Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Rahmen, Räder, Dämpfung, Bremsen.

Moderator: Moderatoren

Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Suluno » 6. November 2010 13:42

Hallo zusammen!

Überhohle gerade einen Bremssattel. Dabei gibt es diese Dichtung im unteren Teil des Sattels (der untere Ring im Bild). Die Dichtung wird in einer Richtung innen etwas dicker. Nun die Frage wie rum ist richtig? Auf dem Bild ist die dicke Seite jetzt oben.

Gruß

Norman
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Fuhrpark: SR2 / 1962, KR 51/ 1974, S51 / 1987, MZ TS 250/1 / 1980
Suluno

Benutzeravatar
 
Beiträge: 49
Themen: 11
Bilder: 0
Registriert: 4. Januar 2010 23:02

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Emmebauer » 6. November 2010 13:51

Die erhabene Seite kommt nach außen.

Ansonsten bitte nicht vergessen es geht hierbei um die Bremsanlage also Sicherheitsrelavant bitte nur machen wenn man sich 1000% sicher ist was man da tut. Ansonsten bitte vom Fachmann machen lassen.

Gruß Chris

-- Hinzugefügt: 6/11/2010, 12:53 --

Desweiteren seh ich grad das das Gehäuse noch nicht wirklich sauber ist so gehört das nich mit dem Dreck wirds undicht.

Gruß Chris
Member of "BETZF"

ROTAX Countryteile zu verkaufen.

Fuhrpark: ETZ 250 Bj. 87 Neuaufbau 06****ETZ 250 Gespann Bj. 88 im Aufbau****ETZ 301 Bj. 91 in Teilen****TS 250/1 im Aufbau****500R Fun Bj. 93****KR51 fast fertig****S51 Enduro Bj. 87**** Audi 80 B4 2.0 Bj. 92
Emmebauer

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1429
Themen: 13
Registriert: 22. Februar 2006 19:17
Wohnort: bei Cottbus
Alter: 37

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon pfuetzen » 3. Mai 2026 18:30

Ich hole das Thema nochmals hoch, da hier verschiedene Meinungen herrschen.

Im Bild von ... ist es ja dann falsch herum?? Oder??

Das Bild muss korrekt sein zwecks Druck zur Bremse hin, bzw dort wo der Druck herrscht.

Interessant ist, dass ein Dichtring bei Ost2Rad 9€ kostet.
Hat da jemand Erfahrungen???
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Fuhrpark: MZ TS 250/1 BJ 1978
MZ ETZ 250 BJ 1985
MZ ETZ 150 BJ 1988
Simson S50N
Honda CRF 300 Rally BJ 2024
pfuetzen

 
Beiträge: 1091
Themen: 37
Bilder: 10
Registriert: 27. September 2008 16:52
Wohnort: Rheinland Pfalz - Mayen
Alter: 41

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Separatist » 28. Juni 2026 19:16

Vor dem Problem stehe ich auch gerade. Ich meine, die Kolbendichtringe waren zu DDR Zeiten nicht so.
Mit den Kolbenringen, die sich im Durchmesser nach innen auf einer Seite verkleinern, sitzt der Bremskolben derart stramm im Sattel, dass er sich kaum noch bewegen lässt. Zur Montage benutze ich ATE Bremszylinderpaste und selbst dann bekomm ich die Kolben kaum anständig eingesetzt. Hab schon mehrere Kolbendichtringe versaut. Was ist da los? Ich benutze nur DDR Originalteile...bis auf die Dichtungen eben.

Edit: Sehe gerade, dass der Thread auch schon etwas älter ist...

Fuhrpark: ETZ150 Bj.1987
Separatist

 
Beiträge: 7
Registriert: 13. Dezember 2024 11:00

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Steffen G » 28. Juni 2026 22:26

Ich stehe ev. auch bald vor dem Problem. Äussert euch bitte mal dazu!

Also wie es in dem Beitrag oberhalb abgebildet ist, macht es zumindest Sinn.

Der Hydraulikdruck wird den Gummi an den Bremskolben drücken, und der Gummi wird nach der Bremsung den Kolben etwas zurückziehen.
So stelle ich mir das vor.
Oder liege ich da falsch?
Grüße, Steffen !

Fuhrpark: BK 350, ETZ 150, AWO,
Golf IV TDI, VW T4,
Ursus KSH
Steffen G

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1887
Themen: 71
Registriert: 20. Februar 2006 01:25
Wohnort: Wilkau-Haßlau
Alter: 54

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon florianef » 29. Juni 2026 07:07

Hallo Norman,

das Problem kommt mir bekannt vor. Ich nehme an, dass es sich um die Dichtungen in den kleinen weißen Tütchen von MZ... handelt.
Na einigen Versuchen habe ich dann fest gestellt, dass an den Dichtungen an der Dichtkante ein minimaler Grat dran hängt. Der wurde drch den kolben abgeschert und setzte sich zwischen Bohrungen vom Brenssattel und Bremskolben. Ich habe dann aus verschiedenen Quellen Dichtungen gekauft die alle gleich waren. Den Überstand an der Dichtung kann man vorsichtig ablösen, Bitte darauf achten das die Dichtkante erhalten bleibt.
reng deng deng deng

Fuhrpark: MZ ETZ 250 und MZ ES 150
florianef

 
Beiträge: 6
Themen: 1
Registriert: 17. Februar 2021 20:21

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Guzzi44 » 29. Juni 2026 10:56

Hallo!
Auf der Zeichnung von "Ostrad" ist ja eindeutig angegeben, wie herum der Dichtring in den Bremssattel eingebaut wird. In dieser Lage lässt sich der Kolben ja auch leichter einschieben! Da ist doch eigentlich jeder Kommentar überflüssig! Ob die Chose von Brembo oder MZ ist, ist doch völlig gleichgültig, die Physik ist überall gleich!
Guzzi44

Fuhrpark: BMW R12 Bj: 1940, Moto Guzzi 850T Bj: 1975, MG 1000S Gespann Bj: 1976, MG 1000SP Bj: 1978,
MG T5 Bj: 1986, Triumph TWN 250H Bj: 1952 in die ein MZ-Motor eingebaut worden ist.
Guzzi44

 
Beiträge: 278
Themen: 23
Registriert: 1. April 2021 10:05
Wohnort: Hahnenklee

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Separatist » 29. Juni 2026 19:33

florianef hat geschrieben:Hallo Norman,

das Problem kommt mir bekannt vor. Ich nehme an, dass es sich um die Dichtungen in den kleinen weißen Tütchen von MZ... handelt.
Na einigen Versuchen habe ich dann fest gestellt, dass an den Dichtungen an der Dichtkante ein minimaler Grat dran hängt. Der wurde drch den kolben abgeschert und setzte sich zwischen Bohrungen vom Brenssattel und Bremskolben. Ich habe dann aus verschiedenen Quellen Dichtungen gekauft die alle gleich waren. Den Überstand an der Dichtung kann man vorsichtig ablösen, Bitte darauf achten das die Dichtkante erhalten bleibt.


So ist es. Genau das sehe ich auch als Ursache mit diesem Grat. Damit klemmt man den Kolben fest und schert diesen Grat tatsächlich ab. Das ist mir auch passiert mit den Dichtungen mehrerer Lieferanten. Ich kenne das so nicht von früher. Da war der Dichtungswechsel (1990 unterwegs in London) kein technisches Problem und meiner Meinung nach, waren die auf einer Seite nicht den Durchmesser verjüngend, sondern nur rechteckig.
Diesen Grat zu entfernen ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Gratwanderung...

Irgendwie derselbe Mist, wie manche Nachbaukolben, die schon von vorherein so übermaßig sind, dass sie gar nicht ins Sattelgehäuse passen. Deswegen nur original...

Fuhrpark: ETZ150 Bj.1987
Separatist

 
Beiträge: 7
Registriert: 13. Dezember 2024 11:00

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon matthias1 » 29. Juni 2026 21:02

Die waren nie rechtwinklig!

Fuhrpark: MZ ETZ 160
matthias1

 
Beiträge: 3788
Themen: 312
Registriert: 30. Mai 2011 21:56
Wohnort: cottbus
Alter: 61

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Klaus P. » 29. Juni 2026 22:35

@ Matthias
ist in der Vergrößerung unten rot Markiert zu sehen.

Es gab nach m. M. in der Vergangenheit 3 verschiedene Ausf. dieser Kolbendichtringe.

Rechteckig (oder wie der Matthias meint)

innen eine Prismenform

außen mit einen kleinen erhabenen Steg
der nach innen montiert wurde.

Gruß Klaus

Wer läßt die Dichtringe fertigen ?
Gibts ja für 1,xx Euro bis XY.

Fuhrpark: habe
Klaus P.

 
Beiträge: 12231
Themen: 121
Registriert: 6. September 2010 19:11
Wohnort: 57271
Alter: 79

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Steffen G » 29. Juni 2026 23:47

Interesanntes Thema:
Ich komme jetzt gerade dazu, weil bei meiner AWO der Bremssattel von der ETZ etwas fest ist.

Die neuen Bremssättel für so knapp 50 € funktionieren ja nicht, Gussfehler.
Ich hab da schon 2 mit eingegossenem Loch bekommen, morgen kommt der dritte.
Eigentlich hab ich keine Lust mehr auf diese Kacke. Das Drama geht schon 2 Wochen. Ich wusste das ja, hab da immer in den Schlauchanschluss reingepustet, und hab dann schon gehört, wie es unten innen im Gehäuse rauszischt.

Ich war blos bisher zu faul, den original-Bremssattel neu abzudichten.

Es wird aber wohl so werden, dass ich den reparieren muss:
Kann mir jemand sagen, wo ich den erfahrungsgemäss besten Dichtsatz kaufen kann?
Die ATE-Bremszylinderpaste habe ich.
Auf Arbeit haben wir auch ein gutes professionelles Ultraschallbad.
Spricht was dagegen, den Bremssattel da mal eine Schicht lang darin blubbern zu lassen?
Und, wenn ich den Bremssattel zerlege in seine 2 Hälften, bekomme ich den wieder dicht zusammen?
Grüße, Steffen !

Fuhrpark: BK 350, ETZ 150, AWO,
Golf IV TDI, VW T4,
Ursus KSH
Steffen G

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1887
Themen: 71
Registriert: 20. Februar 2006 01:25
Wohnort: Wilkau-Haßlau
Alter: 54

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Jürgen Stiehl » 30. Juni 2026 08:27

Was willste den aufmachen? Die Laufbahn ordentlich säubern und den Kanal mit nem Peifenreiniger, Bremsenreiniger und Pressluft.

Fuhrpark: 2 Hondas
Jürgen Stiehl

 
Beiträge: 1299
Themen: 45
Bilder: 2
Registriert: 15. Februar 2006 21:28

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon pfuetzen » 30. Juni 2026 12:32

Ich habe bisher alle 3 die ich habe bei der Überholung komplett auseinander gebaut und penibelst gesäubert.

-Pfeifenreiniger, Ultraschallbad,...

Die alte Bremsflüssigkeit der Jahre tut ihr übriges und schädigt das Alu. Wer lackieren möchte sollte die Dichtungsflächen und Löcher/Gewinde selbstredend abkleben.

- Anschließend direkt die Flächen über 600 er Schleifpapier Plan machen.
- Gewinde vom Einsatz Bremsschlauch evtl. nachdrehen (die sind oft rum) und nochmals säubern.
- mit Hochdruck durchblasen mehrfach.
- Bremskolben prüfen und schauen ob dieser ohne Dichtung saugend in den Bremssattel geht.
- Neue Dichtung.
- Neuer Nippel zur Entlüftung.
- Hochwertige Bremskolben-Dichtung (glaube bei Ost2Rad für 9€
Kolbendichtring Bremsattel MZ ETZ Werksqualität https://share.google/JODmXPaG3iRrer7XV).
- Richtig herum eingebaut natürlich 😉 mit der korrekten Paste (ATE oder LiquiMoly...).
- Evtl. neue Schrauben mindestens 8.8 Festigkeit, falls die alten verschlissen sind aufgrund Bremsflüssigkeit oder Rost und Alter.

Funktieren alle 3 problemlos!
Zuletzt geändert von pfuetzen am 1. Juli 2026 08:04, insgesamt 1-mal geändert.

Fuhrpark: MZ TS 250/1 BJ 1978
MZ ETZ 250 BJ 1985
MZ ETZ 150 BJ 1988
Simson S50N
Honda CRF 300 Rally BJ 2024
pfuetzen

 
Beiträge: 1091
Themen: 37
Bilder: 10
Registriert: 27. September 2008 16:52
Wohnort: Rheinland Pfalz - Mayen
Alter: 41

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Stephan » 30. Juni 2026 13:33

pfuetzen hat geschrieben:...
- Hochwertige Bremskolben-Dichtung (glaube bei Ost2Rad für 8€
https://www.ost2rad.de/MZ-Ersatzteile/A ... q4QAvD_BwE).
...


Das sind die falschen Dichtungen! Du verweist auf die Grimeca-Dichtringe. MZ-Sattel haben 40mm Kolbendurchmesser,
Grimeca hat 41mm Kolbendurchmesser.
Bitte schickt mir eure FIN, Motor-Nr. und Baujahr eurer ETZ 125/150 für die Analyse der Baureihe.
Die Daten werden vertraulich behandelt.


Süd-Oberlausitzstammtisch Kottmarschenke, Ich war dabei! 2011, 2012 und 2013 :-D

Fuhrpark: MZ, Simson, Trabant
Stephan

Benutzeravatar
 
Beiträge: 8033
Themen: 289
Bilder: 7
Registriert: 5. Juni 2006 20:03
Wohnort: Bertsdorf
Alter: 39

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon MrSchaf » 30. Juni 2026 14:10

Das Theater habe ich mir lange nicht angetan. Genau genommen seit 50000km Ruhe mit ordentlichem Bremssattel von Brembo bei Stein-Dinse gekauft.
Neu.

Jetzt nach gut 10 Jahren doppelt so teuer wie damals.

Mfg Steven

Fuhrpark: MZ TS250/1, 81, MZ ETZ250, 82
Simson S50B1, S50B2, AWO Sport mit Superelastik (original),
MZ BK350
MZ ES175/1 (lachsrot)

Golf3 1.8 91
MrSchaf

 
Beiträge: 451
Themen: 7
Registriert: 24. Januar 2017 15:40
Wohnort: Waldenburg
Alter: 30

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon 2Taktix » 30. Juni 2026 19:44

und beim Brembo P08 sind die Kolbendichtungen symmetrisch, also gleich das macht die Montage noch einfacher.

Fuhrpark: MZ , MZ Typ/Baujahr, ...
2Taktix

 
Beiträge: 40
Themen: 2
Registriert: 13. Mai 2025 18:19

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon pfuetzen » 1. Juli 2026 08:05

Stephan hat geschrieben:
pfuetzen hat geschrieben:...
- Hochwertige Bremskolben-Dichtung (glaube bei Ost2Rad für 8€
https://www.ost2rad.de/MZ-Ersatzteile/A ... q4QAvD_BwE).
...


Das sind die falschen Dichtungen! Du verweist auf die Grimeca-Dichtringe. MZ-Sattel haben 40mm Kolbendurchmesser,
Grimeca hat 41mm Kolbendurchmesser.


Hast Recht, sollte mal wieder schnell gehen.

Habe es korrigiert!!!

Fuhrpark: MZ TS 250/1 BJ 1978
MZ ETZ 250 BJ 1985
MZ ETZ 150 BJ 1988
Simson S50N
Honda CRF 300 Rally BJ 2024
pfuetzen

 
Beiträge: 1091
Themen: 37
Bilder: 10
Registriert: 27. September 2008 16:52
Wohnort: Rheinland Pfalz - Mayen
Alter: 41

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Separatist » 5. Juli 2026 21:08

Hm, nach Neuber Müller ist auf Seite 72 beschrieben, dass ab `89 die Kolbendichtringe geändert wurden. Also waren die über die Jahre nicht immer gleich.
Aber egal, ich hab mir diese Woche beim MMM neue gekauft. Mit denen konnte ich die Kolben recht gut einsetzen. Für meinen Geschmack zwar noch immer ein bissel stramm (ich kenne das von Bremssätteln in Autos leichter), aber es ging.
Jetzt ist der Sattel auch mit den anderen Teilen komplettiert.

Fuhrpark: ETZ150 Bj.1987
Separatist

 
Beiträge: 7
Registriert: 13. Dezember 2024 11:00

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Steffen G » 7. Juli 2026 21:53

Hi!
Überraschender Weise habe ich nach der 2. Reklamation endlich einen dichten Bremssattel bekommen.
Ich hab den mit max. möglicher Handkraft getestet, der sollte dicht sein und hoffentlich auch bleiben.
Problem trotzdem, die Staubschutzmanschetten aussen an den Kolben können nicht vernünftig halten. Die Gummis sind Sch..... irgendwie zu gross und keine vernünftige Kante da, wo die halten sollen.
Ich musste noch je eine Unterlegscheibe zwischen Bremssattel und Gabelholm legen, das passt aber so gut, die Bremsscheibe läuft frei, und ich kann den Lichtspalt beidseitig gleichmässig zwischen den Belägen und der Scheibe sehen.
Sieht also gut aus, aber gefahren bin ich noch nicht.
Entlüften ging auch halbwegs gut.


Die undichten Bremssättel konnte ich behalten, hab die mal zerlegt ehe die in die Schrottkiste kamen:
Also verchromte Kolben, Durchmesser 38 mm.
Komische hellbraune Bremsbeläge sind drin.

So, Frage jetzt:
Ich habe 2 Motorräder, wo der Bremssattel passt. Also der Originale. Der fest war.
Der ist inzwischen zerlegt, hat 7 Stunden im Ultraschallbad gesurrt,
den hebe ich mir als Ersatzteil auf.

Was denkt ihr:
Erst bei Bedarf in vielleicht 2 oder 5 Jahren mit neuen Dichtungen zusammenbauen,
wenn ich den mal brauche.
Oder gleich machen, und dann komplett einlagern.
Grüße, Steffen !

Fuhrpark: BK 350, ETZ 150, AWO,
Golf IV TDI, VW T4,
Ursus KSH
Steffen G

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1887
Themen: 71
Registriert: 20. Februar 2006 01:25
Wohnort: Wilkau-Haßlau
Alter: 54

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon MrSchaf » Gestern 08:44

Sind die Kolben bei dem Nachbauding am Ende immernoch mit so einer großen Rundung?
Dadurch haben die Kolben eine zu kurze Führung und klemmen schneller, wenn der Bremsbelag abgefahren ist.
Bzw anders gesagt, man kann nicht den ganzen Bremsbelag abbremsen, bis der Kolben kippelt.

Mfg Steven

Fuhrpark: MZ TS250/1, 81, MZ ETZ250, 82
Simson S50B1, S50B2, AWO Sport mit Superelastik (original),
MZ BK350
MZ ES175/1 (lachsrot)

Golf3 1.8 91
MrSchaf

 
Beiträge: 451
Themen: 7
Registriert: 24. Januar 2017 15:40
Wohnort: Waldenburg
Alter: 30

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon Steffen G » Gestern 19:21

Hi!

Ich hab mich heute nochmal mit dem Thema beschäftigt.

Also die Kolben:
$matches[2]


Dann war noch für mich die Frage, wie es denn in dem Bremssattel aussieht.
Also ordentlich, für chinesische Verhältnisse. Sauber, kein Sand drin, keine Späne, ordentliche Oberflächen.

Und dann die wichtigste Frage:
Warum sind die Bremssättel ab Werk undicht?
20260708_175945.jpg


Dort wo ich den Draht durchgesteckt habe, ist eine Bohrung.
Diese geht von der Verbindung der beiden Bremssattelhälften in das Gehäuse, wo der Kolben sitzt.
Dort wo der Pfeil ist, wurde die Ecke angebohrt. Ich habe das Leck selbst gesehen.
Also man bewegt sich da schon auf ganz schön dünnen Eis, oder besser Aluminium.

Frag mich nur, wie die Händler eiskalt das Zeug verkaufen, wenn die wissen, das sowas vorkommt.

Ich wusste das ja schon, weil mir das vor paar Jahren schon mal passiert ist.
Man braucht ja nur mal in den Bremssattel reinpusten, dann merkt man schon was da los ist.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße, Steffen !

Fuhrpark: BK 350, ETZ 150, AWO,
Golf IV TDI, VW T4,
Ursus KSH
Steffen G

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1887
Themen: 71
Registriert: 20. Februar 2006 01:25
Wohnort: Wilkau-Haßlau
Alter: 54

Re: Bremssattel-Dichtung wie rum richtig?

Beitragvon MrSchaf » Heute 07:55

Ich verstehe nicht weshalb man an der Sicherheit spart und das Zeug kauft?
Noch weniger verstehe ich wie man als Händler das >wissentlich< verkaufen darf...

Fuhrpark: MZ TS250/1, 81, MZ ETZ250, 82
Simson S50B1, S50B2, AWO Sport mit Superelastik (original),
MZ BK350
MZ ES175/1 (lachsrot)

Golf3 1.8 91
MrSchaf

 
Beiträge: 451
Themen: 7
Registriert: 24. Januar 2017 15:40
Wohnort: Waldenburg
Alter: 30


Zurück zu Fahrgestell



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: ClaudeBot, ubai und 16 Gäste