23. September 2011 07:03
Robert K. G. hat geschrieben:generell kann man sagen dass heutige Zweitaktöle besser sind als in den 50er Jahren.
23. September 2011 08:14
lothar hat geschrieben:Robert K. G. hat geschrieben:generell kann man sagen dass heutige Zweitaktöle besser sind als in den 50er Jahren.
Da bin ich aber jetzt mal auf eine objektive Beweisführung zu dieser Behauptung gespannt!
Gruß
Lothar
ETZ150: MZ405 mineralisch 1:100 seit 5 Jahren.
23. September 2011 09:21
Robert K. G. hat geschrieben:Zumal wir uns offensichtlich einig sind dass man mit den oben genannten Ölen geringere Mischungsverhältnisse
fahren kann als es das Werk vorgibt. ... Warum eigentlich wenn sich die Qualität nicht verbessert hat?
Gibt es dazu Veröffentlichungen?Robert K. G. hat geschrieben:MZ hat die Ölqualität bzw. den Verschleiß der Motoren untersucht.
Siehe oben ... mit den heutigen Kenntnissen hätte ich es gern vor 40 Jahren mal ausprobiert, aber das geht ja wohl nicht mehr ...Robert K. G. hat geschrieben:Wenn du mir also nicht glaubst, warum fährst du mineralisches Öl in 1:100. Willst dudeinen Motor zerstören?
23. September 2011 09:34
lothar hat geschrieben:... Wenn wir heute die Erfahrung machen, dass man die ETZ mit 1:100 fahren kann, bedeutet das noch längst nicht,
dass es früher nicht auch gegangen wäre....
Gruß
Lothar
23. September 2011 10:02
lothar hat geschrieben:...
Wenn wir heute die Erfahrung machen, dass man die ETZ mit 1:100 fahren kann, bedeutet das noch längst nicht,
dass es früher nicht auch gegangen wäre. Leider kann ich es nicht mehr ausprobieren, obwohl der Gedanke, die Zeit
mal dafür um 40 Jahre zurückzudrehen verlockend ist.
Ich meine also, unsere persönlichen Erfahrungen von heute, sind kein Beweis, welche Qualität die Öle für unsere spezielle
Anwendung heute haben oder damals nicht hatten. Leider war ich damals in Unwissenheit ein Anhänger der These
"viel hilft viel". Und aus der Tanke kam eh 1:50 raus.
...
Gibt es dazu Veröffentlichungen?[/quote]Robert K. G. hat geschrieben:MZ hat die Ölqualität bzw. den Verschleiß der Motoren untersucht.
Siehe oben ... mit den heutigen Kenntnissen hätte ich es gern vor 40 Jahren mal ausprobiert, aber das geht ja wohl nicht mehr ...Robert K. G. hat geschrieben:Wenn du mir also nicht glaubst, warum fährst du mineralisches Öl in 1:100. Willst dudeinen Motor zerstören?
23. September 2011 11:54
23. September 2011 13:30
23. September 2011 13:43
MZ_Martin88 hat geschrieben:@ Robert: Hast du evtl. mal eine Quelle, wo man den Artikel der KFT zur Ölqualität nachlesen kann? Da ich ja auch immer interessiert bin was Schmierstoffe angeht und den Artikel schon mehrfach gesucht habe würde ich mich sehr freuen.
Grüße,
Martin
23. September 2011 15:32
Robert K. G. hat geschrieben:Sofort findet man z. B. diesen Bericht:
http://pic.mz-forum.com/harald/MZ_allg/ ... V_S141.jpg
Hier steht das mit den Versuchsfahrzeugen die mit 1:50, auch ES/2, betrieben wurden:
http://pic.mz-forum.com/harald/TS250/19 ... T_S105.jpg
...
... Aber auch der gezeigte Bericht bestätigt meine Aussage dass MZ Zweitaktöle geprüft hat. ...
Ich möchte das ja auch gern glauben, aber - so leid es mir tut - von einem plausiblenRobert K. G. hat geschrieben: .. heutige Zweitaktöle besser sind als in den 50er Jahren ...

23. September 2011 15:57
lothar hat geschrieben:Robert K. G. hat geschrieben:Sofort findet man z. B. diesen Bericht:
http://pic.mz-forum.com/harald/MZ_allg/ ... V_S141.jpg
Hier steht das mit den Versuchsfahrzeugen die mit 1:50, auch ES/2, betrieben wurden:
http://pic.mz-forum.com/harald/TS250/19 ... T_S105.jpg
...
... Aber auch der gezeigte Bericht bestätigt meine Aussage dass MZ Zweitaktöle geprüft hat. ...
Also Robert, deine Ansichten in allen Ehren, aber was ich für meinen Teil aus den beiden Artikeln herausgelesen habe, ist,
dass MZ nicht mal ingenieurmäßig - geschweige denn wissenschaftlich - bei der Beschäftigung mit der Ölfrage vorgegangen ist.
Es spricht vieles dafür (ich beziehe mich jetzt nur auf die beiden Artikel, möglicherweise findet man woanders Tiefgehenderes),
dass die Zschopauer es auch nicht anders gemacht haben, als wir es hier im Forum tun. Einfach bissl weniger rein und mal gucken,
was passiert.
An keiner Stelle wird erwähnt, dass bei einer Ölmenge weniger als 1:X, Motorschäden eingetreten sind, die sich eindeutig auf
Schmierungsmangel zurückführen lassen. Diesen Grenzwert hätte man ermitteln können und müssen, dann einen vernünftigen
Sicherheitsspielraum definieren und danach die Freigabe. Schließlich hatte so eine Freigabe enorme rechtliche (Garantie!) Konsequenzen.
Dass es so gemacht worden ist, ist zumindest an keiner Stelle herauszulesen.
Ich möchte - um auf das Thema besser/schlechter zurückzukommen - dran erinnern, dass diese gleichwohl schwammigen Erkenntnisse
aus den o.a. Artikeln, die in Richtung 1:75 zielen, auf der Verwendung üblichen DDR-2T-Öls basieren.
Um die Behauptung, die Öle seien heute besser - was ja impliziert, man könne magerer mischen - zu stützen, müssten wir dann
eigentlich heute Tests mit 1:150 und 1:300 machen. Wenn es dann bei einer Handvoll Fahrern gut geht, könnte man sagen,
dass es sein könnte, dassIch möchte das ja auch gern glauben, aber - so leid es mir tut - von einem plausiblenRobert K. G. hat geschrieben: .. heutige Zweitaktöle besser sind als in den 50er Jahren ...
Nachweis sind wir noch ziemlich weit entfernt. Wenn wir heute auch 1:75 fahren, können wir bestenfalls feststellen, dass die
heutigen Öle nicht schlechter als die DDR-Öle in den 70er Jahren sind ...
Gruß
Lothar
23. September 2011 16:33
23. September 2011 17:28
lothar hat geschrieben:Und was darüber auf konkrete Anfrage von den namhaften Ölkonzernen zu erfahren war, war mehr als ernüchternd. Ich weiß nicht,
ob mein damaliger Bericht hier im Forum noch irgendwo gespeichert ist. Keiner der Öl-Produzenten konnte damals eine Standard-Quelle
nennen, wo z.B. die Spezifikationen JASO FA ... FC nachlesbar definiert sind. Das legt mir persönlich seitdem den Schluss nahe, dass die üppigen
Spezifikationsangaben auf den Ölbuddeln mehr oder weniger nur Werbe-Hülsen sind, so wie "Frischegarantie" oder
"aus ausgesuchten Rohstoffen" usw. Über diese Schiene jedenfalls, konnte die Frage - sind die Öle besser oder schlechter
als früher - nicht schlüssig beantwortet werden, weil man ja nicht mal heute an physikalisch nachvollziehbare Fakten kommt.
23. September 2011 17:42
23. September 2011 17:50
andison hat geschrieben:Wie sieht das eigentlich mit Diesel aus? Habe von der Arbeit einen 5 Liter Kanister Benzin -Diesel mitgebracht (Falschtankung) Habe das nochmal 1:1 gemischt und irgendwie geht die ETZ obenhin bis zu 10 kmh schneller?? Dafür ist das standgas weg. Bekomme ich gleich von euch eine auf die Mütze? oder kann man das mal so fahren?mischung
Ach so ja, ich fahre Castrol Rennmotorenöl, das so stinkt ,wie rizinus, was ich früher gern gefahren bin als 1:50 er mischung, beim öl mache ich keine experimente
23. September 2011 18:39
Robert K. G. hat geschrieben:andison hat geschrieben:Wie sieht das eigentlich mit Diesel aus? Habe von der Arbeit einen 5 Liter Kanister Benzin -Diesel mitgebracht (Falschtankung) Habe das nochmal 1:1 gemischt und irgendwie geht die ETZ obenhin bis zu 10 kmh schneller?? Dafür ist das standgas weg. Bekomme ich gleich von euch eine auf die Mütze? oder kann man das mal so fahren?mischung
Ach so ja, ich fahre Castrol Rennmotorenöl, das so stinkt ,wie rizinus, was ich früher gern gefahren bin als 1:50 er mischung, beim öl mache ich keine experimente
Na kein Standgas ist Mist und Zweitaktöl ::: das Öl ist ja 2 Takt Öl:::sollte auch rein. Aber man kann diese 5l sicher zum "Strecken" von dem jetzt erhältigen Superbenzin nehmen. Ich würde das Zeig in einen 20l Kanister schütten, Benzin drauf und im gewünschten Verhältnis Öl dazugeben. Oder die 5l pur in meinen Diesel schütten. Aber wieder nur bei fast vollem Tank. Sagen wir mal 3l Benzin in 55 l Diesel sind unbedenklich.
Gruß
Robert
23. September 2011 20:08
23. September 2011 21:30
23. September 2011 22:38
Robert K. G. hat geschrieben: Auch die Mikuni Ölpumpe muss jemand eingestellt haben. Die Werte fallen nicht vom Himmel. Diese mischt zwischen 1:50 bis vielleicht 1:70 oder (80?) je nach Lastzustand. Ich weiß es nicht so genau. Es wurde aber ausprobiert.
23. September 2011 23:20
Das ist eine gefährliche Aussage. Für schwach ausgelastete konventionelle Einspritztechnik kann man das so sehen, aber in einem Common Rail ist das schon kritisch.Robert K. G. hat geschrieben:Sagen wir mal 3l Benzin in 55 l Diesel sind unbedenklich.
Wo hört man denn so was? Oder verwechselst Du das mit dem Bioanteil im Diesel (derzeit 7%) oder im Benzin (5% bzw. 10%)?andison hat geschrieben:Genau! Denn so viel, wie ich gehört habe, sind ja bis zu 5% Diesel im Benzin bzw. benzin im Diesel
24. September 2011 08:12
Enz-Zett hat geschrieben:Das ist eine gefährliche Aussage. Für schwach ausgelastete konventionelle Einspritztechnik kann man das so sehen, aber in einem Common Rail ist das schon kritisch.Robert K. G. hat geschrieben:Sagen wir mal 3l Benzin in 55 l Diesel sind unbedenklich.
Aber Diesel im Benzin ist nicht so wild, wenns so ein schwach verdichteter Motor wie der der MZ ist. Da wird man die reduzierte Klopffestigkeit wohl gar nicht merken.Wo hört man denn so was? Oder verwechselst Du das mit dem Bioanteil im Diesel (derzeit 7%) oder im Benzin (5% bzw. 10%)?andison hat geschrieben:Genau! Denn so viel, wie ich gehört habe, sind ja bis zu 5% Diesel im Benzin bzw. benzin im Diesel
24. September 2011 12:32
Paule56 hat geschrieben:Robert K. G. hat geschrieben: Auch die Mikuni Ölpumpe muss jemand eingestellt haben. Die Werte fallen nicht vom Himmel. Diese mischt zwischen 1:50 bis vielleicht 1:70 oder (80?) je nach Lastzustand. Ich weiß es nicht so genau. Es wurde aber ausprobiert.
schön, dass wir Dich und die (Er-) Kenntnisse haben
24. September 2011 14:21
Enz-Zett hat geschrieben:Aber Diesel im Benzin ist nicht so wild, wenns so ein schwach verdichteter Motor wie der der MZ ist. Da wird man die reduzierte Klopffestigkeit wohl gar nicht merken.
24. September 2011 16:23
Robert K. G. hat geschrieben: Sagen wir mal 3l Benzin in 55 l Diesel sind unbedenklich.
24. September 2011 16:35
24. September 2011 21:27
24. September 2011 21:35
24. September 2011 21:36
24. September 2011 21:42
24. September 2011 21:44
24. September 2011 22:04
matekk hat geschrieben:Ja ich weiss das Blei ist interessant fur Viertaktern,aber es hat auch schmierige Funktion auch,es ist klein aber hm fein auch..
24. September 2011 22:08
Robert K. G. hat geschrieben:![]()
![]()
24. September 2011 23:55
Norbert hat geschrieben:Die Grundöle in der DDR die für 2T kamen AFAIK aus der UdSSR.
25. September 2011 08:23
Paule56 hat geschrieben:Robert K. G. hat geschrieben:![]()
![]()
Es hätte Dir evtl. aufgefallen sein können, dass die Mikuni drehzahl- und gasschiebergesteuert - weil parallel betrieben-
Paule56 hat geschrieben:keine weiteren Möglichkeiten zur Anpassung von x-beliebig bedüsten Vergaser und entsprechendem Hubraum besitzt?
Ich meine, das bei den 250 cm³ mit 13 oder 15 kW und dann noch den 301 cm³ Motörchen Unterschiede gegeben sein könnten und das Mischungsverhältnis je nach Spritverbrauch beeinflussen
Paule56 hat geschrieben:Aber, es war ja nur eine lapidare Anfrage, die Du bestimmt qualifiziert, exakt und im voraus beantwortet hast?
25. September 2011 09:11
Paule56 hat geschrieben:schön, dass wir Dich und die (Er-) Kenntnisse haben
Paule56 hat geschrieben:Aber, es war ja nur eine lapidare Anfrage, die Du bestimmt qualifiziert, exakt und im voraus beantwortet hast?
25. September 2011 10:49
MZ_Martin88 hat geschrieben:Ich habe einmal gehört, dass das HyZet 2T Öl aus dem Hydrierwerk Zeitz irgendwie aus Braunkohleschwelteer "gekocht" wurde. Ob das nun stimmt würde ich gerne mal wissen.
25. September 2011 10:54
25. September 2011 12:36
MZ_Martin88 hat geschrieben:Norbert hat geschrieben:Die Grundöle in der DDR die für 2T kamen AFAIK aus der UdSSR.
Ich habe einmal gehört, dass das HyZet 2T Öl aus dem Hydrierwerk Zeitz irgendwie aus Braunkohleschwelteer "gekocht" wurde. Ob das nun stimmt würde ich gerne mal wissen.
Vllt. haben wir ja hier ein paar Zeitzeugen die dazu genaueres sagen können - wäre spitze
Grüße,
Martin
25. September 2011 14:36


25. September 2011 16:06
Paule56 hat geschrieben:ich versuchs noch mal :
MZ gibt für die Frischölautomatik/Getrenntschmierung der 250/300 cm³ Motoren eine Reichweite von ca. 1300 km für das Ölreservoir mit einem max. Volumen von 1,3l an ......
Quelle BA MZ Saxon Zweitaktmodelle
Das ergäbe einen Ölverbrauch von ca. 100 ml je gefahrener 100 km, bei einem (-von MZ vorgegebenem) Verbauch von 3,5 ... 5 l eine durchschnittliche Mixtur von 1:50 oder fetter.
Den Ölverbrauch kann ich bestätigen, egal welche Fahrweise ich anstrebe.
Grund dafür: die beigemischte Ölmenge wird alleinig durch die Drehzahl der KW (bei den genannten Mortorreihen hinter dem Primärtrieb) und durch die Stellung des Gasschiebers (paralleler bzw. über Abzweigdose "gleichlaufender" Bowdenzug) bestimmt.
Nun ist das Schieberuckeln des orginal bedüsten Bing sowieso eine Katastrophe, es sei denn man will auf das Standgas verzichten, es galt weiterhin den vom Vorbesitzer abgeschnittenen 13 kW Krümmer der Spritfabrik anzupassen. Ente liefert, heraus kommt LLD 50 und HD 123, Nadel in oberster Kerbe, K&N dazu, jepp das isses
fragt Muffel, oder im Silverstarforum nach einer blauen ETZ 251, womit die silbrigen Rotaxen so ihre Probleme hatten.
Kehrseite der Medaille, der Verbrauch
Frühjahr 2007 MZ-Club D richtet ein Treffen aus, dabei Besuch von sven-b in Höxter, dort den tour Tank voll gemacht.
Abends, für meine Frau, wie so oft zu spät gestartet, quer zur A7, da drauf, *Rechts*ist*das*Gas*, weiter via B6 (oben offen) nach Hause. 180 km , kurz vom Hoftor Reserve.![]()
Schnitt 9,5 l/100 km, Mixture unbekannt!
Es war zum Glück kühl, der Auspuff frei, der Motor hat es überlebt.
Wer also an die 1:50 mit der Getrenntschmierung fahren möchte, sollte sein Verbrauch bei 5 ..... 6l /100 km einpendeln, darüber eben synthetisches Öl in Betracht ziehen.
Jawa-Oilmaster sollen von 1:25 bis zu 1:150 können, bei DKW ging es vor ziemlich exakt 50 Jahren mit 1:400 los ..... KLICK
Meine Pumpen sind und waren immer nach Wildschrei eingestellt.
Vorteil gegenüber der MZ - Methode, max. Hub an der Pumpe bei garantiertem Vollgas
Die kleine Modellreihe mit den Verbräuchen der ETZ 125/150 scheint da nicht gefährdet, nur deshalb habe ich sie ausgespart.
Im Gespann werden die Werte durch die geänderte (kleinere) Sekundärübersetzung verfälscht, da drehen die die Motoren auch für 100 km mehr und verbrauchen demzufolge auch mehr Öl ......
Paule56 hat geschrieben:...
bei DKW ging es vor ziemlich exakt 50 Jahren mit 1:400 los ..... KLICK
...
26. September 2011 13:00
lothar hat geschrieben:Also Robert, deine Ansichten in allen Ehren, aber was ich für meinen Teil aus den beiden Artikeln herausgelesen habe, ist,
dass MZ nicht mal ingenieurmäßig - geschweige denn wissenschaftlich - bei der Beschäftigung mit der Ölfrage vorgegangen ist.
26. September 2011 13:24
mzler-gc hat geschrieben:Es gibt gewisse Standards, die ein Öl erfüllen muss, um Öl zu heißen. Das hat Martin schön rausgefunden. Das eine Öl erfüllt einen höheren Standard, ein anderes Öl einen weniger hohen. Hat deshalb das eine Öl eine höhere Qualität als das andere? Nein, hat es nicht! Es erfüllt lediglich andere Maßstäbe. Die Frage nach der Qualität der Ölsorte/Ölmarke X beantwortet dann nur, das eben jede Flasche, jeder Liter dieses Öl X seine Standards, seine Maßstäbe zuverlässig erfüllt.
mzler-gc hat geschrieben:Es gibt also Öle, die die Standards erfüllen, um sich zum Beispiel GL5 nennen zu dürfen. Das bedeutet, auf Grund der Eigenschaften ist es ein Getriebeöl. Nur ist in dem Additivpaket von dem einen Öl ein Reibungsminderer drin und in dem anderen nicht. Das heißt, das eine Öl ist für unsere Kupplungen nicht geeignet.
26. September 2011 14:01
26. September 2011 14:40
jemxt hat geschrieben:Aber wenn man ständig nur "geheizt" ist!?
Das Ergebniss hat man bei der Motor-Reparatur dann gesehen.
Die Motoren waren viel schneller verschlissen, Lager, KW, Kolben/Zylinder. Das ging soweit das das untere Pleuellager fest ging und durch den Abrieb die KW-Lager auch fest gingen bis diese sich auf den letzten Zuckungen im Motorgehäuse mitdrehten und den Kolben und Zylinder mit ramponierten mit wiederum neuem Alu-Abrieb.
Das Ganze ging innerhalb von Sekunden. Der Motor war fast Schrott. Neues Gehäuse, Lager, KW, Zyl.+Kolben, Wedis und manchmal sogar noch ein neuer Kopf waren Pflicht.
Ist mit 1:33 nicht passiert.
26. September 2011 15:00
MZ_Martin88 hat geschrieben:mzler-gc hat geschrieben:Es gibt gewisse Standards, die ein Öl erfüllen muss, um Öl zu heißen. Das hat Martin schön rausgefunden. Das eine Öl erfüllt einen höheren Standard, ein anderes Öl einen weniger hohen. Hat deshalb das eine Öl eine höhere Qualität als das andere? Nein, hat es nicht! Es erfüllt lediglich andere Maßstäbe. Die Frage nach der Qualität der Ölsorte/Ölmarke X beantwortet dann nur, das eben jede Flasche, jeder Liter dieses Öl X seine Standards, seine Maßstäbe zuverlässig erfüllt.
Für mich persönlich sind eben diese Standards gleichbedeutend mit der Qualität.
Z.B. ist ein vollsynthetisches Öl der ISO-L-EGD deutlich rauchärmer als eins der ISO-L-EGB.
MZ_Martin88 hat geschrieben:Ein solches Öl hält den Brennraum sauberer und wird sicher auch eine andere Art von Korrosionsschutz und Verschleißschutzadditiven haben. Auch werden die Reibungsminderer anders sein. All diese Dinge sind für mich qualitätsbestimmend.
26. September 2011 16:17
mzler-gc hat geschrieben:Die Frage war ja, ob man das Mischungsverhältnis reduzieren kann durch den Einsatz hochwertiger Öle. Das dieses Öl den Brennraum sauber hält, ist zwar toll aber kein Zeichen dafür, das es problemlos möglich ist, dünner zu mischen!
26. September 2011 17:11
26. September 2011 19:49
mzler-gc hat geschrieben:MZ_Martin88 hat geschrieben:mzler-gc hat geschrieben:Es gibt gewisse Standards, die ein Öl erfüllen muss, um Öl zu heißen. Das hat Martin schön rausgefunden. Das eine Öl erfüllt einen höheren Standard, ein anderes Öl einen weniger hohen. Hat deshalb das eine Öl eine höhere Qualität als das andere? Nein, hat es nicht! Es erfüllt lediglich andere Maßstäbe. Die Frage nach der Qualität der Ölsorte/Ölmarke X beantwortet dann nur, das eben jede Flasche, jeder Liter dieses Öl X seine Standards, seine Maßstäbe zuverlässig erfüllt.
Für mich persönlich sind eben diese Standards gleichbedeutend mit der Qualität.
Z.B. ist ein vollsynthetisches Öl der ISO-L-EGD deutlich rauchärmer als eins der ISO-L-EGB.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen! Das geht daneben!
mzler-gc hat geschrieben:MZ_Martin88 hat geschrieben:Ein solches Öl hält den Brennraum sauberer und wird sicher auch eine andere Art von Korrosionsschutz und Verschleißschutzadditiven haben. Auch werden die Reibungsminderer anders sein. All diese Dinge sind für mich qualitätsbestimmend.
Eigenschaftsbestimmend! Nicht qualitätsbestimmend!
Die Frage war ja, ob man das Mischungsverhältnis reduzieren kann durch den Einsatz hochwertiger Öle. Das dieses Öl den Brennraum sauber hält, ist zwar toll aber kein Zeichen dafür, das es problemlos möglich ist, dünner zu mischen!
27. September 2011 09:09
Norbert hat geschrieben:Mein Beispiel jetzt hinkt, ich weis, aber dennoch:
Es werden beim Dieselmotor immer höhere Literleistungen erzielt bei durchaus hohen bis sehr hohen Laufleistungen.
Gleichzeitig verlängern sich kontinuierlich die Ölwechselintervalle.
Welche Schlüsse ziehst Du daraus wenn nicht Grundöle und/oder Additive besser geworden sind?
Alleine an den Ölfiltern wird es nicht liegen, an geringfügig vergrößerten Ölmengen im Motor sicher auch nicht.
Sind die Werkstoffe der Motorenbauer soviel besser geworden? Haben die uns am Ende früher gar verarscht?
Norbert hat geschrieben:Vodoo ? Einbildung? Eine echte Verbesserung?
Einen Beweis kann man wohl nur im Labor erbringen.
MZ_Martin88 hat geschrieben:Bei Wikipedia steht es so:
Zweitaktöle werden eingeteilt in die Klassen API TA bis TC für Mofas, Motorräder, Rasenmäher, Motorsägen usw. sowie API TD und die NNMA-Klassen TC-W (entspricht API TD), TC-WII oder TC-W3 für Zweitakt-Außenbordmotoren. Auch hier gilt, dass der spätere Buchstabe beziehungsweise die höhere Ziffer für die höhere Qualität steht.
MZ_Martin88 hat geschrieben:Ich bin ja auch schon mit meinem vollsynthetischen Öl in 1:100 gefahren. Ging ohne Probleme. Von anderen hier im Forum weiß ich, dass sie mit MZ 405 in 1:100 fahren. Über mehrere 1000 Kilometer ohne Probleme. Der Schmierfilmzusammenhalt eines vollsynthetischen Öles unter Extrembedingungen wird sicher besser sein als der eines mineralischen... Warum sonst sind die Hochleistungszweitaktöle (echte Racingöle) fast ausnahmslos alle vollsynthetisch!?
Und ganz wichtig ein genormtes Lastkollektiv und eine Ölmarke!MZ_Martin88 hat geschrieben:Parameter dabei müssten das Mischungsverhältnis Kraftstoff-Öl, die Drehzahl und die Temperatur sein.
27. September 2011 09:53
wie ihr merkt kann man stundenlang darüber Debattieren, z.B. über die Aspekte Qualität und Eigenschaften zwischen denen meiner Meinung nach ein gewaltiger Unterschied liegt. Wie auch immer, darum gehts mir nich. Aber... hier mal ein kleiner anwendungsübergreifender Denkanstoß.
27. September 2011 10:03
specht hat geschrieben:servus,
ganz interessant eure kleine Diskussionwie ihr merkt kann man stundenlang darüber Debattieren, z.B. über die Aspekte Qualität und Eigenschaften zwischen denen meiner Meinung nach ein gewaltiger Unterschied liegt. Wie auch immer, darum gehts mir nich. Aber... hier mal ein kleiner anwendungsübergreifender Denkanstoß.
Der Motorgerätehersteller Stihl aus Waiblingen entwickelt seine Motoren sowie seine Motorenöle selber, darunter normale Zweitakter, hochmoderne Zweitakter und auch gemischgeschmierte Viertakmotoren zwecks lageunabhängigen Betriebs. Dazu kommen drei im Fachhandel erwerbbare Zweitaktmotorenöle, alle mit unterschiedlichem Synthetikanteil und Literpreisen ab ca. 8-10EU (mehr Informationen sind der Hersteller-Website zu entnehmen). Unsere große Kettensäge daheim ist Baujahr 1991, die kleine 1993, unser Trennschleifer 2004, Kumpel seine Motorsense 2009, Vermieter´s seine 1983. Trotz sich ständig weiterentwickelnder Materialpaarungen, Motorleistungen und Zweitaktöle ist das Mischungsverhältnis konstant bei 1:50 geblieben, und das UNABHÄNGIG von den drei Ölsorten die offiziell vom Hersteller freigegeben und entwickelt wurden. Falls keine Stihl- Markenöle verwendet werden ist sogar ein Mischungsverhältnis von 1:33 vorgeschrieben. Desweitern müssen insbesondere Kettensägen Leistungen vollbringen die mit derer unserer MZ- oder Simson-Zweitakter nicht verglichbar sind, besser gesagt die Motorrad-Zweitakter können sich weit hinter der von Motorgeräten verstecken. Meine Erkenntnis an der Geschichte ist das man eigenmächtige Korrekturen am Mischungsverhältnis sehr kritisch betrachten sollte. Motorgerätehersteller sind in meinen Augen der wichtigste Referenz-Industriezweig bei denen sich man am Öl orientieren sollte. Ist im Endeffekt auch der einzige.
Grüße vom Specht![]()
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