Alles was sich um das Gummi dreht, damit wir auf der Straße bleiben...
12. August 2010 15:17
Hallo, kann mir jemand nen Tip geben, wie ich meine Vorderradbremse (Trommel) etwas schärfer bekomme.
Steht nen Einzelabnahme an nach 9 Jähriger Pause.
Hinten geht sie gut, aber ebend vorne.
Danke Cop
12. August 2010 15:23
ich hab mal was von anderen bremsbelegen gelesen....mit quer rillen???
aber nix genaues weiß auch ich nicht....hab halt ne scheibe
12. August 2010 15:28
...neun jahre und vollabnahme? dat glaub ich aber nicht. ne trommelbremse ist halt keine scheibenbremse. bau den kram aus und schleif mal trommel wie beläge ein wenig mit schleifpapier und dann passt das auch wieder.
lg mario
12. August 2010 15:47
zu den genannten Aspekten der Kollegen gab es schon einige
Fäden. Probiere bitte die Suchfunktion aus.
Was die Kollegen noch nicht erwähnt haben, es gibt unterschiedlichste Bremsbeläge
Davon taugen die einen oder anderen nichts.
Was gute Kritiken kriegt: Die Beläge von Ferodo, die gibt es bei den Forenhändlern
wie Güsi oder Ente.
12. August 2010 15:51
Wie schon geschrieben Bremsbeläge leicht anrauhen und dann alles entfetten. Auch die Radnabe.
Ich habe gute Erfahrungen mit Original DDR Bremsbelägen gemacht.
Micky
12. August 2010 21:18
Auch das Tragbild der Beläge ist entscheidend. Die Beläge müssen auf die Trommel abgestimmt, d.h. eingeschliffen werden. In Der Suche müsste es stehen.
12. August 2010 21:26
Es gibt auch Firmen die die Bremstrommeln ausdrehen und auf die Bremsbacken stärkere Bremsbeläge aufkleben.Je nachdem wieviel ausgedreht wird.
Es gibt aber auch bei OSt 2 Rad Metallplatten die man unter die Bremsbeläge drunter machen kann das sie wieder ordentlich anliegen.
http://www.ost2rad.de/MZ-Ersatzteile/An ... ke-MZ.htmlGruß Jens
12. August 2010 21:27
sind die nicht für den nocken gedacht?
12. August 2010 22:04
TS Jens hat geschrieben:Es gibt auch Firmen die die Bremstrommeln ausdrehen und auf die Bremsbacken stärkere Bremsbeläge aufkleben.Je nachdem wieviel ausgedreht wird.
jaha, das hört sich gut an ........
und ist bei den simplex der mzetten mit exakt festgelegten punkten/achsen als widerlager der bremsbacken reichlich murks
die drei punkte, also die 2 achsen der bremsbacken und die bohrung des nockens sind exakt auf den nenndurchmesser der bremstrommel/nabe abgestimmt.
wird der nenndurchmesser größer und die backen dicker, ist zwar noch ein homogenes tragbild möglich, die anpresskraft auf die gesamte belagfläche verringert sich jedoch rapide, die bremsleistung verringert sich dann zügig auf die hälfte.
tenor im neuber/müller und den rep-büchern: ausdrehen nicht empfehlenswert, nenndurchmesser um 0,5 mm überschritten = schrott
12. August 2010 22:54
Und bau ja nich die billigen Chinanachbaumüllbremsbacken ein! Zum einen haben die keine Zulassung im Bereich der StVO und die teureren Ferodo's bremsen wenigstens auch...
13. August 2010 00:03
...es gibt da eine adresse, die belegen die bremsbacken neu und das für einen preis von ca. 7 euro. ehe ich mir irgendein nachbaugeraffel kaufe mache ich es so. im übrigen, wird da auch mal gefragt, ob nicht die bremstrommel besser ausgedreht wird da die alten beläge doch sehr eingelaufen ausschauen. wie gesagt, der preis ist super und die arbeit von denen auch. bei uns laufen von der BK bis zum berliner alle zweiräder mit neu belegten bremsbacken. die alten dinger sind eh hart und da kann nix mehr vernünftig bremsen. ost-zweirad, da könnt ihr gerne kaufen, heike und ich jedenfalls nicht. aber hier geht eh der virus um, billig ist geil.
lg mario
13. August 2010 00:31
Dann nenn mir doch bitte mal eine Firma wo man gute Nachbauten für MZ herbekommt. Zum Beispiel Gummiteile. Ich brauche dieses Gummi für den HBZ vom LSW.
Micky
13. August 2010 00:46
micky, frag mal bei Güsi, Ente oder beim Didt nach. die sind zwar nicht sooo billig wie ost-zweirad aber die qualität passt da.
lg mario
13. August 2010 01:14
waldi hat geschrieben:...es gibt da eine adresse, die belegen die bremsbacken neu und das für einen preis von ca. 7 euro.
Wo denn?
13. August 2010 01:39
...na hier: RbS Reibbelagservice Andreas Hanstein Lindenstr.6. Tel. 03523/62661 01640 Coswig. netter kontakt und super arbeit.
lg mario
13. August 2010 01:41
waldi hat geschrieben:...na hier: RbS Reibbelagservice Andreas Hanstein Lindenstr.6. Tel. 03523/62661 01640 Coswig. netter kontakt und super arbeit.
lg mario
Danke!
13. August 2010 07:09
Paule56 hat geschrieben:TS Jens hat geschrieben:Es gibt auch Firmen die die Bremstrommeln ausdrehen und auf die Bremsbacken stärkere Bremsbeläge aufkleben.Je nachdem wieviel ausgedreht wird.
jaha, das hört sich gut an ........
und ist bei den simplex der mzetten mit exakt festgelegten punkten/achsen als widerlager der bremsbacken reichlich murks
die drei punkte, also die 2 achsen der bremsbacken und die bohrung des nockens sind exakt auf den nenndurchmesser der bremstrommel/nabe abgestimmt.
wird der nenndurchmesser größer und die backen dicker, ist zwar noch ein homogenes tragbild möglich, die anpresskraft auf die gesamte belagfläche verringert sich jedoch rapide, die bremsleistung verringert sich dann zügig auf die hälfte.
tenor im neuber/müller und den rep-büchern: ausdrehen nicht empfehlenswert, nenndurchmesser um 0,5 mm überschritten = schrott
Kann ich nur bestätigen, die VR-Bremsen sind furchtbar, besonders bei alten viel benutzten TS oder ES hat man selten eine neue Nabe.
Kann man durch änderung der Bowdenzuglänge eine Änderung bewirken?
13. August 2010 07:34
rmt hat geschrieben: Kann man durch änderung der Bowdenzuglänge eine Änderung bewirken?
um vielleicht 5 mm gekürzt ergibt sich eine dem normalen verschleiß angepasste bessere einstellmöglichkeit, die brems-ps selbst sind so nicht beeinflussbar.
ich habe bei der restauration meiner /2 (erstmals

) die ankerplatte an den lagerstellen mit heißlagerfett geschmiert, schon das erhöhte die wirkung.
mz gibt dazu vor, alle 6000 km die lagerstellen, hier die 2 achsen, das loch des nockens und den nocken selber an den flächen zu schmieren. ein kirschkerngroßer brocken fett -auch kupferpaste ist geeignet- reicht da schon völlig aus. ein mehr ist hier eher schädlich

das gilt auch für die hintere platte, da ist an den 250ern der schmiernippel nicht umsonst dran.....
[ot]ich habe in meinem reichlichen sammelsorium nicht eine ankerplatte gefunden, wo auch nur annähernd die spur einer solchen schmierung/wartung noch zu erkennen war, ausnahmen bildeten hier lediglich einige hintere ankerplatten, wo der schmiernippel vor ewig langen zeiten mal benutzt wurde[/ot]
13. August 2010 07:41
Paule56 hat geschrieben: -auch kupferpaste ist geeignet-
Kupferpaste hat am Fahrzeug nirgendwo was verloren!
Für Schmierstellen an den Bremsen nimmt man zB.
Plastilube. Zu bekommen bei soziemlich jedem Autoteilehandel.
Gibts auch in günstiger und kann das selbe:
http://www3.westfalia.de/shops/autozube ... f.htm?ct=1
13. August 2010 09:16
habe ich eines deiner keywords verwendet?

ich teile ja weitgehend deine meinung, aber:
lt. diesem
datenblatt hört der einsatzbereich von plastilube schon bei 180 ° auf, da kann die copperpaste locker das
fünffache ab
mir geht es nur um die leichtgängigkeit der bremse, dabei eine möglichst hohe temperaturbeständigkeit zu erreichen und bei einem wartungsintervall von 12 monaten wird kein zugelassenes mittelchen schaden anrichten.
kann man sich darauf verständigen?
13. August 2010 09:27
TS-Jens hat geschrieben:Paule56 hat geschrieben: -auch kupferpaste ist geeignet-
Kupferpaste hat am Fahrzeug nirgendwo was verloren!
mal ne frage aus interesse: warum?
mfg
13. August 2010 11:09
Hier bei mir in der Nähe ist auch eine Firma die Bremsbeläge klebt. Wenn du willst kann ich dir mal vernünftige Beläge machen lassen. Die sind um Welten besser als alles was du so zu kaufen bekommst.
13. August 2010 11:36
Moin!
In einer der letzten Oldtimer-Markt war ein Thema: Bremsen optimieren.
Vielleicht findest Du die ja noch, ansonsten kurz der Tenor daraus:
Auflaufen de Backe muss zuerst anliegen, dann ablaufende.
Gutes Anliegen sollte sowieso sein.
Nocke in Ordnung?
Also, schau Dir mal die Teile genau an, fettfrei,
Tragbild - der "Trick" mit dem Schleifpapier in der Trommel.
Da findest Du sicher noch etwas in dem Forum hier, Potential hat die Bremse jedenfalls.
(Meine wartet auch darauf dass ich da mal dran gehe...)
Gruß
Jan
13. August 2010 12:55
Erlaube mir eine (meiner Meinung nach sinnvolle) Zusammenfassung:
-Lager-und Drehstellen schmierenPaule56 hat geschrieben:ich habe bei der restauration meiner /2 die ankerplatte an den lagerstellen mit heißlagerfett geschmiert, schon das erhöhte die wirkung.
mz gibt dazu vor, alle 6000 km die lagerstellen, hier die 2 achsen, das loch des nockens und den nocken selber an den flächen zu schmieren. ein kirschkerngroßer brocken fett -auch kupferpaste ist geeignet- reicht da schon völlig aus.
-Metallplatten an Nocken-Drehpunkt anbringen-Bremsbacken original DDR (Ente fragen) oder Alternativ Ferodo von GuesiBremsbacke, groß, vorn u. hinten (SATZ-2 Stück)von Ferodo
Best.-Nr: 585-823 , Ersatzteil-Nr.: 05-24.261
ETZ 250,SW ,ETZ 251/301 TS 250,250/1,ES 250/2,ETS 250;für TS 125-150 nur vorne.Mit KBA Nummer,also kein Erlöschen der Betriebserlaubnis im Gegensatz zu den billigen ungarischen oder polnischen Belägen.Und natürlich bessere Bremswirkung...
-Trommel nicht ausdrehen lassenPaule56 hat geschrieben:tenor im neuber/müller und den rep-büchern: ausdrehen nicht empfehlenswert, nenndurchmesser um 0,5 mm überschritten = schrott
Dann noch einen neuen Bowdenzug und gut is...
13. August 2010 15:49
Gerdius hat geschrieben:Dann noch einen neuen Bowdenzug und gut is...
und den so Dick wie Möglich, das hilft
13. August 2010 17:42
ich würde da pauschal auch mal interesse anmelden

mfg
//edit: sollte vllcht mal noch dazu schreiben wofür

mein interesse bezieht sich auf das neu belegen der alten bremsbacken.
14. August 2010 10:52
P-J hat geschrieben:Gerdius hat geschrieben:Dann noch einen neuen Bowdenzug und gut is...
und den so Dick wie Möglich, das hilft

Einfach mal aus Neugier: Warum?
14. August 2010 13:24
Das sind ja viele Info´s, ich schau mal, werde ein paar Dinge probieren.
Danke für die Antworten.
15. August 2010 12:30
r4v3n hat geschrieben:mal ne frage aus interesse: warum?
mfg
Würde ich so nich ganz unterschreiben. Kupferpaste hat an Aluteilen nichts zu suchen und die Träger der Bremsbeläge sind nun mal aus Alu. Alu und Kupfer reagieren miteinander, wenn Wasser ins Spiel kommt. Und da reicht schon Luftfeuchtigkeit.
15. August 2010 12:54
also quasi kurzschluss von nem elektrochemischen element? dann müsste es doch aber auch mit anderen metallen reagieren können?
ich hab z.b. dieses produkt von louis =>
http://www.louis.de/_10ec61d2c84219e08d ... r=10004883da steht ja extra drauf für bremssysteme und greift keinerlei metalle an.
mfg
15. August 2010 13:04
Martin H. hat geschrieben:Einfach mal aus Neugier: Warum?
Der Innere Draht des Zuges ist gar nicht das ausschlaggebende. Die Aussenhülle staucht sich wenn Druck erzeugt wird, dabei geht viel Kraft vom Hebel bis zur Bremse verloren. Ist der Bowdenzug dicker ist die Aussenhülle stärker und sie Staucht sich weniger. Ist ähnlich wie bei der Hyraulik bei der Scheibenbremse. Stahlflex dehnt sich nicht. Somit geht der Druck ohne Verluste bis zur Bremse am Rad.
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