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 Betreff des Beitrags: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 3. Januar 2026 14:39 
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Hallo, welches Öl fahrt ihr in der Gabel 18 zoll etz gespann? Was mischt ihr ins Öl als Verschleisschutz ? Sind das Standard Dichtringe oben im führungsrohr? MFG friese


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 3. Januar 2026 14:54 
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Ich habe das kürzlich an meiner TS/1 gemacht, ist ja die gleiche Gabel…

viewtopic.php?p=2138982#p2138982


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 3. Januar 2026 15:14 
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Kurze Zusammenfassung der wissenswerten Abweichungen gegenüber anderen Fabrikaten: Kein Gabelöl verwenden, sondern Hydrauliköl HLP 46 mit jeweils einem Schuß Molybdändisulfidsuspension (gibt es z.B. als Motoröladditiv bei LiqiMoly). Simmerringe möglichst als Doppellippenring im Untermaß ø34 verbauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 3. Januar 2026 22:47 
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Welche Vorteile entstehen aus der Verwendung von HLP46 gegenüber dem Standardgabelöl ?

Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 00:34 
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Es dämpft :lach:
Die üblichen Gabelöle sind größtenteils viel zu dünn, dann ist die Zugstufendämpfung deutlich zu schwach. Und wenn ich das schon so empfinde, will das was heißen. Ich bin wirklich kein Freund von starker Dämpfung.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 11:03 
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Also das kann ich jetzt bei meiner TS nicht bestätigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 12:36 
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Hallo, Doppellippen untermass 34 mm wer hat die.? Bei den teilehändler stehen keine maße . Gruss friese


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 12:47 
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Ja, die kauft man (übrigens zu besseren Konditionen als im Ersatzteilhandel) im Normteilebedarf. Agrolager, Kugellager24 usw. sind typische Anbieter.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 17:19 
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friese hat geschrieben:
Hallo, Doppellippen untermass 34 mm wer hat die.? Bei den teilehändler stehen keine maße .

Bei Güsi schon:

https://www.guesi-motorradteile.de/inde ... 0/c/_/_/?_

Das sind die, die ich eingebaut hab. Ist aber kein Untermaß von 34 mm.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 22:06 
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Mechanikus hat geschrieben:
Es dämpft :lach:
Die üblichen Gabelöle sind größtenteils viel zu dünn, dann ist die Zugstufendämpfung deutlich zu schwach. Und wenn ich das schon so empfinde, will das was heißen. Ich bin wirklich kein Freund von starker Dämpfung.


Das übliche HLP 46 ist ca. 2,5 - 3 x zähnflüssiger als ein durchschnittliches SAE 5-W mit 15-20 cSt.
Das sind Welten von der Herstellerempfehlung entfernt. Bist du Dir sicher ?


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 4. Januar 2026 23:52 
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Das HLP 46 entspricht im direkten Vergleich einem 20 W Gabelöl.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 07:58 
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Ludentoni hat geschrieben:
Das HLP 46 entspricht im direkten Vergleich einem 20 W Gabelöl.


Absolut falsch deine Aussage.
Wenn überhaupt könnte man das HLP 46 mit einem SAE 15W Gabelöl vergleichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 10:10 
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Jaja... Stichwort Umschlüsseln der ISO-VG Norm in SAE Norm, bei den meisten Herstellen entpricht das HLP 46 einem SAE W 20, einige führen darunter auch das SAE W 15 an.

https://www.liqui-moly.com/fileadmin/us ... vs_SAE.pdf

Soviel zu "absolut falsch", unterhalte dich einfach mal mit Leuten die Gabeln und Federbeine machen und was die so verwenden, sowas ist ganz lehrreich in Sachen Öle, auch für Pedanten... :mrgreen:

Viele günstige Hydrauliköle werden teuer als spezielles Gabelöl verkauft, da wird von Herstellen, Händlern und Instandsetzern richtig abkassiert da der Kunde nicht weiß das man diese Einbereichsöle einfach umschlüsseln kann! Hinzu kommt die Unkenntnis, das Unvermögen und das Desinteresse unzähliger Motorradschrauber in Fach und freien Werkstätten an diesen Fahrwerksteilen und den Ölen, was dazu führt dass die die Gabeln dann zur Wartung zum Spezialisten bringen. So wird der Kunde doppelt abgezockt...


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 10:24 
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Um es noch komplizierter zu machen :? - wie in der Tabelle gezeigt, gibt es verschiedene Normen für die Viskosität von Industrieölen, Getriebeölen und Motorölen, aber nicht für Gabelöle, da machen die Hersteller was sie für richtig halten :roll: , was dann dafür sorgt, dass z.B. das 20er Öl von Hersteller X völlig andere Viskositäten als das von Hersteller Y hat.

Hier hat man die realen Viskositäten mal zusammengetragen:
https://www.vfr-oc.de/index.php/technik ... -gabeloele

Wenn man also ein als Gabelöl bezeichnetes Öl aussuchen will, helfen die Zahlen auf der Flasche wenig, man muss in das Datenblatt schauen und hoffen, dass da ein Wert in "cSt @ 40°C" steht, und danach aussuchen.

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 13:56 
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Hauptsache man kann heute alles verkomplizieren. :wink:

Die alte Kunst, Technik und Dinge mit einfachen Worten allgemein und verständlich für jeden zu erklären so wie es früher gemacht wurde, die geht dabei leider immer mehr verloren...


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 14:01 
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Pedant hat geschrieben:
Mechanikus hat geschrieben:
Es dämpft :lach:
Die üblichen Gabelöle sind größtenteils viel zu dünn, dann ist die Zugstufendämpfung deutlich zu schwach. Und wenn ich das schon so empfinde, will das was heißen. Ich bin wirklich kein Freund von starker Dämpfung.


Das übliche HLP 46 ist ca. 2,5 - 3 x zähnflüssiger als ein durchschnittliches SAE 5-W mit 15-20 cSt.
Das sind Welten von der Herstellerempfehlung entfernt. Bist du Dir sicher ?

Ja, ich bin mir sicher. Ich habe es selber im Fahrversuch ermittelt. Zu einer Zeit, als ich die Gabel mehrfach ausbauen mußte, weil die nagelneuen Simmerringe sifften (bis ich dahinter kam, daß die Teilehändler nicht mehr die Untermaßringe wie zu DDR Zeiten liefern und man einfach kleinere Nenndurchmesser nehmen kann), hatte ich als positiven Nebeneffekt die Möglichkeit, verschiedene Öle zu testen. Auf die Idee brachten mich übrigens die Herren Neuber, Müller und Wildschrei. Ich habe die entscheidenden Passagen aus ihren Werken mal abfotografiert. Bei Wildschreis Text sieht man, daß ich meine Erkenntnisse gleich an passender Stelle ergänzt habe. Die Grundidee war: Was passiert wohl, wenn man dünnes Stoßdämpferöl mit dem ziemlich zähen HLP 68 mischt? Vermutlich sowas wie HLP 46. Stimmt auch.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 14:20 
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Mechanikus hat geschrieben:
Auf die Idee brachten mich übrigens die Herren Neuber, Müller und Wildschrei. Ich habe die entscheidenden Passagen aus ihren Werken mal abfotografiert.

Bei Neuber/Müller steht aber auch, daß es dazu unterschiedliche Angaben gab:

viewtopic.php?p=2139063#p2139063

Also kann das ja vorher auch nicht ganz falsch gewesen sein, oder?

Wildschrei ist nicht ganz unumstritten…

Was die Simmerringe betrifft, da sifft bei meiner TS bisher noch nichts, ich werde es aber im Auge behalten und ggf. auf Deine Empfehlung zurückkommen. Oder wenn mir sonstwas Negatives auffällt.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 14:54 
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Nunja, natürlich könnte man auch die vorherige Mischung benutzen, aber das wird aufgrund der mangelhaften Verfügbarkeit von MZ 22 Motorenöl etwas schwierig.
Kurz und gut: Die Angaben zu den Ölen sind ganz augenscheinlich darauf ausgerichtet, was in einer halbwegs sortierten DDR Werkstatt vorhanden bzw. beschaffbar war. Trabi Getriebeöl und Stoßdämpferöl z.B. .
Heute sieht die Sache doch ganz anders aus. Aber egal, niemand ist gezwungen, auf eigene Versuche zu verzichten und meinen im Fahrversuch ermittelten Tipp zum Gabelöl zu nutzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 15:12 
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Mechanikus hat geschrieben:
Nunja, natürlich könnte man auch die vorherige Mischung benutzen, aber das wird aufgrund der mangelhaften Verfügbarkeit von MZ 22 Motorenöl etwas schwierig.

Da unterschlägst Du jetzt aber die andere im NM angegebene Variante:
225 ccm Stoßdämpferöl und 5 ccm MoS2-Ölsuspension.
Das gibt’s heute noch problemlos! :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 16:06 
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Das Stoßdämpferöl ist ja vermutlich dasselbe wie in allen hydraulischen Dämpfern zu DDR Zeiten. Offenbar hatte man nur diese eine Viskosität für alles vorgesehen. Ich kenne die heutige Bezeichnung nicht, es gibt ja jetzt so viele verschiedene. Fakt ist aber, das ist ein rech dünnflüssiges Öl. Wenn man nur das zzgl. Molybdändisulfid einfüllt, ist die Gabel quasi ungedämpft. Das habe ich selbst alles probiert (bzw. probieren müssen). Die Werkstätten haben nach der Wende auch einfach dasselbe eingefüllt, was ihre neue Marke eben so verwendete. Einer hat mir gegenüber auch mal geäußert, die Gabel sei "mit West-Öl irgendwie anders". Freilich hat man es unterlassen, der Sache auf den Grund zu gehen, war ja nur ne MZ, fuhren nur arme Schlucker und sie würden eh bald von der Straße verschwinden.
Genau das war ja der Grund mir selbst Gedanken zu machen. Die jüngeren Verlautbarungen von MZ wiesen ja folgerichtig auf dickeres Öl hin. Meine Versuche bestätigen das nur.
Ich neige sowieso eher dazu, eine Sache auszuprobieren als einer Vorschrift oder einem Rezept zu folgen. Man muß einfach überlegen, was die Konstrukteure zu den Anweisungen bewog. Wie häufig hört man von alten Fachleuten: "Wenn wir damals dieses oder jenes gehabt hätten, hätten wir nicht sochen Zauber veranstaltet..."

-- Hinzugefügt: 5. Januar 2026 16:10 --

Kleiner Nachtrag: Man kann auch nicht einfach hinnehmen, was der Handel so anbietet. Die einschlägigen Onlinehändler verkaufen auch Stoßdämpferöl für die Simsongabel, die ja bekanntlich ungedämpft ist und nur mit Gtriebeöl geschmiert wird. Man kommt nicht drumrum, sich das selber zu erarbeiten, was angängig ist und was Humbug.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 20:03 
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Mechanikus hat geschrieben:
Kleiner Nachtrag: Man kann auch nicht einfach hinnehmen, was der Handel so anbietet. Die einschlägigen Onlinehändler verkaufen auch Stoßdämpferöl für die Simsongabel, die ja bekanntlich ungedämpft ist und nur mit Gtriebeöl geschmiert wird. Man kommt nicht drumrum, sich das selber zu erarbeiten, was angängig ist und was Humbug.


Gleich mal die KI darauf angesetzt.... :oops: :mrgreen:

Zitat Google-KI
Für die Simson-Telegabel wird standardmäßig ein
mineralisches Telegabelöl der Viskosität SAE 5W empfohlen.
Empfohlene Produkte und Spezifikationen

Addinol Telegabelöl (SAE 5W): Dies ist das am häufigsten empfohlene Standardöl für alle Simson-Modelle (S50, S51, SR50 etc.). Es entspricht dem bereits zu DDR-Zeiten verwendeten „Stoßdämpferöl B“.

Eigenschaften: Das Öl bietet einen guten Korrosions- und Verschleißschutz sowie eine konstante Dämpfung auch bei niedrigen Temperaturen.
Füllmenge: Pro Telegabelholm sind exakt 40 ml einzufüllen (insgesamt 80 ml für eine komplette Gabel).


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 21:57 
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Mechanikus hat geschrieben:
... Die einschlägigen Onlinehändler verkaufen auch Stoßdämpferöl für die Simsongabel, die ja bekanntlich ungedämpft ist und nur mit Gtriebeöl geschmiert wird. ...

Wie kommst Du zu der Annahme? Das Reparaturhandbuch von Simson weist ausdrücklich auf HLP46 hin, nicht auf Getriebeöl. Auch wenn im Trabi HLP68 benutzt wurde (für die Synchroringe), ist es immernoch ein Hydrauliköl. In der DDR waren übliche (legierte) Getriebeöle das GL80 und GL125.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 5. Januar 2026 23:11 
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Ja, ok, stimmt. Simson schrieb Hydrauliköl vor. Ich selber habe da ein Getriebeöl drin. Das ist aber wurscht. Mir kams darauf an zu zeigen, daß dort lediglich ein Öl mit guten Schmiereigenschaften rein muß, möglichst mit gutem Haftvermögen auf Flächen und außerdem soll es Abrieb nicht(!) in der Schwebe halten. Daher und noch aus anderen Gründen fallen Motorenöle aus, während eine ganze Anzahl von Hydraulik- und Getriebeölen infrage kommen. Weiter nichts. Das dünne Stoßdämpferöl halte ich nicht für optimal bei den Anforderungen. Das kann, salopp gesagt, schließlich etwas, das hier gar nicht gefragt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 09:28 
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Mechanikus hat geschrieben:
Das Stoßdämpferöl ist ja vermutlich dasselbe wie in allen hydraulischen Dämpfern zu DDR Zeiten. Offenbar hatte man nur diese eine Viskosität für alles vorgesehen. Ich kenne die heutige Bezeichnung nicht, es gibt ja jetzt so viele verschiedene. Fakt ist aber, das ist ein rech dünnflüssiges Öl. Wenn man nur das zzgl. Molybdändisulfid einfüllt, ist die Gabel quasi ungedämpft.

Wie kommst Du darauf? Ist ja keiner gezwungen, sich das dünnste Öl einzufüllen.
Ich stelle ja nicht Deine Erfahrungen bzw Versuche in Frage und muss gestehen, daß ich keine durchgeführt habe, sondern mich in diesem Fall einfach auf meinen Kumpel verlassen habe, der es in seiner Maschine ausprobiert hat. Es gibt ja verschiedene Viskositäten, das von mir benutzte Produkt habe ich weiter oben verlinkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 09:58 
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Dann reden wir aneinander vorbei. Zulässig ist grundsätzlich, was ohne Neben- und ungewollte Auswirkungen funktioniert. Dann wär schön gewesen, Du hättest gleich nochmal das Öl genannt, das bei Dir funktioniert. Bringt für den Fragesteller am meisten.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 10:04 
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Gleich oben in meinem ersten Beitrag hatte ich auf den Thread verlinkt, wo einer seine Gabel hergerichtet hat… im Verlauf des Threads auch ein Bild mit den von mir verwendeten Produkten eingestellt (nach unten scrollen).
Ich mag halt ungern immer wieder das Gleiche schreiben, wenn ich weiß, daß es schon mal hier besprochen wurde - dann verlinke ich lieber. :wink:

P.S.:
Ich seh grad, daß dort einer Untermaßdichtringe verlinkt hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 11:17 
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Mechanikus hat geschrieben:
........ Du hättest gleich nochmal das Öl genannt, das bei Dir funktioniert. Bringt für den Fragesteller am meisten...


Wäre ganz schnell getan find ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 11:39 
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hmt hat geschrieben:
Wäre ganz schnell getan find ich.

Also mit Verlaub - es wäre auch ganz schnell getan, wenn sich mal die Links einfach durchgelesen würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 14:58 
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Also, es handelt sich um Gabelöl 10W medium ✔️


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 15:33 
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Ihr habt mich ganz schön verwirrt . warum untermass Dichtringe ?


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 15:53 
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Der Nenndurchmesser der Telegabelrohre beträgt 35 mm. Der reale Durchmesser liegt aber bei 34,5 mm oder so ähnlich. Deshalb dichten 35er Simmerringe nicht ideal ab, die Gabel sifft dann dezent vor sich hin.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 16:22 
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ok, danke


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 20:30 
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Ähem, bei der ETZ finden Gummibälge eine Verwendung, die schließen verhärtete Insektenleichen und Dreck aus, die dem WeDi zusetzen. Somit hält dieser dort wesentlich länger dicht. Eine hohe Doppellippe erübrigt sich und erhöht nur die Reibung und das Losbrechmoment, sie wäre sowieso nur eine Staublippe und hat keinerlei abdichtende Funktion.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 6. Januar 2026 20:41 
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Da die Faltenbälge aber auch nur durch ein schnödes Loch atmen, kann die Staublippe nicht von Schaden sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 7. Januar 2026 09:23 
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Mechanikus hat geschrieben:
Also, es handelt sich um Gabelöl 10W medium ✔️

Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 7. Januar 2026 11:14 
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Mechanikus hat geschrieben:
Da die Faltenbälge aber auch nur durch ein schnödes Loch atmen, kann die Staublippe nicht von Schaden sein.

das ist zwar richtig, aber die Staublippe erhöht das Losbrechmoment der Gabel schon erheblich!


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 7. Januar 2026 12:01 
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Ehrlich? Also ich finde, meine spricht sehr sensibel an. Wie das mit DDR Simmerringen war, habe ich nicht mehr in Erinnerung. Für Telegabeln werden heute ausschließlich die Doppellippenringe angeboten. Da habe ich über den einfachen überhaupt nicht mehr nachgedacht. Der Vergleich würde mich durchaus interessieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 7. Januar 2026 22:32 
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Irgendwo schrieb ich es schonmal, während der Montage von Stand- und Gleitrohr wird in dem Fall zwischen beide Lippen Gabelfett (Kayaba KYB Grease) geschmiert. Das reduziert die Reibung und den Verschleiß der Lippen auf dem und vom Standrohr, denn jede wischt den Auftrag der anderen wieder ab - in der Theorie und erstmal auch in der Praxis.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 7. Januar 2026 23:23 
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Das leuchtet ein. Ich schmiere in die Simmerringe Molybdändisulfidfett bei der Montage.


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 Betreff des Beitrags: Re: etz 250 Gespann Telegabel Öl
BeitragVerfasst: 8. Januar 2026 09:37 
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Ich nutze üblicherweise normales Mehrzweckfett aus der Kartusche. :gruebel:


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