LiMa, Kabel, Lampen, elektrische Bauteile.
3. September 2008 18:21
Hallo,
ich habe bei meiner heutigen Ausfahrt festgestellt, dass die Ladekontrollleuchte angefangen hat, während der Fahrt zu leuchten.
Jedoch macht sie das nicht immer, sondern nur wenn ich in sehr niedrigen Drehzahlen gefahren bin oder im Standgas an der Ampel stand. Sobald ich mehr Gas gebe geht die LKL aus.
Beim abtouren, merke ich dann wie sie langsam anfängt zu leuchten bis sie auf maximaler Helligkeit ist.
Was kann hier das Problem sein? Ich kann ja schlecht nur noch rasen ...
Ich habe schon die Suche bemüht, jedoch habe ich in den anderen LKL-Threads nichts passendes gefunden.
Übrigens fährt die ETZ ansonsten problemlos, keine Zündaussetzer oder ähnliches
3. September 2008 18:40
Moin,
hatte ich auch mal, Ladekontrollleuchte ging erst ab etwa 3000U aus.
Bei mir war damals bei einem der drei Statorkabel die Lötstelle gebrochen. Schau mal unter den Limadeckel, ob noch alle Statorkabel fest sind.
Gruß, Michael
3. September 2008 18:47
Danke, werde ich morgen mal nachschauen.
3. September 2008 19:07
oder der mechanische Regler ist nicht mehr ok; nachstellen wäre dann angesagt.
3. September 2008 20:28
bei mir war mal ein Stecker am Gleichrichter am abbrechen… am besten alle Steckverbindungen und Sicherungen zwischen Lima und Batterie auf festen Sitz und Korrosionsfreiheit prüfen
3. September 2008 20:53
Danke für die Tipps!
Eine Frage habe ich noch, wie funktioniert die Einstellung des Reglers? Erst die Kappe ab - und dann?
3. September 2008 20:58
....Gibt es einen Doppelkontakt, der sich mit seiner Feder gegen einen Aluwinkel abstützt. Wenn du diesen Aluwinkel nach aussen biegst, erhöst du die Vospannung der Feder, der Regler regelt später ab und die Bordspannung wird erhöht.
Während des Eingriffs Multimeter an die Batterie anschliessen, glaube bei 4000-4500 Umdrehungen sollten es 13,6 V oder so sein (volle Beleuchtung)
Oder gleich bei Guesi oder mz-b nen elektronischen Regler bestellen, einbauen, vergessen.
Grüße, Henni
3. September 2008 21:01
Bei vorliegendem Fehlerbild würde ich als erstes die Phasen u,v,w (schwarz) vom Stator bis einschließlich Gleichrichter prüfen.
(Siehe Beitrag von Schraddel)
Einen maroden Kabelbaum findest du nicht so schnell.
Vielleicht mal außen ein Kabel lang legen.
Meine Meinung: Laß den Regler erstmal Regler sein.
Würde ich erst in Angriff nehmen, wenn sich der Verdacht darauf erhärtet.
3. September 2008 21:03
Was mir jetzt spontan noch einfällt und sehr einfach zu kontrollieren ist sind die Graphitschleifringe der Lichtmaschine und die Kohlen.
Grüße, Henni
4. September 2008 15:47
Danke für die vielen Tipps, ihr seid wirklich super!! Ich hatte schon Angst das meine Etze noch kurz vorm Emmenrausch schlapp macht.
Schraddel hatte mit seiner Vermutung recht, die W-Phase war nur noch lose an der Platine ...
Meiner Meinung nach glücklicherweise, so konnte ich das schnell selber lösen ohne noch neue Teile zu holen oder am Regler rumzubasteln.
So sah das aus

Naja egal, Problem erkannt - Problem gebannt. *g*
4. September 2008 23:20
das kennt man doch, scheint ein wärmeproblem zu sein, sodass sich nach und nach das lötzinn verflüchtigt, am besten lötest du alle drei kabel gleich doppeld so dick nach, dann hast ne weile ruhe, ich hatte das zwei mal und seit dem ich dick verlötet habe, ist seit 3 jahren ruhe.
5. September 2008 06:17
Wenn der Stecker nicht richtig sitzt, erwärmt der fließende Strom die noch verbleibende Kontaktstelle so stark, daß davon auch die Lötstelle betroffen ist.
Die Ursache liegt beim Stecker. Das Schmelzen des Lötzinns eine Folge der Wärmeleitung. Nachbiegen, mit Kupferfett montieren und regelmäßige Kontrolle helfen.
Nachgelötet werden muß aber auf jeden Fall!
Zuletzt geändert von
kerzengesicht13 am 2. Oktober 2008 10:09, insgesamt 3-mal geändert.
5. September 2008 11:47
Ich habe das verschmorte Kabel samt Stecker ersetzt, sollte jetzt also keine Probleme mehr machen ...
2. Oktober 2008 08:05
Und wieder mal gibt es (vielleicht) ein Problem mit der LKL an meiner ETZ.
Nachdem ich am Wochenende wieder mal gerade so stotternd heimgekommen bin, weil die Kohlen runter waren und ich diese gewechselt habe, dachte ich dass jetzt erstmal wieder Ruhe ist.
Auf meinem Weg nach Zwickau fiel mir auf, das die LKL im Leerlauf an der Ampel immer noch gelegentlich flackert. Was will mir die Lampe denn damit jetzt schon wieder sagen?
Langsam fängt das Elektrikzeug an lästig zu werden ...
2. Oktober 2008 08:29
das die LKL im Leerlauf an der Ampel immer noch gelegentlich flackert
ist doch ganz normal anner ampel... liegt an der niedrigen drehzahl. wenns dir nicht gefällt kannste das standgas was hochdrehen, aber eigentlich ists ok so wies is
2. Oktober 2008 08:33
Auf meinem Weg nach Zwickau fiel mir auf, das die LKL im Leerlauf an der Ampel immer noch gelegentlich flackert. Was will mir die Lampe denn damit jetzt schon wieder sagen?
Hast du die Federn mal begutachtet? Könnte sein, das die fertig, also ausgeglüht sind und die Kohlen nur noch mangelhaft an den Rotor drücken. Oder aber der Rotor ist fertig, weil du beim Kohlenwechseln nicht vorsichtig genug warst (geht sehr, sehr schnell!)
Grüße, Henni
2. Oktober 2008 08:34
Oha, das mit der Ampel hatte ich großzügig überlesen...
Das ist, wie krippe schon geschrieben hat, tatsächlich normal, meine LKL leuchtet an der Ampel immer ganz auf.
Grüße, Henni
2. Oktober 2008 10:09
Wenn der Stecker nicht richtig sitzt, erwärmt der fließende Strom die noch verbleibende Kontaktstelle so stark, daß davon auch die Lötstelle betroffen ist.
Die Ursache liegt beim Stecker. Das Schmelzen des Lötzinns eine Folge der Wärmeleitung. Nachbiegen, mit Kupferfett montieren und regelmäßige Kontrolle helfen.
Nachgelötet werden muß aber auf jeden Fall!
Hab erstmal meinen Text korrigiert, war wohl besoffen gewesen.
2. Oktober 2008 10:22
Den Kohlenwechsel habe ich schon ordentlich gemacht glaube ich.
Wenn das an der Ampel normal ist, is' ja gut. Dachte schon ich muss mir (schon wieder) Sorgen machen.
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