PKW für lange Zeit einmotten

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PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 14. August 2017 06:55

Moin zusammen,

wir möchten unseren geliebten PKW aus diversen Gründen durch einen neueren PKW ersetzen.
Aber aufgrund des Alters (16 Jahre), des Zustands und der Bindung soll der geliebte PKW mehr als 10 Jahre eingemottet werden.

Ein trockener, ausreichend gut belüfteter Stellplatz wäre vorhanden.

Was ist zu tun?
- Außen Waschen
- Innen Reinigen
- Ledersitze einbalsamieren
- Motorflüssigkeiten auffüllen
- Batterie ausbauen
- mit einer atmungsaktiven Plane abdecken
- Luftentfeuchter in den Innenraum legen
- Liste mit aktuell bekannten Defekten beilegen

- Benzintank möglichst leer (???)
- Reifen mit stark erhöhtem Luftdruck füllen (???)
- Aufbocken (???)

Bei den letzten Sachen bin ich unschlüssig.
Was fehlt noch?
Was ist mit Korrosionsschutz?

Danke für eure Ratschläge ;)
Gruß Christian

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Socke79 » 14. August 2017 07:11

Wenn der Wagen auch im Winter trocken steht würde ich mir um Korrosionsschutz keinen Kopf machen.
Besser wäre es, das Auto trotzdem ab und an zu bewegen. Nach 10 Jahren hast du auf jeden Fall Reparaturstau. Das steht sich kaputt.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Ysengrin » 14. August 2017 07:15

Ich hab mal gelesen, dass man die Gummiteile (Tür- und Fensterdichtungen, Manschetten, etc.) mit Vaseline oder Ähnlichem einreiben soll, damit sie geschmeidig bleiben, sich keine Weichmacher verflüchtigen und sie nicht festkleben.

Aber ich glaube auch, dass Du nach 10 Jahren an dem Fahrzeug nicht mehr viel Freude hast, wenn es wirklich gar nicht genutzt wurde.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Kai2014 » 14. August 2017 07:22

Socke hat recht, ab und zu bewegen.
Die Dichtungen im Motor werden trocken und ganzen Lager bekommen sonst Schäden.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 14. August 2017 07:28

Das mit dem ab und an bewegen wäre machbar.
Gruß Christian

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Sandmann » 14. August 2017 07:37

Hier mal lesen http://www.autobild.de/klassik/artikel/ ... 47701.html

Reifen auf 5 Bar aber nicht aufbocken, da machst du in der Zeit die Gelenke kaputt. Die Belastung ist so ausgelegt das es drauf steht nicht das die Achsen dran hängen. Reifenkissen sind sicher auch kein Fehler aber ob sich der Aufwand für das Auto lohnt, musst du wissen :mrgreen:
Gruß Dominik


http://www.hernicht-gmbh.de/sandstrahlen.html

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 14. August 2017 07:50

5 Bar würde ich seinlassen, auf dem Reifen steht der maximale Druck drauf, nicht drübergehen!

Gummis wie oben schon geschrieben, 1x im Jahr nen kleinen Schuss Caramba in die Zylinder und dann ohne Zündkabel per Anlasser 10-20 sekunden durchdrehen, nicht starten!

Ölwechsel kurz vorm einmotten machen, Frostschutz prüfen oder Kühlmittel gleich frisch machen.

Ich würde ihn auch 1x im Jahr aufbocken und die Räder drehen.

Sonst...Naja, 100%ig lassen sich Standschäden nicht vermeiden :?


Bin mal gespannt wenn ich den Escort im Herbst aus der Scheune hole...Der steht auch schon gute 7 Jahre.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon walkabout 98 » 14. August 2017 08:18

Tank voll machen. Korrosion entsteht ja nur durch Feuchtigkeit und Luft.
Alles andere wurde ja gesagt.
Was spricht gegen regelmäßiges starten und warmlaufen lassen? OK der Umweltschutz..... belüftet muss sein. So läuft halt mal die ganze Maschine

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 14. August 2017 08:21

Die PKW haben doch einen Kunststofftank, oder?

Dann aber möglichst keinen E-Sprit. Ist das Normalbenzin in Polen E-frei?
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon dr.blech » 14. August 2017 08:24

Auf jeden Fall Ultimate tanken, fahren und wieder mit Ultimate volltanken.
Da soll kein Bio drin sein.
Ich würde den Unterboden mit Fluidfilm NAS einnebeln. Das kann dann in Ruhe wirken. Irgendwo wird sich schon bissel Rost versteckt haben. Ab und zu starten halte ich nicht für sinnbehaftet weil sich ja Kondenswasser im Auspuff bildet.
Ich plane momentan genau das Selbe mit meinem Audi 80 zu tun. Kommst Du nach Zerbst, da könnten wir mal klönen?
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 14. August 2017 08:28

dr.blech hat geschrieben:Auf jeden Fall Ultimate tanken, fahren und wieder mit Ultimate volltanken.
Da soll kein Bio drin sein.
Ich würde den Unterboden mit Fluidfilm NAS einnebeln. Das kann dann in Ruhe wirken. Irgendwo wird sich schon bissel Rost versteckt haben. Ab und zu starten halte ich nicht für sinnbehaftet weil sich ja Kondenswasser im Auspuff bildet.


Stimmt, die Superduperplörre gibts ja auch noch.

Ich plane momentan genau das Selbe mit meinem Audi 80 zu tun. Kommst Du nach Zerbst, da könnten wir mal klönen?


Nee, Zerbst wird nix.

Es geht um unseren Peugeot 406.

Etwas Kopfzerbrechen macht mir noch die Gasanlage bzw. der Tank.
Ich weiß nicht, ob da noch ein kleiner Rest Flüssiggas drin steht, wenn die Anlage wegen "Tank leer" ausgeht.
Muss ich mal mit (m)einem Umrüster sprechen, was ich da machen kann bzw. muss.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Sv-enB » 14. August 2017 08:38

Die Bremssättel werden das auch nicht gut verkraften. Bremskraftverstärker, Schläuche, Stoßdämpfer, Klimaanlage usw.

Ein Fahrzeug steht sich kaputt. Auch wenn man es nicht sieht, wird an genug Teilen Rost entstehen und bei Bewegung dann Dichtungen zerstören.

In meinen Augen zielführender wäre es, ein Fahrzeug ab und an eine längere Strecke zu bewegen.

Den Motor nur in der Garage laufen zu lassen, hilft den vielen anderen Teilen auch nicht.
Gruß Sven

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon seife » 14. August 2017 08:47

Meine Ex-BMW hatte nach 10 jahren Standzeit, gefüllt mit schweizer Premiumsprit aus der prä-E10-Ära, einen halbleeren Tank und der inhalt war so dickflüssig / Petroleumartig. => Benzinpumpe etc schrott und der Tank musste auch erst mal gemacht werden.

Ich würde den leer machen und mit sprühöl innen einnebeln, dann verschliessen. Wenns ein Kunstofftank ist, dann nur leer machen.
Gruß, Stefan

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 14. August 2017 08:51

walkabout 98 hat geschrieben:Was spricht gegen regelmäßiges starten und warmlaufen lassen? OK der Umweltschutz..... belüftet muss sein. So läuft halt mal die ganze Maschine


Kondenswasser und dass du nicht die nötige Temperatur erreichst um das wieder loszuwerden, auch wenn du ihn 3 Stunden laufen lässt :wink:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Alfred » 14. August 2017 09:36

Wäre es vorteilhaft und eine denkbare Alternative, den Wagen über ein Saisonkennzeichen für 2-3 Monate im Jahr zu betreiben?

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Maik80 » 14. August 2017 15:51

Reifendruck ist unwichtig. Die sind nach 10jahren eh neu fällig. Allerdings würde ich ihn auf die schlechtesten Felgen stellen, winterräder oder so.

Mein Quattro steht auch schon knapp 9 Jahre....
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Luse » 14. August 2017 17:16

Nen Peugeot 406?
Lass ihn auf dem Schrottplatz quadern, nimmt dann auch weniger Platz weg. :twisted:

SPOILER:
War ein Witz, Peugeot 406 gefällt mir.
Da ich ein alter Sack bin, gefällt mir der 504 noch besser, und wenn ich groß bin, kaufe ich mir wieder einen.

Zum Thema kann ich natürlich nix neues beitragen, es ist ja auch schon alles gesagt.
Trocken stehen lassen und jedes Jahr einmal 200 km fahren.
Gruß
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ea2873 » 14. August 2017 20:48

- nicht kurz laufen lassen, dann sammelt sich Kondenswasser. Wirklich warmgefahren ist er erst nach 20km, d.h. die letzte Fahrt vor dem Abstellen sollte auch mindestens 20km sein.
- wenn du ihn wäscht, nochmal richtig warm und trocken fahren
- Reifen und Reifendruck ist relativ egal, nach 10 Jahren brauchst du eh neue.
- beliebte Kompostecken (z.B. Kotflügelspitze, hinter Innenkotflügeln) suchen und entleeren. Wenn du keine richtige Rostbehandlung machen willst, mit säurefreiem Lagerfett einschmieren.
- frisches Öl
- kritische Stellen für Rost entweder gut einfetten oder mit Sprühwachs behandeln.
-Garage/Stellplatz muß wirklich trocken sein, ggf. mit was gut luftdurchlässigem abdecken, was keine Feuchtigkeit zieht.

dass Bremsen und Reifen nach 10 Jahren hin sind, mußt du wohl akzeptieren, wenn du ihn nie fährst, alternativ Saisonkennzeichen, damit er zumindest paar Mal im Jahr richtig gefahren wird.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Andreas » 14. August 2017 22:32

Ich rufe mal diesen Beitrag aus 2014 in Erinnerung ;-)
Willst Du Dir das wirklich nochmal antun? :roll:

ETZChris hat geschrieben:
Maik80 hat geschrieben:
ETZChris hat geschrieben: und hab dieses Jahr 2000€ an Reparaturen bezahlt.


Im Zusammenhang mit der Gasanlage ?


Nein. Der Motor und die Gasanlage laufen seit etwas über 60.000km absolut problemlos und unauffällig. Hat ja auch 3.000€ gekostet, der Einbau und die Anlage.
Die teuren Reparaturen waren allesamt an Fahrwerk und Bremsen der Hinterachse inkl. zwei neuer Reifen hinten. Vor vier Jahren haben wir ein acht Jahre altes Auto mit 30.000km gekauft und bei 80.000km kamen die Standschäden zu Tage. So ist das halt :wink:
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- Der Hirntod bleibt ja bei vielen Menschen jahrelang unentdeckt -
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Alfred » 14. August 2017 22:44

Oha, da hat aber einer ein gutes Gedächtnis!

Touchè sag ich jetzt nur.^^

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 15. August 2017 06:56

Maik80 hat geschrieben:Reifendruck ist unwichtig. Die sind nach 10jahren eh neu fällig.


ea2873 hat geschrieben:- Reifen und Reifendruck ist relativ egal, nach 10 Jahren brauchst du eh neue.


Nicht wenn man ihn noch problemlos da wegbewegen will oder ab und an etwas verschieben muss. Aber jeder wie er mag :wink:


Andreas hat geschrieben:Ich rufe mal diesen Beitrag aus 2014 in Erinnerung ;-)
Willst Du Dir das wirklich nochmal antun? :roll:

ETZChris hat geschrieben:
Maik80 hat geschrieben:
ETZChris hat geschrieben: und hab dieses Jahr 2000€ an Reparaturen bezahlt.


Im Zusammenhang mit der Gasanlage ?


Nein. Der Motor und die Gasanlage laufen seit etwas über 60.000km absolut problemlos und unauffällig. Hat ja auch 3.000€ gekostet, der Einbau und die Anlage.
Die teuren Reparaturen waren allesamt an Fahrwerk und Bremsen der Hinterachse inkl. zwei neuer Reifen hinten. Vor vier Jahren haben wir ein acht Jahre altes Auto mit 30.000km gekauft und bei 80.000km kamen die Standschäden zu Tage. So ist das halt :wink:


Warum sollte man sich das nicht antun? Andere verbrennen deutlich mehr Geld in den ersten 2 Lebensjahren eines Neuwagens, und das oftmals bei einem drittel der Laufleistung ;)
Zuletzt geändert von TS-Jens am 15. August 2017 06:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 15. August 2017 06:58

Andreas hat geschrieben:Ich rufe mal diesen Beitrag aus 2014 in Erinnerung ;-)
Willst Du Dir das wirklich nochmal antun? :roll:

ETZChris hat geschrieben:
Maik80 hat geschrieben:
ETZChris hat geschrieben: und hab dieses Jahr 2000€ an Reparaturen bezahlt.


Im Zusammenhang mit der Gasanlage ?


Nein. Der Motor und die Gasanlage laufen seit etwas über 60.000km absolut problemlos und unauffällig. Hat ja auch 3.000€ gekostet, der Einbau und die Anlage.
Die teuren Reparaturen waren allesamt an Fahrwerk und Bremsen der Hinterachse inkl. zwei neuer Reifen hinten. Vor vier Jahren haben wir ein acht Jahre altes Auto mit 30.000km gekauft und bei 80.000km kamen die Standschäden zu Tage. So ist das halt :wink:


;) Du bist gemein ;)
Nein, eigentlich nicht :|
Es ist auch noch nicht abschließend entschieden, was mit dem Löwen wird.
Jetzt hat er 137.000km runter und ist 16 (EZ) bzw. 17 (Bj.) Jahre alt.

Gestern haben wir den Nachfolger gekauft.
SPOILER:
mit einem EU5-Treckermotor, aber in einem (Klein)Bus geht das schon grad noch :stumm:
Außerdem haben ja nur die deutschen Hersteller geschummelt, die Franzosen aber nicht. ;D
Ich muss mir den Motor ja irgendwie schön reden :irre:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon the silencer » 15. August 2017 07:24

Ich nenn das betrogen und nicht geschummelt :!:
enjoy the silence and have a nice day

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 15. August 2017 07:27

:ja:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon walkabout 98 » 15. August 2017 07:52

Wäre es nicht eine Überlegung wert, den "alten" zu verkaufen, sich die ganze Einlagerung zu sparen, kostet ja auch Geld und sich dann in 10 Jahren einen zu holen und dann durchzureparieren. Der 406 ist ja nun nicht so selten, da gibts bestimmt was. Ein 405 am besten der MI16 wäre was.

Ich hab mein 306 übern Sommer angemeldet, da werden so 1-2 Tankfüllungen verfahren. Die Versicherung ist nicht der Rede wert.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Andreas » 15. August 2017 09:52

TS-Jens hat geschrieben:Warum sollte man sich das nicht antun?


Du bist vom Fach. Du kannst sowas in Heimarbeit richten. Jeder der das nicht kann muß in die Werkstatt und viel Geld für die Instandsetzung zahlen.

ETZChris hat geschrieben:Außerdem haben ja nur die deutschen Hersteller geschummelt, die Franzosen aber nicht.


Da würde ich meine Hand nicht für ins Feuer legen.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 15. August 2017 10:47

Andreas hat geschrieben:
TS-Jens hat geschrieben:Warum sollte man sich das nicht antun?


Du bist vom Fach. Du kannst sowas in Heimarbeit richten. Jeder der das nicht kann muß in die Werkstatt und viel Geld für die Instandsetzung zahlen.



Hm. Ich würde sagen wenn man das Hobby hat kriegt man das meiste schon hin.

Offtopic:
apropos, ich baue grad einen neuen Motor für den Escort, um den ins Auto passend zu bekommen muss ich Teile aus 3 Baureihen kombinieren :irre:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon sammycolonia » 15. August 2017 11:10

TS-Jens hat geschrieben:
Offtopic:
apropos, ich baue grad einen neuen Motor für den Escort, um den ins Auto passend zu bekommen muss ich Teile aus 3 Baureihen kombinieren :irre:

Offtopic:
Du kennst das doch.... Ohne Bilder glauben wir erstmal nix! :twisted:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Alfred » 20. August 2017 10:29

ETZChris hat geschrieben:mit einem EU5-Treckermotor, aber in einem (Klein)Bus geht das schon grad noch :stumm:
Außerdem haben ja nur die deutschen Hersteller geschummelt, die Franzosen aber nicht. ;D
Ich muss mir den Motor ja irgendwie schön reden :irre:

Die Aussage interpretiere ich nicht bierernst, jedoch finde ich die (deutsche?) Neigung zu Selbstgeißelung nicht schön.

Hier ist eine aktuelle Meldung zu erhöhten Abgaswerten von importierten Autos:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehm ... -stickoxid

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Andreas » 20. August 2017 10:41

Alfred hat geschrieben:
Auch andere kochen nur mit Wasser!


Alles andere hätte auch verwundert.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon monsieurincroyable » 20. August 2017 11:09

frag doch hier mal an https://www.korrosionsschutz-depot.de/ haben sehr gute Produkte für dein Vorhaben. Außerdem würde ich Ballistol zum konservieren der Mechanik von außen verwenden.

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https://www.youtube.com/watch?v=oTpSjR_UffI
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Ekki » 20. August 2017 11:13

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 20. August 2017 11:38

Andreas hat geschrieben:
Alfred hat geschrieben:
Auch andere kochen nur mit Wasser!


Alles andere hätte auch verwundert.


Was die VW-Nazis aber immer gern unter den Tisch kehren: KEINER außer VAG hat ganz bewusst mit einer extra dafür entwickelten Einrichtung beschissen (zumindest ist es noch keinem nachgewiesen worden, was aber in der Zeit garantiert passiert wäre wenn es denn der Fall gewesen wäre), sondern alle haben "nur" den vorhandenen gestezlichen Spielraum bis zum Anschlag ausgenutzt.
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Alfred » 20. August 2017 18:23

"VW-Nazis"^^. Leider liegst Du mit Deiner Einschätzung nicht ganz falsch und mit der Abschalteinrichtung haben sich die Leute in Wolfsburg einen üblen Fehler geleistet. Dies stellt niemand in Frage. Unabhängig davon wurde es nun aber auch mal Zeit, die Autos der anderen Hersteller unter die Lupe zu nehmen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen generell zu kritisieren und Änderungen zu fordern. Aber das möchte ich hier nicht weiter diskutieren und ich bin gespannt, wie ETZChris sich entscheiden wird.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon MZ-Oldi » 20. August 2017 19:30

Hallo,

mmhh, also laufen lassen muss wohl sein. In meiner Bed.-Anleitung steht drin, das der Klimakompressor pro Monat wenigstens 10 min laufen soll. Ansonsten drohen Schäden, da die Dichtungen und der Kompressor nicht geschmiert werden. Wenn das Auto so lange stehen soll, gibt es definitiv Schäden. Mir fallen da spontan ein: Bremssättel, Klimaanlage, Getriebe, Gummi's und alle Leitungen aus Gummi. Ich würde wenigstens alle 6 Monate mal ne Runde von ca.10-30 km drehen, so es möglich ist.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Sandmann » 20. August 2017 20:18

Ich würde die Kiste verkaufen und einen schönen alten Mercedes dafür kaufen. Den mit Saisonkennzeichen fahren und dann hast du was wo es sich lohnt zu pflegen. Du kennst ja einen der sowas hat und Dir bei der suche helfen kann ;D . Die Dinger gibt es noch relativ günstig aber das wird sich die nächsten Jahre ändern :ja:

Scheiß egal was die VW Nazis machen, sowas kauft man eh nicht :freude:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Richy » 20. August 2017 20:30

Du brauchst dich doch nicht so sehr um das Auto kümmern, wenn man den ganzen Unkenrufen glauben darf, darfst du in 10 Jahren eh nirgends mehr mit einem Verbrennerauto rumfahren... *lachwech*
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fränky hat geschrieben:"Nur" MZ wäre nix für mich - i ess au net jedn Dag Spätlza
oder anders gesagt, ich will MZ fahren, muss es aber nicht.


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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon JeyJey » 20. August 2017 21:58

Es wurde alles gesagt.
Besser du lässt ihn regelmäßig jeden Monat laufen, fahren wäre ideal. Dann nur den besten Sprit verwenden, ggf. mit Additiv nachhelfen.
Und dann legst du dir schon mal ein schönes Ersatzteillager an, denn in 10 Jahren bekommst du für die Gurke nicht mehr alles.
Die Luftfeuchtigkeit im Auto und in der Garage solltest du im Blick haben.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon TS-Jens » 21. August 2017 06:26

Alfred hat geschrieben: Unabhängig davon wurde es nun aber auch mal Zeit, die Autos der anderen Hersteller unter die Lupe zu nehmen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen generell zu kritisieren und Änderungen zu fordern.


:bindafür:

Sandmann hat geschrieben:Ich würde die Kiste verkaufen und einen schönen alten Mercedes dafür kaufen. Den mit Saisonkennzeichen fahren und dann hast du was wo es sich lohnt zu pflegen. Du kennst ja einen der sowas hat und Dir bei der suche helfen kann ;D . Die Dinger gibt es noch relativ günstig aber das wird sich die nächsten Jahre ändern :ja:


Mercedes ist aber fast so wie Käfer und Porsche, auf jedem Oldietreffen geht man gähnend an einer ganzen Reihe davon vorbei und muss sich mit gewalt wachhalten, bis einen dann was unscheinbares wie zB. ein Renault 14 aufweckt und man sich erinnert dass das Straßenbild vielfältiger war :wink:
Von daher: Voll gute Idee mal was anderes aufzuheben als den Standard! :gut:

JeyJey hat geschrieben:Und dann legst du dir schon mal ein schönes Ersatzteillager an


Guter Vorschlag! :ja:
Ich suche grad nach Teilen für meinen Escort, und das ist ganz ganz mau geworden. Als ich ihn mit 19 bekam war er ja schon alt, aber es gab noch viel neu und gebraucht. Aber jetzt...Ich suche grad ein Schaltgestänge, aber finde nichts zu einem adäquaten Preis. Nun muss eins vom KA dran glauben und wird passend gemacht.

Aber so ist das wenn man was seltenes hegt. Muss ja nicht jeder eine Kohlenschütte auf Rädern wie einen Golf 1 fahren :lol:
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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ETZChris » 21. August 2017 06:55

Nach mehrmaligen drüber Schlafen und auch einigen Punkten aus diesem Fred, werden wir den Wagen wohl doch eher verkaufen.
Viel kommt dabei nicht rum, ums Geld gehts dabei dabei nicht. Eher darum, dass in 15 Jahren unklar ist, ob und wie die Zulassung dann noch möglich
ist oder ob ich ihn dann nicht doch in die Presse schieben muss. :| Dazu werden, wie hier auch schon angemerkt, die fälligen Reparaturen nur aufgeschoben
und ob ich mich damit in X Jahren selber befassen kann und will, weiß ich auch nicht.
Lieber jetzt nochmal einen kräftigen Trennungsschmerz, als das wir immer wieder leiden, wenn wir ihn in der Scheune stehen sehen... :wink:
Wenn es uns in 10+x Jahren nach einem Auto der 90er aus Frankreich dürstet, können wir immer noch nach dem klassischerem 406 Coupe :love: Ausschau halten ;)

Dennoch danke ich euch allen für die Tipps und Hinweise.
Ggfs. fasse ich das oben im Eingangspost nochmal zusammen.
Gruß Christian

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon Matthias-Aw » 21. August 2017 07:14

Ich hab meinen Wartung seit 25 Jahren stehn und mein 924 stand 10 Jahre in einer trockenen Garage. Den 924 hats nix gemacht. Ich würde hochbocken und einölen. Problematisch sind Bremsen und Kraftstoffanlage. Wenn da was festgammelt is viel Arbeit. Beim Wartung war nach 10 Jahren ohne Besuch alles hoffnungslos fest. Gummiteile sehen auch nicht mehr so gut aus, irgendwie wie angeschimmelt. Kraftstoffanlage hilft wohl nur aub und zu mal laufen lassen. Hab ich beim 924 versucht, irgendwann wollte er aber auch nicht mehr aufwachen. Was bei den Bremsen oft passieren ist, daß die Kolben weit rausstehen weil Beläge ja meist alt und die Maschetten nicht mehr gut sind, dann gammet es fest. Also würde ich die gut einfetten, die Flüssigkeit immer kontollieren und die Bremse ab und zu mal durchtreten. Ich hab alle den 924 alle 1 bis 2 Jahre ein Besuch mit zwei Spraydosen (Silikonöl und Kettenspray) gemacht das war ganz gut. Der ist auch nach 10 Jahren sofort wieder durch den Tüv. Der Ärger kam dann erst beim fahren.

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Re: PKW für lange Zeit einmotten

Beitragvon ea2873 » 21. August 2017 15:40

ich fahre seit 4 Jahren meinen VW mit Saisonkennnzeichen, dann aber auch ca. 15tkm in 6Monaten. Bis jetzt haben sich die ungeplanten Reperaturen in Grenzen gehalten, mittlerweile bekommt er jedoch mehr Wartung als in den Jahren davor (u.a. da ich von meinem Arbeitgeber km-Pauschale bekomme, und das Auto sich seine Wartung praktisch finanziell erarbeitet).
Wirklich wichtig ist meiner Meinung nach das Auto nur gut warmgefahren abzustellen und nicht mal kurz starten, damit auch sicher jegliches Kondenswasser vertrieben wurde.

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