch auffädeln.. 8)
????

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 23:42

voodoomaster hat geschrieben:bei jedem ortsveränderlichem gerät mit Metall Gehäuse ist ein schutzleiter vorgeschrieben.

Ob das schon zu den Herstellern der Geräte durchgedrungen ist.... wenn dem so sei dann dürften doch solche Geräte gar nicht verkauft werden:
R0010933.JPG
R0010934.JPG
R0010935.JPG
letzteres habe ich dieses Jahr bei denen mit dem Biber erworben.... ich muß die Fa. wohl anzeigen... die verkaufen "unsichere und nicht den Gesetzesvorschriften entsprechende Geräte".... :shock:
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Re: alte Heizplatte

3. November 2013 23:46

Basti, die Elektrik ist im Kunststoffgehäuse, nur die Getriebe / Entantriebe in metall. Daher ist das zulässig.

Re: alte Heizplatte

3. November 2013 23:57

...Tauchsieder z.B.: 2 Rasierklingen , Plasteknopf , 2 Bananenstecker / o.Ä. , bissl Draht :idea: ;D
Historie :
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomino_(Kocher)
ahoi , Ralf B.aus L.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 00:07

Hallo,

wie ich schon schrieb, sind solche Geräte schutzisoliert. Auch die Getriebe sind isoliert aufgebaut, damit keine
Verbindung zu spannungsführenden Teilen sein kann.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 00:14

Das Getriebegehäuse ist über die metallenen Zahnräder mit der Antriebswelle verbunden welche gleichzeitig die Rotorwicklung trägt... wo soll da denn was isoliert sein ?

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 05:01

Hi, da ist mindestens ein Zahnrad aus Kunststoff drin. Je billiger das Gerät, desto schlechter der Kunststoff. Dieser bestimmt meist die Lebensdauer.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 05:15

Diese Sorte Heizplatte hatte mein Opa in Klingenthal auch. Damit hat er Fett zum schmieren der Kurbelstickmaschine heiß gemacht.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 05:49

...mit was Ähnlichem gabe ich auch jahrelang gearbeitet; bis mich vor ca. 5 Jahren meine Frau anwies, den alten, aber voll funktionsfähigen Küchenherd (4 Platten mit Backofen) zu entsorgen... - Habe ich gemacht; - In die Werkstatt...

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 09:38

Hallo Feuereisen,

gebe mal Schutzisolation ein. Mal sehen was dann aufläuft?! Auf den Geräten muß ein Zeichen sein,
zwei Quadrate ineinander.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 10:20

voodoomaster hat geschrieben:bei jedem ortsveränderlichem gerät mit Metall Gehäuse ist ein schutzleiter vorgeschrieben...

Das kann man so nicht sagen.
Bei der Schutzklasse II (die beider Quader ineinander) nach VDE 0100 Teil 410, 412.1 mit verstärkter/doppelter Isolierung sind auch Metallgehäuse möglich... :ja:
Liest Du hier.

Gruß Harald

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 11:05

ich frag mich manchmal, leider aber immer øfter, warum hier jeder immer alles besser wissen muss. ich rede anderen doch auch nicht ins handwerk. nicht umsonst ist elektriker ein lehrberuf :!:

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 11:28

Dafür ist es ein Forum.

Deshalb gibt es auch den Satz:

Keine Bevormundung und Herabsetzung anderer Nutzer durch angebliche Fachkompetenz. Es gelten keine Titel, nur Beiträge mit Qualität, wobei die Forenthematik alle Menschen angeht und nicht einigen wenigen Experten vorbehalten sein soll.


Gerade in solchen Threads lerne ich oft noch was dazu (siehe Schutzisolation - einiges ist mir darüber auch neu)

Für Unklarheiten gibts es daher u.A. die Bau- oder Werkzeugecke. Zum Fragen, weil man halt gerade kein Fachman ist :) Selbst wenn jemand was völlig falsches von sich gibt ... dann wird das schon jemand richtig stellen

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 11:45

sch.raube hat geschrieben:
Gespann Willi hat geschrieben:Okay,dann haben die Jungs im Osten
die Keramik Isolierung noch nach dem Krieg gebaut
im Westen kenn ich die aus den 50ern nicht mehr.

--
da hab ich mal rein interessenhalber berufsmäßig gleich eine frage dazu:
die keramikisolierung ist ja wegen der großen hitzeentwicklung bei heißgeräten über die kupferkabeladern geschoben.
gummi oder stoffisolierung würde ja verbrennen,
was wurde nun von den brüdern im westen in den 50igern verwendet?
flexibler glimmerschlauch?
silikonvorserienkabel?
wasserkühlung?


Ich denke mal über Glasseide- isoliertes Kupferkabel.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 11:53

kutt hat geschrieben: ... Selbst wenn jemand was völlig falsches von sich gibt ... dann wird das schon jemand richtig stellen


was dann wieder in frage gestellt wird.






deine heizplatte ist garantiert ueber den stecker geerdet, wenn niemand daran rumgepfuscht hat. miss doch mal ob du eine verbindung zwischen dem metal des steckers am geræt und dem gehæuse durchgang hast.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 12:23

Geerdet ist die sicherlich :) Ich hab ja auch nicht nach den Schutzklassen gefragt ;)

Nur das ich das Teil lieber doch mit einem FI betreibe. Nicht vorzustellen, wenn ich da mal eine gedachtelt bekomme und dabei das Bier umkippt ein alter BK Endantrieb zu Bruch geht.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 12:35

wenn es geerdet ist passiert deinem bier auch nix :D

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 13:34

der janne hat geschrieben:
sch.raube hat geschrieben:
Gespann Willi hat geschrieben:Okay,dann haben die Jungs im Osten
die Keramik Isolierung noch nach dem Krieg gebaut
im Westen kenn ich die aus den 50ern nicht mehr.

--
da hab ich mal rein interessenhalber berufsmäßig gleich eine frage dazu:
die keramikisolierung ist ja wegen der großen hitzeentwicklung bei heißgeräten über die kupferkabeladern geschoben.
gummi oder stoffisolierung würde ja verbrennen,
was wurde nun von den brüdern im westen in den 50igern verwendet?
flexibler glimmerschlauch?
silikonvorserienkabel?
wasserkühlung?


Ich denke mal über Glasseide- isoliertes Kupferkabel.

Janne,du hast wahrscheinlich recht,
das war so silbrig/weißes Kunststoff ähnliches Gewebe.
Zuletzt geändert von Gespann Willi am 4. November 2013 16:14, insgesamt 1-mal geändert.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 17:55

MZ-Oldi hat geschrieben:Hallo,

ich habe ein ähnliche Heizplatte bis vor ca. 2 Jahren noch in Benutzung gehabt. Die war genauso mit Keramik isoliert. Meine war lt.Typenschild aus dem Jahre 1952´und wurde in der DDR produziert. Ich habe ebenfalls noch ein Bügeleisen aus den 60ern, welches ebenfalls mit Keramik isoliert ist und aus DDR-Produktion stammt. Ist also keine ungewöhnliche Art der Isolierung gewesen. ich vermute mal, das der frei liegende Draht ebenfalls so isoliert war.Diese Keramik hat sich nur leider manchmal selber aufgelöst. Besonders bei Erschütterungen im warmen Zustand.

herzlichst

MZ-Oldi


Bis in die 70iger/80iger hinein - z.B. auch Lötkolben etc, Kochplatten sowieso.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 19:42

Luzie hat geschrieben:ich frag mich manchmal, leider aber immer øfter, warum hier jeder immer alles besser wissen muss. ich rede anderen doch auch nicht ins handwerk. nicht umsonst ist elektriker ein lehrberuf :!:

Aber immer wieder gerne :mrgreen: :arrow:

kutt hat geschrieben:Das Ding sollte man auch nie anfassen, wenn Strom drauf war...

Wenn Spannung anlag! Nicht wenn Strom drauf war. :twisted: :tongue:

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 19:53

Luzie hat geschrieben:ich frag mich manchmal, leider aber immer øfter, warum hier jeder immer alles besser wissen muss. ich rede anderen doch auch nicht ins handwerk. nicht umsonst ist elektriker ein lehrberuf :!:


Ich finde das gar nicht so übel. Wennn ich hier einen "handwerklich bedenklichen" Ratschlag abgebe werde ich gleich ausgebremst. Der Ton ist vielleicht nicht immer jedermanns Sache, doch man versteht gleich, um was es geht - MZ-Forum ist eben kein Mädchenpensionat. Gleiches gilt aber auch, wenn ich einen Rat brauche. Dann wird auch nicht lange gefackelt, im null komma nichts sagt mir jemand, wo ich anzupacken habe! Da sage ich gerne danke!

Grüße

Markus

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 21:37

Lorchen hat geschrieben:
kutt hat geschrieben:Das Ding sollte man auch nie anfassen, wenn Strom drauf war...

Wenn Spannung anlag! Nicht wenn Strom drauf war. :twisted: :tongue:


Krümelkacker!

Nimm dies: Auf Stufe 3 hat die Platte einen Strom von 1300 Watt anliegen :zunge:

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 23:07

es heißt "Stromspannung" .... ihr Anfänger !!

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 23:12

Hallo,

Harald,
das hat meine Aussage doch ausgesagt. Durch (verstärkte)Isolierung besteht zu den Metallteilen keine
Verbindung. Wenn das nicht wäre, müßte ein Schutzleiter angeschlossen werden.
Luzie,
meinst du nicht, daß es auch andere Fachleute gibt?

-- Hinzugefügt: 4. November 2013 23:13 --

Hallo torbiaz,

seit wann?

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 23:23

ektäw hat geschrieben:Hallo torbiaz,

seit wann?


ironisch-augenzwinkernder Verweis auf so bereits oftmals angetroffene Formulierungen in seriös-wissenschaftlichen Abhandlungen á la "Galileo", "Welt der Wunder" oder "Bild der Frau"....usw. Verfaßt von Leuten, die den Unterschied nicht kennen, für Leute, die den Unterschied nie kennen werden.

SPOILER:
Nein, es heißt nicht Stromspannung und weder Lorchen noch Kutt sind Anfänger.

Re: alte Heizplatte

4. November 2013 23:35

torbiaz hat geschrieben:
SPOILER:
Nein, es heißt nicht Stromspannung und weder Lorchen noch Kutt sind Anfänger.



haha .. ich hatte vor ar nicht all zu langer Zeit eine interessante Diskussion mit unserer Sicherheitsfachkraft.

Es ging darum, daß ich ein Gerät gebaut habe, wo durchaus größere Spannungen und Ströme anliegen und fließen.

Er meinte, daß das nur einer Fachkraft montieren darf. Der Ganze Heckmeck mir EMV, CE und so weiter.. Nach etwa 1h sind wir zu dem Entschluß gekommen, daß ich eine Fachkraft bin, die sowas bauen und auch ausliefern darf :D

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 07:47

:shock: ...genau diese Verfahrensweise macht mir Angst... frei nach dem Motto... "Was nicht passt, wird passend gemacht!" :lach:

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 07:59

torbiaz hat geschrieben:
ektäw hat geschrieben:Hallo torbiaz,

seit wann?


ironisch-augenzwinkernder Verweis auf so bereits oftmals angetroffene Formulierungen in seriös-wissenschaftlichen Abhandlungen á la "Galileo", "Welt der Wunder" oder "Bild der Frau"....usw. Verfaßt von Leuten, die den Unterschied nicht kennen, für Leute, die den Unterschied nie kennen werden.

SPOILER:
Nein, es heißt nicht Stromspannung und weder Lorchen noch Kutt sind Anfänger.

Ist doch das Gleiche mit Atomkraft und Kernkraft :versteck: :happy:

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 08:18

kutt hat geschrieben:

haha .. ich hatte vor ar nicht all zu langer Zeit eine interessante Diskussion mit unserer Sicherheitsfachkraft.

Er meinte, daß das nur einer Fachkraft montieren darf. Der Ganze Heckmeck mir EMV, CE und so weiter.. Nach etwa 1h sind wir zu dem Entschluß gekommen, daß ich eine Fachkraft bin, die sowas bauen und auch ausliefern darf :D


Das war zu DDR-Zeiten noch besser , von wegen ins Elektrofachgeschäft gehen und Schukomaterial kaufen .... :lach: :lach: :lach:
Da mußtest Du einen hinschicken , der gelernter Elektriker ist ! :ja: Sonst gab es maximal Verteilerdosen . :lach: Zum Glück hatte
ich einen Meister und einen Kollegen , die das mal gelernt hatten . Nachdem ich dann aber schon 6x mit einem der beiden vorstellig
wurde , hab ich die 100m Rolle Schutzleiterkabel so bekommen - im Karton , damit es keiner sieht ! Der Witz an der Sache war allerdings ,
ich hatte einen gelernten Elektriker in der Familie , nur war der Ungar und da wurde das nicht anerkannt ! :evil: Im übrigen hab ich
meine ganze Altbauwohnung komplett selbst installiert , nur bei der Wechselschaltung hab ich einen Fehler verklemmt :oops: . Den
hat dann mein Schwager gefunden , alles abgenickt und dann den Sicherungskasten verkabelt . Das hab ich mich dann doch nicht
getraut . :mrgreen:

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 09:34

Mainzer hat geschrieben:Ist doch das Gleiche mit Atomkraft und Kernkraft :versteck: :happy:


Ist doch egal - der Strom kommt aus der Steckdose und mein auto fährt auch ohne Wald :D

luckyluke2 hat geschrieben:hab ich die 100m Rolle Schutzleiterkabel so bekommen - im Karton , damit es keiner sieht


Yo das kenne ich .. mein Vater war genau so. Ich hab mich jahrelang gewundert, warum in unserem Flur ein Lichtschalter falsch herum eingebaut war. Irgendwann habe ich den Flur dann mal schick gemacht (blöde Glasfasertapete) und die Schalter ausgebaut. Ja ... der Schalter war falsch herum drinn, weil das Kabel nicht länger ist.

Vater gefragt, wie das kommt. Er: "Ja ... 1968 ... wurde bei uns auf Arbeit die Elektrik gemacht. Da bin ich immer abends an den Kontainern vorbeigegangen, und hab nach brauchbaren geschaut. In dem Moment hat einer der Elektriker 3m Kabelabschnitt vom Gerüst geworfen - die hab ich gleich mitgenommen. Leider hat das Kabel nur gerade so von der Verteilung zum Schalter gereicht. Es ging aber, gerade so, wenn ich den Schalter rumgedreht habe" :lach:

Genau so das Erdkabel in meine Garage. Doppelt Stahlummantelt, 7x schwarze Adern (ohne Kennzeichung!) + 1x PE, aber 1,5mm² Cu. Eigentlich ein schönes massives Kabel. Ich glaub das hat mein Vater mal mitgehen lassen, als er 500m davon nach Schwarze Pumpe fahren musste. Mit 500m gestartet ... 475m habens bis ans Ziel geschafft :rofl:

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 09:50

kutt hat geschrieben:. Ich glaub das hat mein Vater mal mitgehen lassen, als er 500m davon nach Schwarze Pumpe fahren musste. Mit 500m gestartet ... 475m habens bis ans Ziel geschafft :rofl:


Vor ca. 8 Wochen fragte ich unseren Elektriker mal beiläufig nach Pouchierrohr . Seine Frage : Was haste denn vor , ich : Kabelbaum
für SW anfertigen , er : wir haben doch 7adriges für Hängersteckdose , wieviel brauchst Du denn , ich: :oops: 3m? , er: mach mal
lieber 5m , und drückt mir das direkt in die Hand ! :shock:

Re: alte Heizplatte

5. November 2013 10:06

luckyluke2 hat geschrieben: Das war zu DDR-Zeiten noch besser , von wegen ins Elektrofachgeschäft gehen und Schukomaterial kaufen .... :lach: :lach: :lach:
Da mußtest Du einen hinschicken , der gelernter Elektriker ist ! :ja: Sonst gab es maximal Verteilerdosen . :lach:


Allerdings haben die gelernten Elektriker selten was gekauft, weil es fast immer auf dem Bau abgezweigt wurde.... :mrgreen: 8)
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