Nochmal Regler RT125/2

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Nochmal Regler RT125/2

Beitragvon schill » Heute 14:58

Hiermit möchte ich einen ergänzenden Beitrag zum Thema Elektronischer Regler für die RT125/2 liefern, der sich auf ein bereits existierendes
Thema bezieht:

Anfangs ein paar Bemerkungen, die der Übersicht halber auch bekannte Fakten enthalten.

Der gesetzliche Zwang, auch tagsüber mit Fernlicht zu fahren, führt zu Leistungsproblemen bei der Lichtmaschine der RT125/2.
Dieses Problem tritt auch bei anderen DDR-Motorrädern auf, z. B. bei der BK350.
35W/45W ist bedenklich wenig, um den Leistungsbedarf für folgende Verbraucher decken zu können:

1.Fernlicht
2.Bremslicht
3.Zündung
4.Erregung der LiMa
5.Regler
6.Ladung der Batterie

Durch entsprechende Maßnahmen bezüglich 1., 2., 5. und 6. kann man die Belastung der Lima deutlich verringern.
Zu 5.:
Die Verlustleistung des elektromechanischen Reglers der RT beträgt ca. 5W. Die korrekte Justage des Reglers ist nicht ohne,
aber für die richtige Bordspannung und die richtig funktionierende Rückstromschaltung zwingend erforderlich.

Es gab schon viele Lösungen einstellbarer elektronischer Regler der DDR-Oldtimer. Dabei wurde eine Diode als Rückstromschalter
eingesetzt. Damit kommt man aber in den Verlustleistungsbereich des elektromechanischen Reglers, auch bei der
Verwendung von Schottky-Dioden. Im speziellen Fall des Schaltkastens der RT125 gibt es keinen Platz für einen elektronischen
Regler mit Rückstromdiode (Kühlkörper), es sei denn, man siedelt die Zündspule um...

Aus den genannten Umständen habe ich ein spezielles Schaltungskonzept eines elektronischen Reglers für die RT125/2 auf den Weg
gebracht, das folgende Eigenschaften aufweist:

- Positivregelung
- vernachlässigbare Leistungsaufnahme durch Wegfall der "klassischen" Rückstromdiode
- Einstellbare Ausgangsspannung für die Lasten und den korrekten Batterieladestrom
- Startschaltung
- 1:1 Austauschbarkeit mit dem elektromagnetischen Regler der RT125
(Dadurch auch evtl. Rückbau problemlos durchführbar)
- Leiterplatte 47mm x 35mm

Der Regler ist jetzt ca. ein Jahr in Betrieb und arbeitet störungsfrei. Und das lästige Kochen des NC-Akkus ist auch Geschichte.
Übrigens setze ich das Schaltungskonzept auch bei meinen BK350 ein, als Negativregler selbsverständlich.

Abschließend noch drei Fotos und
Viele Grüße von schill


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Fuhrpark: MZ RT 125/2 Baujahr 1958, MZ BK 350 Baujahr 1956 schwarz (SW), MZ BK 350 Baujahr 1956 maronrot (Solo), BMW R75/5 Baujahr 1970, BMW R100 CS Baujahr 1982
schill

 
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