Einen sonnigen Sonntag gewünscht,
da ich übers WE Strohwitwer war, konnte ich fleißig am LKW weitermachen.
Ich hab die HA noch so weit zerlegt, dass sie jetzt auf kleinen Rollböcken gut verstaut werden kann.
Die Kardanwelle und auch das Schutzrohr zeigten sich in einem guten gebrauchsfähigem Zustand.
dscheto hat geschrieben:Eine Seite trocken, eine ölig, eine Frage: Wie ist die Abdichtung an der geschraubten Kappe, per Filzring?
Auch wenn die Scheiben bleiben, eine Nut ist vorhanden und ich würde ein Sicherungsblech mit 2 Nasen bauen und damit beide Muttern sichern.
Auf der Trocknen Seite war in der Nut hinter dem inneren Lager ein offener Filzring verbaut, der anscheinend sein Aufgabe gut erfüllt hat.
Auf der öligen Seite saß ein ebenfalls offener Stahlring. Zukünftig kommen auf beide Seiten Filzringe, da sich das ganze ja schon bewährt hat.
Ich denk ich kann mich zu den Filzringen sicher wieder bei unserem "filzigen" Kollegen hier im Forum melden.
Nun war alles aus dem Fahrwerk an Achsen und Co. ausgebaut.
Weiter hab ich alle Teile, Federhalter, Rahmenquerträger, schlussendlich alles was verschraubt war ausgebaut.
Zu meiner Freude ließen sich bis sich alle Muttern und Bolzen nach einer Kur mit Rostlöser ohne übermäßigen Kraftaufwand lösen.
Von gefühlt 50 Verschraubung sind nur 2 abgerissen. Da es sich nur um Bolzen mit Muttern handelt, ist das nicht so tragisch.
Alle Spezialbolzen und Gewinde sind ganz geblieben.
Den dann völlig gestrippt Rahmen hab ich groß mit Spachtel und Drahtbürste gereinigt.
Den einzigen Riss habe ich bis jetzt nur ganz vorn an der Rahmenspitzen entdeckt.
Alles andere zeigt sich nach dem Strahlen.
Einige Richtabreiten sind auch notwendig, aber ehr kleine Dellen. Nur der letzte Querträger hat anscheinend aufgrund eines seitlich Anstoßes mal einen Schuss abbekommen.
Den will ich, und jetzt machen mal alle Kameraden der FFW die Augen zu, nachdem er reichlich warm gemacht wurde, ganz "zärtlich" mit dem unserem Spreizer wieder in die alte Form bringen. (TH Oldtimer)
Der vordere Rahmenträger ist unauffällig.
Der hintere Motor-Getriebeträger (zweite Rahmenquerträger) bedarf etwas mehr Zuwendung.
Hier sind 4 Löcher von einer unbekannten Halterung zuschließen.
Mir war schob beim Ausbau des Getriebes aufgefallen, dass zwischen Getriebeflansch und Träger im unteren Bereich Blech eingelegt waren.
Nach dem Ausbau und genauen Betrachten des Träger zeigt sich warum. Der Träger war im unteren Bereich gewölbt, stand quasi nicht rechtwinklig zum Rahmen.
Außerdem war die vorderen Gummis der Motorlagerung gegenüber der ETL wesentlich flacher.
Den Träger werde ich auf der Presse wieder in die Alte Form bringen.
Wenn die Vorarbeiten erledigt sind geht der Rahmen und die dazu gehörigen Rahmenteile zum Strahlen.
Teilebeschaffung:
Beim Zerlegen und Reinigen habe ich feststellen müssen, dass folgende Teile stark verschlissen oder gebrochen oder flasch sind.
1. Federgehängehalter (Perch) vorn, (habe ich bis jetzt auch noch nicht im Übersee-Teilehandel gefunden.
2.eine Bremsbacke ist vom AA und augenscheinlich angepasst, sie ist auch wesentlich dünner im Material
3. beide Halbschalen für die Montage der HA an der Federung sind gebrochen.
4. Ein hinterer Federhalter am Rahmen ist in der äußeren Bohrung und im Gewinde ausgeschlagen.
Ich habe erstmal eine Suchanzeige für die Teile bei KA laufen. Mal schauen was, da raus kommt.
Natürlich recherchiere ich auch weiter im Netz.
So weit für heute.... Vorhang auf, hier kommen die Bilder des Tages (WE)....
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ES250/2 Trophy Deluxe Bj. 71; ES175/1 Bj. 66 Hellbraun; Simson: KR51/1, Bj. 80; AWO-T, Bj. 60; NSU ZD 201, Bj. 33; S-SR50 (Kindercrosser); Ford BB Lastwagen Bj. 1933