Schwinge ETZ 250

Rahmen, Räder, Dämpfung, Bremsen.

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Schwinge ETZ 250

Beitragvon Ocki » 30. März 2019 19:19

Servus Leute !
Nachdem ich meine Neuerwerbung ordentlich gestrippt habe, bleibt mir nur noch die Schwinge übrig.
Und die bring ich ums Verrecken nicht ab.
Die Linken Muttern, warum sind da eigentlich zwei drauf, waren relativ locker, aber die rechte Seite bewegt sich gar nicht.
Die Mutter ist dermaßen fest, sieht aber nicht angegammelt aus.
Da kann doch nur eine Welle durchgehen, aber warum dann auf beiden Seiten Muttern? Hab ich etwas übersehen?
Möchte auch nicht einfach so draufloszerstören.
Hat jemand eine Idee?
Sollte alles auseinander, damit ich den Rahmen neu Lacken kann.
Mein Abend ist ruiniert, rettet mir wenigstens den Sonntag.
Zuletzt geändert von Lausi am 30. März 2019 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Threadtitel korrigiert. Gruß Lausi
so long, Ocki

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Re: Sschwinge ETZ 250

Beitragvon Mainzer » 30. März 2019 19:58

Wenn der Schwingenbolzen nicht regelmäßig (alle 1-2 Jahre) gezogen und gefettet wieder eingebaut wurde, kannst du damit richtig Spaß haben. Ist so ziemlich die undankbarste Aufgabe an einer MZ, einen festgegammelten Schwingenbolzen zu entfernen :cry: :roll:
Grüße aus Bodenheim, Nils
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Re: Sschwinge ETZ 250

Beitragvon MRS76 » 30. März 2019 20:06

Auf der linken Seite sind 2 Muttern oder eine + ein Stellring zum kontern.
Rechte Mutter ist auf Block gedrehtund kann schonmal fest sitzen. Wenn links beide ab sind dann versuche auf der rechten Seite in Festdrehrichtung den Bolzen zu drehen.
Geht das nicht dann muss schwerere Geschütz aufgefahren werden.

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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Ocki » 30. März 2019 23:20

Also wie ich dachte, ein Bolzen.
Hammerschläge auf der linken Seite haben auch nix gebracht.
Da wird drehen auch nichts werden.
Wo bringt Kriechöl etwas. Die Welle geht doch durch den Rahmen. Da gibt es unten einen Plastikstöpsel.
Kann man der Welle dort beikommen, oder ist das Alles gekapselt. Schau ich gleich mal morgen.
Ansonsten das Übliche, Heiß machen und Gewalt. Na Super.
Hoffentlich versau ich mir nicht den Rahmen.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Eisenschwein 1968 » 31. März 2019 01:53

Die rechte Mutter kann ruhig bleiben. Immer drehen und dabei ziehen. Irgendwann kommt die Achse schon.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon UlliD » 31. März 2019 07:54

Ocki hat geschrieben:
Ansonsten das Übliche, Heiß machen und Gewalt. Na Super.
Hoffentlich versau ich mir nicht den Rahmen.

Also nicht mit brutaler Gewalt, sonst versaust du den Rahmen wirklich :cry: Behandle die Stelle lieber Tagelang mit gutem Rostlöser... NICHT mit WD40.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Kai2014 » 31. März 2019 08:17

Und auch wenn es sich Plöd anhört, benutze einen Bohrhammer. Den Bohrhammer auf meisel'n stellen und leicht auf den Scheingenbolzen auflegen.
Viel Erfolg beim ausprobieren.

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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon ea2873 » 31. März 2019 08:25

Ocki hat geschrieben:Hammerschläge auf der linken Seite haben auch nix gebracht.


vorsicht mit Hammerschlägen! damit pilzt du den Bolzen auf und er wird praktisch mit dem Rohr im Rahmen vernietet.

Wenn leichte (!) Hammerschläge nichts bringen, erst mal 1-2 Wochen mit gutem Rostlöser behandeln.
Wenn das nichts hilft, das Ende des Schwingenbolzens in einen guten Schraubstock spannen und den Rahmen dann immer ein kleines Stück versuchen hin und her zu drehen. Damit lockert sich der Schwingenbolzen evtl., nur Vorsicht, lieber mit Geduld und ohne Gewalt, sonst reisst du im schlimmsten Fall das Rohr im Rahmen heruaus.

Wenn das nichts hilft, zwischen Schwinge und Rahmen den Bolzen beidseits durchsägen, zu 3/4 der Länge hohlbohren (ca. 10mm Durchmesser) und in das so entstehende Sackloch dann mittels Bohrhammer (nur auf Hämmern stellen) den Bolzen austreiben. Dadurch dass die Kraft dann erst nach ca. 3/4 der Länge des Bolzens wirkt wird er eher "gezogen", d.h. er wird nicht gestaucht und verdickt sich so nicht.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, praktisch alle Bolzen wieder rauszubekommen.
Zuletzt geändert von ea2873 am 31. März 2019 13:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Lorchen » 31. März 2019 08:49

Das ist keine Welle, denn die dreht sich nicht, bei dir ja sowieso nicht. :twisted:
Sieh dir mal die Funktion der besonderen Gummilagerung von MZ an. Das muß alles fest verschraubt sein.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon smokiebrandy » 31. März 2019 09:22

... Rostlöser (Spezial 99) Wärme wurden schon genannt...wenn die Mutter auf der gegenüberliegenden Seite herunter ist, kann man den Bolzen auch versuchen zu ziehen, in dem man sich kleine Rohrstückchen anfertigt und diese unter die Bewegliche Mutter + U Scheibe legt...anschließend die Mutter vorsichtig anzieht...bis fest... dann wieder Wärme...wieder ein Stück ziehen...irgendwann gibt der Rahmen den Bolzen frei...oder das Gewinde des Bolzens nach... :oops: ein Hammer ist die allerschlechteste Variante... :shock:
... die Heißluftpistole ist da sehr effektiv...
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon MRS76 » 31. März 2019 09:36

Schlagschrauber in Festdrehrichtung auf der rechten Mutter und mit grossen rückschlagfreien Kunststoffhammer auf der linken Seite klopfen.
Rostlöser und oder Hitze dazu wirken oft Wunder.
Wenn wirklich gar nichts geht, versuche ich den Rahmen zu retten und schneide mit der Flex in die Anlaufscheiben zwischen Schwinge und Motorschuhe.
Danach mit einer hydr. Presse und Hitze den Bolzenrest auspressen.
Das musste ich schon 3x so anwenden.

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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Ocki » 31. März 2019 10:28

Na da sag ich mal vielen Dank für die Ideen. Ich bin halt kein Schmied.
Rostlöser hab ich ja gestern schon versprüht, mach ich gleich noch einmal,
dann kann ich mich erstmal um den Tank kümmern, der ist noch gefüllt mit
Säure, sollte heute sauber sein. Und mittags kann ich den Bolzen nochmal ärgern. Oder er mich.
Ich melde Verzug, wenn ich es hinbekommen hab. Ich bezweifle aber, daß das schon heute
sein wird.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Lorchen » 31. März 2019 10:55

Ich hab das mal mühsam gemacht. Alle Muttern runter. Im Baumarkt gibt es passende Karosseriescheiben, die auf einer Seite untergelegt und die Mutter wieder angeballert. Von der anderen Seite mit einem großen Stück Holz und dem Pflasterhammer drauf. Die Vorspannung auf der einen Seite und die Schläge auf die andere Seite haben es dann gelöst.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon eigel » 1. April 2019 22:05

Das mit dem kleinen Bohrhammer funktioniert schon sehr gut, da hat kai2014 recht.
Allerdings nur, wenn der Schwingenbolzen ewa 5mm tief angebohrt wird.
So hat der 10mm SPS-Plus-Bohrer eine Arretierung und der Bolzen "pilzt" nicht auf.
Es kommt nicht auf die schweren Schläge an, sonder auf viele leichte Schläge und das bringt den Erfolg.
Das bedeutet : Den Bohrhammer nur so stark drücken, dass er hämmert (auf Meißelstellung). Dabei noch Rostlöser einsetzen und dann flutscht er raus.
Der Bolzen muss dann zwar ersetzt werden, aber ich glaube dies ist verkraftbar... Der Rahmen bleibt intakt !
P.S.
SPOILER:
Ich kam auf die Idee :wink: ...Nachdem andere Maßnahmen nicht zum Ziel führten...
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Ocki » 19. April 2019 08:27

Vollzug ?
Leider nicht. Nach 10 Tagen täglich Graphitöl bewegt sich nix.
Ob Schlagschrauber, Nuss mit Aufsteckrohr oder Hammer.
Nun, die Schwinge schwingt ja, also muss es so gehen.
Bleibt der Bolzen halt drin. Pfusch hin oder her.
Fahren soll die Gute diesen Sommer noch.
Sind noch genug andere Baustellen dran.
Dennoch danke für die Tips. Brauch ich vielleicht für das nächste Projekt wieder.
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon starke136 » 19. April 2019 10:29

Bei mir ging der Schwingbolzen auch absolut nicht raus, nach dem doch erfolgten Ausbau nach einigen Wochen war zu sehen, dass dieser auch irgendwann einmal trocken in den Rahmen gewürgt wurde.

Das Gewinde am Bolzen ist damals schnell gestorben, also die Mutter aufgeschweißt, jeden Tag Öl dran und dann mit einer 2 M Rohrverlängerung gedreht während der Sekentariär das Motorrad hielt.

Aus einem Schwinglager kam der Bolzen raus, auf der anderen Seite war jedoch nichts zu machen. Mit einer 1mm Trennscheibe konnte ich jedoch den Bolzen zwischen Schwinge und Rahmen durchtrennen an der verbliebenen Seite und habe danach das Bolzenstück aus dem Rahmen und den Rest aus der ausgebauten Schwinge drücken können.

Das Ölen hatten den Bolzen im Rahmen ganz gut gelöst, aber durch Kontaktkorrosion hat der Bolzen richtig in den Schwinglager gefressen. Das war eine Prozedur :roll:

Aber jetzt ist ein neuer Schwingbolzen drinn, der gut geschmiert ist :ja:
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Re: Schwinge ETZ 250

Beitragvon Lorchen » 21. April 2019 10:52

Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich weiß, daß an meinen Moppeds die Schwingenbolzen in Ordnung sind.
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