Autos, Eisenbahnen, Busse, Pendeluhren ... halt alles was alt & schön ist.
13. Januar 2015 21:26
Hallo zusammen,
ich bin hier komplett blank, aber da hier ja irgendwie alles identifiziert werden kann, meine Frage, was ist das:
Der beleuchtete Ausschnitt hat etwas mehr als Diagröße und vermutlich wurden Dias damit bearbeitet.
Nur wie heißt sowas? Habe Google schon bemüht, aber ich finde da nichts Vergleichbares.
Wollte es dann in die Bucht hauen. Zum weg werfen ist es denke ich zu schade.
Beleuchtung funktioniert und ist dimmbar mit dem Regler.
Vielen dank vorab!
Alex
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Zuletzt geändert von
zweitaktkombinat am 13. Januar 2015 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
13. Januar 2015 21:30
...eindeutig Geheimdienst-Utensilien
13. Januar 2015 21:31
NSA altmodisch
13. Januar 2015 21:32
Ne, habe mit allem gemessen was da war, keine ausströmenden Wellen oder Signale feststellbar
Es ist nicht DDR! Es macht auch einen selbst gebauten Eindruck. Keinerlei Herstellerangaben ersichtlich. Aber schöne Holzarbeit.
Nur wie heißt son Teil?
13. Januar 2015 21:51
Dias mit Druckbleistiften mit 0,5 und 0,7 mm Minenbreite bearbeiten? Niemals! Wie sollte das gehen?
Wo stammt das denn her?
13. Januar 2015 21:53
zweitaktkombinat hat geschrieben:Es ist nicht DDR!
Halogenlampe, Kreuzschlitzschrauben Faber-Castell
13. Januar 2015 21:55
Joachim hat geschrieben:Dias mit Druckbleistiften mit 0,5 und 0,7 mm Minenbreite bearbeiten? Niemals! Wie sollte das gehen?
Wo stammt das denn her?
Schau Dir mal an wie dünn die Minen geschliffen sind an der Spitze. Die sind nadelscharf.
Auflösung eines kleinen Fotolabors / Fotoladen durch Rente.
13. Januar 2015 22:05
Für alte S-W Negative ja vielleicht noch machbar, aber bei etwas größeren Vergrößerungen könnten die Bearbeitungen schon deutlich sichtbar werden. Bestimmt nur für " Notreparaturen " nutzbar.
13. Januar 2015 22:06
Ja, das fiel mir auch auf - aber damit entfernt man eher die Gelantineschicht vom Trägermaterial.... :ratlos:
13. Januar 2015 22:08
Wartet mal, mir fällt ein, in der ganzen Kiste lag auch ne kleine Tüte mit Bildern. Ich wühle mal ob noch da.
13. Januar 2015 22:14
zweitaktkombinat hat geschrieben:meine Frage, was ist das:
Der Prototyp von Adobe Photoshop.
13. Januar 2015 22:15
Also es sind alles Porträt Aufnahmen und Negative und quadratisch und größer wie Dias.
Auf dem Trägerfilm steht Kodak VPS 6006
Bsp:
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13. Januar 2015 22:24
Mittelformat
13. Januar 2015 22:25
Hmm.
Hab mal drauf rumgemacht mit Bleistift. Dat hält nicht.
13. Januar 2015 22:33
Ich glaube nicht, dass der Koffer für irgendwelche Retuschierarbeiten genutzt wurde.
Warum hat er im aufgeklappten Zustand links und rechts am Rand diese Blenden?
Die sind doch nicht nötig wenn man mittels Bleistift auf einem Negativ oder Dia rumkritzeln will.
Vielleicht so eine Art Projektor? Und die Bleistifte liegen nur im Fach weil woanders grade kein Platz war?
13. Januar 2015 22:38
Naja wenn das Negativ da auf dem Ausschnitt fürs Licht liegt ist alles sehr deutlich. Die seitlichen Teile sind einfach Blenden um vom Umgebungslicht nicht gestört zu werden. Ohne Licht sind keine Details auf den Negativen erkennbar.
13. Januar 2015 22:41
Ich vermute, dass das eher sowas wie ein mobiler Leuchttisch war, zum Betrachten von Bildern. Und die Stifte waren vielleicht zum Abzeichnen der Bilder gedacht: Bild anleuchten, Papier drüber, durchpausen.
Aber wer weiß, Wikipedia sagt zum Thema Retusche folgendes:
"Bei der Verwendung von Glasplatten und zu späterer Zeit von 9x12 oder 13x18 cm Negativen konnte man nach der Entwicklung mit einem sehr weichen Bleistift (5W) auf der Schichtseite des Negativs durch feine Schraffierungen Schatten und kleine Fältchen aufhellen. Dazu war viel Erfahrung notwendig, der Druck mit der Bleistiftspitze durfte nicht so stark sein, das die Emulsionsschicht verletzt wurde, musste aber so fest sein, das durch den Abrieb von Graphit die Deckung des Negativs erreicht wurde. Durch das Aufbringen von einer sehr dünnen Mattoleinschicht wurde ein Schutz des Negativs erreicht und eine Bleistiftretusche ließ sich leichter durchführen.[1][2]
Der Bleistift hatte eine rund 2 cm lange und schlank angespitzte Mine und wurde bei der Retusche möglichst flach in schlingen-und kreisförmigen Bewegungen über das Negativ geführt, um die Retuschestruktur nicht sichtbar zu machen."
Also vielleicht doch eine frühe Version von "Photoshop Mobile"?
13. Januar 2015 22:45
ETZ-Daniel hat geschrieben:zweitaktkombinat hat geschrieben:Es ist nicht DDR!
Halogenlampe, Kreuzschlitzschrauben Faber-Castell
die halogenlampe ist sicher spæter nachgeruestet denn die wird knalle heiss. in dem kasten nicht ganz ohne
13. Januar 2015 22:46
Nur mal so eine Idee ...
- wenn im Deckel ein Spiegel wäre
- ein Negativ oder Dia auf dem Ausschnitt läge
- der Deckel so weit zugeklappt wäre, dass die seitlichen Blenden aufliegen würden
Wo hin würde das Bild projeziert?
Unmittelbar vor den Koffer auf den Tisch?
13. Januar 2015 22:49
Ysengrin hat geschrieben:Ich vermute, dass das eher sowas wie ein mobiler Leuchttisch war, zum Betrachten von Bildern. Und die Stifte waren vielleicht zum Abzeichnen der Bilder gedacht: Bild anleuchten, Papier drüber, durchpausen.
Aber wer weiß, Wikipedia sagt zum Thema Retusche folgendes:
"Bei der Verwendung von Glasplatten und zu späterer Zeit von 9x12 oder 13x18 cm Negativen konnte man nach der Entwicklung mit einem sehr weichen Bleistift (5W) auf der Schichtseite des Negativs durch feine Schraffierungen Schatten und kleine Fältchen aufhellen. Dazu war viel Erfahrung notwendig, der Druck mit der Bleistiftspitze durfte nicht so stark sein, das die Emulsionsschicht verletzt wurde, musste aber so fest sein, das durch den Abrieb von Graphit die Deckung des Negativs erreicht wurde. Durch das Aufbringen von einer sehr dünnen Mattoleinschicht wurde ein Schutz des Negativs erreicht und eine Bleistiftretusche ließ sich leichter durchführen.[1][2]
Der Bleistift hatte eine rund 2 cm lange und schlank angespitzte Mine und wurde bei der Retusche möglichst flach in schlingen-und kreisförmigen Bewegungen über das Negativ geführt, um die Retuschestruktur nicht sichtbar zu machen."
Also vielleicht doch eine frühe Version von "Photoshop Mobile"?

Perfekt. Das ist es. So sind auch die Bleistifte angeschliffen. Habe Porträt-Negative gefunden auf denen man auf der Rückseite etwas erkennt. Super, vielen Dank. Vielleicht hat ja jemand Verwendung dafür.
-- Hinzugefügt: 13th Januar 2015, 10:52 pm --Andreas hat geschrieben:Nur mal so eine Idee ...
- wenn im Deckel ein Spiegel wäre
- ein Negativ oder Dia auf dem Ausschnitt läge
- der Deckel so weit zugeklappt wäre, dass die seitlichen Blenden aufliegen würden
Wo hin würde das Bild projeziert?
Unmittelbar vor den Koffer auf den Tisch?
Nein, der Deckel lässt sich nicht weiter schließen, wenn der Unterbau aufgebaut ist.
13. Januar 2015 22:55
Ok, ich hatte jetzt an ein Hilfsmittel für Bleistiftportraits gedacht.
Wenn das Teil aber aus einem Fotoladen stammt macht Ysengrins Erklärung weitaus mehr Sinn.
13. Januar 2015 23:17
Bin mal gespannt, habe es mal in die Bucht ab morgen geworfen.
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