ETZ 250 SMU Zylinderkopf

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon schraubi » 17. August 2011 19:31

ok, jetzt weiß ich mehr.
danke.
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 17. August 2011 19:41

So Leute, hier meine Messungen die ich für ORP durchführen sollte. Wenn irgendwem was komisches auffällt, bitte nachfragen bzw. melden. Keine Ahnung ob ich alles 100% richtig gemessen habe, sowie es verlangt war. Minimale Abweichungen wie der Witz mit dem HUB sind ja normal... aber extreme Auffälligkeiten bitte doch mal hinterfragen...

Also hier sind die gemessen Daten

Bohrung Zylinder: 69,61mm (Auf der Dichtungsfläche ist eine "0" gestanzt, auf der Kühlrippe, ca. 2cm von der Fläche weg eine -1)
Ja hier stimmt schon was nicht^^
Der Wert ist 69,99 von Ein zu Auslass

Kolbenaufschrift: 69,95/5/7,9 Was die letzten beiden Zahlen heißen, keine Ahnung sorry.
Hub: 64,9mm
Pleuellänge(theoretisch) 129,8mm
Drehzahl bei max. Leistung: 5274 U/min (22,6PS)
Auslasssteuerzeit: 175°
Überströmersteuerzeit: 114°
Einlass: 160°

Höhe Kolbenwölbung (schwer zu messen im eingebauten Zustand): 5,77mm
Verdichtung laut Hersteller: 10,5 (kann ich leider selber nicht messen)

Zylinderkopf Orginal ( in Klammern die Daten von MEINEM ORP-ZK)

Quetschdurchmesser: 44,85mm (47,10mm)
Quetschmaß (nach beseitungung aller Rückstände auf Kolben und ZK): Links 0,89 Rechts 0,92 mit 0,4mm Dichtung
Beim ORP-ZK bekam ich von der Kerze ausgesehen folgende Maße mit 1,5mm ZK-Dichtungen: Links: 0,65/0,9/1,7 Rechts: 0,53/0,78/1,7
Kopfhöhe: 26,51mm (24,1mm)
Zentrierbunddurchmesser: 72,90mm
Zentrierbundhöhe: 1,6mm
Abstand Zylinderkopf zu Zylinder: 12,75mm (11mm) an den Kühlrippen gemessen
DSC02768.JPG
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon P-J » 17. August 2011 19:53

Der Winkel zwischen Kolben und Zylinderkopf Quetschkannte beträgt normalerweise +3 Grad. Die SMU Köpfe werden meist runtergedreht so das die Quetschkante breiter wird und der Winkel bis zu +1,5 Grad verändert wird. Wenn der Winkel Richtung 0 oder sogar ins Negative grat führt das zu heftigen Detonationen die den Motor zerstören. Das allein bringt nicht viel. Durch die breitere Kante wird der Kugelförmige Raum des Kopfes verkleinert was einen höhere Verdichtung zur Folge hat und das bringt das meiste. Erst exlpodiert das Gemisch in der Kugel, bis das sich die Exlosion an die Kannte bewegt ist der Kolben schon etwas weiter unten und durch den engeren Winkel kommt es zu einem kleinen Zwachs an Drehmoment. Das ist des Geheimnisses Hintergrund. Also Nix neues sondern von den Japsen abgeschaut.
Wenn diese Motoren mit den Höher verdichteten Köpfen schlecht Starten liegt es oft daran das die Zündungen nicht stark genug sind. Der Funke ist zu schwach um gegen die hohe Kommpression anzukämpfen.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon mzler-gc » 18. August 2011 07:42

TigerRC hat geschrieben:Zum Thema "richtiger Kolben".

Also meine Steuerzeiten sind
Kanal 251er(250er) -> meine Ergebnisse
Auslass 175°(181°) -> 175° gemessen
Überströmer 115°(125°) -> 114° gemessen
Einlass 161°(?) -> 160°

der Kolben sollte also denke ich passen...


Okay, du hast gezeigt, das der Zylinder ein 251er ist. Ich werf jetzt nochmal ne Frage in die Runde:

Beim Güsi werden die Kolben für die ETZ250 und ETZ251 unter einer ET-Nummer geführt. Also gehe ich davon aus, das die gleich sind.

- Was wäre wenn bei dir jetzt ein TS250 bzw TS250/1 -Kolben eingebaut ist?

- Was wäre wenn die Wölbung der Kolbenböden von Orginal und Almot unterschiedlich sind?


Ich bin kein Kolbenexperte, ich kenne die Unterschiede nicht. Ich weiß auch nicht, ob es überhaupt möglich ist, meit einem TS-Kolben diese Steuerzeiten zu erreichen. Ich habe auch nicht die Möglichkeit, das nachzuprüfen. Aber vielleicht gibt es hier Leute, die das können bzw wissen?

Rein nach meinem Gefühl sieht dein Kolbenboden irgendwie anders aus, als das was ich als ETZ250/251 in den Fingern hatte. Ich kann es aber nicht mit Fakten belegen, es ist nur ein Gefühl...

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon dude » 18. August 2011 08:00

Die ETZ- und TS-Kolben sind nicht kompatibel - das geht nichtmal zu montieren.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon MZ9uMZ10 » 18. August 2011 08:06

Ich spreche ein Lob für TigerRC aus, dass er hier offen seine Schwierigkeiten anspricht und mit viel Dokumentation versucht wird eine Klärung für uns alle zu erzielen.

Weiter so und Daumen gedrückt, das eine Lösung gefunden wird.
Gruß Jens

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rausgucker » 18. August 2011 08:12

Wenn die Bohrung 69,61 beträgt, und ein Kolben 69,95 drin ist, dann wirst Du dich wohl vermessen haben, der Kolben geht sonst nicht rein ;)
Ein TS Kolben ist es mit Sicherheit nicht, da stünde meines Wissens noch eine +1 auf dem Kolben, die ETZ Kolben sind im Guss mit 69,6 - glaube ich, gekennzeichnet. Man sollte vielleicht in Erwägung ziehen, dass ORP / SMU vielleicht mal ein Fehler in der Fertigung unterlaufen, das ist ja nicht ehrenrührig, kann ja mal passieren...
Gruß

Fuhrpark: -2X ETZ 250 komplett, 3 x komplett in Teilen ;)
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 18. August 2011 11:17

Hallo,

ORP und ich sind dran den Fehler zu finden, wollen aber nicht die Pferde scheu machen mit Kurzschlussreaktionen. TigerRC's Angaben werden uns dabei helfen, danke im Voraus. Es tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten.

Ich hab nur kurzfristig noch ein paar Infos:

Kolbenwölbung und -höhe
Mir ist bekannt das die Kolbenwölbung in der Serie fast 1mm streut, sie liegt beim 250er Kolben etwas über 4mm bis hin zu guten 5mm.

Quetschkante:
Die eingestanzte Angabe der Quetschkante z.b 1.4 bezieht sich immer auf den Bereich wo der Übergang zum Brennraum ist, also der größere Wert. Die Quetschkante hat (als Beipiel) 1,1mm am der äußeren Rand und 1,4mm innen am Übergang zum Brennraum, weil sie sich leicht öffnet. Das hatte PJ ganz richtig geschrieben.

Messen der Quetschkante:
Bitte immer so wie auf dem Bild messen, weil der Kolben sich wegkippelt und so die Werte verfälscht werden. Alle anderen Tips mit der Sauberkeit sind sehr gut.
Bild

Gruß smu

Fuhrpark: .
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 18. August 2011 15:48

smu hat geschrieben:Hallo,

ORP und ich sind dran den Fehler zu finden, wollen aber nicht die Pferde scheu machen mit Kurzschlussreaktionen. TigerRC's Angaben werden uns dabei helfen, danke im Voraus. Es tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten.

Ich hab nur kurzfristig noch ein paar Infos:

Kolbenwölbung und -höhe
Mir ist bekannt das die Kolbenwölbung in der Serie fast 1mm streut, sie liegt beim 250er Kolben etwas über 4mm bis hin zu guten 5mm.

Quetschkante:
Die eingestanzte Angabe der Quetschkante z.b 1.4 bezieht sich immer auf den Bereich wo der Übergang zum Brennraum ist, also der größere Wert. Die Quetschkante hat (als Beipiel) 1,1mm am der äußeren Rand und 1,4mm innen am Übergang zum Brennraum, weil sie sich leicht öffnet. Das hatte PJ ganz richtig geschrieben.

Messen der Quetschkante:
Bitte immer so wie auf dem Bild messen, weil der Kolben sich wegkippelt und so die Werte verfälscht werden. Alle anderen Tips mit der Sauberkeit sind sehr gut.
Bild

Gruß smu


Wow, die Idee mit der Messung der Quetschkante ist echt genial^^. Bis jetzt hab ichs immer nach Buch gemacht. Gibts vllt noch einen tollen Tipp um die Höhe des Kolbenbodens im eingebauten Zustand zu ermitteln?

Im übrigen habe ich mich schon korrigiert, meine Bohrung ist 69,99. Bei dem alten Wert wäre sie ewig bis garnicht gelaufen^^.

Danke auch für das Lob :mrgreen:

Wer Tuning-Teile verbaut, die auf etwas montiert werden, was von der Serie her schon "stark" streut und schwankt, muss damit rechnen das mal was nicht passt. Mich hat es eben erwischt, das passiert und ist völlig i.O., wenn der Hersteller GENAU SO reagiert wie ORP/SMU. SIE WOLLEN mir helfen, ich muss nicht mal "betteln", bitten ist bei sowas eh standart. Ich hoffe natürlich das es nicht an mir liegt :twisted: , und vllt passt mein Kopf zum Schluss besser als bei jedem anderen 8) , vllt hab ich aber auch pech und werde nie in den Genuss eines ORP-ZKs kommen. Wir schauen und Berichten. Geheimniss-Krämerei ist hier def. nicht gegeben.
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Jockel HB » 18. August 2011 21:32

TigerRC hat geschrieben:ORP und ich sind dran den Fehler zu finden, wollen aber nicht die Pferde scheu machen mit Kurzschlussreaktionen. TigerRC's Angaben werden uns dabei helfen, danke im Voraus. Es tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten.

Wir schauen und Berichten. Geheimniss-Krämerei ist hier def. nicht gegeben.

Nein, das ist keine Geheimniskrämerei.
Ihr macht das so genau richtig.

Ich drücke Euch die Daumen dass es ein erfolgreiches/zufriedenstellendes Ende gibt. :ja:


Gruß, Jockel

Fuhrpark: ...früher: MZ ETZ 250, Baujahr 1984,
heute: Zündapp ZA 25, Baujahr 1984
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rockebilly » 19. August 2011 02:01

Robert K. G. hat geschrieben:8 Beiträge und du bist mir schon richtig unsympathisch. :roll:

Gruß
Robert



na komm

sei kein frosch..es ist erstens nur internet und damit können wir beiden uns garnicht wirklich abschätzen..(wie auch achselzuck)..und zweitens geht es nicht um gesammelte beiträge..in einem anderen forum hab ich gerade erst die hälfte meiner beiträge selbst als schrott bezeichnet. und das ohne scham völlig zurecht...denn ich wusste es damals net besser^^.... :oops: und da bin ich schon seit 5 jahren angemeldet.


so ist das eben..wie gewonnen so zerronnen^^ ;D


und ja kutt...hast net ganz unrecht.


bin gelegendlich etwas zu forsch....

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 19. August 2011 03:57

Jockel HB hat geschrieben:
TigerRC hat geschrieben:ORP und ich sind dran den Fehler zu finden, wollen aber nicht die Pferde scheu machen mit Kurzschlussreaktionen. TigerRC's Angaben werden uns dabei helfen, danke im Voraus. Es tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten.

Wir schauen und Berichten. Geheimniss-Krämerei ist hier def. nicht gegeben.

Nein, das ist keine Geheimniskrämerei.
Ihr macht das so genau richtig.

Ich drücke Euch die Daumen dass es ein erfolgreiches/zufriedenstellendes Ende gibt. :ja:


Gruß, Jockel


Danke, ich werde heute nochmal den Höhe des Kolbenbodens nachmessen, mir ist da nämlich in der Nacht noch eine Idee gekommen wie ich das besser machen kann... Wenn SMU schreibt das die Höhe dessen zwischen 4 und 5 schwankt, sollte ich die 5,77 von mir nochmal überprüfen...
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon P-J » 19. August 2011 09:41

smu hat geschrieben:Kolbenwölbung und -höhe
Mir ist bekannt das die Kolbenwölbung in der Serie fast 1mm streut, sie liegt beim 250er Kolben etwas über 4mm bis hin zu guten 5mm.


Genau darum sollte man nicht einfach so nen runtergedrehten Kopf montieren. Bei denn recht grossen Fertigungstolleranzen muss ein geändertet Kopf dem Kolben genau angepasst werden. Da es sich hierbei um das letzte Quäntchen der Friesiererei handelt ist das Notwendig.
Da die Original Köpfe mit grösseren Winkeln versehen sind macht dieser eine mm nicht viel. Daraus resultieren aber oft die Leistungsunterschiede bei den Original Motoren. Hat man aber einen Kolben der Flach ist und einen flach runtergedrehten Kopf kann es schon zu Winkeln kommen die gen 0 oder sogar ins negative gehen.
Die Messart mit den über kreuz gelegtem Zinn ist Gut :gut:

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 20. August 2011 10:41

So Leute, habe heute nochmal diverses nachgeprüft...

ZU ALLERERST -> Denkt nicht das es einfach ist über 4 Punkte Lötzinn gleichzeitig zu messen :mrgreen:

1. Die Höhe der Kolbenwölbung beträgt wirklich 5,77... +/- 0,03 (5 mal auf verschiedene Arten gemessen)
2. Ich habe die Prüfung mit dem Lötzinn genau nach der Anleitung von SMU getätigt, hier das Ergebniss ->

DSC02784X.JPG


Ich habe nun folgende Fragen:

1. SMU sagt die Kolbenwölbung liegt zwischen 4-5mm. Ich habe nun 5,77, könnte das der Grund sein für dieses abnormale Quetschbild?
2. Was bedeuten die 5 und die 7,9 auf dem Kolben?
3. Was ist das für ein Kolben, wenn er doch so "viel" Höher zu sein scheint als die "normalen" Kolben? Ich habe da LEICHTE Nachbaubefürchtungen^^
4. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus einem stärker gewölbten Kolben?
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon mzler-gc » 21. August 2011 18:52

TigerRC hat geschrieben:1. SMU sagt die Kolbenwölbung liegt zwischen 4-5mm. Ich habe nun 5,77, könnte das der Grund sein für dieses abnormale Quetschbild?

IMHO ja! Das erklärt logischer Weise das "Pik" beim Lötzinn.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon dude » 22. August 2011 09:43

Nochmal etwas zum Thema Zündwinkel:

Wer Probleme mit der Auswahl des Zündwinkels hat (zu spät--> zu wenig Durchzug; zu früh --> dreht nicht aus), bzw. etwas experimentieren möchte:
Ich habe eine simple Variante der drehzahlabhängigen Spätverstellung bei meiner TS verwirklicht.

EDIT: Habe mal ein neues Thema aufgemacht.
Zuletzt geändert von dude am 22. August 2011 12:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 22. August 2011 12:31

Prima Sache, mach doch ein neues Thema dazu auf, damit wir hier übersichtlich bleiben.

Gruß smu

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 24. August 2011 15:42

So, wollen wir mal wieder was aktuelles schreiben^^

Zuerstmal hat ORP mich nun angeschrieben, ich möchte doch den ZK/ORP nochmal zur nachgearbeitung einschicken. Sie würden mir sogar das Porto zum hinschicken erstatten, aber das lehnte ich einfach mal ab^^. Sonst bekomm ich noch ein schlechtes Gewissen...

Allerdings sind mir unsere Motorenexperten noch ein paar Antworten schuldig^^

2. Was bedeuten die 5 und die 7,9 auf dem Kolben?
3. Was ist das für ein Kolben, wenn er doch so "viel(5,77)" Höher zu sein scheint als die "normalen(4-5)" Kolben? Ich habe da LEICHTE Nachbaubefürchtungen^^
4. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus einem stärker gewölbten Kolben, allgemein bei der ETZ?

@mzlergc: Danke für die Bestätigung der Frage "1."
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon ea2873 » 24. August 2011 17:27

TigerRC hat geschrieben:4. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus einem stärker gewölbten Kolben, allgemein bei der ETZ?


ich würde es anders formulieren: welche probleme ergeben sich aus einem nachbaukolben zweifelhafter qualität?

mein damaliger stärker gewölbter Irankolben lief soweit gut, hatte nur irren Verschleiß, was aber am Material lag. das weitere Problem ist, wenn Du jetzt den Zylinderdeckel auf den stärker gewölbten Kolben anpassen läßt, ist er beim nächtsten Schliff für einen normalen Kolben nicht optimal. Je nachdem wieviele km die aktuelle Garnitur jetzt runter hat, wäre zu überlegen ob du nicht lieber gleich den Zylinder neu schleifen läßt.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 24. August 2011 19:20

ea2873 hat geschrieben:
TigerRC hat geschrieben:4. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus einem stärker gewölbten Kolben, allgemein bei der ETZ?


ich würde es anders formulieren: welche probleme ergeben sich aus einem nachbaukolben zweifelhafter qualität?

mein damaliger stärker gewölbter Irankolben lief soweit gut, hatte nur irren Verschleiß, was aber am Material lag. das weitere Problem ist, wenn Du jetzt den Zylinderdeckel auf den stärker gewölbten Kolben anpassen läßt, ist er beim nächtsten Schliff für einen normalen Kolben nicht optimal. Je nachdem wieviele km die aktuelle Garnitur jetzt runter hat, wäre zu überlegen ob du nicht lieber gleich den Zylinder neu schleifen läßt.


Die Garnitur jetzt hat 2,5-3tkm weg. Ich habe auch zum Glück noch einen orginalen ZK liegen...
Was genau ist da bei dir schneller Verschließen, am Material welchen Bauteils lag das?
Wer sagt das es ein Nachbaukolben zweifelhafter Qualität ist? Ist es gängig das Nachbaukolben eine viel höhere Kolbenbodenwölbung haben als Orginale?
Was bedeutet "Lief soweit gut"?

Und du kannst meine Frage nicht umformulieren, weil ich so nicht die Antwort bekomme auf das was ich wissen möchte. Aber kein Problem^^, alles klärt sich ;)
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon ETZploited » 24. August 2011 19:56

Über deinen Kolben wird dir kaum jemand etwas sagen können.
Du mußt doch wissen, wo du ihn her hast.

Zur Frage wg. Kolbenwölbung - die stellt sich so tatsächlich nicht unbedingt.
Weil man sich hier fragen muß, ob überhaupt entwicklungstechnische Überlegungen relevant waren, und daß Ding nicht nur als Folge einer schlecht gemachten Replik so geworden ist.

Man könnte jetzt ein bißchen rumtheoretisieren, daß ein gewölbter Boden stabiler ist als ein flacher. Dafür könnte man den Boden dünner machen und den Kolben so leichter.
Trotzdem wäre mir nicht bekannt, daß moderne Kolben auch bei größeren Bohrungen stark gewölbt wären.


An einem Serienmotorrad dürfte das alles weitestgehend uninteressant sein.
Die Wölbung muß konform zur Kontur sein, fertig.
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon ea2873 » 24. August 2011 20:11

TigerRC hat geschrieben:Was genau ist da bei dir schneller Verschließen, am Material welchen Bauteils lag das?
Wer sagt das es ein Nachbaukolben zweifelhafter Qualität ist? Ist es gängig das Nachbaukolben eine viel höhere Kolbenbodenwölbung haben als Orginale?
Was bedeutet "Lief soweit gut"?

Und du kannst meine Frage nicht umformulieren, weil ich so nicht die Antwort bekomme auf das was ich wissen möchte. Aber kein Problem^^, alles klärt sich ;)


1. man hat nach relativ kurzer zeit (hatte damals 2 maschinen damit ausgerüstet) einmal nach ca. 3tkm und einmal nach ca. 7tkm gesehen daß die rillen am kolbenhemd fast komplett verschwunden waren, schlimmer als bei originalkolben mit ca. 30tkm. weiterhin waren die Kolben zylindrisch und nicht leicht konisch wie sie eigentlich sein sollten.

2. unter zweifelhaft verstehe ich man weiß nicht ob gut oder schlecht. kommt eben drauf an was es für einer ist, aber da mußt Du mehr wissen.

3. meine Kolben brachten ausreichend Leistung und haben nicht geklemmt, ansonsten etwas lauter als Originalkolben.

4. ich wollte deine gedanken auf noch andere aspekte des problems lenken, eben um zu vermeiden daß du den zylinderdeckel auf einen kolben anpassen läßt, den du evtl. nicht lange fährst.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon TigerRC » 24. August 2011 20:17

ETZploited hat geschrieben:Über deinen Kolben wird dir kaum jemand etwas sagen können.
Du mußt doch wissen, wo du ihn her hast.

Zur Frage wg. Kolbenwölbung - die stellt sich so tatsächlich nicht unbedingt.
Weil man sich hier fragen muß, ob überhaupt entwicklungstechnische Überlegungen relevant waren, und daß Ding nicht nur als Folge einer schlecht gemachten Replik so geworden ist.

Man könnte jetzt ein bißchen rumtheoretisieren, daß ein gewölbter Boden stabiler ist als ein flacher. Dafür könnte man den Boden dünner machen und den Kolben so leichter.
Trotzdem wäre mir nicht bekannt, daß moderne Kolben auch bei größeren Bohrungen stark gewölbt wären.


An einem Serienmotorrad dürfte das alles weitestgehend uninteressant sein.
Die Wölbung muß konform zur Kontur sein, fertig.


Da wo ich ihn herhabe, sagte man mir "alles DDR-Ware". Ich habe mir dort auchmal einen orginalen 150er Kolben geholt und mal mit dem Nachbau verglichen... da lagen Materialtechnisch Welten dazwischen und das ging schon mit bloßen Auge zu erkennen.

Welches Problem ihr in meiner Frage seht versteh ich allerdings nicht?
Ich wollte doch nur wissen, wie sich eine stärkere Kolbenwölbung auf die Motorcharakteristik auswirkt. Wenn du mir jetzt sagst, solange Kolben und ZK zusammen passen, ist es bei DIESEN Motoren relativ egal, ist das doch eine gute Antwort.
Somit wären jetzt zumindest Frage 3 & 4 auch noch geklärt.

Interessiert mich nur noch was mir die 5 und die 7,9 sagen. In meinem Reparaturhandbuch ist auf dem Kolben z.b. neben der 69,xx auch noch eine 11,7g zu lesen. Wo ich vermuten würde das hier vllt das Kolbengewicht gemeint ist. Aber bei mir steht weder hinter der 5 noch der 7,9 ein g. Könnte mich dahingehend vllt noch jemand aufklären wofür diese Zahlen stehen sollen? Ich werde doch nicht der erste und einzige sein der mehr als das Kolbenmaße auf den Boden gedruckt hat...

-- Hinzugefügt: 24/8/2011, 21:18 --

ea2873 hat geschrieben:
TigerRC hat geschrieben:Was genau ist da bei dir schneller Verschließen, am Material welchen Bauteils lag das?
Wer sagt das es ein Nachbaukolben zweifelhafter Qualität ist? Ist es gängig das Nachbaukolben eine viel höhere Kolbenbodenwölbung haben als Orginale?
Was bedeutet "Lief soweit gut"?

Und du kannst meine Frage nicht umformulieren, weil ich so nicht die Antwort bekomme auf das was ich wissen möchte. Aber kein Problem^^, alles klärt sich ;)


1. man hat nach relativ kurzer zeit (hatte damals 2 maschinen damit ausgerüstet) einmal nach ca. 3tkm und einmal nach ca. 7tkm gesehen daß die rillen am kolbenhemd fast komplett verschwunden waren, schlimmer als bei originalkolben mit ca. 30tkm. weiterhin waren die Kolben zylindrisch und nicht leicht konisch wie sie eigentlich sein sollten.

2. unter zweifelhaft verstehe ich man weiß nicht ob gut oder schlecht. kommt eben drauf an was es für einer ist, aber da mußt Du mehr wissen.

3. meine Kolben brachten ausreichend Leistung und haben nicht geklemmt, ansonsten etwas lauter als Originalkolben.

4. ich wollte deine gedanken auf noch andere aspekte des problems lenken, eben um zu vermeiden daß du den zylinderdeckel auf einen kolben anpassen läßt, den du evtl. nicht lange fährst.


Okay, danke :)
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon ETZploited » 24. August 2011 20:29

ea2873 hat geschrieben:4. ich wollte deine gedanken auf noch andere aspekte des problems lenken, eben um zu vermeiden daß du den zylinderdeckel auf einen kolben anpassen läßt, den du evtl. nicht lange fährst.


:zustimm:
Viele Grüße,
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon mzler-gc » 25. August 2011 07:13

ea2873 hat geschrieben:4. ich wollte deine gedanken auf noch andere aspekte des problems lenken, eben um zu vermeiden daß du den zylinderdeckel auf einen kolben anpassen läßt, den du evtl. nicht lange fährst.


Aus diesem Grund eine Frage:
War es nicht möglich, bis zu einer Laufleistung von 5000km des Motors nur die Kolbenringe zu tauschen? Würde das nicht im Umkehrschluss bedeuten, das man mit relativ wenig Aufwand (vlt bloß nochmal leicht hohnen) bis 5000km den Kolben tauschen kann?

Weil dein Kolben macht mir persönlich echt Kopfschmerzen. Arne hat recht, Kolbenwölbung und Kontur müssen zusammenpassen. Aber muss denn echt der recht teure Kopf (~60€ Bearbeitung plus Kopf) an einen Kolben angepasst werden, der weit außerhalb der Toleranz liegt? Eigentlich hat man den Kopf ein Leben lang, der wird ja nicht gewechselt wie Kolben, Zylinder, oder Kurbelwelle... :roll:

Weiß nicht so recht, das geht mir jedenfalls so durch den Kopf...

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon MZ_Martin88 » 25. August 2011 09:26

Ja, im Neuber Müller und diversen MZ Reparaturhandbüchern steht das mit den max. 5000 Kilometern so drin.
Meine ETZ 150 hatte 12500 Kilometer auf der Uhr, als ich Kolben + Ringe gegen Neuteile tauschte. Am Anfang hatte ich auch meine Bedenken ob der "Pfusch" überhaupt funktioniert... Blowby, Ringverzug und Kolbenklemmer machten mir schon so meine Gedanken. Trotz alledem habe ichs probiert und wurde nicht enttäuscht ;) Meine Kleine fährt jetzt sogar besser als vorher.
Wenn man sowas macht ist es wichtig den Motor nochmal ganz vorsichtig einzufahren und den Vergaser fetter zu stellen. Dann laufen sich die Kolbenringe auch wieder problemlos ein. Ab 20 000 Kilometern würde ich solche Experimente dann aber auch nichtmehr wagen :)

Übrigens habe ich in einem alten Trabant Reparaturhandbuch gelesen, dass es früher Gang und Gebe war Kolbenringe auch bei höheren Laufleistungen gegen Neue zu tauschen.

Grüße,
Martin

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- MZ ETZ 150 Bj. 1989, 10,5 kW, flammrot, Scheibenbremse, Getrennt-
schmierung, E-Zündung (Im Aufbau)
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Str!k3r » 28. August 2011 22:38

So, nochmal ein kleiner Bericht zum Kopf:

Ich bin Heute etwas über 100 Km Autobahn gefahren und als erstes muss ich sagen: Unbequemer geht nicht! Die ETZ war für mich noch nie schön zu fahren, aber das geht mal gar ned. Ich habe sowieso schon überlegt die MZ zu verkaufen und nach der Fahrt bin ich mir da noch etwas sicherer.

So, jetzt aber zum Motor. Meine MZ ist vor dem Kopfumbau nicht wirklich gut gegangen, der 5. war fast nie Fahrbar. Vmax 120, bei besten Bedingungen (wenn denn der 5. mal ging).

Mit SMU-Kopf: 5. Gang sehr sehr oft Fahrbar, Vmax unverändert. 120-125 bei guten Bedingungen.

Das Stück Autobahn das ich gefahren bin (in beide Richtungen) ist extrem bergig. Da gehts wirklich richtig rauf und runter. Ich habe erwartet das ich nicht oft über 100 Km/h komme außer Bergab, und das ich oft in den 4. Schalten muss.

Und was war nun: Ich bin in beide Richtungen selbst bei den richtig steilen Bergen nur im 5. Gang gefahren. Ich war selbst total überrascht. Die MZ ging ab ohne Ende. Die geschwindigkeit war immer über 110. Ich dachte erst ich habe extremen Rückenwind, aber auf der Rückfahrt ging es auch gut ab.

Berge die ich mit 135 runtergefahren bin, bin ich rückwärts wieder mit 120 hoch. Also ich hab mich ja geistig auf viel vorbereitet, aber so hätt ich nich gedacht.^^

Ohne diesen Zylinderkopf wäre das einfach unmöglich gewesen. Wer also noch dran zweifelt ob sich der Kopf lohnt oder nicht: er lohnt sich definitiv!! Er mach aus der MZ nach wie vor keine Rennmaschine, holt aber genau das bisschen raus was man zum entspannten fahren braucht.

Ich würde den Kopf wieder kaufen und jedem empfehlen.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 3. September 2011 18:45

Hier nun mein Bericht.

Ich habe die QK bei 1,4 mm und den ZZP 2,3 mm v. OT. Sie klingt anders als mit dem Standdardkopf. Die "Lücken" zwischen den einzelnen Gängen gibt es nicht mehr. Das Drehzahlband verläuft sehr schön gleichmäßig. Meine Vmax ist mehr geworden. Man könnte fast meinen das die ETZ nicht mehr 250 ccm sondern mehr hat. Sie läßt sich nun extrem schaltfaul fahren. Selbst bei Gegenwind.

Wer seiner ETZ und sich was gutes tun möchte, kommt um den SMU Zylinderkopf nicht herum. Frage mich wirklich warum das nicht bei MZ Original so gemacht wurde. Am Vergaser habe ich nichts geändert.


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 5. September 2011 07:43

Micky hat geschrieben:Hier nun mein Bericht.

Ich habe die QK bei 1,4 mm und den ZZP 2,3 mm v. OT. Sie klingt anders als mit dem Standdardkopf. Die "Lücken" zwischen den einzelnen Gängen gibt es nicht mehr. Das Drehzahlband verläuft sehr schön gleichmäßig. Meine Vmax ist mehr geworden. Man könnte fast meinen das die ETZ nicht mehr 250 ccm sondern mehr hat. Sie läßt sich nun extrem schaltfaul fahren. Selbst bei Gegenwind.

Wer seiner ETZ und sich was gutes tun möchte, kommt um den SMU Zylinderkopf nicht herum. Frage mich wirklich warum das nicht bei MZ Original so gemacht wurde. Am Vergaser habe ich nichts geändert.


Micky


Hallo und Danke für die Blumen :hallo:

MZ hat das nicht so gemacht, weil es zum damaligen Zeitpunkt minderwertigere Krafstoffe gab und die Motoren unter widrigeren Umständen (noch schlechterer Kraftstoff im Ausland) funktionieren mussten. Heute ist die Klopffestigkeit gestiegen, weil die Oktanzahl mindestens 7 ROZ über der damaligen Marke von VK 88 Normal liegt. Natürlich hat man die Verdichtung auch niedrig angesiedelt, damit die Motoren weniger belastet werden und hohe Laufleistungen erzielt werden können.

Gruß

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rockebilly » 6. September 2011 21:53

hmm


wobei ich persönlich aber auch glaube (und seit geraumer zeit und kilometer auch teste) das das thema haltbarbeit zu vernachlässigen ist.


man quetscht die motoren ja auch nur noch selten aus. eigendlich nur noch zum überholen oder wenn wirklich ne derbe steigung zu erklimmen ist. ansonsten plätschert man doch meist völlig entspannt im teillastbereich rum.


vorher war doch fast immer vollgas angesagt um im heutigen verkehr mitzuschwimmen.


ist ne feine sache smu.. ;D

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 6. September 2011 21:58

Mit dem SMU Kopf hat man sogar Leistungsreserven was vorher nicht der Fall war. Und ich denke mal das von der Kompressionserhöhung nicht mehr so viel übrig bleibt wenn man QK 1,4 mm nimmt.


Micky

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rockebilly » 6. September 2011 22:52

wird nicht die welt sein gegenüber dem originalkopf :wink:

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 7. September 2011 20:07

Micky hat geschrieben:Mit dem SMU Kopf hat man sogar Leistungsreserven was vorher nicht der Fall war. Und ich denke mal das von der Kompressionserhöhung nicht mehr so viel übrig bleibt wenn man QK 1,4 mm nimmt.


Micky


Hallo,

wenn ich dich richtig verstehe meinst du dass 1,4mm Quetschkante zu viel sind. Ich empfehle aber ausdrücklich für diese Zylinderköpfe 1,4mm...1,3mm, weil weniger einfach zu viel Quetschung (bzw. Turbulenz) verursacht. Die Quetschkante öffnet sich in Richtung Brennraum und hat an der Zylinderwand etwa 0,93mm, in der Mitte etwa 1mm und im Übergang zum Brennraum 1,4mm. Je stärker der Kolben gewölbt ist umso größer wird dieser Unterschied innen/außen sein. Das ist nun mal so.

Bei TigerRC's Kopf ist das extrem weil sein Kolben stärker gewölbt ist als andere Zwei-Fünfer-Kolben. Ich weiß nicht warum und genau weil ich das nicht weiß werden ORP und ich solange Datenblätter ausfüllen lassen bis wir einen eindeutigen Trend haben. Das ist für mich viel mehr Arbeit, weil ich alle Köpfe jetzt separat berechne. Aber ich möchte dass die Dinger passen, da gibt es leider keine andere Möglichkeit als euch "mit in die Pflicht zu nehmen". Der Preis bleibt wie gehabt keine Sorge :oops:

rockebilly hat geschrieben:hmm


wobei ich persönlich aber auch glaube (und seit geraumer zeit und kilometer auch teste) das das thema haltbarbeit zu vernachlässigen ist.


man quetscht die motoren ja auch nur noch selten aus. eigendlich nur noch zum überholen oder wenn wirklich ne derbe steigung zu erklimmen ist. ansonsten plätschert man doch meist völlig entspannt im teillastbereich rum.


vorher war doch fast immer vollgas angesagt um im heutigen verkehr mitzuschwimmen.


ist ne feine sache smu.. ;D


Das sehe ich genauso. Und wenn man sich durch den Kopfverbau mit dem Testen und Abstimmen beschäftigt, weiß man hinterher ein wenig mehr über sein eigenes Gefährt.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 7. September 2011 20:21

smu hat geschrieben:Hallo,

wenn ich dich richtig verstehe meinst du dass 1,4mm Quetschkante zu viel sind. Ich empfehle aber ausdrücklich für diese Zylinderköpfe 1,4mm...1,3mm, weil weniger einfach zu viel Quetschung (bzw. Turbulenz) verursacht. Die Quetschkante öffnet sich in Richtung Brennraum und hat an der Zylinderwand etwa 0,93mm, in der Mitte etwa 1mm und im Übergang zum Brennraum 1,4mm. Je stärker der Kolben gewölbt ist umso größer wird dieser Unterschied innen/außen sein. Das ist nun mal so. Gruß smu
Ich meine nicht das QK 1,4 mm zuviel sind. Ich dachte mir halt das je mehr QK erreicht wird, sprich mehr Ausgleichscheiben verbaut werden, daß die Kompression dann wieder weniger wird. Das bezog sich auf die Haltbarkeit des Motors.


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 8. September 2011 08:35

Micky hat geschrieben:Ich meine nicht das QK 1,4 mm zuviel sind. Ich dachte mir halt das je mehr QK erreicht wird, sprich mehr Ausgleichscheiben verbaut werden, daß die Kompression dann wieder weniger wird. Das bezog sich auf die Haltbarkeit des Motors.


Die Köpfe werden jetzt aber so gebaut dass man, wenn überhaupt im 0,1mm Bereich ausgleichen muss. Das ist eben genau das Thema was ich in den Griff bekommen will :oops:

Du hast aber Recht, um dir mal ein Gefühl zu geben habe ich mal etwas zusammengerechnet, allerdings sind die Werte nicht exakt die der 250er.

Ich gebe das Kopfvolumen/Verdichtung/Quetschkante an:

22,24cm³/11,9/1,0mm
23,09cm³/11,5/1,4mm
23,52cm³/11,3/1,6mm
24,38cm³/11,0/2,0mm

Der Unterschied in der Verdichtung ist nicht sooo groß.

Gruß smu

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 8. September 2011 12:20

smu hat geschrieben:Die Köpfe werden jetzt aber so gebaut dass man, wenn überhaupt im 0,1mm Bereich ausgleichen muss. Das ist eben genau das Thema was ich in den Griff bekommen will :oops: Gruß smu
Was aber nicht heißt das der Kopf den ich habe nichts taugt. Das fahren damit macht extrem viel Spaß. Man hat eine völlig umgewandelte MZ.


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon MZ9uMZ10 » 19. September 2011 18:53

smu hat geschrieben:Prima Sache, mach doch ein neues Thema dazu auf, damit wir hier übersichtlich bleiben.

Gruß smu


Hallo habe das selbe Problem mit meinem Zylinderkopf von ORP.
War am Samstag wie im Forum angekündigt beim Schmiermaxe. Der hat auch noch einmal nachgemessen und bestätigte meine negative Quetschkante.
Wie ist der aktuelle Stand bei der Fehlersuche?
Soll ich meinen mal mit einschicken?

Danke Jens

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon smu » 20. September 2011 06:34

MZ9uMZ10 hat geschrieben:
smu hat geschrieben:Prima Sache, mach doch ein neues Thema dazu auf, damit wir hier übersichtlich bleiben.

Gruß smu


Hallo habe das selbe Problem mit meinem Zylinderkopf von ORP.
War am Samstag wie im Forum angekündigt beim Schmiermaxe. Der hat auch noch einmal nachgemessen und bestätigte meine negative Quetschkante.
Wie ist der aktuelle Stand bei der Fehlersuche?
Soll ich meinen mal mit einschicken?

Danke Jens


Hallo,

es tut mir leid dass dein Kopf ebenfalls nicht einwandfrei ist. Ich schick dir ein Datenblatt zu, indem du mir bitte ein paar Maße aufschreibst. Schick mir bitte dazu eine pm mit deiner privaten Mailadresse. Natürlich wird der Kopf nachgearbeitet.

Die Fehlersuche hat ergeben dass die Kolbenwölbungen der ETZ250 sehr unterschiedlich sind. Manchmal sind Kolben 5,8mm gewölbt und machmal auch nur 4,9 mm (oder 5,2 oder 5,6). Das ist eine kleine Katastrophe für die Quetschfläche :shock:

Wir werden jetzt jeden Kopf auf die Kolbenwölbung anpassen müssen, sonst wird das nicht besser.

Sorry für den Ärger.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rockebilly » 20. September 2011 08:05

hi smu

also mein eingebauter hat 5,8 mm (gekauft bei tkm) und der alte megu hat nur 5,1 mm. der flaschenöffnerkolben wiederum 5,4 mm (gekauft beim schubert). der 75,5 kolben für den umbau 5,9 mm. hab das mal eben aus intresse nachgemessen was so im regal liegt..


4 kolben. 4 verschiedene ergebnisse. da kriegt man graue haare^^..... :shock:

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon zweitaktkombinat » 20. September 2011 08:28

Ich habe zwar keine Ahnung von der Materie, lese aber hier schon länger mit.

Ist diese Streuung der Wölbung auch bei originalen Kolben dann nicht eigentliche Grund, warum manche MZ besser liefen wie andere? Denn wenn ihr alle mit Kopfänderungen solche Ergebnisse erziehlt, ist die Wölbung ja anscheinend nicht gerade nebensächlich.

Als Außenstehender find ich den Umgang hier übrigens vorbildlich!!!
Zuletzt geändert von zweitaktkombinat am 20. September 2011 08:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 20. September 2011 08:31

Bevor ich großartig messe würde ich den Kopf einfach mal ausprobieren. Einschicken kann man den dann immer noch wenns nicht gut läuft.

Ich habe QK 1,4 mm genommen und keine weiteren Messungen gemacht. Ob das nun alles richtig ist weiß ich nicht. Läuft aber super und daher laß ich es so.

Wie fährt sich denn so ein Kopf mit negativer QK?


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon flotter 3er » 20. September 2011 08:51

rockebilly hat geschrieben:hi smu

also mein eingebauter hat 5,8 mm (gekauft bei tkm) und der alte megu hat nur 5,1 mm. der flaschenöffnerkolben wiederum 5,4 mm (gekauft beim schubert). der 75,5 kolben für den umbau 5,9 mm. hab das mal eben aus intresse nachgemessen was so im regal liegt..


4 kolben. 4 verschiedene ergebnisse. da kriegt man graue haare^^..... :shock:


:shock: Hätte ich so nicht vermutet die Streuung.... Da hilft wohl nur ein renommierter Händler/Hersteller wie Wahl oder Mahle, da würde ich davon ausgehen, das neben der Materialbeschaffenheit auch noch die Maßhaltigkeit stimmt.... Und wem das zu teuer ist - ein Kolben für die Wankel war mal als Nachfertigung im Gespräch - 2000 Euro.... :shock: Das ist einer der Gründe, warum ich das Ding nach der Überholung verkauft habe....
Gruß Frank


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon kutt » 20. September 2011 09:04

Offtopic:
du hast nen SMU Kopf auf dem Wankel? :runningdog:
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon flotter 3er » 20. September 2011 09:07

kutt hat geschrieben:
Offtopic:
du hast nen SMU Kopf auf dem Wankel? :runningdog:


Die Wankel hat gar keinen Kopf.... :zunge:
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Rico » 20. September 2011 09:46

Micky hat geschrieben:Wie fährt sich denn so ein Kopf mit negativer QK?

Ich fahre mit Standardkopf und negativer QK rum.
Mein Kolben ist unbekannter Herkunft und es steht K20 drin, Wölbung habe ich nicht gemessen.
Beim Spaltmaß von 0,9 mm (engste Stelle) läuft der Motor sehr hart, bei etwas Gaswegnehmen sind heftige Pochgeräusche zu vernehmen.

Ich habe das Spaltmaß auf 1,2 mm erhöht (engste Stelle, weiteste Stelle ist ca. 1,4 mm).
So läuft der Motor deutlich angenehmer, Pochgeräusche sind vorhanden, halten sich aber in Grenzen.
Unter Last läuft der Motor auch etwas lauter als normal (so ein dumpfes Brummen, Knurren), mein alter Motor mit korrekter QK macht das nicht.

Die Fahrleistungen mit der höheren QK reichen mir völlig, der Motor zieht wie Stier, ist aber nicht so drehfreudig, kann aber auch andere Ursachen haben.
Vmax ca. 120 km/h bei idealen Bedingungen, aber 110 km/h sogar bergauf im 5. Gang (18er Ritzel)

Nach 3400 km mußte der Motor wieder auf wegen Schaltfederbruch.
Ich konnte keine Beschädigung durch Detos finden, also bleibt das so , bis die Garnitur verschlissen ist.
Gruß
Rico

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Micky » 20. September 2011 10:10

ich hat geschrieben:Ich fahre mit Standardkopf und negativer QK rum.
Danke für die Information. Demnach habe ich eine normale OK.


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon ETZploited » 20. September 2011 14:22

zweitaktkombinat hat geschrieben:Ist diese Streuung der Wölbung auch bei originalen Kolben dann nicht eigentliche Grund, warum manche MZ besser liefen wie andere? Denn wenn ihr alle mit Kopfänderungen solche Ergebnisse erziehlt, ist die Wölbung ja anscheinend nicht gerade nebensächlich.


Bei den Kolben aus der DDR-Produktion wird es höchstwahrscheinlich keine nennenswerte Streuung der Kolbenbodenwölbung gegeben haben.
Aber Bastian erwähnte ja, daß die Köpfe bzgl. der Maßhaltigkeit stark streuen.
Unabhängig davon gibt es auch an anderen Stellen des Motors fertigungsbedingte Schwankungen in der Serienproduktion.




BTT:
Wer weiß schon, was nicht schon seit 15 Jahren alles so verbaut wurde und wird.
Probleme mit Motorklopfen, das auf wundersame Weise mit dem Beilegen einer zusätzlichen Kopfdichtung verschwand, sind jedenfalls nicht neu, nur wußte sich seinerzeit niemand einen Reim drauf zu machen, woher auch.


Niemand, der eine SMU-Kopfanpassung plant, sollte sich darauf verlassen, daß sein Kolben dazu paßt.
Vorher messen.
Und auch dran denken, daß der Kopf dann vielleicht nicht mehr zum nächsten Übermaßkolben paßt.


Als die ersten ETZ 150-Köpfe auftauchten, hatte ich schon mal einen Fingerzeig auf die Problematik gegeben, aber Mitdenken muß halt jeder selbst.
Ich will mich hier nicht als der "Ich-hab's-ja-gewußt"-Mann sonnen, sondern:
Es wäre gut, wenn Bastian und Steffen bei ihrer tollen Arbeit unterstützt werden, und nicht erwartet wird, daß alles fertig serviert wird - das geht leider einfach nicht.
Viele Grüße,
Arne


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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon Ralle » 20. September 2011 14:29

ETZploited hat geschrieben:Es wäre gut, wenn Bastian und Steffen bei ihrer tollen Arbeit unterstützt werden, und nicht erwartet wird, daß alles fertig serviert wird - das geht leider einfach nicht.


Vielleicht wäre es nach der (in meinen Augen recht späten) Erkenntnis über die unterschiedlichen Kolben am besten, wenn man sich den Kolben gleich mit dem Kopf zusammen zuschicken lässt, dann geht man sicher das niemand falsch misst und kann direkt nach dem vorliegenden Objekt den Kopf optimieren (nur mal so als Vorschlag).
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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon rockebilly » 20. September 2011 20:56

genauso mach ich das beim nächsten kopf auch ralle. ich kann das ding auch messen wie beim ersten kopf aber so geht garantiert nix daneben.

(wobei auch damals nichts schief gelaufen ist)

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Re: ETZ 250 SMU Zylinderkopf

Beitragvon zweitaktkombinat » 20. September 2011 21:17

ISt allerdings schwierig, wenn man ansich nur den Kopp demontieren möchte, da alles andere in Ordnung ist.

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