Alles rund und über die Ausstattung zum Schrauben.
17. Dezember 2013 17:25
Liebes Forum,
du hast mir schon einigemale gut geholfen. Weil das immer so gut funzt, bitte ich dich wieder mal um eine Auskunft:
vorhernachher.jpg
Ich habe ein Paar Heckklappengepäckschienen, mir fällt keine längere Bezeichnung ein

, und die Dinger sind arg mit Farbe verkleistert. Nu habe ich mal die Sichtseite mit der Maschine poliert, das wird schon aber Ecken und Kanten und besonders die Innenseiten sind so nicht sauber zu bekommen.
Kann ich das abbeizen und wenn ja, mit was genau und wo kann ich das kaufen?
Danke Euch,
Spitz
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17. Dezember 2013 17:36
ich hatte mein alu-boot mit gelartiger beize aus den baumarkt abgebeizt.
den hersteller habe ich nicht mehr in errinerung.
streich die leisten damit ein und wickel diese danach in frischhaltefolie.
dann kann die beize länger einwirken ohne das sich flüchtige Lösemittel verabschieden.
dem aluminium macht das nichts aus.
gutes gelingen!
17. Dezember 2013 17:49
So etwas mach ich mechanisch sauber. Bei großer Schichtdicke durch Abkratzen mit einem Ziehmesser, bei weniger mit der Messingbürste auf der Bohrmaschine oder mit verschiedenen feinen Messingbürsten auf dem "Dremel". Die feinen Messingbürsten hinterlassen fast keine Spuren - Du brauchst nur noch leicht drüberpolieren.
Beim Abbeizen mußt Du die lose Farbe auch abkratzen, warum also nicht gleich ohne...
17. Dezember 2013 17:57
Hallo Spitz.
Mit Dichtungsentferner aus der Sprühdose mache ich sowas. Den Abbeizer aus dem Baumarkt kannst Du dir auch aufs Brötchen schmieren.
Dichtungsentferner bekommst Du im KFZ Zubehör ( Fachgeschäft) der von Weicon ist gut !
Gruß Hardi
17. Dezember 2013 18:14
Nitroverdünnung sollte auch gut gehen.
17. Dezember 2013 18:32
Auch nach Behandlung mit Kaltreiniger lassen sich manche Farbreste recht gut entfernen, da spröde und platzen bei leichter mechanischer Bearbeitung einfach ab.
17. Dezember 2013 18:42
Moin, ich nutze Beize von Hammerit. Nicht ganz billig, aber dafür gibt's super Ergebnisse.
17. Dezember 2013 19:11
Feuereisen hat geschrieben:So etwas mach ich mechanisch sauber. Bei großer Schichtdicke durch Abkratzen mit einem Ziehmesser, bei weniger mit der Messingbürste auf der Bohrmaschine oder mit verschiedenen feinen Messingbürsten auf dem "Dremel". Die feinen Messingbürsten hinterlassen fast keine Spuren - Du brauchst nur noch leicht drüberpolieren.
Beim Abbeizen mußt Du die lose Farbe auch abkratzen, warum also nicht gleich ohne...
Geht auch (wenn man nicht ewig dranhält) mit langsamlaufender Scheibenbürste aus dünnem Stahldraht gut
17. Dezember 2013 20:43
Aceton hat bei mir auch schon geholfen. Aber nicht zu tief einatmen, das haut ganz schön rein
18. Dezember 2013 08:44
Bei allen handelsüblichen Baumarktlacken haben wir ganz gute Erfahrungen mit der Beize von Hornbach gemacht.
Bei 2-K-Geschichten kannst dus ja mit Atzeton versuchen.
Sonst mit Wärme schon mal versucht? Manche Lacke fallen beim Anblick einer Heißpistole schon ab ...
18. Dezember 2013 09:22
Kennst Du niemand mit einer Sandstrahlkabine? Geht ruck-zuck und wird porentief rein. Und der Lack hält hinterher umso besser da die Oberfläche schön angerauht ist.
18. Dezember 2013 09:43
Gerade das will er bei den Teilen bestimmt nicht.
Denke er wird die Aluteile pollieren wollen, da is das mit strahlen eher kontraproduktiv
18. Dezember 2013 10:01
Wieso das? Wenn ich was zu Polieren habe strahle ich das immer vorher, weil es eine homogenere Oberfläche erzeugt als Schleifen.
Man muss nur das richtige Strahlmittel und den passenden Druck wählen.
schwarzer_milan hat geschrieben:Gerade das will er bei den Teilen bestimmt nicht.
Denke er wird die Aluteile pollieren wollen, da is das mit strahlen eher kontraproduktiv

Warum spekulieren, lassen wir ihn sich doch selbst dazu aeussern.
18. Dezember 2013 10:22
Du resdest von Glasperlstrahlen? Ok da würde ich mitgehen, wobei ich sagen muss wir hatten schon Simson - Gehäuse beim "Gläseln" die sind n bissl rauh gewesen, und matt. Haben aber damals noch nix mit Pollieren am Hut gehabt.
18. Dezember 2013 11:14
Man kann sogar mit Strahlen allein einen Poliereffekt erzielen.
Was die Oberflächengüte angeht: Schlacke -> Glasbruch -> Glasperlen -> Walnussschale
Und dabei spielt logischerweise noch die Körnung der einzelnen Mittel eine Rolle. Stahlkugeln habe ich mal außen vor gelassen, da die bei unserem Anwendungsbereich wohl wegfallen dürften. Sind eher für Entrosten von Stahlträgern geeignet.
18. Dezember 2013 12:34
So Leute,
erst mal vielen Dank für eure Infos.
Ich werde die Dinger abbeizen und dann die Sichtflächen nochmals mit meiner Lamellenscheibe polieren. Habe da im Betrieb so n Ding an der Maschine, womit wir Plase polieren, das ist fein genug und dreht nicht zu schnell.
Gruß Spitz
18. Dezember 2013 19:46
Nitroverdünnung und Zahnbürste. Damit habe ich einen MZ-Tank "abgebürstet".
MK
18. Dezember 2013 19:54
Mainzer hat geschrieben:Feuereisen hat geschrieben:So etwas mach ich mechanisch sauber. Bei großer Schichtdicke durch Abkratzen mit einem Ziehmesser, bei weniger mit der Messingbürste auf der Bohrmaschine oder mit verschiedenen feinen Messingbürsten auf dem "Dremel". Die feinen Messingbürsten hinterlassen fast keine Spuren - Du brauchst nur noch leicht drüberpolieren.
Beim Abbeizen mußt Du die lose Farbe auch abkratzen, warum also nicht gleich ohne...
Geht auch (wenn man nicht ewig dranhält) mit langsamlaufender Scheibenbürste aus dünnem Stahldraht gut

Und die feinen Partikel der Stahlbürste rosten dann irgendwann im Alu.
Ich würde es auch zum strahlen wegbringen und dann polieren.
Ein besseres bzw. saubereres Ergebnis wird man wohl mit Beize nicht erzielen können.
Wozu dann noch grossartig Geld für irgendwelche kastrierten Chemiemittel ausgeben .... ?!
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