wir (mein verstorbener Vater und ich) haben einen HP 500. Es ist ein kombinierter Kasten-/Bootsanhänger (umbaubar).
Bei der letzten HU (04/2022) wurde schon Radlagerspiel als Hinweis gegeben. Natürlich wurde es nicht besser.
Also nach einer leichten Überschreitung der Prüffrist dochmal das Problem angegangen. Es gibt bei verschiedenen Ersatzteilieferanten Sets für die Radlager. 4x Radlager + 2x Simmerringe für 16 EUR. Schon 2024 gekauft. Ich kenne solche Radaufhängungen klassisch, Achsstumpf, Radlager, Kronenmutter, Splint, Staubkappe. Die Woche mal eben schnell Radlager wechseln.
Pustekuchen.
Irgendein sozialistischer Ingenieur hatte scheinbar nen Neurervorschlag.
Jetzt sieht der Aufbau folgendermaßen aus: Nabe mit Radlagern, Steckachse von außen nach innen, Kronenmutter auf der Rückseite, Splint.
Fazit dieser Konstruktion: Die Mutter außen dreht sich nach 41 Jahren keinen Millimeter mehr. Und das Blech zum Gegenhalten (siehe Fotos) ist ein Witz.
Also erstmal komplett die Dreieckslenker ausbauen, um überhaupt irgendwas machen zu können.
Nächstes Problem: Die Achsen (keine Schrauben!) in den Silentgummis sind dermaßen festgegammelt, daß nur noch die Flex geholfen hat.
Als nächstes steht mir das Aufflexen (Dremel) der Kronenmuttern bevor, ab dann sollte es aufwärts gehen.
Oder hat noch jemand zündende Ideen?