Boost Bottle an der TS/ETZ 250

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 11. März 2016 12:58

Also ich habe mir eine Behälter aus relativ dünnem (die Daten habe ich nicht mehr im Kopf) Messingblech gebastelt und zusammengelötet. Vorher habe ich mir das Volumen berechnet.

Und typisch für einen Ingenieur, habe ich das ganze aufm Rechner konstruiert und auch eine Haltbarkeitsanalyse durchgeführt :mrgreen:

Ich denke also dass die Behälter nicht so stabil sein müssen.

Die durchsichtigen Schläuche werden allerdings hart mit der Zeit. Möglicherweise könnten sie brechen. Da muss ich mir noch was anderes suchen.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Klappstuhl » 11. März 2016 16:24

Da kenn ich jemand der so eine bottle auch aus alu bauen würde...ein Rohr mit 2 deckeln und Anschluss

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon UlliD » 11. März 2016 17:45

Klappstuhl hat geschrieben:Da kenn ich jemand der so eine bottle auch aus alu bauen würde...ein Rohr mit 2 deckeln und Anschluss

Das hast du jetzt nicht umsonst geschrieben :D :D
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon jemxt » 11. März 2016 18:58

Wie viel Volumen braucht denn nun die Flasche?
Querschnitt und Schlauchlänge sind ja auch noch wichtig. Wer kann denn verbindliche Angaben machen?
Von welchen Drücken bzw. Vakuum sprechen wir hier, was das Material aushalten muss?

Der Motor (TS 250/1) sollte unten rum gut losziehen und wenn es in hohen Drehzahlen auch noch hilft, wäre ich nicht abgeneigt.
MfG Jens

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon UlliD » 11. März 2016 19:05

Schau mal in den 1. Beitrag, da ist ein Link zu einem Rechner. da muss ich auch noch durch :cry:
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Der alte Fritz » 11. März 2016 20:36

jemxt hat geschrieben:
Der Motor (TS 250/1) sollte unten rum gut losziehen und wenn es in hohen Drehzahlen auch noch hilft, wäre ich nicht abgeneigt.


Hallo,

bei hohen Drehzahlen funktioniert es systembedingt nicht. Die boost bottle ist ein sogenannter Helmholtz-Resonator, der durch seine Abmessungen auf eine bestimmte Resonanzfrequenz eingestellt ist. Verhält sich also ähnlich wie ein Auspuff, der allerdings meist auf eine höhere Frequenz bzw. Drehzahl ausgelegt ist (weil in diesem Bereich die meiste Leistung zu holen ist).

Dagegen soll die boost bottle dem Überfetten im niederen Drehzahlbereich entgegen wirken und verliert bei höheren Drehzahlen ihre Wirkung. Ist kein Gegenargument zu dem Teil; es lohnt sich durchaus - sofern man das System absolut sicher dicht bekommt (Vorsicht Kolbenklemmer).

Grüße, Fritz.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 12. März 2016 16:31

Hallo,

also ich habe mir früher schon einmal überlegt, einen kleinen Alukasten mit V= 1000 ccm zusammenzulöten, den ich dann rechts vom Ansaugstutzen z.B. auf der Oberkante des Motorseitendeckels befestigen würde. Aber so, dass man diesen von aussen wieder fix abschrauben kann.
Oder die neue Idee: Eine 1000ml-Flasche links vom Blechseitendeckel zu befestigen, ebenso im schrägen Winkel, so wie die linke Kante des Blechdeckels eben verläuft. Unter dem Seitendeckel hat es leider keinen Platz.
Oder direkt einen Schlauch an die Vorderkante der rechten Alubox anzubringen. Mit all dem Sammelsurium darin dürfte das mit dem freien Volumen von 1000 ccm hinkommen... :irre: :mrgreen:

Am besten wäre schon eine geschweißte Aluflasche mit angeschweißtem Nippel, wie Klappstuhl schrieb.

Nochmals zu den Vorzügen:

a) Weniger Spritverbrauch (geht bei meiner TS eigentlich nicht mehr weniger :mrgreen: )
b) Der Vergaserschieber / - zylinder dürfte nicht mehr so schnell ausschlagen
c) Die Abgaswerte müssten sich auch verbessern.
d) Besserer Durchzug von unten heraus
e) Schieberuckeln passé (ist bei mir eh selten ein Thema aber wenn doch, dann nervt es natürlich)

Ich bin gespannt!

Viele Grüße,

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 14. März 2016 11:00

Der Rechner aus dem Link gibt andere Werte aus als der Y.E.I.S. Rechner von Bimotion.

Ich habe für meine 150er ein Volumen um die 400ccm³ gewählt, der Schlauch ist um die 200mm lang und hat einen id von 10mm. Die Werte sind alle aus dem Gedächtnis.

Übrigens gibt es in der KFT einen sehr schönen Beitrag darüber. Der Link dazu wurde hier im Forum schon mehrmals gepostet.

EDIT:

Kräftemäßig bin ich von einem maximalen Vakuum ausgegangen mit wechselnder Belastung. Das Druckverhältnis ist sehr klein, damit sollten auch sehr dünnwandige Behälter geeignet sein.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon robin » 14. März 2016 13:12

Da mich das mit dem Druck auch interessiert hat, habe ich ein Manometer an der Bottle angeschlossen. Im Standgas zappelt der Zeiger zwischen 0,6 und 0,8 bar absolut hin und her, ein Manometer mit Dämpfung reagiert gar nicht. Vielleicht messe ich nochmal mit Rückschlagventil.
Statisch betrachtet wird der 2 Takter m.E. nicht so kleine Ansaugdrücke erzeugen können, wegen des großen Totraums im Kurbelgehäuse.
Dynamisch ist mir das System zu kompliziert. Eigentlich müsste der Druck im Kurbelgehäuse bei Standgas für eine effektive Drosselung irgendwo unter Umgebungsluftdruck hin und her schwanken oder der Großteil des Gases im Kurbelgehäuse ist bereits Abgas (quasi interne AGR) und der Druck schwankt dann doch um den Umgebungsluftdruck. Pogo, du weißt doch bestimmt, wie die Drosselung beim 2 Takter genau funktioniert? Beim 4 Takter ist's deutlich einfacher zu verstehen.

Stimmt schon, selbst bei 1bar Druckunterschied, muss der Behälter nicht sonderlich stark sein.
Viele Grüße,
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 14. März 2016 14:22

@Robin.

Meinst du mit Drossel z.B. den Öffnungsquerschnitt des Einlassventils bei einem 4-Takter? Wenn ja, da bin ich beim 2-Takter auch raus :)

Ich habe max. Unterdruck angenommen, weil es eben der "worst case" ist. Über genau Druckverhältnisse habe ich mir keine Gedanken gemacht. Weil die Druckdifferenz nur 1Bar ist, wirken eben kaum Kräfte.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon robin » 14. März 2016 20:47

Hm, nee ich meine das konventionelle System mit Drosselklappe. Ist aber letztlich egal wo gedrosselt wird.
Ich hole mal weiter aus, sprengt vielleicht ein wenig das Thema, interessiert mich aber schon länger :)
Bisher habe ich das so verstanden - hier nur Leerlauf oder besser "Leerlast":

Beim 4 Takter ist es so, dass im Leerlauf maximal gedrosselt wird über die Drosselklappe. Die Luft kann durch den kleinen Öffungsquerschnitt nicht so schnell nachströmen um den Druck auszugleichen. Der Druck im Saugrohr ist dadurch bei Standgas minimal (zB. 0,3 bar, eher noch weniger; perfekt ist der Ventiltrieb auch nicht, Abgas ist also auch noch dabei), damit ist auch die Dichte im Saugrohr und letztlich auch im Zylinder minimal und so auch das Drehmoment. Das ganze funktioniert als Lastregelung total toll, verursacht aber Verluste und die Kompression ohne Last ist miserabel -> Wirkungsgrad schlecht. Nun kann man das System teilweise entdrosseln, in dem man Abgas in das Saugrohr leitet (AGR) und dann die Drosselklappe dafür weiter öffnet. Das macht man auch noch aus anderen Gründen, tut hier aber nichts zur Sache. Alternativ über einen variablen Ventiltrieb den Auslass gezielt länger offen halten (interne AGR).

Beim 2 Takter habe ich statisch gesehen bis zum Schließen der Überströmer durch die Verbindung zum Auspuff Umgebungsdruck im Kurbelgehäuse. Frischgas kann da nicht mit Umgebungsluftdruck drin sein, sonst hätten wir Volllast. Also müsste entweder zu über 90% Abgas im Kurbelgehäuse sein (interne AGR) oder die statische Betrachtung ist zu einfach und es stellt sich auch beim 2 Takter ein niedriger Druck ein, der vergleichbar mit dem des 4 Takters ist. Letzteres kann ich mir aber nicht vorstellen, denn dynamische Einflüsse sind bei Drehzahlen um 1000 1/min quasi nicht vorhanden. Das würde auch bedeuten, dass ein 2 Takter im Leerlauf prinzipbedingt einen höheren Saugrohrdruck hat als ein 4 Takter, da ein großer Totraum beim Ansaugen Umgebungsluftdruck besitzt.
Viele Grüße,
Robin

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 15. März 2016 09:42

Jetzt verstehe ich ein wenig mehr was du meinst ;)

Beim 4-Takter kannst du auch noch bei Direkteinspritzung über Schichtladebetrieb entdrosseln.

Prinzipiell drosselt man beim 2-Takter bei Leerlast auch maximal.

Im Ansaugtakt sollte es wie beim 4-Takter sein. Allerdings schiebt man im Verbrennungstakt auch wieder Gemisch zurück, wodurch das Luft-Gemisch-Masse im Kurbelgehäuse abnimmt. deswegen muss man beim 2-Takter bei LL mehr entdrosseln, oder man nutzt eine Schwingkammer ;)

90% AGR kann nicht sein, da das Gemisch nicht brennen würde.

Den 2-Takter kannst du nicht statisch betrachten, denn ein 2-Takter ist eine Strömungsmaschine und keine Kolbenmaschine. Hat mein Prof jedenfalls immer gesagt :)

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon robin » 15. März 2016 11:53

pogo hat geschrieben:90% AGR kann nicht sein, da das Gemisch nicht brennen würde.


Okay, wenn das so ist, dann muss ja wirklich deutlicher Unterdruck im Kurbelgehäuse sein zur Lastregelung. Selbst beim Vorverdichten würde im Kurbelgehäuse pi mal Daumen dann der Umgebungsluftdruck nicht überschritten werden. Oder anders: Die Simmerringe müssen im Leerlauf nur in eine Richtung abdichten können.
Ja Strömungsmaschine ist klar, aber die braucht hohe Drehzahl und hohen Massenstrom. Im Leerlauf ist beides rar.

Wenn man bei "Kickstarterdrehzahl" (etwa 500-800 1/min bei der großen ETZ) die Kompression prüft, ist es völlig egal, ob die Simmerringe drin sind oder nicht (selbst geprüft). Das Ergebnis ist identisch. Für mich ein Beweis, dass wenigstens ein Teil der Strömungsmaschine bei kleinen Drehzahlen noch nicht funktioniert, denn sonst wäre die Kompression mit Simmerringen und damit mit Vorverdichtung höher. Dabei hat man bei der Kompressionsprüfung schon den vollen Massenstrom und maximalen Ansaugdruck, da der Schieber offen ist.
Das war bisher mein Gedankengang, aber scheinbar funktioniert der 2 Takter als Strömungsmaschine auch schon bei geringer Drehzahl. Irgendwie :nixweiss:
Viele Grüße,
Robin

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 15. März 2016 12:43

Also beim Verdichtungsprüfen spielt sicherlich auch der Vorauslass eine Rolle.

Angenommen der Kolben ist in UT, dann ist im Brennraum Umgebungsdruck. Betätigt man jetzt den Kickstarter, dann bewegt sich der Kolben nach OT und verdrängt das Volumen. Als erstes verschließen die Überströmer. Volumen wird weiter verdrängt, dann schließt der Vorauslass. Bis dato war Umgebungsdruck im Brennraum. Jetzt beginnt die Verdichtung. Dein Verdichtungsraum ist dann also von Vorauslassoberkante bis OT. Das nennt man glaube ich auch "eingeschlossene Verdichtung". Das ist der grund warum man auch ohne abgedichtetem Kurbelgehäuse einen Druckanstieg messen kann.

Die Kompressionsprüfung bei einem 2-Takter ist meiner Meinung kaum aussagekräftig, ausser man hat einen Brennraumdruckgeber und kann dies bei laufendem oder geschlepptem Motor überwachen.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon robin » 15. März 2016 13:28

Das ist ja genau die statische Betrachtung, die ich meine. Dynamisch kommt bei Drehzahl xy das System so in Resonanz, dass man Ladeeffekte aus Kurbelraum und Auspuff dazu bekommt.
Genau davon merke ich bei 800 1/min eben noch nichts bei der Kompressionsprüfung (es ist nur die "eingeschlossene Kompression" aus der eingeschlossenen Verdichtung zu messen, sowohl mit, als auch ohne Simmerringe). Eventuell spielt es bei der kleinen Drehzahl schon eine Rolle, ob der Auspuff dran hängt. Muss ich mal prüfen.
Nun habe ich auch was dreizylindrig zweitaktendes hier, damit könnte man die Kompression auch bei hohen Drehzahlen messen, aber da macht mein Kompressionsprüfer nicht mit, weil das Rückschlagventil scheinbar flattert. Da müsste man in der Tat vernünftig indizieren.
Viele Grüße,
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 15. März 2016 18:24

Hallo,

da ich zufällig gut an gummierte Schellen für 70er Durchmesser rankomme, werde ich ein Alurohr mit eben diesem Außendurchmesser verwenden. Ich muss nur noch die Länge errechnen, um ein Volumen von 900 ccm (oder doch lieber 1000 ccm?) zu erhalten. Mein ETZ-Motor hat ja ca. 275 ccm. V = Pi mal Radius im Quadrat mal die Höhe. Innendurchmesser 66 mm sind es bei 2 mm Wandstärke. Diesen Aluzylinder möchte ich dann mithilfe einer oder zweier Schellen rechts vom Vergaser auf die Oberseite des Motorseitendeckels montieren (sollte das klappen) aber so, dass man den Seitendeckel ohne großen Aufwand runter bekommt.

Viele Grüße,

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Gespann Willi » 15. März 2016 18:28

Ihr Leud
Eine Frage dazu habe ich mal,
hab den Fred auch komplett gelesen.
Wenn das doch einiges ausmacht,
warum gab es bei keinem Serienmäßigen
Zweitaktmotorrad mit sowas zu kaufen?
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon MZ Werner » 15. März 2016 18:33

Ich meine es gab mal eine Yamaha ,die serienmäßig so was hatte. Ich glaube es war die DT175
Grüße Werner

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon robin » 15. März 2016 18:38

Willi, das stimmt so nicht. Das gab es auch serienmäßig, nur unter anderem Namen.
Schau mal bei Wikipedia unter YEIS
Viele Grüße,
Robin

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Nordlicht » 15. März 2016 18:38

MZ Werner hat geschrieben:Ich meine es gab mal eine Yamaha ,die serienmäßig so was hatte. Ich glaube es war die DT175
es war die 125 ziger
Gruß Uwe.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Gespann Willi » 15. März 2016 18:39

DT175 mit der Cantilever Schwinge
da muss ich doch am Donnerstag bei
meinem Kumpel mal schauen.Da steht
sowas rum.
Okay,brauch nicht schauen
YEIS System ist sowas
Okay so was hatte ich noch
nie vorm Schraubenschlüssel :oops:
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Ysengrin » 15. März 2016 19:55

Es gab sowas auch serienmäßig bei ein paar wenigen von Suzuki und Kawasaki. Aber frag mich bitte nicht nach den Modellen.

So wie ich das sehe, haben die großen Hersteller erst sehr spät damit experimentiert. Da war der Zweitakt-Zug schon abgefahren und es kam nur noch bei wenigen Modellen zum Einsatz.

Vielleicht war auch der Platzbedarf ein Problem. Nehmen wir mal eine 500er Kawa als Beispiel. Da bräuchtest Du eine Boost Bottle mit über 1,5 Litern Volumen. Bei einer 750er wären es schon fast 2,5 Liter. Das muss man erstmal irgendwo unterbringen. Vielleicht wurde es deshalb nur bei relativ kleinen Maschinen verbaut.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon driver_2 » 16. März 2016 01:19

Ich denke mal, weil man da eher auf Membransteuerung gesetzt hat??

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon matthias1 » 16. März 2016 06:01

Auch oder gerade da macht die Flasche Sinn.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 16. März 2016 08:02

Wie ich oben schon geschrieben hatte, gab es dazu Studien in der KFT. Die Ausgabe war gleube ich aus den 60igern. Das ist also alles nix Neues. Warum man das damals nicht in Serie gebracht hat, frage ich mich bis heute. Damit hätte man effektiv Sprit sparen können. Die Messwerte aus der KFT zeigen, dass das Gemisch schön bei Lambda =1 gehalten werden konnte. Die Kosten für so ein Behälter wären auch nicht enorm gewesen.

Übrigens gibt es da keine "optimale" Größe für das Gefäß.

Ich hatte mal vor längerer Zeit mit Bimotion was für eine 300er ausgerechnet. Da wurde mir ein Volumen von 747-1046cm³ vorgeschlagen. Empfohlen wird ein Schlauchdurchmesser von 11-16mm.

Und hier noch ein paar andere Werte:

Volumen 750ml, Schlauchdurchmesser 10mm.

2500 U/min --> 169mm
2600 U/min --> 155mm
2700 U/min --> 144mm
2800 U/min --> 133mm
2900 U/min --> 123mm
3000 U/min --> 115mm

Volumen 960ml, Schlauchdurchmesser 10mm.

2500 U/min --> 130mm
2600 U/min --> 120mm
2700 U/min --> 110mm
2800 U/min --> 102mm
2900 U/min --> 95mm
3000 U/min --> 88mm

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Ysengrin » 16. März 2016 09:37

Jo, da ist viel Spielraum zum Ausprobieren und Optimieren.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Boost Bootle ein potentielles Risiko darstellt, wenn sie ein Leck bekommt. Man stelle sich vor, alle MZetten wären nach 5 Jahren mit nem Klemmer liegengeblieben, weil der Anschlussschlauch ausgehärtet und gerissen ist. Vielleicht haben die Herren Ingenieure oder Rechnungsprüfer gemeint, dass die möglichen Nachteile (und Zusatzkosten) den Vorteil nicht aufwiegen?

Naja, spekulieren kann man viel. 8)
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon RALFICHEK » 16. März 2016 12:28

Hallo,

ich hatte an meinem ETZ-Motor mit 280cm³ auch schon mal eine Flasche mit 1000cm³ und einem Schlauch mit 16mm Innendurchmesser verbaut.
Schlauchlänge kann ich nicht mehr genau sagen, den habe ich mehrmals verändert um die für mich beste Ansprechdrehzahl zu finden.
Das Ganze hat recht gut funktioniert, ob es eine Verbrauchsreduktion gegeben hat weiß ich nicht. Messe das nie nach.
Gebaut hatte ich mir den Behälter mit einer Stahlblechflasche für Industriealkohol.
Bei der Flasche war die Wandung zu dünn, die hat es während der Fahrt mal zusammengezogen.
Hab dann auf eine Membrane umgeschwenkt und bin sehr zufrieden damit.
Wo würdet ihr denn einen Behälter bei einer Membransteuerung anschließen?

Gruß
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon UlliD » 16. März 2016 12:37

Bei einer Membran kommt doch nix mehr zurück zum Vergaser, wozu da noch eine Bottle dranntüdeln :gruebel: :nixweiss:
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon driver_2 » 16. März 2016 14:45

Das stimmt aber nur bedingt. Ab einer bestimmten Drehzahl können sie nicht mehr richtig schließen und flattern dann unkontrolliert hin und her. Der Wirkungsbereich sollte aber wesentlich breiter als bei der Boost Botle sein.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon ChriZz » 16. März 2016 14:58

Ne Boost Bottle ist doch nicht einfach nur ein leerer Behälter?! Nachdem was ich jetz so gesehen habe ist dort eine Membrane drinnen.
Und hier wirds auch ganz gut erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=kYSWT-E9BeQ

Macht weiter, ich finde das Thema sehr gut
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Ysengrin » 16. März 2016 18:58

Hmm, interessant. Allerdings sagt er im Video zweimal deutlich, dass die Systeme ausschließlich für membrangesteuerte Roller-Motoren gedacht ist. Und da frage ich mich tatsächlich, wie viel das bringen kann und soll. Ich halte das in diesem Fall für eine Spielerei. Aber ich kann mich täuschen.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Der alte Fritz » 19. März 2016 09:48

Hallo,

die klassische boost bottle für schlitzgesteuerte Zweitakter ist wirklich "nur" ein leerer Behälter - funktioniert aber dennoch aufgrund von Resonanzphänomenen.

Man höre und staune: Das Prinzip ist mindestens seit schlappen 2000 Jahren bekannt!

Der römische Architekt Vitruvius hat in seinem Werk "De Architectura" eine Empfehlung zur verbesserten Akustik in Amphitheatern gegeben. Demnach sollten zwischen den ansteigenden Sitzreihen große Amphoren aufgestellt werden, damit das auf der Bühne Gesagte auch in größerer Entfernung verständlich blieb, sozusagen akustisch verstärkt wurde. Sympathisch - ganz ohne Elektronik ...
In dem Sinne ist eine Amphore auch eine "boost bottle", nämlich ein Hohlkörper mit enger Ausgangsstrecke. Ihr "Arbeits"- bzw. Resonanzpunkt liegt ebenfalls im tieferen Frequenzbereich (Hauptsprachbereich bei ca. 250 bis 1000 Hertz).

Grüße, Fritz.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon --Lenhard-- » 23. März 2016 17:30

Ysengrin hat geschrieben:Vielleicht war auch der Platzbedarf ein Problem. Nehmen wir mal eine 500er Kawa als Beispiel. Da bräuchtest Du eine Boost Bottle mit über 1,5 Litern Volumen. Bei einer 750er wären es schon fast 2,5 Liter. Das muss man erstmal irgendwo unterbringen. Vielleicht wurde es deshalb nur bei relativ kleinen Maschinen verbaut.


Ich glaube nicht, dass so stimmt. Nach meiner Logik spielt die für das Volumen der Bottle die größe eines Einzelhubraums die Rolle. Bei unseren Einzylinden ist das ja simpel. Bei den 500er und 750er Kawas (H1 und H2) sieht die Sache etwas anders aus. Da hast du die 500 bzw. 750 cm³ ja auf 3 Zylinder aufgeteilt. Also wäre nach meiner Auffassung der Thematik die Bottle bei der 500er sogar noch kleiner als für unsere 250er.

Falls ich da was falsch verstanden ahben sollte, so bitte ich das zu verzeihen und mich ggf zu korrigieren :wink:

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon der garst » 23. März 2016 18:32

Mag beides stimmen, 500cc pro Zylinder sind beim vierzylinder 2L und das ist schon mal n ordentliches Volumen das untergebracht werden will.
Mit freundlichen Grüssen , Alex

Ein Ossi im Westen was macht der da??? Entwicklungshilfe....:D
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon BimHennemann » 23. April 2016 12:34

Ich lese hier ja auch schon länger mit.

Habe mir jetzt auch eine Zeit lang Gedanken darüber gemacht wie man das Ganze umsetzen kann.
Mir kamen da sofort die SIGGflaschen in den Kopf (Alu) 1000ml und einen Schraubanschluss hat sie auch, der glaube M26 sein dürfte.
Dann kann man sich da eine Adapter besorgen oder auch einfach eine Schraube und da ein M12 Gewinde reinschneiden.
Danach einen M12 Schlauchadapter in den "gebastelten" Adapter und der Ausgleichbehälter inkl. dichtem Anschluss dürfte schonmal fertig sein.
Beim Ansaugflansch dürfte auch genug Material vorhanden sein um das Ganze mit einem abgedichteten Gewinde zu lösen oder?

Das einzige Problem welches ich noch habe ist:WOHIN MIT DER BLÖDEN FLASCHE!?

Mein rechter Seitendeckel ist voll. Was eventuell passend könnte wäre unter den 250er ETS Tank (der an einer ETZ montiert ist? Hat da eventuell wer Erfahrungen, mein Tank ist nämlich noch beim Lacker.
Zuletzt geändert von BimHennemann am 23. April 2016 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 23. April 2016 12:48

Hallo,

welch ein Zufall.
Gestern kam mein Paket von Klappstuhl.
In diesem der umgebaute Ansaugstutzen, damit ich den 30er BVF per Kühlerschlauchstück anbringen kann. Wegen der ausgenudelten und oft mit Haarrissen gesegneten Ansaugsutzen.
Nachträglich habe ich ihn darum gebeten, noch einen Stutzen für die Boost Bottle anzubringen. Nach rechts raus, leicht schräg nach oben. Hat er alles klasse gemacht! Danke dir hierfür, Klappstuhl! :ja:
Diesen Bottle-Anschluss werde ich vorerst mit einem Stopfen verschließen. Und für unterwegs diesen später immerzu mitführen, für den Notfall.
Ich habe eine rote Alutrinkflasche von "McKinley" besorgt. Auch sie dürfte ein Gewinde ca. M26 (oder 1 Zoll?) haben. Ich muss auch noch schauen, wo ich sie unterbringen kann Rechts unterm Tank? Oder mit einer großen gummierten Schelle rechts auf dem Motorblock / Limamotordeckel befestigen? Oder einfach nur in den Tankrucksack legen? Letzteres könnte aber gefährlich und unhandlich werden. Gespannfahrer dürften da ja kein Problem mit dem Thema "Platzbedarf" haben :mrgreen:

Viele Grüße und bis bald,

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon BimHennemann » 23. April 2016 12:54

Na da haben wir ja beide das selbe Problem ;)

Also ich habe mich eben mal mit einer bereits vorhanden 500ml Flasche an die ETZ gewagt, zwischen Ansaugkasten und Zylinder ist für eine 1000ml Flasche zu wenig Platz, zwischen Rahmen und Zylinder schon (da ist die Frage wies mim Tank aussieht) Was ich dann noch in Erwägung ziehen könnte wäre eine Montage an dem Halkter für die Hupe, quasi vor dem Zylinder (in Fahrtrichtung betrachtet) konnte da die Dimensionen der 1000ml Flasche aber nicht wirklich abschätzen. Mit der 500ml Flasche sah es aber gut und passend aus.

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon eigel » 29. Juni 2016 22:57

...Da gibts doch noch die Boost Bottle Malossi Macsi Viton...
die soll gut funktionieren und auf Grund der Wirkungsweise relativ universell passen...
Hat da jemand Erfahrungen ?
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon ankavik » 30. Juni 2016 07:10

Wir haben es an unserer kleinen TS125 so gelöst, wie auf den Fotos (Stutzen nur eingeklebt), und hier im Video das "Ergebnis"..... :wink:
Und erste Ausfahrt mit Kumpels .... 8)
Und Danke nochmals für die Anregung dazu an Meister Ysengrin. ;D
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Viele Grüße und allzeit gute Fahrt!
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 30. Juni 2016 12:23

Hallo,

@eigel: Aber welches Volumen nimmt diese Vitonbottle von Malossi auf? Sieht so klein aus.
Man könnte hier ja auch einen Faltenbalg für eine Vorderradgabel nehmen und diesen mit Plastestopfen beidseitig verschließen. Wird eben mit der Zeit rissig und porös...

@ankavic: Sieht gut aus. :ja: Ist das auch eine umfunktionierte Trinkflasche?

Viele Grüße,

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon ankavik » 30. Juni 2016 12:33

Hallo Dominik, :wink:
jepp ist ´ne umfunktionierte Trinkflasche (für die 125er mit 400ml Volumen).
Man kann auch nicht irgendwas beliebig dran schrauben, wenn man den beschriebenen Effekt erreichen will. Im ersten Beitrag ist der Link zum Rechner gepostet, nachdem man die Bootle und den Schlauch auslegen sollte. 8)
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon pogo » 30. Juni 2016 12:44

ankavik hat geschrieben:Hallo Dominik, :wink:
jepp ist ´ne umfunktionierte Trinkflasche (für die 125er mit 400ml Volumen).
Man kann auch nicht irgendwas beliebig dran schrauben, wenn man den beschriebenen Effekt erreichen will. Im ersten Beitrag ist der Link zum Rechner gepostet, nachdem man die Bootle und den Schlauch auslegen sollte. 8)


Wobei dieser online-Rechner andere Werte ausspuckt als der Bimotion-Rechner und dem vertraue ich mehr :wink:

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon eigel » 30. Juni 2016 13:06

@Dominik: Sie soll bis 500ccm gut funktionieren. Der Balg ist aus nem besonderen Material und dadurch soll es haltbar sein.
Ich find gerade die Größe interessant, weil die B.- Bottle dadurch eben wenig Platz einnimmt.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 30. Juni 2016 14:20

Hallo,

ja - interessant und danke für die Info. Und weil auch so handlich. Aber Längenausgleich beachten, sonst stößt´s an! :mrgreen:

Viele Grüße,

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon der maaß » 30. Juni 2016 16:25

ich glaube ich muss mir an meine Hufu doch eine Boostbottle anbauen. Ist schon geil wie sauber deine zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen läuft
Einfahrzeit ist, wenn der Kolben erstmal davon überzeugt werden muss, dass die Laufbuchse ihm nichts böses will und er daher nicht so zaghaft zu sein braucht.

Schalten ist ein spanabhebender Vorgang!
So lange der Motor klappert weiß man, dass er noch da ist.

Wer unbewusst während der Fahrt nach seinen Seitenteilen tastet weiß, dass er zu oft MZ fährt.

Alles unter 1bar Ladedruck zählt als Saugmotor.
Alles unter 10 Liter Verbrauch zählt als Elektromotor.
Alles unter 2 Liter Hubraum zählt als Luftpumpe.
Alles unter 500ml Kaffee zählt als Mundspülung.

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1x Mercury Außenborder (2Zylinder, 2 Takte, 40 PS)
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon eigel » 1. Juli 2016 11:22

ich hab mir mal so ne Malossi - Bottle bestellt und werde sie in Kürze einbauen. Mal sehen...wie sie es tut.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 2. Juli 2016 12:44

Hallo Ralf,

ja - gib mal bitte Bescheid :ja:
Welchen Aussen- und Innendurchmesser hat denn der Anschlussnippel, weißt Du das?

Danke dir!

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Kai2014 » 2. Juli 2016 18:54

Das Teil hat Eigel bei mir gesehen, der Anschluss ist M8x1. Ich war überrascht wie gut das funktioniert. Man muss den Leerlauf aber neu einstellen.
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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Dominik » 4. Juli 2016 15:39

Hallo Kai,

danke für deine Antwort.
Aber ist das Volumen des Behälters nicht zu klein? Weißt Du, welches Volumen er hat? Und der Schlauchdurchmesser, ist nicht auch er zu gering??


Danke dir und viele Grüße,

Dominik

-- Hinzugefügt: 4/7/2016, 16:41 --

Ach - vergessen: Was macht man dann mit dem BVF 30N3-1?
Bei diesem kann man das Standgas ja nicht per Zug bzw. Anschlagschraube einstellen.

Grüßle, Dominik

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Re: Boost Bottle an der TS/ETZ 250

Beitragvon Kai2014 » 4. Juli 2016 18:43

Hallo Dominik, laut Hersteller reicht das Volumen bis 450ccm Motoren. Der Schlauch hat einen 7mm innen Durchmesser. Die Leerlaufdrehzahl kannste du doch trotzdem runter drehen. Wenn alles klappt bauen wir es morgen bei Ralf ein.

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