14. Juni 2006 12:16
14. Juni 2006 13:13
Thomas hat geschrieben:Letztens habe ich mich gewundert, das meine MZ speziell bei hohem Tempo so pendelt. Als ich dann mal einen Blick auf das Hinterrad geworfen habe, stellte ich fest, dass fast jede zweite Speiche locker war. Und die Machine hat erst ca. 9000 km runter. Jetzt frage ich mich, wie sich die Speichen so schnell lockern können. Die Ursache kann ja nur sein, dass das Rad von vornherein nicht richtig eingespeicht war.
Haben die damals bei MZ so schlampig gearbeitet? Oder machte sich Anno 1990 angesichts der bevorstehenden Entlassung von einigen Tausend Werkern erst recht eine Scheißegal-Mentalität breit?
Zweite Frage: Ist es abgesehen vom Nachziehen der Speichen ratsam, das Rad neu zentrieren zu lassen? Hat jemand Erfahrungen mit einer Werkstatt aus der Linkliste, oder sonstwo, die das zum fairen Preis macht?
14. Juni 2006 14:55
14. Juni 2006 15:34
14. Juni 2006 15:46
Thomas hat geschrieben:Haben die damals bei MZ so schlampig gearbeitet? Oder machte sich Anno 1990 angesichts der bevorstehenden Entlassung von einigen Tausend Werkern erst recht eine Scheißegal-Mentalität breit?
14. Juni 2006 19:49
Nur was ich am Trabant feststellen konnte (Habe Ende 80 keine MZ gefahren) lag es oft am Material.KW gingen schneller kaputt,Lager waren schlechter,die Mangelwirtschaft hat zum Schluß viel mit Qualitätsverlust zu tun gehabt.Den Arbeitern gebe ich die wenigste Schuld,oft mußten sie mit veralterter Technick Qualität bringen ,was beim besten Willen denn nicht mehr möglich ist.Es mag also tatsächlich so sein, daß sich hier wie auch in anderen Bereichen eine Art von "Schnauze voll" Gefühl eingestellt hat. Diese Unzufriedenheit hat ja letztlich zum Untergang der DDR beigetragen.
14. Juni 2006 19:56
Nordlicht hat geschrieben:Nur was ich am Trabant feststellen konnte (Habe Ende 80 keine MZ gefahren) lag es oft am Material.KW gingen schneller kaputt,Lager waren schlechter,die Mangelwirtschaft hat zum Schluß viel mit Qualitätsverlust zu tun gehabt.Den Arbeitern gebe ich die wenigste Schuld,oft mußten sie mit veralterter Technick Qualität bringen ,was beim besten Willen denn nicht mehr möglich ist.
14. Juni 2006 22:08
Thomas hat geschrieben:Nordlicht hat geschrieben:Nur was ich am Trabant feststellen konnte (Habe Ende 80 keine MZ gefahren) lag es oft am Material.KW gingen schneller kaputt,Lager waren schlechter,die Mangelwirtschaft hat zum Schluß viel mit Qualitätsverlust zu tun gehabt.Den Arbeitern gebe ich die wenigste Schuld,oft mußten sie mit veralterter Technick Qualität bringen ,was beim besten Willen denn nicht mehr möglich ist.
Nur, wenn die Speichen einfach nicht richtig festgezogen sind, ist es doch offensichtlich Schlamperei und nicht mangelnde Materialqualität.
Nun denn, Schlamperei kam wohl nicht nur in der DDR vor, sondern auch heute noch in Ost und West. Bei VW und anderen Herstellern werden ja auch immer wieder Fälle bekannt.
Also: Speichen festziehen und Kopf hoch. Es gibt Schlimmeres.
14. Juni 2006 22:22
öhm...Otis hat geschrieben:
Speichen wurden mit Drehmoment im Werk angezogen.
Sollte da die Voreinstellung nicht geklappt haben hats eine ganze Fertigungslinie betroffen.
Nicht auszudenken..
14. Juni 2006 22:35
sammycolonia hat geschrieben:öhm...Otis hat geschrieben:
Speichen wurden mit Drehmoment im Werk angezogen.
Sollte da die Voreinstellung nicht geklappt haben hats eine ganze Fertigungslinie betroffen.
Nicht auszudenken..![]()
wie haben die das denn gemacht???? wenn alle speichen mit drehmoment angezogen werden, sind zwar alle schön fest, aber das rad noch lange nicht zentiert...
ich meine ja nur...
14. Juni 2006 22:51
15. Juni 2006 07:16
15. Juni 2006 15:39
Emmebauer hat geschrieben:Mt dem Qualitätsverlust kann ich nur Bestätigen!#
Bei einem Simsonmotor Bj 71 mit 45tkm sind die Lager noch wie neu und das Getriebe kaum verschleiß feststellbar! Anders als bei den neunen 4 Gang das sind die Lager schon bei 20tkm fast klapprig!
Gruß Chris