Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Kraftstoff, Gemisch, Öle.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon eigel » 30. Juni 2019 13:29

... Also könnte evt. die Synthetik im Öl die Urache sein ?
Zumindest fahr ich da billigste mineralische Öl...
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Bar-Bie » 30. Juni 2019 15:48

eigel hat geschrieben:... Also könnte evt. die Synthetik im Öl die Urache sein ?
Zumindest fahr ich da billigste mineralische Öl...


Moin,
Das glaube ich kaum! Seit es diesen Sprit gibt - zuerst noch mit 100 Oktan bei Aral - tanke ich ihn in all meinen Fahrzeugen. Die 2 Takt Flotte bekommt dazu nur das "Stihl HP Super" Zweitakt Oel. Dieses ist halbsynthetisch.
So sah bei meinem Barkas Bus nach 16 Betriebsjahren mit halbjährlicher Winterpause der Vergaser aus, den ich nach einem Umbau ebenfalls gewechselt hatte.
Vergaser 01 07.14.JPG

Ich habe ja des öfteren schon meinen "Senf" zu diesem Sprit dazugegeben, aber ich stehe auch weiterhin dazu, daß dieser Sprit bisher alle anderen Sorten übertrifft: Keine Entmischung, kein Zerfall, keine Ablagerungen und ebenfalls keine Auflösungen irgendwelcher Teile wie Messingschwimmer, Gummimembran-Benzinpumpen usw.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon g-spann » 30. Juni 2019 16:01

Ach Leute, ernsthaft?
Warum wird denn hier über Zweitaktöl diskutiert?
Die beschriebenen Probleme mit zugesetzten Vergaserdüsen, Grünspanbelag in den Schwimmerkammern sind doch nicht auf Zweitakter beschränkt!
Alle Viertaktfahrer mit Vergasertechnik, die ihr Mopped nach einem Jahr Standzeit ans Laufen bringen wollen, haben die gleichen Probleme mit dem neuen Sprit, da erübrigen sich doch Diskussionen über Zweitaktöl, meint ihr nicht?
Gruß aus dem Niederbergischen,

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 30. Juni 2019 18:59

So die Probefahrt war ein klarer Erfolg.
Nach dem ersten Mal Treten war das Motorrad an :D
Die Maschine reagierte auf den ersten paar Kilometern erst ein wenig träge.
Doch nach dem ich einen älteren Herren mit kleinen roten Auto,
mit Anlauf :wink: und 130KM/h überholt hatte, lief die Maschine.
Ich wollte eigendlich nicht Überholen sondern nur die Fahrt genießen.
Aber mit seinen nervenden Fahrstiel mit mal langsam und dann wieder ganz langsam
und wenn jemand überholen wollte, konnte er plötzlich Gas geben.
Mit langsam und ganz langsam meinte ich auf der 100er Strecke ein warnsinns Tempo
von mal 60 bis 80 Km/h im ständigen Wechsel. Aber auch meine Geduld hat grenzen :roll: .
Da musste ich halt vorbei :wink:
Was mir aufgefallen war, das die TS im 5. Gang erst ab 110 km/h erst richtig willig war.
Vielleicht sollte ich die Gänge beim Beschleunigen etwas mehr ausfahren.
Aber ein echtes Problem ist es nicht. Die Premium Suppe scheint nicht schlecht zu sein.
Das von mir befürchtete Frei Brennen blieb aus.
Ins gesamt hat die Fahrt wie ich es von MZ gewohnt bin, einen riesen Spaß gemacht :mrgreen: .
Interessant ist natürlich, wie der Vergaser nach der nächsten Winterpause aussieht :roll: .
Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit und der Tank randvoll :mrgreen: .

gruß sirius01 :) 8) :)

PS:. Richtig..... Öl hat hier nicht zu suchen. Meine Ölangabe diente nur als Vergleich zwischen DDR Sprit und den Alksprit jetzt.
So zusagen für die Zweifler :wink: :wink: :wink: :wink: :lol:
Zuletzt geändert von sirius01 am 30. Juni 2019 20:03, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon P-J » 30. Juni 2019 19:11

g-spann hat geschrieben:Alle Viertaktfahrer mit Vergasertechnik, die ihr Mopped nach einem Jahr Standzeit ans Laufen bringen wollen, haben die gleichen Probleme mit dem neuen Sprit, da erübrigen sich doch Diskussionen über Zweitaktöl, meint ihr nicht?


Vollkommen richtig. :ja: Habs schon mal geschrieben, der Alk zieht Wasser und davon kommt das.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon der-Schrauber » 1. Juli 2019 06:34

Das Problem kenne ich von anderen Fahrzeugen auch.
Der Sprit, egal ob Diesel oder Benzin, ist lange nicht mehr das was es mal war.
Mein 190er Benziner stand 3 Jahre, lief im Stand nicht auf allen Zylindern, beim Fahren unauffällig. Injektor Reiniger brachte die Lösung. Die 600er Yamaha von meiner Frau war so günstig, weil sie nicht sauber lief. Injektor Reiniger brachte die Lösung
Seit dem kommt Bactofin zum Einsatz, wenn Fahrzeuge wenig genutzt werden, bzw. länger stehen (überwintern).
Beim Diesel gibt es auch Probleme, nennt sich Dieselpest. Da haben Leute schon ganze Tanks und die Leitungen ausgewechselt um dem wieder Herr zu werden.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 1. Juli 2019 08:27

Am Alk liegts primär nicht, sondern IMHO mehr an Additiven, bzw an fehelnden Additiven. Am meisten Probleme mit Vergaserfraß hatte ich mit Sprit von freien Tankstellen. So genannter Markensprit hat mir dahingehend nie Beschwerden gemacht, egal ob mit oder ohne E10.
Der Tipp mit dem Aral Ultimate 102 als zersetzungssicher und korrosionsverhindernd ist übrigens auch von Oldtimersammlern, Trialfahrern und Benzinkocherbenutzern empfohlen...
Gruß
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon tomate » 1. Juli 2019 08:34

Das Motoröl für den W50 hieß MD 302.
Bist du einsam und allein, dann sprüh dich mit Kontaktspray ein.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 1. Juli 2019 08:34

der-Schrauber hat geschrieben:Beim Diesel gibt es auch Probleme, nennt sich Dieselpest. Da haben Leute schon ganze Tanks und die Leitungen ausgewechselt um dem wieder Herr zu werden.

Das gabs immer schon, ist seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, und hat überhauptnix mit Bio zu tun. Es gibt nun mal Pilze, Hefen und Bakterien, die sich in dieser Kohlenwasserstoffsuppe wohl fühlen. In offen zutage tretenden Erdölquellen gibts sogar Fliegen, die ihre Eier da reinlegen, und deren Larven sich vom Erdöl ernähren...

Gruß
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon der-Schrauber » 2. Juli 2019 06:44

hiha hat geschrieben:
der-Schrauber hat geschrieben:Beim Diesel gibt es auch Probleme, nennt sich Dieselpest. Da haben Leute schon ganze Tanks und die Leitungen ausgewechselt um dem wieder Herr zu werden.

Das gabs immer schon, ist seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, und hat überhauptnix mit Bio zu tun. Es gibt nun mal Pilze, Hefen und Bakterien, die sich in dieser Kohlenwasserstoffsuppe wohl fühlen. In offen zutage tretenden Erdölquellen gibts sogar Fliegen, die ihre Eier da reinlegen, und deren Larven sich vom Erdöl ernähren...

Gruß
Hans

Das ist mir neu,
auf jeden Fall bin ich froh, das ich da bisher verschont von geblieben bin.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon siggi_f » 2. Juli 2019 07:10

P-J hat geschrieben: der Alk zieht Wasser


Naja, aber nur, wenn er Gelegenheit dazu hat. Da wir die Moppeds ja nicht unter der Dusche überwintern, kommt nur Luftfeuchte und - Austausch durch Temperatur-Bedinge Volumenänderung (quasi ein+ausatmen) im Tank in Frage. Dem lässt sich durch randvolles (=wenig Luftanteil) Überwintern entgegenwirken.
Er zieht übrigens nicht, er bindet, aber das meinst Du wahrscheinlich. Und wenn zuviel Wasser im Sprit ist, ist er gesättigt und das Wasser setzt sich unten im Tank ab => Rost.
Wäre jetzt garkein Alk im Sprit würde würde das vom 1. Wassermolekül an passieren, weil sich halt Sprit und Wasser nicht mischen.


hiha hat geschrieben:Am Alk liegts primär nicht, sondern IMHO mehr an Additiven, bzw an fehelnden Additiven.


:ja:

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Mainzer » 2. Juli 2019 07:42

Und ich stelle seit Jahr und Tag meine Motorräder mit einem zufälligen Tankfüllstand ab (was halt gerade noch drin), tanke immer das billigste an der Tankstelle und hatte noch nie die hier beschriebenen Probleme. Allerdings wissen meine Motorräder auch, dass im Fall von Zickereien der Rhein in der Nähe ist :nixweiss:
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon trabimotorrad » 2. Juli 2019 09:05

Mainzer hat geschrieben:Und ich stelle seit Jahr und Tag meine Motorräder mit einem zufälligen Tankfüllstand ab (was halt gerade noch drin), tanke immer das billigste an der Tankstelle und hatte noch nie die hier beschriebenen Probleme. Allerdings wissen meine Motorräder auch, dass im Fall von Zickereien der Rhein in der Nähe ist :nixweiss:


So halte ich es auch nur...
Bei mir ist zwar kein Rhein in der Nähe, aber meine Moppeds/Fahrzeuge wissen, das ich einen Ebay-Accuont habe.... :ja:
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon kutt » 2. Juli 2019 11:05

Ich hab das Gefühl, daß es da verschieden anfällige Legierungen gibt.

Bei meiner BK, ES und ETS gibt es mit Grünspan keine Probleme. Bei meiner kleinen TS und dem Simmemotor von meinem E930 muß ich jedesmal den Vergaser nach längerer Standzeit reinigen.

In allen läuft der selbe Sprit und Öl
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 3. Juli 2019 18:12

@kutt,
das ist schon alles ein wenig eigenartig :roll: .

gruß sirius01 :) 8) :)
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon 990sm-r » 4. Juli 2019 00:07

Kommt doch darauf an wo und wie lange das Mopped steht. Wenn es trocken steht passiert nicht viel. Alle anderen Fälle binden Wasser und fördern die Korosion!!!

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon siggi_f » 4. Juli 2019 07:11

990sm-r hat geschrieben:Kommt doch darauf an wo und wie lange das Mopped steht. Wenn es trocken steht passiert nicht viel. Alle anderen Fälle binden Wasser und fördern die Korosion!!!


Nochmal: Nö.
Gebundenes Wasser schadet grad mal garnix. Ist die Bindefähigkeit überschritten, setzt sich UNgebundenes Wasser ab, und das kann zum Problem werden.
Wie viel Wasser aufgenommen wird hängt von dem Stellplatz ab, richtig, Sprich: Im Heizungskeller mit einheitlicher Temperatur und trockener Luft wohl eher nix, draussen, unter einem Vordach auf der Südseite mit stark schwankenden Temp. und Luftfeuchte mehr. Das ist aber wiederum vom getankten Sprit unabhängig...


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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon ESJuenger » 5. Juli 2019 08:16

Moins! Also :schlaumeier: : Der in allen günstigeren Benzisorten (bis zu Super Plus) enthaltene Bioethanol löst Wasser. Das beginnt ab der Herstellung. Wenn man Pech hat ist also bereits beim tanken reichlich Wasser im Sprit. Tankatmung und langes stehen erhöhen das. Das Wasser selbst macht aber kein Problem, sondern die sich bei längerer Standzeit durch Mikroorganismen bildenden Säuren und sonstwelche Pampen. Die wirken korrosiv und der entstehende Schaden ist natürlich auch vom angegriffenen Material in Kombination mit der Art der Säure abhängig. Zudem ist das Wachstum der Lebewesen von den Bedingungen und dem Zeitpunkt der "Infektion" abhängig. Daher haben nicht alle gleichermaßen diese Probleme. Z.B. Super Plus enthält Additive, die u.a. die Korrision ein Stückweit verhindern. Nach einigen Jahren wird das aber auch Essigbrühe.
Einige Edelspritsorten enthalten zwar auch Bioanteile, aber nicht in wasserlöslicher Form. Zusammen mit den Additiven sollten die keine Korrosion ermöglichen (außer natürlich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Tank - Tankatmung).
Ungelöstes Wasser im Tank liegt ohne Sauerstoffkontakt unten und macht nur Probleme wenn Säuren enthalten sind (früher auch Regenwasser!). Im Vergaser setzen Wassertröfchen wegen der höheren Oberflächenspannung auch mal Düsen zu. Außerden ist dort Sauerstoff...
Um Schäden zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten: BioSprit darf nicht alt werden oder man muss Additive zusetzen. Vor längerer Standzeit Tank und Vergaser entleeren und konservieren (z.B.Sprüh-Öl). Vor Standzeit Edelsprit vollfüllen. Vergaser im Winter warm und trocken lagern. Oder alles ignorieren und auf die hören, die es schon immer so gemacht haben und Glück hatten :shock: . Ich leider nicht. Dafür musste ich schon mal öfter Tanks sanieren.
Sorry wegen des Belehrungstons, aber ich konnte nicht mehr ruhig mitlesen...
Gruß
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon trabimotorrad » 5. Juli 2019 08:21

@Heiner: Wenn eine Aussage Hand und Fuß hat, dann darf die ruhig belehrend klingen. Mir hat dein Beitrag gut gefallen, bringt er doch ein wenig mehr Durchblick im trüben Benzin-Chaos
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon seife » 5. Juli 2019 09:12

Über das "Hand und Fuß" will ich nicht urteilen, aber "Wasser unten im Tank macht nix weil kein Sauerstoffkontakt" halte ich für fragwürdig (auch im Wasser rostet Eisen, nicht nur an feuchter Luft). Also selber denken nicht vergessen ;-)
Gruß, Stefan

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 6. Juli 2019 09:35

Ich will es mal so formulieren.............................. :roll:

Ein Sprit der mir in längeren Standzeiten(und das ist im Winter nun mal bei den meisten Motorrädern ganz normal)
die Messingteile zersetzt ist für mich Dreckszeug.
Da ist es mir egal ob es am gebundenen Wasser oder am ungebundenen Wasser liegt.
Alkohol ist nun mal Hygroskopisch. Da sind die Probleme Hausgemacht. Wer beschließt
so etwas ohne Sicherheitshinweise in den Kraftstoff zu tun, schädigt viele Benutzer älterer Fahrzeuge mit Messingteilen
im Kraftstoffsystem.
Zu DDR Zeiten hatte ich schon manche Plürre im Tank. Von Nitroverdünnung bis zu dem billigsten Russensprit. :roll:
Na ja Jugendlicher Leichtsinn ;D . Aber nie sah der Vergaser so aus :( .
Und gefahren ist die Maschine auch nicht schlecht. Nur am Auspuff durfte man nicht immer schnuppern :lach: .
Nun bin ich mal gespannt wie sich die Premiumsuppe hat :roll:

gruß sirius01 :) 8) :)


Bitte keine Politik, danke.
Martin H.
Zuletzt geändert von Martin H. am 7. Juli 2019 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Politik
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon TZ250 » 9. Juli 2019 15:26

1. Wir haben früher im Winter einen Schluck Spiritus in den Tank gekippt, gerade um das Wasser zu binden
2. Russensprit war eine üble Klingelbrühe und das Moped lief damit besch...
Gruß TIM





Lieber gelegentlich eine Dummheit machen als nie etwas Gescheites.

Ein bisschen doof kann man ruhig sein, Hauptsache man weiß sich zu helfen...

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 10. Juli 2019 12:17

TZ250 hat geschrieben:1. Wir haben früher im Winter einen Schluck Spiritus in den Tank gekippt, gerade um das Wasser zu binden
2. Russensprit war eine üble Klingelbrühe und das Moped lief damit besch...


zu Punk1

Ich kenne das auch. In der Aussage "ich nehme immer" war eine Spanne von
eine Verschlusskappe bis ein Schnapsglas voll. Wir sind großzügig und rechnen mit einen
doppelten Schnapsglas. Das sind 4 cl oder auch 40 ml.
Das auf eine Tankfüllung von durchschnittlich 10 L. Da liegen wir
nach Adam Ries bei einem Alkoholanteil von 0.4%. Mal abgesehen davon,
das sich Spiritus nicht sonderlich gut mit dem DDR Sprit gemischt hat.
Im Wassersack hatte man später die Reste gefunden :roll: .
Im E5/10 Sprit muss etwas drin sein das er Alkohol löslicher ist.

zu Punk 2

Ja der Russensprit. Die Russen waren schon sehr geschäftstüchtig :lol: . 2 - 3 Flaschen Wodka
und ein 200 Ltr Fass hatte sein Besitzer wechselt. Bei der Zündung etwas weniger vor dem
OT und es hatte gepasst. :ja:

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon bk350 » 10. Juli 2019 20:14

also ich habe selber in der etz 301 in der etz 250 im renault 19 im trabbi im opel omega und auc i der bk 350 sogar bioethanol mit 95 prozent alkohol gefahren die karren sind alle anstandslos gelaufen und da hat sich nix zersetzt oder hatte nach 4 wochen standzeit grünspan oder sonst was. das einzige was war das sie im kalten zustand beschissener angesprungen sind alle samt
Was der Schlosser so nicht schafft, schafft er mit der Hebelkraft!!

Wenn ihr Rechtschreibfehler findet könnt ihr sie gerne behalten
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon ea2873 » 10. Juli 2019 20:21

gestern Stromerzeuger Vergaser gereinigt. Ein paar feine Krümel waren drin, ansonsten ist sowohl Tank als auch Vergaser sauber. Das Benzin (E10+2T Öl) ist mindestens 4 Jahre alt.
Komischen grünen Schlonz gabs im Vergaser schon vor 20 Jahren, außerdem sollte man nicht vergessen was übrig bleibt, wenn das Benzin verdapft ist, nämlich altes 2T Öl. Dass das irgendetwas zähes sein kann, verwundert mich nicht.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon daniel_f » 10. Juli 2019 20:47

ea2873 hat geschrieben:Komischen grünen Schlonz gabs im Vergaser schon vor 20 Jahren, außerdem sollte man nicht vergessen was übrig bleibt, wenn das Benzin verdapft ist, nämlich altes 2T Öl. Dass das irgendetwas zähes sein kann, verwundert mich nicht.

Das was altes Zweitaktöl übrig läßt unterscheidet sich stark von dem Belag, den E10 erzeugt. Der E10-Belag läßt sich mit nichts so richtig gut abwaschen. Wenn man da mit Verdünnung etc rangeht, wird es ein trockener Belag, der immer noch fest anhaftet.
Mit was macht ihr eigentlich eure Vergaser nach so einem Desaster sauber? Ultraschall fällt aus, weil hab ich nicht. Also mich würde mehr der richtige Reiniger interessieren.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon MRS76 » 10. Juli 2019 20:52

Ich probiere und nutze zur Zeit den Drosselklappenreiniger von Würth.
Bei hartnäckigen Verkrustungen lege ich die Sachen über Nacht ein.
Bis jetzt ging alles gut ab, ohne die lästige Kratzerei mit Schraubendreher oder anderen Zeugs.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon der-Schrauber » 11. Juli 2019 06:27

Ich habe bei der Yamaha von meiner Frau Injektor reiniger von Liqui Moly genommen. Einfach in den Tank gekippt, nach 4-5KM lief sie wie sie soll.
Bei meinem 190er der jetzt 5 Jahre stand, klappts aber leider nicht so.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon ea2873 » 11. Juli 2019 08:25

grobe Krusten hatte ich seit Jahren nicht mehr, früher habe ich die einfach ausgekratzt. Mittlerweile wische ich zähen Schlonz mit einem Lappen aus, alles andere lässt sich meistens mit Benzin wegwaschen. Düsen kontrolliere ich mit einer Borste und blase mit Druckluft durch, wenn sie sichtbar zugesetzt ist, vorsichtig mit einem Draht.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 11. Juli 2019 09:53

Ich möchte nochmal klarstellen, dass das nix mit Ethanol zu tun hat, sondern damit, dass seit den Achzigerjahren flüssige Raffinerieabfälle so zusammengemischt werden, dass sie den geringsten DIN Normen für Ottokraftstoff entsprechen. Das Zeug ist erstmal nicht besonders stabil und zerfällt -je nach Additivierung- mehr oder weniger schnell zu allem möglichen Zeug, das teilweise so aggressiv ist, dass ein neuwertiger, vollgefüllter Tank über einen Winter innerlich total verrostet und krustig war. Besonders schlimm war das am Anfang seiner Einführung, mittlerweile sieht man die Auswirkungen zerfallenen Sprits nicht mehr so häufig. Im Allgemeinen enthält E10 mehr Additive als E5, und ist deshalb langzeitstabiler.

Gruß
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon P-J » 11. Juli 2019 18:02

hiha hat geschrieben: Im Allgemeinen enthält E10 mehr Additive als E5, und ist deshalb langzeitstabiler.


Das stimmt nicht. Der neu Sprit ist absulut nicht langzeitstabil. Jeder der nen Rasenmäher, Kettensäge oder ähnliches hat was im Winter wechgestellt wird kann dir das bestätigen. Jedes Frühjahr das selbe Spektakel, Startpilot wird seit dem neuen Sprit mehr und mehr verkauft. Die Kettensägenfritzen raten wärmstens zu dem fertig Gemisch der Schwefelfrei ist für Leute die ihre Kettensägen nur selten nutzen. Ich zähle auch zu dennen, seit ich den Fertigmix kauf hab ich keine Probleme mehr mit dem Start der Kettensäge, sogar wenn die 2 Jahre nicht genutzt wurde. :ja:

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hermann27 » 11. Juli 2019 18:26

Paul
Stimmt nicht ohne Belege oder Beweise ist etwas zu einfach.
Der Hauptgrund, warum wir fuer Kettensaegen und Motormaeher die Aspen Fertigmischungen verwenden ist
es stinkt lange nicht so wie normale Mischung und du hast bei laengerem Gebrauch der Motorgeraete hinterher keine Kokfschmerzen wie sonst.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon P-J » 11. Juli 2019 18:39

hermann27 hat geschrieben:es stinkt lange nicht so wie normale Mischung
Das ist das Schwefelfreie, daher stinken die nicht. Dieser Sprit, ob nu von Aspen oder einem anderen Hersteller ist lange haltbar. Leider auch scheisse Teuer, daher nutzen viele Fostwirte die die Kettensägen tagtäglich nutzen normalen Sprit und mischen selbst.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 11. Juli 2019 18:47

Das hat mit schwefelfrei nix zu tun. Alkylatbenzin ist benzolfrei und synthetisch. Der Rest steht irgendwo, wenn ichs find, verlink ichs.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon seife » 11. Juli 2019 19:14

Nun komm du in so einem Thread doch nicht mit Fakten, Hans!

Das verdirbt doch allen das schöne geschimpfe... ;-)
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hermann27 » 11. Juli 2019 19:25

Fach- und Sachkenntnis ist durch nichts aber auch garnichts zu ersetzen.
Unterhaltung durch Geschwaetz ist aber auch ganz lustig.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 11. Juli 2019 20:24

Ich wüste jetzt nicht welcher organischer Bestandteil des Sprits(außer die Verbindung H2O/C2H5OH)
meine Messingteile da zerfrisst.
Außer.... :shock: da wären organischer Säuren(z.B. Essig) oder Verbindungen zu einem Elemente der 7. Hauptgruppe. :lach:
Und das wäre sehr unwahrscheinlich :roll:

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 11. Juli 2019 20:38

hiha hat geschrieben:Ich möchte nochmal klarstellen, dass das nix mit Ethanol zu tun hat, sondern damit, dass seit den Achzigerjahren flüssige Raffinerieabfälle so zusammengemischt werden, dass sie den geringsten DIN Normen für Ottokraftstoff entsprechen. Das Zeug ist erstmal nicht besonders stabil und zerfällt -je nach Additivierung- mehr oder weniger schnell zu allem möglichen Zeug, das teilweise so aggressiv ist, dass ein neuwertiger, vollgefüllter Tank über einen Winter innerlich total verrostet und krustig war. Besonders schlimm war das am Anfang seiner Einführung, mittlerweile sieht man die Auswirkungen zerfallenen Sprits nicht mehr so häufig. Im Allgemeinen enthält E10 mehr Additive als E5, und ist deshalb langzeitstabiler.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 11. Juli 2019 20:45

hiha hat geschrieben:
hiha hat geschrieben:Ich möchte nochmal klarstellen, dass das nix mit Ethanol zu tun hat, sondern damit, dass seit den Achzigerjahren flüssige Raffinerieabfälle so zusammengemischt werden, dass sie den geringsten DIN Normen für Ottokraftstoff entsprechen. Das Zeug ist erstmal nicht besonders stabil und zerfällt -je nach Additivierung- mehr oder weniger schnell zu allem möglichen Zeug, das teilweise so aggressiv ist, dass ein neuwertiger, .......

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Na schön :roll: dann nenne mir mal bitte die "Zerfallsprodukte" beim Name. Ich lerne gerne dazu :wink: .

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon P-J » 11. Juli 2019 21:14

Ich merke schon, Erfahrungswerte taugen nix bei euch. Macht was ihr wollt, ich bleib bei meinen Erfahrungen den damit bin ich gut gefahren. Da ich kein Wssenschaftler bin scheine ich nicht gut genug zu sein über dieses Thema mit euch zu diskutieren.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon icke1982 » 11. Juli 2019 22:29

Aspen und CO sind auch mindestens 5 Jahre haltbar, wenn nicht sogar länger.
Das kann man leider von dem normalen Sprit an der Tanke nicht behaupten.
Ich frage mich gerade ob die Leute die nur Ethanol in ihren Autos fahren ähnliche Probleme haben.
Ich hab gelesen das die alten Golfs mit Vergaser damit auch laufen. Die müssen nur etwa anders bedüst werden.
Zuletzt geändert von icke1982 am 12. Juli 2019 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon hiha » 12. Juli 2019 06:18

sirius01 hat geschrieben:Na schön :roll: dann nenne mir mal bitte die "Zerfallsprodukte" beim Name. Ich lerne gerne dazu :wink: .
gruß sirius01 :) 8) :)


Sorry für die Wiederholung des obigen Blocks, ich hatte eigentlich was auf dem handy getippt, das dann aber irgendwie verloren. Glump halt, es geht nix über die gute alte Tastatur :-)

An Unibibliothek der Bundeswehr, gleich hier um die Ecke, liegt laut OPAC ein Buch, in dem die Problematik dieser "modernen" Kraftstoffe in Direkteinspritzern (Diesel und Otto) besprochen wird. Ein Bisserl kann man online lesen, zwar nur über Diesel, aber die Komplexität wird erahnbar. Dazu kommt noch der Unterschied der Kraftstoffadditivierungen von Land zu Land, auch innerhalb der EU, mit Änderungen über die Zeit, weil Motorenhersteller ihre auftretenden Probleme bei den Kraftstoffherstellern bemängeln. Es finden katalytische Prozesse statt, Reaktionen mit Wandoberflächen, usw.:

https://books.google.de/books?id=QS-_Bg ... &q&f=false

Wenn ichs irgendwann zur Bibliothek schaffe, les ich mir das mal ganz durch. Als Zivilist kann ichs leider nicht entleihen.
Es gibt mit Sicherheit noch einen ganzen Wust wissenschaftlicher Abhandlungen. Fündig werden kann man auch bei der Beurteilung und Normung von Flugbenzin, (AVGAS) dessen minimale Lagerungsdauer ohne Qualitätsverlust und Haltbarkeit vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Und das hängt nicht vom Blei ab, denn es gilt auch für bleifreien Flugsprit (z.B. AVGAS UL 91), und auch nicht primär von irgendwelchen Additiven, sondern gleich von der Grundzusammensetzung des Benzins. Alkylate sind wohl das passende Stichwort.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 12. Juli 2019 18:18

Hi P-J,

ich habe nichts gegen Erfahrungswerte. Im Gegenteil. Nur macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
Diese können natürlich von einander Abweichen. Aber ohne Erfahrungen und dem dazugehörigen Lernen
wäre die Menschheit nicht gerade weiter :wink: .
Und nein ich bin kein Wissenschaftler! Das wäre mir zu Theoretisch und damit zu trocken :lol: .
Es ist nur noch was aus dem Schulwissen der DDR übrich geblieben ist
und eine Portion Neugierde(lesen und probieren) Ich liebe das praktische :lol: .

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon TS-Jens » 12. Juli 2019 21:57

icke1982 hat geschrieben:Ich frage mich gerade ob die Leute die nur Ethanol in ihren Autos fahren ähnliche Probleme haben.
Ich hab gelesen das die alten Golfs mit Vergaser damit auch laufen. Die müssen nur etwa anders bedüst werden.


Wenn sie fahren haben sie damit keine Probleme.

Ich will deinen Horizont nicht sprengen ( ;) ), aber jenseits VAG gibts tausende Autos die damit laufen ;)
Mein 7er hat das gefressen ohne dass ich etwas geändert habe, und der Ford Explorer hatte ein Zusatzsteuergerät drin um die Einspritzdauer anzupassen und so anzufetten. Das stellte über einen Sensor und die Lambdasonde das Mischungsverhältnis im Sprit und im Abgas fest.

Dramatisch wird das Zeug bloß wenns kalt ist, die Autos tun sich dann mit dem Anspringen sehr schwer, weil das Zeug bei Kälte nicht genug verdampft.
Wer schützt uns vor den Umweltschützern??

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon sirius01 » 13. Juli 2019 07:45

Es weicht zwar vom Thema ab. Aber naja...... :roll:

Mein erster "Westwagen" war ein VW Derby. Da hatte ich mal die Kraftstoffpumpe wechseln müssen.
Ich dachte ich mir, wenn ich schon mal alle Schläuche ab habe.......Ob das Ding auch mit Brennspiritus fährt?
Also beide Schläuche in die Brennspiritus Flasche und Abflug. :lol:
Das Starten ging einigermaßen. Aber fahren konnte ich nur mit Schock.
Aber es ging :roll:

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon The.Ghostrider » 13. Juli 2019 09:44

Hallo,
hier mal ein paar interessante Infos zu E5/10. Ist zwar vom Verband Bioethanol, haben sich aber Mühe gegeben.

Es sind unter anderem auf der rechten Seite zwei Oldtimer Markt Artikel verlinkt die sehr lesenswert sind: E5/10 Tanken.

Des weiteren habe ich mal versucht was belastbare zur Haltbarkeit von Benzin zu finden, aber ausser Forendiskussionen und einigen Pressemeldungen war da nix weiter (ausser zu Diesel vom bsi, aber damit fahren unsere leider nich).
Aus den Pressemeldungen und diversen anderen kleineren Veröffentlichungen ist aber zu entnehmen das sich moderner Sprit innerhalb von Monaten im Tank "zersetzt". Leicht brennbare Anteile entweichen und eine Entmischung findet statt. Dies lässt sich wohl nur bei Luftdichter Lagerung verhindern.
Ausgenommen sind die sogenannten Premiumsorten, hier sind wohl ausreichende Additive enthalten und vor allem kein E-Anteil.

Gruß aus KO
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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Ostkarren Fan » 13. Juli 2019 14:02

Heute meine im Herbst mit vollem Tank E5 und teilsynthetischem Öl aus einem Billigmarkt abgestellte Hufu ETZ wiederbelebt.
Ein paar Spritzer Starterspray ins Kerzenloch und sie sprang nach dem 2. Tritt an :D . Lief danach tadellos im Standgas. Fahren ist nach der Wirbelsäulen OP leider noch nicht drin :( .
MfG Günter

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Tourgigant » 20. Juli 2019 22:06

Hallo zusammen,
Die Beiträge zu E 10 habe ich interessiert gelesen. Emotional geladen ist ja schon die Überschrift.
Für meinen Teil kann ich nur beitragen, dass ich E10 eher aus ethischen Gründen nicht tanke als aus technischen.
Erst seit 2018 Fahre ich meine MZ ES 150 mit Super E5 ohne irgendwelche Zusätze, aber natürlich mit Öl. Erst 1/33, seit der Motoüberholung mit 1/50. gestern habe ich mal den Vergaser auf gemacht. Die Schwimmer sind etwas grün. Für mich aber nicht Besorgnis erregend.
Daher mache ich mir um Ethanol keinen Kopf.

Grüße,
Andreas
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Zuletzt geändert von Tourgigant am 21. Juli 2019 09:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Kai2014 » 20. Juli 2019 22:38

So gammelig, sehen meine Vergaser nicht aus.
Deine Düsen werden schon kleiner werden.

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Re: Was ist E10 nur für ein Dreckszeug

Beitragvon Steffen G » 21. Juli 2019 00:06

Hallo!

Im Frühjahr sah der Vergaser in meiner ETZ auch so aus, bald noch schlimmer.
Die Düsen teilweise zugegammelt, das Motorrad dadurch nicht mehr fahrbereit. Da hat dann eine grobe Reinigungsaktion geholfen, und das Ultraschallbad auf Arbeit.
Obwohl ich letzteres auch nicht als das Allheilmittel finde.

Und ich tanke immer das E5 und mische mit mineralischen Motorenöl.

Aber was komisch ist:
Aufgrund meines grossen Grundstückes haben sich über die Jahre 3 Rasenmäher und 2 Motorsensen angesammelt,
so im Alter von 27 - 3 Jahren. Und da kommt auch der selbe Sprit rein, wie in mein Motorrad.

Ich muss da ganz ehrlich sagen, dass ich da noch bei keinem der Geräte irgendwelchen Ärger mit den Vergasern hatte, oder mal einen Vergaser zerlegt hatte.
Ich lasse da den Benzin auch über den Winter drin, mangels Benzinhahn ist das Leerlaufenlassen auch nicht möglich.
Und trotzdem springen die Motorgeräte nach dem Winter eigentlich sofort problemlos an, und funktionieren auch normal.

Vielleicht sollte sich mal jemand Gedanken machen, ob man ev. die Vergasereinbauteile aus anderem Material herstellen könnte.
Z.B. die Düsen usw. aus Edelstahl, und die Schwimmer aus Kunststoff.
Grüße, Steffen !

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