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 Betreff des Beitrags: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 28. April 2013 19:54 
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Hallo zusammen,

Ich habe ein Problem mit meiner LiMa in meiner ETZ 150, soviel habe ich bereits anhand Lothars genialem Kompendium (vielen Dank an dieser Stelle an Lothar für dieses Engagement!) herausgefunden und benötige nun eure Unterstützung in der Frage wie ich weiter Vorgehen soll...

Doch zunächst die Story wie ich mir das Problem eingefangen habe: letztes Jahr gegen Ende der Saison hatte ich einen Getriebeschaden, eigentlich nichts Schlimmes, der 5. Gang ist unter Last immer rausgesprungen. Da ich mich mit der Materie noch nicht so recht auskenne und auch Scheu vorm Spalten des Motors hatte, habe ich diesen ausgebaut und einem Kumpel zum Generalüberholen überlassen - dieser hat den Motor zerlegt, alle Dichtungen und Lager erneuert und das Getriebe instand gesetzt (irgendeine gebrochene Feder) - soweit so gut. Nachdem ich den Motor wieder eingebaut hatte endete die Probefahrt damit dass meine Maschine nach einer Raucherpause am Straßenrand :D nicht mehr anspringen wollte. Habe sie heimgeschoben und mit der Ursachenforschung angefangen - kurzum: die Batterie (ein Gel-Akku) war leer. Habe sie extern geladen und mit einem Multimeter zuschauen können wie diese beim Lauf der Maschine leergesaugt wird. Wenn ich einen Verbraucher einschalte (Licht oder Blinker) habe ich Zündaussetzer und die ETZ geht dann aus. Der Akku wird also nicht geladen. Als ich den Motordeckel auf der LiMa-Seite abgebaut hatte habe ich gesehen dass zwei der Kabel falsch angeschlossen waren: 2 Phasen waren korrekt, die 3. Phase war mit DF vertauscht. Also habe ich dies korrigiert und dann den LiMa-Test mit den drei Glühlampen gemacht: aber diese leuchteten leider nicht. Somit meine Erkenntnis: LiMa defekt und evtl. noch andere Komponenten in Mitleidenschaft gezogen :(

Soooo, und nun die Frage: wie kann ich testen was genau an der LiMa defekt ist? Rotor? Stator? Was noch?

Lohnt in diesem Fall evtl. ein Einbau einer komplett neuen Powerdynamo-Anlage? Wenn ich Rotor und Stator und evtl. noch andere Teile ersetzen muss kommen da auch locker 150,- EUR zusammen...

Bitte um eure fachmännischen Ratschläge.

Viele Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 28. April 2013 20:33 
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Hallo, die Powerdynamo ist aber deutlich teurer als 150€ ich meine das einen Reparatur der vorhandenen Anlage sicher günstiger kommt und die original Lima der ETZ Modelle auch völlig ausreicht.
Zum vorgehen lass ich lieber die "Funkenkasper" ;D antworten.

Gruß Pierre

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 28. April 2013 21:03 
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pierrej hat geschrieben:
Hallo, die Powerdynamo ist aber deutlich teurer als 150€ ich meine das einen Reparatur der vorhandenen Anlage sicher günstiger kommt und die original Lima der ETZ Modelle auch völlig ausreicht.


Hallo,

Habe gesehen du wohnst ja gleich um die Ecke :D

So ne Powerdynamo kommt mich ca. 220,- EUR. Es hängt also davon ab was alles kaputt ist. Dann warte ich mal auf weiteres Feedback...

Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 09:55 
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Lars125 hat geschrieben:
2 Phasen waren korrekt, die 3. Phase war mit DF vertauscht. Also habe ich dies korrigiert und dann den LiMa-Test mit den drei Glühlampen gemacht: aber diese leuchteten leider nicht. Somit meine Erkenntnis: LiMa defekt und evtl. noch andere Komponenten in Mitleidenschaft gezogen :(
Soooo, und nun die Frage: wie kann ich testen was genau an der LiMa defekt ist? Rotor? Stator? Was noch?

Hallo Lars, ich muss hinterfragen, ob die Tests korrekt durchgeführt wurden, war ja nicht dabei ...
Hast du die U,V,W und DF-Kabel abgezogen und die Widerstandsmessungen nach Tab. B.1-2 durchgeführt?
Falls ja, bzw. wenn du das nachholst, bitte mal die Messergebnisse hier einstellen.

Zum Lampentest nach Bild B.1-3. Hat die einzelne Glühlampe (12v, 21w) beim Anschließen und Verbinden mit der 12-v-Spannungsquelle
sofort geleuchtet? Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass alle 3 Phasen kaputt sind, waren die 3 Scheinwerferbirnen in Ordnung
bzw. am Sockel richtig angeschlossen?

Gruß
Lothar

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 11:08 
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Hallo Lothar,

danke schon mal für Dein Feedback, ich werde den Test heute abend nochmal wiederholen und auch die Widerstandsmessungen durchführen und deren Ergebnisse posten - evtl. hat sich ja doch ein Fehler in meinem Testaufbau eingeschlichen.

Noch ne kurze Frage: spricht etwas gegen den Einsatz eines PIKO FZ1 als ext. Spannungsquelle? Dieser liefert Gleichstrom 1,6-12 V bei 1.2 A. Und kann ich diesen auch zum Testen des Reglers verwenden (da regelbare Spannung)? Oder reicht die Stromstärke nicht aus?

Viele Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 11:34 
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Lars125 hat geschrieben:
Noch ne kurze Frage: spricht etwas gegen den Einsatz eines PIKO FZ1 als ext. Spannungsquelle? Dieser liefert Gleichstrom 1,6-12 V bei 1.2 A. Und kann ich diesen auch zum Testen des Reglers verwenden (da regelbare Spannung)? Oder reicht die Stromstärke nicht aus?

Ist das so ein Modellbahn-Fahrtrafo? Es könnte gehen, aber ich rate davon ab. Gründe: 1,2A sind knapp und außerdem
haben die Fahrtrafos u.U. keine reine Gleichspannung, sondern eine ungeglättete zweiweggleichgerichte Ausgangsspannung.
Gerade zur Reglereinstellung ist so eine pulsierende Gleichspannung absolut ungeeignet.

Für den Erregerstromkreis beim Lichtmaschinentest sollte man schon an eine externe gut aufgeladene 12V-Batterie (Auto?)
oder die Fahrzeugbatterie selbst nehmen.

Gruß
Lothar

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 20:15 
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...ich habe nun nochmal alle von Lothar genannten Punkte umgesetzt und es ist Folgendes dabei herausgekommen:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil (danke Lothar für den Wink mit dem Zaunspfahl :-)): die 12V 21W Prüflampe leuchtet gar nicht erst (und genau darauf hatte ich nicht geachtet). Sie tut dies nur wenn ich direkt gegen Masse (bspw. DF-), nicht aber gegen DF+ gehe (oder die beiden Schleifer mittels einem Schraubendreher überbrücke). Somit dürfte der Rotor hinüber sein.

Weiters habe ich die Widerstände mit folgendem Ergebnis gemessen:
- U gegen V: 0,7 Ohm
- V gegen W: 0,7 Ohm
- W gegen U: 0,6 Ohm
- Phasen gegen Masse: jeweils unendlich (?) (immer 1 auf dem Multimeter selbst bei 20 MOhm)
- DF+ gegen DF-: 0,7 MOhm (da ist also das Problem)
- DF- gegen Masse: 0,3 Ohm (logisch)
- DF+ gegen Masse: 0,7 MOhm

@Lothar: sind o.g. Werte bei den Phasen bedenklich? Sie sind so ziemlich das Doppelte von den von Dir genannten Richtwerten...

Nun noch folgende Fragen:
1. Kann jemand noch Tips zum Ausbau des Rotors (bzw. der LiMa) geben - benötige ich hierzu Spezialwerkzeug (Abzieher) oder andere spezielle Hilfsmittel?
2. Sollte ich versuchen einen Original DDR-Rotor zu kaufen oder tut es qualitätsmäßig auch ein Nachbauteil?

Vielen Dank für die Unterstützung,

Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 20:52 
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Zum Rotorausbau brauchst du nur eine ca. 80-100 mm lange M10 Schraube die in den Rotor geschraubt wird und ihn von der KuWe abdrückt.
Die Nachbau Rotoren mit Kupfer Schleifringen kannst nehmen, da gibt es 2 Sorten, je nachdem wie die Schleifringe angelötet sind, das ist aber nur beim Nachrüsten von manchen E Zündungen wichtig.

Gruß Pierre

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 29. April 2013 21:08 
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Die Werte Phase-Phase (bei Dir 0,7 Ohm) sind ok. In diesem Meßbereich bzw. bei diesen Widerständen sind die meisten Multimeter Schätzeisen, hinzu kommt der Widerstand der meßstrippen und Klemmen.

Phase gegen Masse = unendlich ist prinzipiell richtig (das Drehstromsystem hängt in der Luft und wird erst durch den Gleichrichter massebezogen), es kommt darauf an, was und wo du mißt. Ggf. mißt Du den Regler, die LKL etc. mit. Wenn Du alle drei schwarzen Kabel an der LiMa abgezogen hast und dann Generator-Phase gegen Masse mißt, muß unendlich (kein Durchgang) rauskommen.

DF gegen D- = viieeel zu viieel. Da ist was im argen. Wenn Du korrekt gemessen hast, die Schleifkohlen noch funktionieren und Du dieses Ergebnis erhälst, ist der Rotor hin.

Den gibt es als Neuteil (keine Ahnung, wie gut) oder als Gebrauchtteil (sehr wahrscheinlich gut genug). Für gewöhnlich sterben die Dinger nicht, sind also kein gefragtes/seltenes/teures Ersatzteil und liegen hier und da in Teilesammlungen rum. Einzig interessantes Kriterium ist der Zustand der Graphitschleifringe. Wenn die bröselig und zerfurcht sind, müssen sie ggf. (gegen Messingringe) getauscht werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 30. April 2013 07:25 
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torbiaz hat geschrieben:
...

Danke, torbiaz, was anderes hätte ich auch nicht geschrieben.

Gruß
Lothar

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 30. April 2013 08:30 
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Büdde sehr! :D

Update:

Zur Sicherheit und überhaupt: Bau erstmal den Rotor aus und begutachte ihn genau.

Wenn Du irgendwo in den Windungen die schwarz verschmurgelte Stelle findest (Der Lack hat Blasen geschlagen und ist verbrannt), hast Du die Gewißheit, daß der Rotor Schrott ist.

Kontrolliere auch die beiden Lötverbindungen zwischen den Schleifringenkontakten und der Wicklung (siehste dann schon). Mit ein wenig Glück ist da nur eine Lötstelle hin (ebenfalls verschmurgelt). Ein des Lötens kundiger mit schwerem Gerät kann das wieder richten.
Sorgfältig reinigen (von allem Ruß und Siff befreien) und schließlich heiß, zügig und mit angemessen viel (aber nicht zuviel!) Zinn verlöten.

Auch kannst Du an den Lötstellen direkt nochmal Widerstand messen.

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Zuletzt geändert von torbiaz am 30. April 2013 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 30. April 2013 09:04 
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ok, dann werde ich mich mal an den Ausbau des Teils machen.

Etwas lässt mich nun noch grübeln: hier im Forum habe ich irgendwo gelesen dass es unterschiedliche Polungen (?) bei den Rotoren gibt und dass diese ggfls. mittels kurzem Stromstoß "initialisiert" werden müssen - ist dies so?

Kann ich folgende Produkte nehmen? Rotor für 12V Lichtmaschine alle MZ ETZ *Neuteil* oder Rotor 8046.2-100 für MZ ETZ 125,150,250,251,301 Lichtmaschine oder Rotor für 12V Lichtmaschine alle ETZ (für DDR Lichtmasc

Sorry für's Nerven, aber ich will nur sicher gehen damit ich bald wieder Fahren kann :D

Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 30. April 2013 09:14 
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bei allem, was in der DDR an Zündungen verbaut war, sollte die Polung des Rotors keine Rolle spielen.
(Ehrlich gesagt, ist mir dieses Problem noch nie begegnet, außer hier im Forum)

Aber mach erstmal sachte, prüf erstmal den Rotor und hör Dich mal um; so ein Teil sollte wirklich irgendwo in Deiner Nähe sinnlos rumliegen.

45 öre für nen Rotor finde ich recht happig. (ok, sind Edel-Schleifringe dran...aber soo elementar wichtig sind die nicht)
Nen gebrauchten bekommste wahrscheinlich für 10...15€. Oder nen feuchten Händedruck.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 1. Mai 2013 16:42 
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Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal den Tag der Arbeit genutzt und den Rotor ausgebaut - und siehe da: hier gibt es tatsächlich eine Quetschung und Unterbrechung des Kabels. Man sieht übrigens auch dass die andere Seite auch schon mal repariert wurde.

Bevor ich nun jedoch versuche dies zu reparieren würde ich gern noch eure Einschätzung zu den Schleifringen haben. Ich habe mal die schlimmste Seite fotografiert - diese Beschädigungen sind wohl durch das viele Messen mit dem Multimeter und das Überbrücken bei der Fehlersuche entstanden :( Das ärgert mich jetzt doch ganz schön... Was meint ihr, lohnt sich die Reparatur oder soll ich gleich zu einem neuen/gebrauchten Rotor (evtl. gleich mit Kupferringen) greifen? Das Wechseln der Schleifringe trau ich mir doch nicht zu - habe auch hier im Forum gelesen dass dies nicht ohne wäre.

Btw.: wie kann diese Quetschung eigentlich entstanden sein? Durch den Stator? Zu fest angezogen?

Viele Grüße und noch einen schönen Feiertag!
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 1. Mai 2013 17:52 
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Huppallaaa...wie kommen denn die Riefen in die Schleifringe??? Hast du mit nem Hammer auf die Stirnseite gehauen??? Die Scheibe sieht arg krumm aus


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 1. Mai 2013 20:35 
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Zu meiner Verteidigung :-): ich habe "nur" die Kratzer in den Schleifringen verursacht (sieht auf dem Bild eigentlich schlimmer als in Natura aus - ist ne gute Kamera), und zwar mit den Kontaktstiften des Multimeters. Die Scheibe war schon so krumm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 1. Mai 2013 21:06 
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Die Schleifringe haben es hinter sich, besorg dir welche aus Kupfer und beim Tausch kannst gleich das Kabel reparieren, is nicht schwer, du brauchst aber einen Starken Lötkolben, mindestens 100W, alles andere bringt nix.

Gruß Pierre

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 1. Mai 2013 21:47 
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Für mich sieht der unterbrochene Draht nicht einfach gequetscht, sondern regelrecht weggebrannt/gebrochen/geschmolzen aus. Wenn dem so ist, ist der Draht jetzt einige cm zu kurz, um mal eben wieder angelötet zu werden. Da helfen dann auch neue Schleifringe nichts. Eine sowjetische Bypasskonstruktion käme evtl. in Frage (Ersatzdraht an das letzte freie Ende anlöten und dann auf den Schleifringkontakt); das muß man aber auch wollen. Kann außewrdem gut sein, daß der Draht an dieser Stelle und drumherum ordentlich heiß wurde und dabei schon hier und da den Iso-Lack angegriffen hat.
Die Schleifkohlen sehen mitgenommen (wenn auch nicht völlig hinüber) aus. Kritischer als die Oberflächenkratzer sind die ausgebrochenen Kanten.

Also:
1) Schleifringe tauschen (den Rotor teuer sanieren) wäre sinnvoll, wenn der Draht noch ganz wäre. Und Du sowas kannst bzw. jemanden kennst.
2) Sowjetische Flickmethode des Drahtes wäre vielleicht machbar, aber mit unbekannter Haltbarkeit. Vielleicht stehste dann in einem Jahr wieder mit defektem Rotor da (willste wohl nicht).
3) Die edelste und teuerste Variante wäre einer der von Dir vorgeschlagenen 45€-Messingschleifring-Rotoren. Wobei da bei einem stand "original DDR" oder so ähnlich...kann so nicht sein, zu DDR-Zeiten gab's die nur in Graphit (oder irre ich mich da?). Dann ist entweder "original" geflunkert, oder das Teil hat in Wahrheit Graphitringe (dann mogelt das Bild).
4) Nach wie vor mein Favorit ist ein gebrauchter DDR-Rotor. Gib mal in der Bucht "rotor etz" ein, wähle "beendete Angebote" und staune. Einer ging für unter 5 öre weg, einer für Einsfuffzich, einer für knapp 20 (Obergrenze erreicht), Eine Komplettanlage (Rotor, Stator, U-Zündung) ging für 20 bzw. 25 öre übern Tisch. Damit könnte ich besser leben, als nen fuffi in nur den Rotor zu investieren.

Aber wenn Du's gerne schnell, sicher und bedenkenlos haben möchtest, solltest Du Tor 3 wählen. :wink:

Oder guck, ob's bei Gabor, Güsi und Co noch neue Rotoren mit Graphitringen (die gehen auch nicht schlechter) gibt, und was die denn so kosten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 16:17 
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Hallo zusammen,

es geht weiter... Nachdem ich nun einen gebrauchten funktionierenden Rotor erstanden habe wurde alles wieder zusammengebaut und: die Emme läuft wieder :-) Jedoch ist mir noch aufgefallen, dass der Rotor bzw. eigentlich die Kurbelwelle am Ende nicht ganz rund läuft, d.h. mein Nocken beschreibt beim Drehen der Kurbelwelle eine elliptische Bahn. Ich habe mal zwei Videos hierzu bei Youtube eingestellt:

MZ LiMa 1
MZ LiMa 2

Ist das so in Ordnung? Oder hat die Kurbelwelle nen Treffer? Ich muss noch dazu sagen dass dies schon vorher (also vor der Regeneration des Motors und dem Ausbau des Rotors) so war, aber nun will ich auf Nummer sicher gehen...

Danke,
Gruß
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 16:38 
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:shock: Die KW hat es wo hinter sich. Was hast Du denn für eine Laufleistung ? Lass mich raten, um die 20-25 tkm ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 16:41 
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Vapekiller

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Boah, is das übel :shock:
Die KuWe kannste weit weg werfen!

Grüße, Paul

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Grütze, Paul
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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 17:10 
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Na klasse, habe so was schon befürchtet :cry: Habe jetzt 17.000 km auf dem Tacho (wobei ich nicht weiß ob's der Originale ist). Kann man sich viel kaputt machen wenn man so weiterfährt?

Und: gibt es jemanden im Raum Erlangen der (mit mir zusammen) den ETZ Motor (preiswert) zerlegen und eine neue (bzw. regenerierte) Kurbelwelle einbauen kann? Ich bin zwar handwerklich nicht ungeschickt aber das traue ich mir (allein) nicht zu...

Es ist zum Heulen...

Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 13:09 
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Sieht nicht gut aus. Wenn der kurbelwellenstumpf auch OHNE Rotor soo schlägt, kann das Kurbelwellenlager unmöglich in Ordnung sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 11:04 
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etwas OT:

Die Videos (und die Tatsache, daß der Motor so läuft) zeigen sehr beeindruckend, welch raffinierte Konstruktion der EBZA-Geber eigentlich ist.
SPOILER:
Stopf auf die Kurbelwelle mal 'n Vape-Polrad....

:versteck:

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 19:14 
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Wieso hat denn der Kumpel, der das Getriebe repariert hat, den Schlag der Kurbelwelle nicht bemerkt? :shock:
Das hätte er dir doch sofort sagen können...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 21:58 
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So, ich nochmal. Nachdem ich nun den ganzen Abend in meiner Garage verbracht habe und den Motor schon fast wieder ausgebaut hatte, habe ich mir die Sache nochmal genau betrachtet. Dabei sind mir folgende Fragen in den Sinn gekommen:

- was wenn nicht die Kurbelwelle selbst sondern der Rotor einen Schlag hat und unrund läuft bzw.
- wie stelle ich denn sicher dass der Rotor korrekt zentriert auf der Kurbelwelle sitzt?

Man sieht ja erst im Ergebnis die "Unwucht", mit bloßem Auge ist - bei abgebauter LiMa - nicht eindeutig zu erkennen ob der Kurbelwellenstumpf schon die Unwucht verursacht oder erst der Rotor... Wie könnte man das prüfen? Mit welchem Drehmoment sollte man denn zuletzt die Schraube auf der Kurbelwelle anziehen?

Grüße
Lars


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 22:03 
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Der Rotor sitzt doch mit einem Konus auf der KW. Der kann eigentlich nicht schief sitzen :gruebel:

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 22:44 
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UlliD hat geschrieben:
Der Rotor sitzt doch mit einem Konus auf der KW. Der kann eigentlich nicht schief sitzen :gruebel:

Es sei denn, der Motor wurde KALT und mit dem Hammer zerlegt um das Getriebe instandzusetzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 15. Mai 2013 10:00 
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Ähnlicher Gedanke kam mir gestern auch. Eigentlich zu exzentrisch.

Es kann an zwei Stellen scheitern:
1) Falscher Sitz des Rotors auf dem KW-Stumpf (passt der Kerbstift ?) verursacht unrunden Rotorlauf
Aber dann müßten die LiMa-Kohlen hüpfen wie ein junges Fohlen. Der Rotor müßte teilweise innen am Stator schleifen...

2) Falscher Sitz des Gebers auf dem Rotor. Halte ich für wahrscheinlicher (kommt einfach statistisch häufig vor).
Evtl. hat noch jemand eine Scheibe dazwischengemogelt oder die Passung ist hin/verdengelt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 15. Mai 2013 11:43 
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Ich hab mir eben den ganzen Beitrag das erste mal angesehen. Erst mal ein Lob an den TE. Eine sehr konstruktive Fehlerbeschreibung.
So solls sein.
Zum letzten Problem der "Unwucht".
Wenn die KW samt Rotor so eiern würde, dann müßte der Rotor am Stator schleifen oder gar klemmen. Vorher lief aber das Motorrad.
Deshalb denke ich, dass nur die Zündeinheit falsch aufgesetzt ist. Sie muß auch auf dem Rotor einrasten.

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Grüße Kay
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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 21. Mai 2013 20:41 
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Hallo nochmal,

Ich möchte nun hiermit den Thread abschließen da meine Emme nun wieder läuft. Zunächst vielen Dank an alle Beteiligten für die vielen konstruktiven Beiträge - ich habe die letzten Tage sehr viel gelernt und kenne nun die Elektrik und die LiMa in- und auswendig :D Also falls einer Hilfe benötigt... :D

Was habe ich nun getan? Ich habe (wie in einem anderen Thread beschrieben) eine gebrauchte ETZ als Ersatzteilspender erstanden dessen Motor noch sehr gut aussah (war echt ein Schäppchen). Also habe ich mir den Zustand der Komponenten angesehen und den Motor kurzerhand in meine Emme eingebaut - dabei habe ich meine alte LiMa und meine elektronische Zündung übernommen und wie zuvor montiert und siehe da: keine Unwucht etc. mehr, die Maschine rennt nun wieder.

Vielen Danke nochmal und bis zum nächsten Thema :)

Viele Grüße
Lars

Nachtrag: da also aller Wahrscheinlichkeit nach die Kurbelwelle nen Treffer hat werde ich den Motor später nochmal überholen lassen und ihn als Ersatzmotor auf Halde stellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 21. Mai 2013 23:00 
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Naja, jetzt wo dein alter Motor LiMa-seitig entkernt ist, kannste doch nochmal die Kurbelwelle durchdrehen und dabei den freien Zapfen beobachten.
"... aller Wahrscheinlichkeit nach die Kurbelwelle nen Treffer hat..." wäre mir etwas vage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit der LiMa
BeitragVerfasst: 25. Juni 2013 18:22 
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ich hatte das gute Stück mal mit in Obermichelbach wo es sich ein paar Leute der FBF angesehen haben - die Kurbelwelle ist leider echt hinüber - hat zufälligerweise jemand eine aufbereitete oder leiber gleich neue abzugeben?


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