Wissen über die Haltbarkeit, das man erst nach längerer Zeit sammelt...
17. August 2017 15:22
Nachdem nun meine Restbestände der guten DDR KcPO Rostschutzfarbe, Bleimennige bzw. Penetriermittel (die rotbraune und das dünnschissbraune

)
aufgebraucht sind und ich mit den einfachen handelsüblichen (Baumarkt)Rostschutzlacken keine guten Erfahrungen gemacht habe (rostet innerhalb von 1/2 Jahr wieder drunter munter weiter) bin ich auf der Suche nach einem der DDR Farbe qualitativ gleichwertigem Produkt aus aktueller Produktion - falls es so etwas unter den heutigen Umweltauflagen überhaupt noch gibt. Wie sehen da Eure Erfahrungswerte aus und welches Produkt ist zu empfehlen. Nach Möglichkeit sollte das Produkt so beschaffen sein das es eine langjährige Rostschutzfunktion auch ohne einen nachfolgenden Decklackauftrag erfüllt.
17. August 2017 15:32
Tach
kommt drauf an wie Du die Farbe verarbeiten möchtest.
Pinseln oder Sprühen. ?
Ich selbst benutze seit edlichen Jahren die Rot Braune Rostschutzfarbe auf Kunsthartzbasis von O..i .
Aber diese Farbe kann man nicht mit Handelsüblichen PKW Lacken überlackieren .!
Seit einiger Zeit gibt es diese Rostschutzfarbe auch als 3 in 1. ( Rostschutz-Grund und Decklack)
Und ich hab bis heute noch keine Recklamationen meiner Arbeiten erhalten
k-67.jpg
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17. August 2017 16:38
Der Metallschutzlack von Feidal ist super, kann ich unbedingt empfehlen!!!!
schau hierKannst du auch von mir haben...
Hab übrigens noch ein recht ansehnliches Lager an DDR-Farben
17. August 2017 16:50
Sieben Ärzte, neun Diagnosen

. Ich benutze Corroless. Sehr gute Erfahrungen mit gemacht.
17. August 2017 17:09
Penetrirmittel gibt's noch von baufan.gibts bei uns im Obi.
Aber wie das sonst hab ich keine Erfahrungen..
Mfg stefan
17. August 2017 18:35
Feidal ist wohl sowas wie Hammerite?
Losen Rost abbürsten, zweimal Farbe drauf, fertig.
17. August 2017 19:16
Hammerite taugt aber nix - Bsp. alte Stallfenster/Torbeschläge - habe die Fenster/Beschläge so weit es geht mit der Topfbürste vom Rost befreit und danach 3x mit Hammerite gestrichen - das ist jetzt 2 Jahre her und es drücken schon wieder die Rostporen durch. Ganze Arbeit umsonst... Stellt sich also die Frage ob das Feidal die selbe Zusammensetzung hat...
-- Hinzugefügt: 17. August 2017 20:18 --kochi hat geschrieben: Ich benutze Corroless. Sehr gute Erfahrungen mit gemacht.
Seit wie viel Jahren hält das und unter welchen Witterungsbedingungen ?
17. August 2017 19:22
Hm, Korrosionsschutzdepot ?
17. August 2017 19:25
Die Produkte von Branth Chemie sollen gut sein.
Die werden auch vom Korrosionsschutzdepot vertrieben.
Ich habe die nun schon ein paar Mal verarbeitet und fand die gut. Lanzeitmäßig kann ich aber noch nichts genaues sagen.
Bei angerostetem Untergrund kann man auch Owatrol beimischen. Trocknet dann ewig aber soll gut schützen.
Wird als 3in 1 oder Nitrofest angeboten.
Kein Schnäppchen!
http://www.korrosionsschutz-depot.de/ro ... raun-750ml
17. August 2017 19:28
Maik80 hat geschrieben:Hm, Korrosionsschutzdepot ?
Kenn ich, die preisen viele tolle Sachen an, aber das ist ein Händler der will auch nur verkaufen - ob das Zeug dann was taugt bekommt man nur über Langzeiterfahrungsberichte heraus und genau die wollte ich hier lesen..
17. August 2017 19:50
Ich habe Penetriermittel vor wenigen Jahren im Fachhandel gekauft. Ist von Osterwieck Lacke GmbH und riecht wie das DDR-Zeug. Bis jetzt hat es an den Stellen, die ich damit gestrichen habe, meine Erwartungen erfüllt. Auf alle Fälle isses haltbarer als Hammerite. Auf der Büchse steht chromatfrei, so wirkungsvoll wie DDR-Ware wird es also nicht sein.
17. August 2017 21:22
Wir nutzten den hier und der ist super, trocknet auch sehr schnell und der Preis ist auch absolut fair
http://www.mipa-paints.com/fileadmin/pr ... t1815.html
18. August 2017 07:47
Als wir noch Metallbau gemacht haben, ist allerdings 20 Jahre her, habe ich immer dieses Zeug genommen, damit war ich sehr zufrieden.
http://www.rust-oleum.eu/cms/publish/co ... pageid=145Gruß
Frank
21. Januar 2018 11:11
Hallo
Meinen Erfahrungen nach gibt es Nichts was 100%ig über längere Zeiträume hält.
21. Januar 2018 11:26
Hallo Sebastian,
wir haben gute Langzeiterfahrungen mit
Rust Grip gemacht.
http://www.supertherm.de/1024/Fakten_RG.htmKorrodierte Flächen werden hier sehr gut versiegelt.
/Christian
21. Januar 2018 16:03
Wie oben schon geschrieben gibt es das gelbbraune Penetriermittel noch, z. B. auch bei Toom. Es steht in der Farben- u. Tapetenabteilung in einem Regal mit diversen Baufan-Produkten. Ich habe damit vor nunmehr 12 Jahren etliche Fahrwerksteile an meinem Wohnwagen gestrichen. Erst mit der Drahtbürste grob entfernt und dann zwei Schichten im Abstand von ca. einer Woche. Der TÜV ist alle 2 Jahre begeistert, da ist bis heute kein Rost sichtbar.
A.
21. Januar 2018 19:27
Ich habe vor dem Streichen, Lackieren gute, langjährige Erfahrungen mit dem Rostumwandler von Fertan gemacht.
Seit neuestem verwende ich beim Ausflecken, für kleinere Stellen das Brunox Epoxy allerdings nicht das Spray.
Tests siehe:
https://www.vergleich.org/rostumwandler ... gJAC_D_BwEGrüßle
Helmut
Zuletzt geändert von
MZ-Capo am 21. Januar 2018 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
21. Januar 2018 21:11
Feuereisen hat geschrieben:alte Stallfenster/Torbeschläge - habe die Fenster/Beschläge so weit es geht mit der Topfbürste vom Rost befreit und danach 3x mit Hammerite gestrichen - das ist jetzt 2 Jahre her und es drücken schon wieder die Rostporen durch. Ganze Arbeit umsonst...
Moin
Mit Bürste bleibt Rost in den tiefen Poren und wird zugeschmiert. Strahlen ist besser (wenn möglich...)
Das Korrosionsschutz-Depot hat auch was genaueres dazu geschrieben:
Das Entrosten mit der rotierenden Drahtbürste - ist das sinnvoll?
Nein! Drahtbürsten auf dem Winkelschleifer erzeugen durch ihre hohe Geschwindigkleit auch Wärme/Hitze auf dem Blech. Bürstet man Rost mit nicht genügend Nachdruck ab, schmilzt dieser zu einer silbrig-schwarzen Oberfläche zusammen. Diese Bereiche wirken auf den ersten Blick rostfrei sind es aber nicht. Die zusammengeschmolzene Oberfläche ist extrem dicht und läst Roststopper nicht eindringen, diese sind dann also wirkungslos. Besser sind Schleifscheiben, wie z.B. SVS oder CSD-Scheiben.
21. Januar 2018 23:07
Ich benutz immer Zinkstaubfarbe, das ist Farbe mit sehr hohem Zinkanteil kommt wohl dem Feuerverzinken nahe. Aber bitte nicht verwechseln mit Zinkausbesserungsfarbe aus der Spraydose, das nehmen die Metallbauer um ihren Murx auszubessern ist auch mehr Lack als Grundierung.
22. Januar 2018 00:43
Ich habe wiederum sehr gute Erfahrungen mit Hammarit gemacht, am Frühbett, Gartenbank, Hollywoodschauckel, MZ-Rahmen, bei meinem alten Astra G.
22. Januar 2018 09:30
gibts auch als Spray,- nehm ich schon lange
22. Januar 2018 18:46
Moin!
In der Entenszene nehmen wir seit Jahren erfolgreich Brantho-Produkte.
Hammerite ist bei uns durchgefallen, das ist irgendwie zu hart, d.h. die Lackschicht reißt bei minimalsten Verwindungen des Fahrwerks ein.
Und was es neuerdings gibt - Langzeiterfahrungen liegen noch nicht vor - Lamellenzinkspray.
Grüße aus Wuppertal
"Tigerente" Jörn
22. Januar 2018 19:54
Brantho ist auch super. Das Zeugs nehm ich auch auf Empfehlung eines Bekannten. Das Zeugs braucht nur lang zum Trocknen. Hat mein Bekannter deswegen mal dort angerufen. Laut Auskunft ist das so gewollt, da es im Eigentlichen Farbe für Schiffe ist. Man kann die also ohne Vorbehandlung auf jeden Dreck und Rost drüberpinseln und die lange Trockenzeit ist dann gut damit quasi ein geschlossener Farbfilm bleibt und sich keine Rlsse oder Poren bilden. Denn dort kann dann wieder Wasser eindringen und sich Rost bilden. Aber wie gesagt so die Auskunft von Brantho.
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