Hallo ins Forum,
2014 habe ich meine TS250 (BJ 1974) aufgebaut und bin seitdem ohne Probleme mit meiner 6V-Lichtmaschine und elektromechanischen Regler sehr gut gefahren.
Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass der Motor manchmal bei geringer Drehzahl ausging, was aber erstmal nicht problematisch was (hab dann halt etwas mehr Gas gegeben...).
Bei der jährlichen Überprüfung zum Saisonstart habe ich mir die E-Anlage nach Lothars MZ-Elektrik-Handbuch vorgenommen (Vielen Dank an Lothar für die kompetente Zusammenstellung!).
In der Anlage habe ich das Messprotokoll, danach sind die Werte im grünen Bereich. Dann habe ich den Lichtmaschinen-Funktionstest nach A.1.2 durchgeführt. Für die Erregerwicklung wurde eine 21W statt einer 18W-Lampe verwendet.
Laut Beschreibung soll ein Strom von 1,8 A fließen. Trotz des geringeren Widerstandes der 21W-Lampe fließt aber nur rund 1A. Da der Widerstand der Feldwicklung 1,9 Ohm beträgt gehe ich davon aus, dass es keinen Windungsschluss gibt, da sonst der Widerstand geringer sein müsste (wenn ich keinen Denkfehler habe).
Beim Starten des Motors komme ich mit höheren Drehzahlen maximal auf 9V, was ja eindeutig zu wenig ist.
Den elektromechanischen Regler habe ich nach Lothars Anleitung eingestellt (Reglerkontakt 7,1V). Beim normalem Betrieb der Lichtmaschine mit Regler erreiche ich ohne Abblendlicht 6,9V, mit Abblendlicht aber nur 6,2 V.
Die Batterie ist beladen, Leerlaufspannung 6,2V.
Die Lichtmaschine wurde gereinigt und ausgeblasen, der Kollektor mit 1200-er Schleifpapier abgeschliffen, die Nuten mit dem Schaft eines 0,7 mm Bohrers ausgekratzt. Die Kohlebürsten sind 14 mm lang und die Federspannung i. O.
Ich komme jetzt leider nicht weiter. Hat jemand eine Idee, wo der Fehler liegen könnte.
Ich freue mich auf konstruktive Antworten, vielen Dank!
Jörg