Eigenbau-Traktor EMW

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Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 23. November 2023 11:41

Mein neues Projekt ist da. Wenn man auf dem Dorf wohnt, braucht man schließlich einen Traktor. :P Da ein "richtiger" aber viel zu groß und viel zu teuer für mich gewesen wäre, und ich ja ein Faible für Ost-Motorräder habe, ist es ein DDR-Eigenbautraktor auf EMW-Basis geworden.

Er ist Baujahr 69 und wurde bis zur Wende tagtäglich als Traktor in der Landwirtschaft eingesetzt. Es gibt einen Mähbalken (mit endlos viel Zubehör- und Ersatzteilen), einen Schiebeschild und einen Hänger, der bis 1 Tonne laden darf, aber auch schon 4 Tonnen geschafft hat.

Er ist natürlich ein wildes Sammelsurium aus verschiedenen Teilen: Hinterachse und Getriebe Opel Blitz, Vorderachse Opel P4, der Motor wie gesagt EMW 340, Sitz Multicar, Sitzbezug Trabant, Zündschloss Wartburg, Tank Troll, ...

Der Motor läuft (soweit ich das beurteilen kann) tadellos. Der Rest ist in reichlich verlebtem Zustand.

Das Beste an dem Gerät: Es gibt richtige Papiere. Nur DDR-Papiere, aber das ist laut meinem TÜVler kein Problem. Die Frage ist, wie ich ihn am Ende zulassen will. Entweder mit 6er-Schild, also zulassungsfrei und somit "kostenfrei". Keine Steuer, keine Versicherung, keine HU. Allerdings darf er dann wirklich nicht schneller als 6 fahren. Momentan ist er dafür noch etwas zu flott. Am Motorradmotor ist der 2. Gang eingelegt und der Schalthebel abgesägt, hinten hat er 4 Gänge + 1 Rückwärts. Man könnte probieren, vorne den 1. einzulegen, vielleicht reicht das schon als Drosselung.
Alternativ könnte ich das vordere Getriebe auch wieder schaltbar machen. Laut Vorbesitzer läuft er dann 80. Glaube ich ehrlich gesagt nicht, 50 dürften realistischer sein. Aber dann muss er richtig abgenommen und zugelassen werden, mit all den entsprechenden Kosten. Mal sehen.

Bis heute früh war ich mir unsicher, was genau ich mit ihm machen will. Nur mal ein bisschen putzen und den Rest so lassen? Oder eine zurückhaltende Restaurierung, also Technik fit machen aber die Optik original? Oder einmal richtig aufhübschen?

Aber dann hat die Sache eine Eigendynamik entwickelt. Ich wollte ihn nur mal starten und musste feststellen, dass der Benzinhahn undicht ist. Eine neue Dichtung hat nichts gebracht, also neuen Hahn ran. Dabei ist mir aufgefallen, dass am Zündschloss einige Kabel runterhängen und das Licht nicht mehr geht (muss auf dem Transport passiert sein, vor Ort ging noch alles). Also wollte ich den Kabelbaum neu machen, musste dabei aber feststellen, dass ALLE Schrauben an dem Traktor total festgegammelt sind. Das Ergebnis ist, dass ich gerade schon fleißig die Flex geschwungen habe. :lach:

Mein aktueller Plan ist deshalb: Rahmen und Motor will ich zusammenlassen, aber ansonsten alles zerlegen. Alles säubern, neu lackieren (aber nur mit dem Pinsel), neue Reifen (die sind extrem rissig), neue Schrauben und neue Verkabelung. Vielleicht das eine oder andere auch ein bisschen optimieren, zB die die offene Verkabelung an der "Schalttafel" und die Batterie in ein Gehäuse setzen, Sicherungen nachrüsten etc. Dann sollte er wieder fit sein und hübsch aussehen, aber ohne seinen Charakter komplett zu verlieren.

Noch ein schönes Detail: Statt Blinkern hat er eine "Schaffnerkelle". Ob das heute noch legal ist? :mrgreen:
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon tippi » 23. November 2023 12:56

:D :D :D Klasse. Gutes Gelingen und für uns zeitnah ein Video MIT Ton bitte.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon flotter 3er » 23. November 2023 13:17

Feines Projekt! Aber wie sagte schon der große Philosoph Werner? Aabeit zieht Aabeit nach sich ... :mrgreen:
Gruß Frank


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Danke an alle die nichts zum Thema zu sagen hatten und trotzdem nichts dazu geschrieben haben....
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon EmmasPapa » 23. November 2023 14:11

Sieht schon knuffig aus. Ich würde die Papiere nutzen und schneller als die 6 km/h sein wollen. Aber wenn Du ihn nicht zu oft nutzt, wäre die 6 km/h-Regelung bestimmt viel günstiger. Darfst Dich dann halt nicht erwischen lassen.....6 km/h sind verdammt langsam ..... :ja: :lach:
Grüße

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Spitz » 23. November 2023 15:56

EmmasPapa hat geschrieben:Sieht schon knuffig aus. Ich würde die Papiere nutzen und schneller als die 6 km/h sein wollen. Aber wenn Du ihn nicht zu oft nutzt, wäre die 6 km/h-Regelung bestimmt viel günstiger. Darfst Dich dann halt nicht erwischen lassen.....6 km/h sind verdammt langsam ..... :ja: :lach:


...und dann muss er auch eine Zulassung für 6 kmh haben. Polizisten prüfen heutzutage eher die 6 kmh beschilderten Kandidaten als Fahrzeuge gaaanz ohne.
Bei meinem Einachser ist das noch lustiger. Ich darf den im Straßenverkehr ohne Zulassung bewegen, solange ich hinterher laufe. Wenn ich den Sulki ranstecke und aufentere, bin ich ein Auto...ohne Zulassung. :roll:

Letztendlich ist der Trecker wirklich echt knuffig mit dem unerwünschten HABENWILL- Effekt. :lach:
Viel Spaß damit.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon FILZI » 23. November 2023 16:22

Gratulation zur Neuanschaffung und nicht aufhören zu berichten. 😁👍

Grüße Hagen

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon MZElch » 23. November 2023 16:24

Spitz hat geschrieben:
EmmasPapa hat geschrieben:Sieht schon knuffig aus. Ich würde die Papiere nutzen und schneller als die 6 km/h sein wollen. Aber wenn Du ihn nicht zu oft nutzt, wäre die 6 km/h-Regelung bestimmt viel günstiger. Darfst Dich dann halt nicht erwischen lassen.....6 km/h sind verdammt langsam ..... :ja: :lach:


...und dann muss er auch eine Zulassung für 6 kmh haben. Polizisten prüfen heutzutage eher die 6 kmh beschilderten Kandidaten als Fahrzeuge gaaanz ohne.
Bei meinem Einachser ist das noch lustiger. Ich darf den im Straßenverkehr ohne Zulassung bewegen, solange ich hinterher laufe. Wenn ich den Sulki ranstecke und aufentere, bin ich ein Auto...ohne Zulassung. :roll:

Letztendlich ist der Trecker wirklich echt knuffig mit dem unerwünschten HABENWILL- Effekt. :lach:
Viel Spaß damit.

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Oder du lässt deinen Einachser mit Sulky/Anhänger regulär(21er) zu. Musst dann alle 2 Jahre zum TÜV und zahlst regulär Steuern, darfst aber auch zu privaten Zwecken fahren..
So ist es bei mir...

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 23. November 2023 16:28

PS: Ich habe gerade gemerkt, dass der Ausdruck "EMW 340" irreführend ist. Es ist natürlich der Motor aus der EMW R35 mit 340 Kubik und 14 PS, nicht der aus dem EMW 340 mit 2 Litern und 40kW. :lach:

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon EmmasPapa » 23. November 2023 16:49

Wenn der Big-Block des EMW 340 auf dem Rahmen des kleinen Gefährtes liegen würde, wäre es nicht mehr ganz so knuffig. Es hätte beim Transport dann wohl auch ein Gewichtsproblem gegeben. :lach:
Grüße

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon MZElch » 23. November 2023 17:57

Der war doch neulich hier im Forum verlinkt...

Schönes Ding. Und ein fertigen bis 20? Kmh wäre keine Option gewesen? - Weniger Aufwand, mehr Nutzen?

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon mz-mw » 23. November 2023 19:14

Diese Eigenbautraktoren - besonders auf Basis der EMW R35 - gab es sehr häufig. Ich habe in den 90er Jahren selbst 2 solche gekauft.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Spitz » 23. November 2023 20:34

Tolle Momentaufnahme :fotos: - dankeschön.
Ein Leben ohne Trecker ist möglich aber... :wink:

Link:
viewtopic.php?f=59&t=92505


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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 23. November 2023 21:05

Ja, so ein Lastendreirad hätte mich auch gereizt. Gibt es öfter bei KA.

Das mit dem höheren Tempo ist halt eine Frage des Geldes. Mein TÜVler sagt, dass ich auch den hier "offen" fahren und entsprechend zulassen kann. (Wenn alles so funktioniert, wie es soll.) Aber dann habe ich halt dreistellige Kosten im Jahr, nur für Steuer, Versicherung und HU. Plus die Kosten für die Zulassung, Abnahme etc. Ob sich das bei einem Fahrzeug lohnt, das im Jahr wahrscheinlich keine 50 km fährt? Momentan tendiere ich deshalb zu der 6km/h-Variante. Ich will damit ja auch nicht weite Strecken auf der Straße fahren. Das Haupteinsatzgebiet wird Feld und Wald sein und auch das sicher nur alle paar Wochen mal.

Weiß jemand, wie das mit der 6km/h-"Abnahme" läuft? So wie der TÜVler das beschrieben hat, gibt es gar keine Abnahme: Ich schraube 3 Schilder rundrum ran, eine Plakette mit den Halterdaten und fertig. Ich habe aber nicht nachgefragt, ob es trotzdem sowas wie eine Prüfung oder neue Papiere oder so gibt. Ich hab ja nur die alten DDR-Papiere, in denen leider "Höchstgeschwindigkeit 9km/h" steht.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon berndy » 24. November 2023 06:15

Sicherheitshalber würde ich bei der Zulassungsstelle mal nachfragen. Aber, so auf die Schnelle: Die 6 km/h Gefährte fallen überhaupt nicht unter die Zulassungsordnung bzw. die FZV, folglich müssen die auch weder abgenommen noch überprüft werden, Papiere brauchen die auch nicht, man kann aber, wenn man will und die Kosten trägt. Aber, wenn die Behörde, Polzei usw. den Verdacht hat, dass das Ding schneller fahen kann, kann es unangenehm werden. Als Halter/Eigentümer ist man dafür verantwortlich, dass das Teil bauartbedingt nicht schneller als 6 km/h fahren kann und man es mit allgemein gebräuchlichen Werkzeugen auch nicht schneller machen kann. Wobei es bei dem Begriff "bauartbedingt" teilweise entgegengesetzte Meinungen und Auslegungen gibt. Es gibt hierzu Leute, die der Meinung sind, dass gedrosselte Fahrzeuge bauartbedingt dazu vorgesehen sind, auch schneller zu fahren und dann trotz der 6 km/h-Drosselung eben bauartbedingt schneller als 6 km/h wären. Um sicher zu gehen, sollte das Getriebe möglichst nur einen Gang + Rückwärtsgang haben, in dem es nicht über 6 km/h kommt, egal was passiert. Aber, wie bereits erwähnt, ich würde vorsichtshalber bei der zuständigen Zulassungsstelle nachfragen. Am besten beim Amtsleiter und um schriftliche Auskunft (auch per E-mail) bitten.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon ea2873 » 24. November 2023 17:42

berndy hat geschrieben:, Papiere brauchen die auch nicht



ich glaubte da was gegenteiliges gehört zu haben, zumindest eine Art Betriebserlaubnis oder technisches Datenblatt muß das Fahrzeug haben und da stehen dann eben die 6km/h drin.

Einfach irgendwas bauen, dann 6km/h draufschreiben und alles ist gut, funktioniert legal nicht.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon CJ » 24. November 2023 17:58

ea2873 hat geschrieben:
berndy hat geschrieben:, Papiere brauchen die auch nicht

ich glaubte da was gegenteiliges gehört zu haben, zumindest eine Art Betriebserlaubnis oder technisches Datenblatt muß das Fahrzeug haben und da stehen dann eben die 6km/h drin.
Einfach irgendwas bauen, dann 6km/h draufschreiben und alles ist gut, funktioniert legal nicht.

Viele lassen sich per Gutachten bestätigen, dass es sich um ein zulassungs- und betriebserlaubnisfreies Fahrzeug handelt. Bei Kontrollen hat man sonst immer ein Nachweisproblem. So ein Papierchen ist also sehr hlifreich, formal notwendig wäre es nicht.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 18. Dezember 2023 08:36

Es geht ganz langsam voran mit der Restaurierung. Da mich das Weihnachtsgeschäft sehr eingenommen hat, habe ich mich bisher vorwiegend auf das Planen und Bestellen von Teilen beschränkt. So war es zB gar nicht so einfach, passende Reifen zu finden.

Immerhin habe ich schon mal den Sitz zerlegt. Ein Multicarsitz, der so wohl auch im W50 verwendet wurde. Eigentlich hat der ne richtig aufwändige Federung mit vielen Verstellmöglichkeiten, allerdings war das alles festgegammelt und der Sitz komplett ungefedert. Ich habe ihn zerlegt und gangbar gemacht. Ein Teil ist gebrochen, das werde ich schweißen. Die Aluteile will ich noch glasperlstrahlen, die Stahlteile ein bisschen entrosten und dann streichen. Die Polster sehen noch okay aus, ein neuer Sitzbezug (einfach schwarzes Kunstleder) liegt bereit.

Insgesamt ist das Ziel weder eine möglichst originale Patina-Restaurierung (ist ja eh nichts original) noch eine "Show'n'Shine"-Restaurierung. Der Traktor soll funktional und auch durchaus rustikal werden. Das muss aber nicht heißen, dass er hässlich werden soll.

Mich würde mal Eure Meinung zum Lenkrad interessieren. Das ist aus einem Opel P4 und somit echt selten. Das Grundgerüst ist intakt und ich finde die Form und Größe auch super. Würde ich gerne so lassen. Das Problem ist die Gummi-Beschichtung. Die hat richtig dicke Risse und es fehlen ganze Brocken. Was tun? Ich könnte es mit Lenkerband oder einem Hanfseil umwickeln. Das würde schön aussehen und für guten Halt sorgen. Aber schneide ich die Beschichtung dann vorher runter? Oder fülle ich nur die Risse zB mit Acryl? Oder kaufe ich gleich ein neues Lenkrad? Lenkräder in der Art gibt es recht günstig, neu für ca. 60 Euro. Ich weiß nur nicht, ob die sich dann ohne Anpassungen montieren lassen. Sind die Gewinde normiert?
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Dirk P » 18. Dezember 2023 10:13

Du könntest ja versuchen am Lenkradkranz die Risse mit Scheibenkleber zu spachteln. Dieses Zeug mit dem am Auto die Scheiben eingeklebt werden. Das ist ja PU aus der Kartusche und wird dann zu so einer Art Gummi.

Die Streben würde ich so lassen wie sie sind.
Früher gab es ja auch gelochte Lenkradhüllen aus (Kunst?)Leder zum selbstbeziehen, wäre vielleicht auch eine Variante.

Gruß Dirk

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon rs46famulus » 18. Dezember 2023 11:49

Bei meinen Eltern steht auch noch einer,der einen EMW Motor hatte. Den hat mein Opa in den 70ern gebaut. Garant Getriebe und Hinterachse,Wolga Vorderachse. Irgendwann will ich da mal nen Motor besorgen. Irgendwas mit Wumms....
Mfg Tobi

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Der Sterni » 18. Dezember 2023 19:18

Das Lenkrad bekommt man mit Epoxidharz wieder repariert.

Weder Gewinde noch etwaige Verzahnungen/Konen sind genormt. Da kocht jeder sein eigenes Süppchen.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Fit » 18. Dezember 2023 19:29

Epoxid halte ich für zu unflexibel. Wenn der Rest des Lenkrades beweglich ist, könnte die Stoßkanten wieder reissen ....

Ich werfe mal das Zaubermittel "Sikaflex" in den Ring. Hab damit Scheinwerfer der 1000er abgedichtet. Noch nie in der Hand gehabt das Zeuch...

Im Nachgang wurde mir, ob der extremen mechanischen Eigenchaften (irre fest, aber dennoch flexibel) Angst und hab beim Hersteller nachgefragt ob es ein Mittel gibt das Zeug aufzulösen oder zu trennen....

Ja gibt es.

Das Messer :shock:

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 18. Dezember 2023 20:19

Mit Sikaflex habe ich auch schon Kniekissen angeklebt. Aber das ist mir viel zu klebrig und zu flüssig, wie soll man das "modellieren"? Wir reden hier von Rissen, die min. 5 mm breit sind. Auch bei dem Scheibenkleber sehe ich da Probleme.

Ich schwanke immer noch zwischen "Ich schmier die Risse grob zu und wickel dann was rum" und "ich schneid das ganze Gummizeug runter und wickel dann was rum". Hübsch bekomme ich das Gummi eh nicht mehr hin. :|

Heute habe ich die ganzen Teile vom Sitz abgeschliffen/gestrahlt und anschließend lackiert. Teilweise in schwarz mit der Sprühdose, teilweise in silbergrau mit dem Pinsel. Auch die Aluteile. Hat mir zwar ein bisschen in der Seele wehgetan, da einfach drüberzulackieren. Aber das alles zu Polieren wäre völlig unverhältnismäßig und teilweise auch gar nicht möglich. Und es einfach gebürstet zu lassen, sieht nach spätestens einem Jahr nicht mehr gut aus. Vor allem wenn er mit Dreck und Salz in Kontakt kommt. Und da es ja nur ein Sitzgestell ist, von dem man normalerweise nicht viel sieht, ist mattschwarzer Lack die einfachste Lösung. Sollte da was abplatzen oder rosten, kann ich einfach nachbessern. :ja:
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon dscheto » 18. Dezember 2023 20:32

Wie man lesen kann, bleibt schwarzes Sikaflex 221 etwas elastisch und ist nicht für den Kontakt mit Haut geeignet (Giftstoffe).

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon 3einhalb » 19. Dezember 2023 08:08

Moin
Scheibenkleber wäre auch das Mittel meiner Wahl . 5 mm sind kein grosses Problem . Hab damit das Lenkrad unseres Sattelschleppers Mercedes NG 817 aus den späten 70ern auch augebessert . Geht gut .

Ralf

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 19. Dezember 2023 09:34

Also dann versuche ich es einfach mal damit. Wenn es nicht klappt, kann ich immer noch alles runterschneiden. :ja:

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 20. Dezember 2023 19:09

Hab heute mal ein bisschen geschraubt. War ja vorher schon nicht viel dran, an dem Traktörchen. Jetzt noch weniger.

Motor, Lenkung und Antriebsstrang will ich eigentlich dranlassen. Insofern bin ich schon fast durch. Es müssen noch ein paar Rahmenteile, die "Bodenplatte" und natürlich die Räder ab. Und dann geht es los mit Putzen, Abbürsten und Lackieren.

Ich zerbreche mir aber schon die ganze Zeit den Kopf wegen der Kupplungsbetätigung. Das ist momentan relativ aufwändig gelöst. Das Kupplungspedal ist verbunden mit einem sehr langen Gestänge, einer Welle, mehreren Hebeln etc. Ja, das funktioniert und sieht urig aus. Aber warum nicht einfach ein Bowdenzug? Zumal die Kupplung am R35-Motor ursprünglich mittels Zug betätigt wurde. Man muss also nur einen entsprechenden Halter an ein Pedal schweißen und fertig, schon kann man sich 3 kg Gestänge und eine Menge möglicher Schwachstellen sparen.
Ich denke, das werde ich machen.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 22. Dezember 2023 17:46

Heute ist das Projekt irgendwie aus dem Ruder gelaufen. :mrgreen:

Ich hab mich entschieden, das Teil doch komplett zu zerlegen. (Bis auf den Motor.) Es ist ganz schön viel Ölschmodder und Dreck und Rost dran, das bekomme ich im zusammengebauten Zustand gar nicht sauber und auch nicht vernünftig gestrichen. Also einmal richtig zerlegen.

An den Feiertagen findet sich bestimmt Zeit, auch noch Räder, Motor, Lenkung und Achsen abzuschrauben. :mrgreen:
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon dscheto » 23. Dezember 2023 13:06

Ist ein Heißdampfstrahler in der Nähe? Das wäre kurzer Prozess. Früher gab es die dieselbeheizten Dinger ...

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon EmmasPapa » 23. Dezember 2023 13:39

Ysengrin hat geschrieben:Also dann versuche ich es einfach mal damit. Wenn es nicht klappt, kann ich immer noch alles runterschneiden. :ja:


Wie wäre es, die Spalten mit "Liquid Tape" oder "Plasti Dip" zu füllen? Ist nur so eine Idee, die ich selbst in dem Falle hier mal ausprobieren würde.
Grüße

Frank

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 23. Dezember 2023 19:26

@dscheto: Vor Dampfstrahlern hab ich Respekt. Den Dampf drückt es schnell in Vergaser, Lager, Elektrik etc.

Aber ich könnte natürlich die ganzen Rahmenteile, Streben, Halter etc. zur nächsten Autowaschanlage fahren und dort mal gründlich abdampfen. Da kann ja nichts kaputtgehen. Ist billiger, schneller und einfacher, als alles mit Kaltreiniger oder Bremsenreiniger abzuduschen. :ja:

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon 3einhalb » 23. Dezember 2023 19:30

Da drück ich dir die Daumen . Oder bist du mit dem Waschanlagenbetreiber verwandt ?
Wird glaub ich heutzutage nicht unbedingt applaudiert wenn du mit Einzelteilen da auftauchst .

Grüsse , Ralf

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 23. Dezember 2023 22:41

Die Waschplätze hier in der Gegend sind alle "unbetreut", ich hab da zumindest noch nie einen Mitarbeiter gesehen. Insofern sehe ich da keine Diskussionen auf mich zukommen.
Davon abgesehen, was sollen die dagegen haben? Solange ich nicht eimerweise Altöl in den Ölabscheider kippe, kann es denen doch wurscht sein, ob ich ein Auto oder ein paar Stahlteile abdampfe?

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon trabimotorrad » 23. Dezember 2023 23:00

Da das Abwasser in den jeweiligen Waschanlagen sowieso besonders geklärt wird, ist das eine sehr umweltfreundliche Methode, verölte Bauteile zu reinigen. Die haben einen Ölabscheider in ihrem Abwasserkanal.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 25. Dezember 2023 14:49

Sich am ersten Weihnachtstag den Ranzen mit Blaukraut und Klößen vollstopfen, kann ja jeder. :mrgreen:

Ich habe die freie Zeit lieber genutzt, um den Traktor weiterzuzerlegen. Heute stand die "Scheidung" an, der Motor sollte raus. Hier hat sich mal wieder gezeigt, dass es halt "nur" ein Eigenbautraktor ist. Manche Schrauben sind so unerreichbar versteckt, dass man sie nur 5°-weise rausdrehen kann. Das dauert und nervt. Und dann musste der Motor noch aus dem Rahmen gefädelt werden, wozu auch erst noch die Zündung und ein paar andere Teile demontiert werden musste. Evtl. ändere ich da noch was an der Motorbefestigung, mache zB den Halterahmen zerlegbar.

Aber das Ergebnis zählt: Der Motor ist raus. (Erstaunlich leicht für so einen 4-Takt-Klotz, gefühlt nicht schwerer als ein MZ-250er.) Die Vorderachse samt kompletter Lenkung ist raus, die Vorderräder ab und noch ein paar Querstreben vom Rahmen ab.

Übrig ist der Rahmen (mit nur noch ganz wenigen demontierbaren Teilen) und die Hinterachse samt Bremsgestänge und Rädern. Vielleicht zerlege ich das morgen.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Steffen G » 25. Dezember 2023 22:24

trabimotorrad hat geschrieben:Da das Abwasser in den jeweiligen Waschanlagen sowieso besonders geklärt wird, ist das eine sehr umweltfreundliche Methode, verölte Bauteile zu reinigen. Die haben einen Ölabscheider in ihrem Abwasserkanal.


Hi!
Fairerweise sollte man das nicht machen,
es wird auch irgendwo in den Nutzungsbedingungen der Waschanlage stehen, dass man keine eigenen Reiniger benutzen darf:

Ich versuch es mal zu erklären:
Die modernen Reiniger gehen nicht so gut wie z.B. das Leunamot aus der DDR.

Moderne Reiniger entfernen den Ölschmodder nicht so gut, weil die das Öl nicht so zur Emulsion werden lassen.
Dadurch schwimmt das aber oben im Ölabscheider.

Mit den "guten alten Zeug" löst man das Öl tatsächlich (mal vereinfacht ausgedrückt) im Wasser auf, und das wandert dann einfach durch den Abscheider durch.
Als letztes ist im Abscheider eine Probeentnahmekammer.

Von irgendjemanden wird der Abscheider auch gereinigt und betreut,
die nehmen da immer Proben.
Wenn die Proben sehr schlecht sind, bekommt der Anlagenbetreiber richtig Ärger.

Als ich noch selbstständig war, besuchte ich mal eine Schulung für Werkstätten, Thema Autowäsche- Reinigungsmittel usw.
Fa. Makra war das.
Mich hat das zwar weniger interessiert, weil ich keine Waschanlage oder Abscheider hatte,
aber die haben da dringend gewarnt, aufzupassen, dass in Waschanlagen nicht solches Zeug benutzt wird.
Grüße, Steffen !

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 25. Dezember 2023 22:58

Sorry, ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Ich will keinen eigenen Reiniger verwenden. Nur meine Teile da hinlegen und mit dem "hauseigenen" Dampfstrahler absprühen. Um den groben Schlamm, Rost und Öl-/Fettreste zu entfernen.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Steffen G » 25. Dezember 2023 23:54

Hi!
Ja stimmt, du hast nicht geschrieben, dass du eigenen Reiniger benutzen willst. Das ist in meiner Phantasie entstanden.

Ansonsten, nettes Gefährt! Gab es so oder ähnlich auf jedem Dorf.
Wir hatten früher auch sowas ähnliches, aber als Dreirad.
hat mein Vater mal gebaut, Panonia- Motorrad, und hinten war dann vom Trabant der Aggregateträger mit Getriebe, Antriebswellen usw.
Das Gefährt hat sich mal überschlagen, und meinen Vater darunter eingeklemmt, der war deshalb lange im Krankenhaus und hat das nie wieder angerührt.

In meiner Jugendzeit hab ich das dann wieder zum laufen bekommen, bin auch mal damit gefahren,
aber keine richtige Verwendung dafür gehabt.
So zur Wendezeit haben wir das verschrottet.
Den Motor hab ich aufgehoben, der war noch voll funktionsfähig,
den hab ich dann mal auf einem Motorradtreffen an einen Panonia-Fahrer abgegeben.

Viel Spaas noch damit,
und pass auf, dass es keine Komplettrestauration wird!
Ich kenne das, wenn man einmal anfängt, kommt man vom 100. ins 1000. :)
Grüße, Steffen !

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon ea2873 » 26. Dezember 2023 11:48

trabimotorrad hat geschrieben:Da das Abwasser in den jeweiligen Waschanlagen sowieso besonders geklärt wird, ist das eine sehr umweltfreundliche Methode, verölte Bauteile zu reinigen. Die haben einen Ölabscheider in ihrem Abwasserkanal.


bisher hatte ich noch nie Probleme wenn ich zerlegte Motorgehäuse gedampfstrahlt habe. Ist ja außer etwas Sand und Öl nix dran.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon 3einhalb » 26. Dezember 2023 11:55

Moin
Ich kenn nur Waschplätze an denen das ausdrücklich nicht erlaubt ist . Selbst das öffnen der Motorhaube ist schon ein Angriff auf den Betrieb .
Diese abgeschiedene Öl Schlamm Pampe muss ja tatsächlich teuer entsorgt werden . Je mehr je teurer .
Ist aber gut möglich daß es da regionale Unterschiede gibt . Oder wirklich nur die Anlagen in denen ich früher gewaschen hab da einen Riegel vorgeschoben haben . Jetzt habt ihr mir richtiggehend n schlechtes Gewissen gemacht

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 26. Dezember 2023 17:09

Ich kenne hier Waschplätze, an denen große Schilder hängen "Motorwäsche verboten". Die haben offensichtlich keinen Ölabscheider. Es gibt aber auch welche, wo nichts dergleichen steht. Ich gehe davon aus, dass sowas dort erlaubt ist.

@Steffen G: Das mit der Komplettrestauration wird sich kaum verhindern lassen. Hier der aktuelle Stand. Ich bleibe aber dabei: Der Motor bleibt (vorerst) zu! Irgendwo muss man ja eine rote Linie ziehen. :lach:
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon zweitakt » 26. Dezember 2023 19:33

3einhalb hat geschrieben:Da drück ich dir die Daumen . Oder bist du mit dem Waschanlagenbetreiber verwandt ?
Wird glaub ich heutzutage nicht unbedingt applaudiert wenn du mit Einzelteilen da auftauchst .

Grüsse , Ralf


Hab mal 10 TS150-Motore an die Trennwand vom Waschplatz gelegt und gereinigt.
Klappt wunderbar. :D :D :D

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon rausgucker » 26. Dezember 2023 20:49

Also früher, so vor zehn Jahren, da konnte man hier auch in den Waschboxen der Tankstellen problemlos Motorradmotoren abkärchern ;) habe ich damals zig mal gemacht, wenn ich mal wieder einen völlig versuppten und verdreckten EM 250 Motorblock aus dem Netz gezogen hatte. Heute geht das aber nicht mehr - was allerdings daran liegt, dass es nur noch sehr wenige solche waschboxen an den Tankstellen gibt. Die haben alle Waschstraßen inzwischen. .... Und für verdreckte Motoren eignen sich ausrangierte Geschirrspüler soundso am besten.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Der Sterni » 26. Dezember 2023 21:51

Ysengrin hat geschrieben:Ich kenne hier Waschplätze, an denen große Schilder hängen "Motorwäsche verboten". Die haben offensichtlich keinen Ölabscheider.

Waschplätze ohne Ölabscheider sind nicht zulassungsfähig. auch nicht auf Bestandschutz.

Das ist also eine rein persönliche Vorgabe des Betreibers.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Lorchen » 27. Dezember 2023 09:03

Zum Motor:
Der braucht ein dickes Einbereichsöl mit Viskosität 50. Mit 15W40 fördert die Pumpe weniger und es sickert überall raus. :lach: Der hintere KW-Dichtring ist nur ein Filzring. Dann läuft das Öl auf die Kupplung und sie rutscht. In begrenztem Maß wird das Öl noch gezielt nach außen geschleudert, aber wenn es zuviel wird, dann verölt die Scheibe. Zum Abziehen der Schwungmasse braucht man einen stabilen Brückenabzieher, den man sich selbst bauen kann und du ja sowieso. Mit einem neuen Filzring wird es wieder dicht. Man kann sich das auch auf einen echten Dichtring umbauen lassen.
Die Blech-Ölwanne ist von Hause Murks, weil die sich beim Anziehen der Schrauben verzieht. Es gibt (oder gab) Nachbauten aus massivem Alu mit gefräster Dichtfläche und einer Ölablaßschraube an der tiefsten Stelle.
Das Ventilspiel wird bei kaltem Motor so eingestellt, daß sich die Stößelstangen mit zwei Fingern ganz leicht drehen lassen (bei geschlossenem Ventil). Lieber etwas mehr Spiel als zu wenig. Der Vergaser ist sehr unempfindlich gegen Dreck und Wasser. Das Getriebe funktioniert in der Regel.
So sollte der Block erstmal tuckern. Zum Anwerfen immer die Zündung auf Spät stellen, sonst kann das heftig Aua geben.
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Ysengrin » 28. Dezember 2023 22:25

Danke für die Motoreninfos! :ja:
Das Material für den Ölwechsel steht bereit und das Ventilspiel will ich natürlich auch prüfen/einstellen.
Die verstärkte Ölwanne habe ich im Internet gefunden, sowie einen nachrüstbaren Rahmen für die Blechwanne. Damit will ich aber erstmal warten, denn ich sehe der einen oder anderen Leckage gelassen entgegen. Es sind ja keine großen Laufleistungen geplant und wenn dann mal 1-2 Tropfen an der Wanne hängen, dann kann ich damit leben. Wenn es dramatischer wird, dann denke ich nochmal darüber nach. Lässt sich ja bei Bedarf leicht nachrüsten.
Bedenken habe ich momentan wegen der Kupplung. Wenn ich bei gedrückter Kupplung am Kardan drehe, dreht der Motor mit, sogar bei geschlossenen Ventilen. Anscheinend trennt sie nicht (komplett). Könnte an Verschleiß liegen oder an der von Dir genannten Undichtigkeit/Verölung. Mal sehen.

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon mz-mw » 28. Dezember 2023 23:47

Die Kupplung der R35 ist in meiner Erfahrung relativ robust. Meist hat sie aber viel geleistet und ist durch Wartungsstau verölt. Für eine "Fahrmaschine" empfehle ich dringend den plug-and-play-Einsatz der drehschwingungsgedämpften Variante. Die ist wirklich super da sie den gesamten Antriebsstrang schont. Man merkt es schon an den Geräuschen beim Einlegen eines Ganges:
$matches[2]


Auch die erwähnte Ölwanne bringt deutliche Vorteile: das Ölvolumen ist erhöht, was für eine bessere Kühlung sorgt. Weiterhin sitzt die Ölpumpe nicht mehr direkt im Ölschlamm. Der zentrale Ölablass lässt die sonst obligatorische Demontage der Blechölwanne überflüssig erscheinen. Außerdem sieht sie verdammt gut aus:
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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon 3einhalb » 29. Dezember 2023 09:29

Moin
Für eine erhöhte Ölmenge muss die Blechwanne aber sehr sehr flach sein . Gibts da auch mal n Bild von ?

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Der Sterni » 29. Dezember 2023 11:59

https://emw-oldtimer.de/Oelwanne-flach- ... 35-2-R35-3

Die originale "Wanne" ist bei den Dingern eher nen Deckel

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon 3einhalb » 29. Dezember 2023 12:04

Oh ja , das is wirklich flach . Aber mehr als 100 ccm mehr bringt das Aluteil vermutlich auch nicht , oder ?

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Re: Eigenbau-Traktor EMW

Beitragvon Lorchen » 29. Dezember 2023 14:03

mz-mw hat geschrieben:Für eine "Fahrmaschine" empfehle ich dringend den plug-and-play-Einsatz der drehschwingungsgedämpften Variante. Die ist wirklich super da sie den gesamten Antriebsstrang schont. Man merkt es schon an den Geräuschen beim Einlegen eines Ganges.

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