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20. Januar 2009 22:22
Hallo!Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr.meine frag ist kann ich von meiner mz ts 150 den Zylinder wirklich in verdünter salzsäure packen wurde mir so erzählt.weil ich ja sonst nicht weis wie ich in den rillen sauber machen könnte.
mfg der Schwette19
würde mich auf antworten freun
20. Januar 2009 22:24
flaschenbürste?
20. Januar 2009 23:18
strahlen mit Glasperlen
20. Januar 2009 23:26
In Waschbenzin oder ähnlichem einlegen und einweichen lassen, dann mit einem Kärcher heiß abstrahlen.
Wäre ewentuel eine alternative zum Strahlen.
21. Januar 2009 00:32
Hallo Gemeinde,
mit Strahlgut sollte man vorsichtig sein, wenn schon Öl und Abgasschmodder außen dran ist, weil sich dann das Öl in die Oberfläche einzuarbeiten droht. Besser ist erst reinigen, dann strahlen, einfacher Sandstrahlsand reicht. Bei uns haben viele Reifendienste eine Sandstrahlbox und machen das fürn 5er, allerdings müssen alle Plan-, Dicht- und Laufflächen sowie das Auspuffgewinde vorher hermetisch verschlossen werden. Als Reinigungsmittel vor dem Strahlen hat sich Biodiesel (billig, stinkt nicht so gräßlich, wie Diesel und verfliegt nicht so schnell, wie Benzin und hat vor allem keinen Flammpunkt bei Zimmertemperatur) ganz gut bewährt, anschließend reichlich und öfters Bremsenreiniger zum entfetten.
Gelegentlich finden sich runde Drahtbürsten mit einem gedrehten, flexiblen Drahtstiel und einer Öse am Ende im gut sortierten Baumarkt. Einfach die Öse abknipsen und Stiel in das Bohrmaschinenfutter einspannen und man hat eine rotierende Bürste. Aber sinnig mit der Drehzahl umgehen und wenn sich die Bürste verhakt, hauts eim die Bohrmaschine aus der Hand.
Gruß MichaZ
21. Januar 2009 07:16
MichaZ hat geschrieben:... dann strahlen, einfacher Sandstrahlsand reicht...
Normaler Strahlsand rauht die Aluoberfläche derart auf, dass die so aktivierte Fläche innerhalb kürzester Zeit schlimmer aussieht als vorher. Bei Winterbetrieb und Salzeinwirkung kannst du es ganz vergessen.
Glasperlen geht dagegen einwandfrei. Greift die Oberfläche nur minimal an und hinterlässt eine leicht matte Oberfläche. Nach dem Strahlen gründlich reinigen. Erst Wasser (ohne weiteres Kärcher) Dann mit Pressluft abblasen und gut trocknen.
Was auch gehen soll ist Strahlen mit Nussschalen (noch sanfter als Glasperlen) oder Trockeneis (greift laut Beschreibung die Oberfläche überhaupt nicht an, entfernt nur Ablagerungen)
Damit habe ich aber keine eigenen Erfahrungen.
21. Januar 2009 07:28
Sandstrahlen ist eine riesen Katastrophe bei Alu! Ich hab's erlebt. Diesen festgebackenen Öldreck bekommt man mit Glasperlstrahlen gut weg.
21. Januar 2009 08:14
Moin,
etwas mühsamer aber dafür wird die Beziehung zu den Werkstücken inniger.
Kaltreiniger, dann Hochdruckreiniger.
Nun eine gediegene Mischung aus Scheuermilch und Fettlöser, verarbetet mit Pinsel, Bürsten und geseifter Stahlwolle.
Gruß
Willy
21. Januar 2009 08:36
Willy hat geschrieben:geseifter Stahlwolle.
Setzen sich Partikel der Stahlwolle auf/im/am Alu fest, rostet es irgendwann!
21. Januar 2009 08:47
Ich habe CILIT-Bang Fettlöser genommen, dick eingesprüht und über Nacht wirken lassen. Dann war erst mal der ganze Fett-Schmodder weg. Das Alu wird davon leicht angeätzt und ist nachher richtig hell. Danach habe ich mit Nylonrundbürsten ( aus dem Baumarkt, Nylonfaden durchwirkt mit Edelstahldraht ) und Bohrmaschine den Zylinder zu einem schönen Mattglanz verholfen.
Gruß Axel
21. Januar 2009 10:08
Andreas hat geschrieben:Willy hat geschrieben:geseifter Stahlwolle.
Setzen sich Partikel der Stahlwolle auf/im/am Alu fest, rostet es irgendwann!

Nö,
tüchtig spülen und hernach mit Chromputz setze ich voraus.
Gruß Willy
PS. irgendwie kommste mir bekannt vor....Syburg? Wildgehege?
21. Januar 2009 11:42
Hallo Gemeinde,
Zylinder reinigen ist wohl das Eine und Strahlen das Andere. Strahlen ist eine Wissenschaft für sich und die Ergebnisse werden genauso subjektiv bewertet, wie z. B. die beim Kleben - es kommt immer ganz auf die Ausgangssituation und das gewünschte Ergebnis an.
Hat sich von Euch schon mal jemand Gedanken über die grundsätzliche Funktion der Kühlrippen gemacht? Also ich würde nicht ohne Grund die kühlende Oberfläche so behandeln, dass sie glatter und wahrscheinlich kleiner wird. Das Aufrauhen durch das Sandstrahlen kann dagegen die Oberfläche um bis zu 33% vergrößern und da ich sowieso die Kühlrippen schwärze, um die Wärmeabgabe durch Strahlung zu verbessern, ist die Oberfläche auch hinreichend passiviert. Allgemein ist es nunmal so, dass 80°C Gehäusetemperatur gegenüber 100° eine Füllungsverbesserung mit einem Leistungszuwachs von ca. 10% mit sich bringt.
Um das aber zu merken, muß der Vergaser schon penibel knapp eingestellt werden und das geht nur mit weiteren flankierenden Maßnahmen (Kolben sintern und beschichten, knappes Laufspiel, Membran und Resonanzkammer, einstellen mit CO-Tester, Colortune-Zündkerze und Vollgaskerzengesicht und wenn mans übertreibt in Richtung mager hat man die Kosten und die Mühe nochmal an der Backe).
Nachtrag zum Reinigen: das mit den Haushaltsfettreinigern habe ich auch schon gehört - auch mit einer subjektiven Streuung der Ergebnisse; Alu-Felgenreiniger soll auch gehen - auch subjektiv.
Gruß MichaZ
21. Januar 2009 14:36
Trockeneisstrahlen soll der Hit sein....kost aber teurer als mit Sand oder Glas.
Willy
21. Januar 2009 14:56
Habe meinen einfach in die Spülmaschiene gepackt. Jetzt ist er sauber und weiterhin schön matt.
21. Januar 2009 15:01
und was sagt dein holdes weib dazu, werter eike?!? oder bist du in der, für diesen fall glücklichen lage, alleine der herr über die spülmaschine sein zu dürfen???
21. Januar 2009 15:31
MichaZ hat geschrieben:Kolben sintern
Wer sintert Kolben? Da die üblicherweise gegossen oder gepresst sind, und Sintern allermeist ein "Formpressen aus Metallpulvern mit anschließendem Erhitzen unterhalb des Schmelzpunktes, wobei die Pulverpartikel an den Korngrenzen zusammenbacken", wär ich interessiert, wer gesinterte Kolben macht.
Ich kenn zwar Kolben mit Keramikfilzboden, der mit flüssigem Alu infiltriert wird (z.B. Rittbergers Kreidler VanVeen, aber auch Direkteinspritzerdieselkolben) aber Gesinterte warn mir bisher fremd...
Gruß
Hans
21. Januar 2009 16:02
@Chris: Manchmal hat es durchaus Vorteile, daß ich Single bin!
21. Januar 2009 16:05
jo, aber ich mags dennoch nicht mehr sein

vllt. leg ich mir aber mal ne alte spü-ma. für die werkstatt zu
21. Januar 2009 17:13
Hallo Gemeinde,
da hab ich mich vom Sprachgebrauch der Kolbenbeschichter anstecken lassen, Sorry dafür. Mit "Sintern" meinte ich nicht die Fertigung ganzer Kolben sondern das Anschmelzen einer reibungs- und verschleißmindernden Beschichtung. Gleichwohl gibt es gesinterte Kolben aus Kohlenstoff.
Gucksttu:
www.kexel.de Kolben Nr. 10 485 MZ ETZ 300 Durchm. 75,5 mit Beschichtung
€ 124,90. Beschichtung eines angelieferten Kolbens um die € 35,- , Beschichtung für Selbermacher siehe
www.oks-germany.com dort Produkte oks100, oks110, oks500 und oks589
Kohlenstoffkolben (sind nur bei Sammelbestellung interessant) siehe
www.Schunk-Gruppe.de oder
www.voelkl.net.
Um nicht nochmal Misverständnisse aufkommen zu lassen: Mir geht es bei der Beschichtung nicht um Verringerung der inneren Reibung (ist wohl kaum messbar) oder um Verschleißminderung (ist nur im Langzeitversuch zu beurteilen und da wird bei mir ein Motor auch schon mal wegen anderem Bruch vorher auseinander genommen. Und ein gut gemachter ETZ-Motor hält ja auch ganz schön lange ohne Beschichtungszauber, meiner Frau ihr erster ETZ-Gespannmotor war erst nach 80 tkm "reif")
Mir geht es einzig um die Verbesserung des Wärmehaushalts, zum Zweck einen mager einregulierten ETZ-Motor standfest und betriebssicher zu machen.
Gruß MichaZ
21. Januar 2009 18:06
Moin moin
Ich mach es immer mit Kaltreiniger, ordentlich einwirken lassen und dann mit einer harten Bürste putzen. Reicht das noch nicht... Dann muss die Bohrmaschine her, aber nur mit weichem Drahburstenkopf. Den gibt es auch extra für Alu, dass sind dann diese orangenen Teile.
Gruß Martin
21. Januar 2009 19:21
gut danke für die informationen ich werde es mal ausprobieren.
21. Januar 2009 19:30
Also ich mach meine Motoren immer mit Industrie Fliesenreiniger sauber das funzt hervorragend und die Teile sehen danach aus wie neu
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
21. Januar 2009 22:46
Wer oder was ist hier zu sehen?
21. Januar 2009 23:14
Ein Kreidler RS Motor, Baujahr etwa 1975, 6,25Ps mit der ersten kontaktlosen Zündung, mit abgenommenenen Polrad!!
Mit recht sauberem Zylinder.
21. Januar 2009 23:18
Merci! Sowas können wir Zonenkinder ja nicht kennen ...
21. Januar 2009 23:22
Ich bin mit Kreidler groß geworden...
(und das Kind im Manne hat immer noch zwei...)
25. Januar 2009 21:08
Hallo Schwätte,
ich habe Deine Anfrage zwecks dem ES-Vergaser in die Rubrik "Suche" verschoben, denn dort wird sie sicher eher gelesen als hier mitten im Text.
Gruß, Martin.
25. Januar 2009 21:39
Zu Eikes Spühlmaschinentrick noch zwei Anmerkungen: Ich habe auch so ein Ding in meiner Werkstatt stehen und auch oft in Gebrauch. Sie ist vom Sperrmüll, da der Türgummi nicht 100% dicht ist, läuft so pro Spühlgang etwa eine Tsse voll raus. Ein Second.Hand Händler verkauft die billig. Aber VORSICHT!! Eisenteiel rosten SOFORT wenn sie aus der Maschine kommen oder gar über Nacht drinn bleiben, also SOFORT nach dem Spühlen wieder einölen!!! Das liegt an den Spühltabs/Mittel, die sehr entfettend wirken!!
25. Januar 2009 21:40
geiwo011 hat geschrieben:Also ich mach meine Motoren immer mit Industrie Fliesenreiniger sauber das funzt hervorragend und die Teile sehen danach aus wie neu
Moin, hast Du mal bitte ein Vorher - Nachherbild und Namen, Bezugsquelle und Preise ,
sowie falls möglich eine Inhaltsstoffliste von dem Reiniger?
Danke !
8. Februar 2009 20:08
und wo hast du das jetzt hin verschoben
9. Februar 2009 17:04
@ Schwätte:
Schätze, Du meinst mich... hab´s hierhin ->
viewtopic.php?f=41&t=20233&start=0verschoben (die Anfragen bei "Biete/Suche/Tausche" bleiben nicht ewig stehen soweit ich weiß... und da jetzt auch schon ´ne Weile vergangen ist, ist Deine Anfrage nicht mehr auf S. 1 in der Zwischenzeit. Man kann das aber irgendwie wieder hochschieben, aber wie?)
Gruß, Martin.
9. Februar 2009 18:06
Norbert hat geschrieben:Moin, hast Du mal bitte ein Vorher - Nachherbild und Namen, Bezugsquelle und Preise ,
sowie falls möglich eine Inhaltsstoffliste von dem Reiniger?
Danke !
Nä, was Du wieder alles wissen willst.
9. Februar 2009 18:53
Servus Gemeinde
Ich kann dafür nur ein Ultraschallbad empfehlen. Habe das bei meinem Vergaser gemacht und der sah wirklich nicht mehr gut aus, da er schon sehr verharzt war duch sehr langes stehen mit Sprit. Das ist die schonenste Variante um den Zininder sauber zu bekommen.In meinem Beruf entfernen wir damit auch Siliconbeschichtungen. Hinzu kommt das auch wirklich jede kleinste Ecke sauber wird. Ich habe das damals bei meinem Yamaha-Händler machen lassen, kostete 52€. Viele Fachwerkstätten haben inzwischen diese Möglichkeit.
Gruß Kaschl
10. Februar 2009 07:57
Mit den Bildern hab ich so meine Probleme die die ich gemacht habe haben eine zu große Auflösung.
Bezugsquelle war mein Teilehändler.
Die Inhaltsstoffe und den Hersteller schreib ich heute Abend mal raus und Poste die Daten hier
MfG
Wolfgang
12. Februar 2009 00:35
geiwo011 hat geschrieben:Mit den Bildern hab ich so meine Probleme die die ich gemacht habe haben eine zu große Auflösung.
Das könntest Du doch mit z. B. Irfan View anpassen!
Gruß, Martin.
12. Februar 2009 20:02
Hier schon mal 2 Bilder
MfG
Wolfgang
motor.jpg
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