Erfahrungs- & Testberichte der User.
4. November 2022 07:51
Moin,
eine Freundin hat sich nun eine TS 125 angelacht, von der der Vorbesitzer meinte, es sollte ein neuer Vergaser, er meinte ein BING, eingebaut werden.
Da es aktuell schwierig bis unmöglich scheint, einen solchen zu bekommen, und ich von der kleinen Typenreihe mal so gar keine Ahnung habe, hoffe ich mal auf das versammelte Schwarmwissen der Gemeinde, was es da an Alternativen gibt...
4. November 2022 08:23
Guten Morgen,
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Mathias
4. November 2022 08:49
Sieht gut aus, vielen Dank!
6. November 2022 21:22
Moin, warum erlischt durch den Vergasereinbau die Betriebserlaubnis?
6. November 2022 21:31
Astenbeeken hat geschrieben:Moin, warum erlischt durch den Vergasereinbau die Betriebserlaubnis?
Weil dann eben ein anderer als der Vergaser montiert ist, mit dem die Betriebserlaubnis erwirkt wurde. Schlimm ist das aber nicht, man läßt ihn sich dann in die Papiere eintragen.
6. November 2022 21:35
Die Aussage ist grenzwertig zu Blödsinn. Ich kann sie trotzdem nachvollziehen, da natürlich erst einmal keine Freigaben existieren und damit die Leistung, als auch das Abgasverhalten verändert sein könnte. IST es natürlich nicht, aber Kunden können manchmal auf die dollsten Ideen kommen…
Gruß
Robert
6. November 2022 21:48
Ich habe einen klassischen BVF an meinen MZ‘ten. Die funktionieren alle samt wunderbar und kosten deutlich weniger.
Ein mikuni arbeitet in einer 250er ts mit ETZ Motor. Funktioniert auch ist mir aber zu teuer.
6. November 2022 22:00
Robert K. G. hat geschrieben:Die Aussage ist grenzwertig zu Blödsinn. Ich kann sie trotzdem nachvollziehen, da natürlich erst einmal keine Freigaben existieren und damit die Leistung, als auch das Abgasverhalten verändert sein könnte. IST es natürlich nicht, aber Kunden können manchmal auf die dollsten Ideen kommen…
Gruß
Robert
Wie soll ich das auffassen? Diese Behördenlogik ist doch nicht meine Erfindung. Selbstverständlich bringt eine 150er mit egal welchem 24er(!) Vergaser nicht nennenswert mehr Leistung, aber der Behörde scheint es suspekt zu sein. Und dann sind sie eben der Ansicht, daß die Betriebserlaubnis erlischt. Besonders albern wirkt diese Vorgehensweise bei den alten BVF Vergasern, deren Bezeichnungen sich nur durch Kleinigkeiten unterscheiden. Da ist dann ein Vergaser
der sich beispielsweise nur durch einen anderen Schlauchanschluß unterscheidet theoretisch nicht zulässig. Aber da sich diese Blechschilder mit der Typenbezeichnung sehr leicht tauschen lassen....
6. November 2022 22:26
Ich sage nur Stichworte wie Dieselskandal und Herstellerfreigabe.
In den letzten Jahren wurde „gesunder Menschenverstand“, mit „Papiere“ ausgetauscht. Dass eine offizielle Messung der Leistung und des Abgasverhaltens in keinem Verhältnis zum Wert des Fahrzeugs steht, und es auch die Firma „BVF“ nicht mehr gibt… egal.
Wie gesagt: Ich verstehe die Aussage. Sie ist dafür da, um Ansprüche von sich selber fern zu halten. Praktisch ist dieses Konstrukt „naja“. Allein schon, weil ein Handler eh keine Sachen mehr anbieten darf, die im Bereich der StVO potentiell illegal sind.
Gruß
Robert
PS: Es geht um den Vergaser der TS 125. Der ist deutlich seltener als der 24er BVF.
7. November 2022 12:32
24er BVF besorgen (vermutlich günstiger als 22er), einbauen, eintragen lassen, fertig. Hab ich so bei meiner Bärbel und bin vollauf zufrieden damit

Umbedüsen is nich nötig, mit 150er Setup läuft sie sehr gut. Lediglich die Leerlaufluftschraube muss ne gute halbe Umdrehung weiter rein als Standard bei der 150er.
Gruss
Mutschy
8. November 2022 11:03
Wer einmal BVF gegen Mikuni getauscht hat, weiß was vernünftige Gasannahme und ordentlicher Leerlauf bedeuten. Für mich steht jedenfalls fest, wenn ein Vergaser ersetzt werden muss, werde ich keinen BVF und schon gar keinen Nachbau BVF verwenden. Ich verwende grundsätzlich nur noch die Mikunis. Kann natürlich jeder halten wie er will, ist meine persönliche Vorgehensweise dazu.
8. November 2022 14:23
Solange der BVF noch gut läuft ist das ja kein Problem, aber die meisten Originalvergaser haben doch verschlissene Schieber. Und das mit dem Standgas war ja mit den alten BvF Vergasern immer schon nicht so dolle. Ich habe ja bei meiner TS 150 gar keine anschalgsschraube gebat, da solle ja das Standgas mit dem Seilzug eingestellt werden. Das war ja aber immer schon unbefriedigend, je nach Lenkerstellung geht das Standgas hoch oder runter. Da stört dann auch das Schieberuckeln sehr. Also habe ich das Standgas rausgedreht, dafür aber die Klemmschraube am Gasgriff eine Spur reigedreht, das der Schieber leicht stehen blieb, damit fuhr es sich dann sehr gut ohne Schieberuckeln.
8. November 2022 19:54
Ich habe in meinem Berlin einen 24er BVF Nachbau.
Lässt sich einstellen, hat sauberes Standgas, läuft wie neu.
Ich denke auch bei den Nachbauten bessert man nach, um weiter zu verkaufen.
Gruß
Mell
8. November 2022 22:11
Die 22er FEZ-Vergaser sind nur umgestemmpelte 24er Nachbauten. Bei Güsi gibt es glaube ich Ersatz, mit anderen Stutzen.>Oder so,,,,
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9. November 2022 16:46
In einer Oldtimerzeitschrift habe ich mal gelesen dass man die Schieber mit Teflon o.ä. beschichten kann, damit sie wieder mehr Passung haben. Das würde ich versuchen zu machen, wenn das mal verschlissen ist. Wobei ich ja fast eigentlich immer meinen ETZ Motor mit einer 1:50 Beimischung Molybdänsulfidim im 2T Öl betrieben habe. Und ich meine das das auch den Verschleiß im Vergaser vermindert, denn nach 60 000 km sitzt der Schieber noch ohne großes Spiel im Vergaser.
9. November 2022 17:12
Konstantin hat geschrieben:In einer Oldtimerzeitschrift habe ich mal gelesen dass man die Schieber mit Teflon o.ä. beschichten kann, damit sie wieder mehr Passung haben. Das würde ich versuchen zu machen, wenn das mal verschlissen ist. Wobei ich ja fast eigentlich immer meinen ETZ Motor mit einer 1:50 Beimischung Molybdänsulfidim im 2T Öl betrieben habe. Und ich meine das das auch den Verschleiß im Vergaser vermindert, denn nach 60 000 km sitzt der Schieber noch ohne großes Spiel im Vergaser.
Bei meiner TS klappert auch der Schieber. Ersatzschieber gibt es ja zu kaufen.
Der hat aber leider nicht geholfen, es ist der Vergaser ausgeschlagen.
Funktioniert die Beschichtung auch für den Vergaser?
Gruß
Mell
10. November 2022 07:59
Ich danke allen für ihre Vorschläge und Hinweise, es wird wohl auf den Mikuni hinaus laufen...
10. November 2022 10:31
Der Witz ist ja beim beschichten des Schiebers das die dicke der Beschichtung so ist, das es eben nicht mehr klappert. Aber wie gesagt ich habe nur mal davon gelesen Erfahrungen habe ich damit nicht.
10. November 2022 11:03
Wenn die Mischerkammer ausgeschlagen ist . . . .
Und eine Beschichtung vom Schieber sähe ich auch mal gerne, wenn der konisch abgenutzt ist,
oft noch mit Riefen versehen.
11. November 2022 11:09
Klaus P. hat geschrieben:Wenn die Mischerkammer ausgeschlagen ist . . . .
Und eine Beschichtung vom Schieber sähe ich auch mal gerne, wenn der konisch abgenutzt ist,
oft noch mit Riefen versehen.
Ja dann wird es sicher schwierig.
Wirkt es sich eigentlich für den Verschleiss des Gasschiebers negativ aus, wenn ein Vergaser an einem Motor mit Getrenntschmierung betrieben wurde (also ohne Schmierung des Schiebers), oder an einem Mototr mit Mischungsschmierung?
11. November 2022 14:33
Konstantin hat geschrieben:Klaus P. hat geschrieben:Wenn die Mischerkammer ausgeschlagen ist . . . .
Und eine Beschichtung vom Schieber sähe ich auch mal gerne, wenn der konisch abgenutzt ist,
oft noch mit Riefen versehen.
Ja dann wird es sicher schwierig.
Wirkt es sich eigentlich für den Verschleiss des Gasschiebers negativ aus, wenn ein Vergaser an einem Motor mit Getrenntschmierung betrieben wurde (also ohne Schmierung des Schiebers), oder an einem Mototr mit Mischungsschmierung?
Sicherlich gibt es da minimale Unterschiede, man muß aber bedenken, daß das mit Benzin vermischte Öl kaum eine Schmierwirkung hat, diese Mischung ist ja sehr sehr dünnflüssig. Erst wenn im warmen Motor das hochsiedende Öl vom niedrigsiedenden Kraftstoff separiert wird, kommt die Schmierwirkung zustande.
Hinsichtlich des Vergasers finde ich die Bauart "Jawa Oilmaster" am geschicktesten. Bei dieser Getrenntschmierung ist der Ölanschluß oben auf dem Deckel der Schieberkammer des Vergasers.
Wo man wirklich einen großen Unterschied im Verschleiß bemerken kann, ist der Unterschied zwischen Betrieb mit Luftfilter und Betrieb mit offenem Ansaugtrichter. Dort gibt es häufig böse Riefenbildung am Schieber. Aber selbst das kann man nicht pauschalisieren, weil es wieder von der Gegend abhängt, welche man vorzugsweise durchfährt; also Menge und Zusammensetzung des Staubes.
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