LiMa, Kabel, Lampen, elektrische Bauteile.
9. März 2020 22:17
Hallo zusammen,
ich habe einen elektronischen Tacho, dazu einen Hallgeber und außerdem ein paar LED-Kontrollleuchten, die ich verkabeln muss. Die Anschlussleitungen sind... naja "dünn"? Ich weiß nicht, wie ich das abschätzen soll, aber ich tippe auf 0,3mm² oder noch dünner? Die dünnen Litzen der neuen Bauteile können ja theoretisch auch so dünn sein - nur wie verbinde ich die mit irgendwas?
Normalerweise verkabele ich alles am Motorrad mit 0,75mm² aufwärts und nutze vorrangig 6,3mm-Flachsteck-Anschlüsse - einerseits weil die sowieso an vielen Bauteilen dran sind (Ich bin ein Fan der konfigurierbaren Leitungsverbinder!), andererseits habe ich dafür gutes Werkzeug und kann damit umgehen. Ich bin mir aber recht sicher, dass es nicht fachgerecht wäre, die dünnen Litzen damit zu verarbeiten - auf der Crimpzange steht ab 0,5mm². Also was kann man machen?
1. Litzen abisolieren, nach hinten umlegen und und mit Isolierung vercrimpen? (Zugentlastung ggf. mit Schrumpfschlauch aufdicken?) Kriecht die Isolation unter der Quetschung weg?
2. Ein "dickes" und damit schweres Kabel anlöten, damit die dünne Leitung direkt nach der Lötstelle erst recht bricht? Da sträubt sich mir alles...
3. Stoßverbinder für unterschiedliche Kabelstärken? Gibt's sowas?
Andere Ideen?
Gruß
Wolle
9. März 2020 22:25
verlöten, ja aber die Lötstelle mit Engstelle dann mit einem Stück längerem Schrumpfschlauch verstärken.
evtl kann das ganze dann mittels Kabelbinder an einem anderen parallel verlaufendem Kabel oder Rahmenrohr/Strebe zu einem kleinen Kabelbaum "zusammengebunden" werden.
Dadurch ist alles fixiert und stützt sich gegenseitig.
So würd ich das machen, ohne zu wissen, was genau Du vor hast...
Bye
Ralph
9. März 2020 22:25
1. Murx...Das wird nix
2. Murx. ..
3. Murx
Flachsteckhülse das Kabel einlöten und dann die Zugentlastung verpressen. ..So würde ich tun...
9. März 2020 22:27
Ich isoliere beide Kabel immer ziemlich lang (ca. 2 cm) ab und winkle beide Enden ab. Die werden dann ineinander gehakt und verdrillt, danach verlötet.
Natürlich Strumpfschlauch drüber.
9. März 2020 22:30
Also ich habe an meinem Kombiinstrument von T&T auch diese dünnen Kabel. Ich glaube ich habe die mit Isolation gecrimpt mit den großen Flachstecker und dann am Leitungsverbinder in der Lampe geklemmt.
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9. März 2020 22:34
verlöten, aber das dünne Kabel mit Isolierung etwas am dicken entlangführen, umschlagen und dann über beides Schrumpfschlauch. Dann sind die Vibrationen nicht direkt an der Lötstelle und eine Art Zugentlastung ist auch noch dran.
9. März 2020 22:52
ertz hat geschrieben:verlöten, ja aber die Lötstelle mit Engstelle dann mit einem Stück längerem Schrumpfschlauch verstärken.
evtl kann das ganze dann mittels Kabelbinder an einem anderen parallel verlaufendem Kabel oder Rahmenrohr/Strebe zu einem kleinen Kabelbaum "zusammengebunden" werden.
Dadurch ist alles fixiert und stützt sich gegenseitig.
So würd ich das machen, ohne zu wissen, was genau Du vor hast...
Was ich vorhabe?
- 3 Leitungen vom Tacho zum Halbgeber verbinden
Dünn auf dünn und das 3x... hier könnte ich mir da sogar vorstellen mit dem Löten und Zusammenbinden - Tacho bekommt Masse, Zündungsplus und geschaltete Masse (von kleinem Taster)
Dick auf dünn. - Kontrollleuchten für Leergang, Blinker, Fernlicht und Ladekontrolle
Dick auf dünn. Beispiel: Leergangkontrolle braucht Zündplus und Masse vom Leergangschalter. Die sind halt beide eher "dick"... denn sie werden eben an Flachsteckhülsen angeschlossen.
@Janne: Zugentlastung verpressen... ja worauf den? Die Isolation ist ja schon dünner als die Kupferadern von allem, was ich sonst so verarbeite?! Isolation mit Schrumpfschlauch aufdicken, damit verpressen der Zugentlastung ansatzweise funktioniert?
@Mainzer: Vor dem "ineinanderhaken und verdrillen" graut mir. Die Verbindungsstellen liegen allesamt unmittelbar am Lenkkopf... da ist permanent Bewegung drin. Wenn, dann würde ich die Litzen auch nur "ineinanderschieben" und dann verlöten plus Schrumpfschlauch - und dann noch zusammenbinden, wie ertz schrieb.
@DWK: Das hast du aber schon noch isoliert, oder? Die "vorisolierten" Kabelschuhe mag ich nicht, weil man da nicht sehen kann, ob die Operation (das Verpressen) geglückt ist.
@ea2873: Meinst du so?
dickduenn.png
grün: Isolierung dünne Litze
blau: Isolierung dicke Litze
gelb: Lötstelle
grau: Schrumpfschlauch
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9. März 2020 23:41
der janne hat geschrieben:1. Murx...Das wird nix
2. Murx. ..
3. Murx
Flachsteckhülse das Kabel einlöten und dann die Zugentlastung verpressen. ..So würde ich tun...
War auch immer meine Handschrift und ich wußte drum.
Nur wie verlöte ich 0,3 mit der Flachsteckhülse ohne die Iso cm lang zu verkokeln
Gruß Klaus
der keine Lötstation hat
10. März 2020 05:32
Nimm sowas nennt sich Klapp wago
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10. März 2020 09:01
@Wolle, nein meine Verkabelung sieht natürlich nicht mehr so aus. Das war nur zum testen der Funktionen, jetzt ist alles wieder auf die Verbinder in der Lampe verteilt.
10. März 2020 11:08
Scotchlok UY verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,7mm (=0,5mm²)
Scotchlok UY2 verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,9mm (=0,81mm²)
Die Kabel dürfen verschiedenen Durchmesser haben, müssen nicht abisoliert werden und das Ganze ist nachher wasserdicht.
rene
Edit:
z.B. Reichelt
10. März 2020 11:28
Luzie wieso ?
10. März 2020 11:32
Dicker Onkel hat geschrieben:Luzie wieso ?
Dicker Onkel hat geschrieben: ... Klapp wago
10. März 2020 11:33
Ich oute mich als Stümper. Ich vercrimpe sowas mit ganz normalen Flachsteckern. Ich stecke die Isolierung ein bisschen weiter rein, damit es sich besser verklemmt, und mache (wie immer) ein Stück Schrumpfschlauch zur Stabilisierung drüber. Bis jetzt haben sie alle gehalten.
10. März 2020 11:58
boulderking hat geschrieben:Scotchlok UY verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,7mm (=0,5mm²)
Scotchlok UY2 verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,9mm (=0,81mm²)
Die Kabel dürfen verschiedenen Durchmesser haben, müssen nicht abisoliert werden und das Ganze ist nachher wasserdicht.
rene
Edit:
z.B. Reichelt
Sind diese Scotchlokdinger nicht nur für Einzeladern gedacht und für Litze ungeeignet?
10. März 2020 12:33
XHansX hat geschrieben:boulderking hat geschrieben:Scotchlok UY verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,7mm (=0,5mm²)
Scotchlok UY2 verbindet 0,4mm (=0,16mm²) bis 0,9mm (=0,81mm²)
Die Kabel dürfen verschiedenen Durchmesser haben, müssen nicht abisoliert werden und das Ganze ist nachher wasserdicht.
rene
Edit:
z.B. Reichelt
Sind diese Scotchlokdinger nicht nur für Einzeladern gedacht und für Litze ungeeignet?
cutout.png
Quellerene
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10. März 2020 12:58
Eine andere Möglichkeit wie man es auch in der Raumfahrt macht, wäre verlöten wie im Bild 9-8 auf S.71dargestellt.
http://esmat.esa.int/ecss-q-st-70-08c.pdfSo machen wir es teilweise auch bei unseren Satelliten.
Hinterher Schrumpfschlauch über die Lötstelle natürlich. Der kann ja gerne dann hier auf der Erde auch mit Innenkleber sein um den Nässeschutz zu gewährleisten.
10. März 2020 16:47
Wolle69 hat geschrieben:@ea2873: Meinst du so?
dickduenn.png
genau so
10. März 2020 17:10
Dicker Onkel hat geschrieben:Nimm sowas nennt sich Klapp wago
Das mache ich auch schon lange

und ich hab immer welche mit für notreparaturen.
10. März 2020 17:26
Ui

, Stromdiebe. Das wohl schlimmste Verbindungselement im Fahrzeugbau
10. März 2020 18:31
TS Paul hat geschrieben:Ui

, Stromdiebe. Das wohl schlimmste Verbindungselement im Fahrzeugbau

Hallo Waco Klemmen sind keine Stromdiebe
Gruß Norbert
10. März 2020 20:38
Lötkolben bisschen Lötzinn
.Schrumpfschlauch...fertig
10. März 2020 20:49
Nordlicht hat geschrieben:Lötkolben bisschen Lötzinn
.Schrumpfschlauch...fertig
Genau.
10. März 2020 23:49
so jetzt ich : das leben kann so einfach sein

zusammenraupen und isolierband
11. März 2020 05:45
Und das ist jetzt die Lösung ?
Genauso Quatsch wie Löten.Nicht umsonst sind sämtliche Steckverbinder gepresst und nicht nur verlötet...
11. März 2020 07:10
Wie lange soll es denn halten? 10 Jahre? Oder 5.000 km?
Ich würde es wie im Bild vom 9.3. 22.52 Uhr gezeigt machen und fertig.
Gruss
Mutschy
11. März 2020 08:30
ea2873 hat geschrieben:verlöten, aber das dünne Kabel mit Isolierung etwas am dicken entlangführen, umschlagen und dann über beides Schrumpfschlauch. Dann sind die Vibrationen nicht direkt an der Lötstelle und eine Art Zugentlastung ist auch noch dran.
So ist es gut und hält.
Das angeschlossene Gerät macht es wahrscheinlich nicht so lange wie diese Verbindung.
Diese Scotschklemmen hatten wir im Betrieb auch mal, nach einer Zeit hat sie keiner mehr genutzt.
Gruß
Willy
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