29. März 2016 20:24
29. März 2016 20:29
29. März 2016 22:23
30. März 2016 07:39
30. März 2016 09:11
Matthias-Aw hat geschrieben:Die Elektode glüht bei mir ziemlich hell und hat pro meter Schweißdraht vielleicht so 3 mm verlohren,
30. März 2016 09:28
30. März 2016 10:26
30. März 2016 10:31
Matthias-Aw hat geschrieben:Die Elektode glüht bei mir ziemlich hell und hat pro meter Schweißdraht vielleicht so 3 mm verlohren,
Matthias-Aw hat geschrieben:Wenn ich mir die Spitze so ansehe habe ich wohl ofters "vollkontakt" gehabt oder auch mal mit dem Scheißdraht drangekommen. Ich hab wohl auch zu wenig Strom und nur ca 5mm Lichbogen benutzt. Hab dann später gemerkt das ich auch mit 1cm gut zurecht komme. Elektroden habe ich bei Hausundwerkstatt24 bestellt keine Ahnung ob das "Qualität" ist bzw. wie man die erkennt. Der eigentliche Hersteller ist da nicht bekannt. Benutzt habe ich reines Wolfram (rot). Zündprobleme hatte ich nicht. Beim Argon hahe ich auf 6 l/min eingestellt war aber kaum zu bemerken was da rauspustet da muss ich wohl auch noch etwas rumexperimentieren...

30. März 2016 11:04
MZ-Pfleger hat geschrieben:Also Fazit, du hast bis jetzt nix in WIG geschweißt, sondern heiß geklebt
30. März 2016 11:33
Matthias-Aw hat geschrieben:Benutzt habe ich reines Wolfram (rot)
30. März 2016 12:10
30. März 2016 12:13
Pedant hat geschrieben:zeig mal bitte eine der letzten Nähnte die du gelegt hast, daran lässt sich eventuell mehr deuten
30. März 2016 12:34
30. März 2016 12:46
Pedant hat geschrieben:zeig mal bitte eine der letzten Nähnte die du gelegt hast, daran lässt sich eventuell mehr deuten
Matthias-Aw hat geschrieben: Da ende ich immer mit ner unschönen aufoxydierten Blase, weil das langsam weggehen mit dem Brenner wie bei Autogenschweißen nicht so richtig funktioniert. Rostige dünne Bleche dagegen einfach genial...
Arni25 hat geschrieben:Da gibt es keine "Anleitung" zum mal lesen und dann klappt es, genau so wie es keine Schnitt-Anleitungen für Hobbychirurge gibt.
30. März 2016 12:54
30. März 2016 18:15
30. März 2016 21:56
Arni25 hat geschrieben:1cm Lichtbogen?5mm Lichtbogen?
![]()
Viel zu lang, das kann nix werden. 2-3 mm, mehr nicht! Und dann keinen Kontakt mit Werkstück und Schweißgut haben.
Und genau diese Handhabung solltest Du anfangs üben. Der Grundkurs dazu dauert 200 Stunden in Vollzeit.....
Da gibt es keine "Anleitung" zum mal lesen und dann klappt es, genau so wie es keine Schnitt-Anleitungen für Hobbychirurge gibt. Also erhoffe Dir nicht zu viel als Hobbykünstler.
Deinen Graugußreitstock schweißt Du am besten nicht WIG, das ist das falsche Verfahren. E-Hand mit speziellen Gußelektroden. Aber das ist sehr speziell...
30. März 2016 22:08
30. März 2016 22:26
Arni25 hat geschrieben:1cm Lichtbogen?5mm Lichtbogen?
![]()
Viel zu lang, das kann nix werden. 2-3 mm, mehr nicht! Und dann keinen Kontakt mit Werkstück und Schweißgut haben.
Und genau diese Handhabung solltest Du anfangs üben. Der Grundkurs dazu dauert 200 Stunden in Vollzeit.....
Da gibt es keine "Anleitung" zum mal lesen und dann klappt es, genau so wie es keine Schnitt-Anleitungen für Hobbychirurge gibt. Also erhoffe Dir nicht zu viel als Hobbykünstler.
Deinen Graugußreitstock schweißt Du am besten nicht WIG, das ist das falsche Verfahren. E-Hand mit speziellen Gußelektroden. Aber das ist sehr speziell...
30. März 2016 22:45
30. März 2016 22:58
30. März 2016 23:35
30. März 2016 23:38
31. März 2016 09:05
Matthias-Aw hat geschrieben:Na dann mal Danke, hab nun einiges gelernt über Elektroden usw. Wenn ich auch etwas resistent bin und bisher nicht an perfekt vorbereiteten Nähten rumgebraten habe. Kommt noch.
31. März 2016 10:48
Matthias-Aw hat geschrieben:
PS Setzt man den Plasmabrenner eigendlich auf? Ich hab den wie ein ID-Schreidbrenner übers das Material gehalten.
31. März 2016 11:03
Arni25 hat geschrieben:1cm Lichtbogen?5mm Lichtbogen?
![]()
Deinen Graugußreitstock schweißt Du am besten nicht WIG, das ist das falsche Verfahren. E-Hand mit speziellen Gußelektroden. Aber das ist sehr speziell...
31. März 2016 15:24
Matthias-Aw hat geschrieben:PS hat jemand Erfahrung mit Guß? ich hab noch eine Reitstock einer Drehmaschine liegen. Dafür hatte ich mir zwar schon eine paar "Kaltschweißelektroden" bestellt. Da ich aber nun zwei Verfahren zur Wahl habe, könnte ich das auch damit probieren...
1. April 2016 20:32
1. April 2016 20:46
1. April 2016 21:12
2. April 2016 07:47
2. April 2016 12:00
2. April 2016 19:31
Matthias-Aw hat geschrieben:Also da halte ich mich einaml an die Vorschrift und es ist auch nicht richtig
Die Vorschrift der Guss-elektrode (die im Gegensatz zum Fontargen explizit für alle arten von Grau und Temperguss vorgesehen ist) sagt genau das Gegenteil. Möglichst kleine flache Naht höchstens 4mm breit usw. nix mit viel Fläche. Dort in der Mitte wo ich die Naht hingelegt habe ist auch nichts mehr von dem Gebohre zu sehen. Vom tiefer Ausfräsen hab ich erstmal abgesehen da das ganze erstmal ein Test war. Der Plan sah eh vor das Stück Naht wieder zu entfernen die Ganze Naht richtig vorzubereiten und nochmal zu schweißen, falls das Teststück vertrauenserweckend erscheind. Das tat es nun nicht und je breiter die Naht (da habe ich von unen nach oben etwas gesteigert) je geringer war die Festigkeit. Mein Fazit wäre also senn, dann eine ganz dünne flache Naht versuchen ... Da ich aber nich mehr viel Material habe ( hat nur 4mm Wandstärke) und die Innenseite darf nicht aufgeschmolzen werden darf werde ich mit Schweißen nicht weitermachen, sonden eine Platte aufschauben oder verliecht versuchen aufzulöten.
3. April 2016 16:53
4. April 2016 09:50
Matthias-Aw hat geschrieben:Also da halte ich mich einaml an die Vorschrift und es ist auch nicht richtig
Die Vorschrift der Guss-elektrode (die im Gegensatz zum Fontargen explizit für alle arten von Grau und Temperguss vorgesehen ist) sagt genau das Gegenteil. Möglichst kleine flache Naht höchstens 4mm breit usw. nix mit viel Fläche.
4. April 2016 11:11
13. April 2016 10:31
hiha hat geschrieben:Man muss halt bis zum Grund des Risses eine V-Nut fräsen, und die dann mit entsprechend viel Zusatzwerkstoff auffüllen, sonst ist das nur gebappe und kann nix halten.
Für solche Risstiefen empfiehlt sich halt warm schweißen, mit Graugusselektroden als Zusatzwerkstoff, und langsamer Erwärmung auf 400°, und sehr langsamer Abkühlung.
Alternativ könnte man mal über Hartlöten mit spaltfließendem Lot nachdenken, wozu man das Werkstück aber auch gut warm machen muss, so an die 900°.
Ich würde das mit dem "sehr gut fließendem" Fontargen A102 probieren. Man braucht halt ein Schmiedefeuer um das relativ große Werkstück auf die nötige Temperatur zu bringen.
Gruß
Hans