Egon Damm hat geschrieben:Die Longlivfüllung in der Antriebseinheit ist bei E-Antrieben eine andere. Der Raum inls. Differential ist vollständig gefüllt
Der E-Motor ist starr verbunden mit der Untersetzung und wird in der Regel bei 17.000 Umdrehungen abgeregelt.
Also kein Wechsel des Schmierstoffes. Eine Oelpumpe braucht es auch nicht.
Die Bremsanlage bei E-Fahrzeugen hat eine automatische Bremsfunktion die ohne Betätigung des Bremspedal trotzdem ein Bremsvorgang ausführt den der Fahrer nicht bemerkt.
Ich fange von hinten an.
Die Bremsanlage hat keine automatische Bremsfunktion. Bei der Rekuperatiom wird die Bremsanlage nicht benutzt. Der Elektromotor wird hierbei vielmehr durch die Drehbewegung aus den Rädern bzw das Rollen des Autos als Generator verwendet um die Batterie zu laden. Das hat mit der Bremsanlage nichts zu tun.
Nur weil das Wort "Longlife"-Füllung gefallen ist, heißt es nicht automatisch man muss das bei keinem E-Fahrzeug wechseln. Ja, es gibt Hersteller mit Longlife-Füllung und auch Nein, es gibt auch Hersteller die hier Wechselintervalle des Getriebeöls vorschreiben.
Dieser Bericht ist sehr interessant und beruft sich auf Daten des ADAC, dort geht es um Arbeit und Kosten von E-Autos und Verbrennern im Vergleich:
https://www.mycarservice.at/ratgeber/e-auto-wartung/Im Schnitt ist das E-Auto hier günstiger, ausser bei Dacia😄
Nun steht mir aber der hohe Anschaffungspreis entgegen.
Wie gesagt, es ist eine individuelle Entscheidung nach der jeweiligen Fahrsituation.
Für meine privaten Verhältnisse ist der Verbrenner aktuell noch! günstiger. 1. War er gebraucht günstig vor 10 Jahren und 2. Sind die Ersatzteile günstig und ich kann fast alles selber zuhause erledigen. Irgendwann wird aber der "Point of no return" kommen an dem es vllt kippt durch steigende Spritpreise, immer mehr notwendige Reparaturen, einen zukünftig günstigeren E-Gebrauchtmarkt.
Müsste ich jedoch so oder so unbedingt ein neues Auto kaufen müssen, wäre Elektro die günstigere Wahl.
Ich kann jedem nur raten, es sich selbst auch seine aktuelle Situation durch zurechnen aufgrund verlässlicher Daten, ohne Greenwashing. So kam bei mir raus, das mein alter E39 auf die letzten 10 Jahre unter dem Schnitt um 7000€ günstiger war als ein neuer E-Smart. Hätte ich ihn mir einem gleichen obere Mittelklassemodell verrechnet, wäre der Unterschied noch gravierender ausgefallen. Aber das ist meine individuelle Situation mit den tatsächlichen Kosten meines E39 Bj.2002 und den theoretischen möglichst genau ermittelten Kosten eines neuen E-Smarts.
Nur so kann man sehen ob es sich für einen selber lohnt, denn Strom kostet auch Geld und E-Autos ebenfalls. Geschenkt wird nichts, auch nicht der kostenlose Strom aus der Photovoltaikanlage. Diese muss man ja auch erst zahlen.
Zahlen lügen nicht 😁
MZ TS 250/1 "Jule" Bj. 1979
Simson S50B2 Bj. 1976
CBR 650 R Bj. 2024
GS 500 E Bj. 1993