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 Betreff des Beitrags: Regler spuckt 17V aus. Was tun?
BeitragVerfasst: 2. April 2006 12:32 
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Hi!

Meine ETZ 150 macht wieder Probleme mit der Ladekontrollleuchte. Da diesesmal das Problem nicht durch an Kontakten Rütteln und auch nicht durch Pflege aller relevanten Kontakte aus der Welt war, hab ich mal den Regler gemessen.

Von D+ nach D- haut er wenn der Motor läuft knapp 17 Volt raus. Multimeter auf Gleichstrom, Bereich bis 20V. Wenn Motor aus und Zündung an, messe ich 12,4 Volt. Messfehler sollten daher eigentlich ausgeschlossen sein.

Was is am Regler (mechanisch) kaputt, und kann ich das selber hinbiegen?
Oder sollte besser gleich ein elektronischer rein?


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 14:09 
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Hallo!

Ja, das kann man ev. hinbiegen.

Im Regler findest Du den sogenannten Spannungsregler,
der hat 3 Kontakte.
Die Bordspannung kann man verändern, indem man dem Mittelkontakt etwas weniger Vorspannung gibt.
Schau Dir das mal an, und drücke Das Blech, was die Feder spannt, etwas zurück.
So dass er unter 12 V regelt.
Durch beilegen von kleinen Papierstücken kannst Du dann genau auf 14,4 Volt einstellen.


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 15:29 
Bevor du allerdings mit der Reglereinstellung probierst überpfüf mal die Anschschlüsse am und zum Regler . Speziell "51" und "D+" . Durch Korrosion kann es zu Spannungsabfall kommen und der Regler "denkt" er müsse höher regeln.
Grüße...


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 18:06 
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Danke Steffen für die Anleitung.

Hat auch geklappt die Spannung zu drücken. Aber die Ladekontrollleuchte leuchtet immer noch bei Drehzahl.

Ich glaube der Regler ist hinüber. Mit steigender Drehzahl steigt auch die Spannung der er abgibt. Aber ich war immer der Meinung, dass genau deswegen ist ein Regler verbaut, damit das nicht passiert.
Richtig vermutet?


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 Betreff des Beitrags: Re: Regler spuckt 17V aus. Was tun?
BeitragVerfasst: 2. April 2006 18:37 
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hinbiegen?
Oder sollte besser gleich ein elektronischer rein?[/quote]

********

Bei Schubert gibts elektronische Regler für 20?

www.zweirad-schubert.com

Uwe


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 18:58 
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Weiß du wie ein Regler arbeitet,findest du alles in den Links hier.Das Biegen oder Einstellen wie man das meint muß mit großem Gefühl erfolgen,kleinste Veränderungen sind sofort spürbar Meßtechnisch. Klar ist elektronisch besser aber bevor du einen Einbauen möchtest ,muß alles andere i.O: sein sonst ist er sofort kaputt.


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 19:10 
Whiteman hat geschrieben:
Danke Steffen für die Anleitung.

Hat auch geklappt die Spannung zu drücken. Aber die Ladekontrollleuchte leuchtet immer noch bei Drehzahl.

Ich glaube der Regler ist hinüber. Mit steigender Drehzahl steigt auch die Spannung der er abgibt. Aber ich war immer der Meinung, dass genau deswegen ist ein Regler verbaut, damit das nicht passiert.
Richtig vermutet?


Möglicherweise ein Doppelfehler . Wenn die Nennspannung erst so bei 2500 um beispielsweise erreicht wird könnte eine der Statorspulen kaputt sein.
Oder eines der drei schwarzen Kabel.
Gryße...


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 19:23 
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Kabel sind in Ordnung.
Muss ich mich doch mal über die Lima schmeißen.
Wie misst man die Lima-Wicklungen am cleversten durch, und was sind die Referenzwerte?


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BeitragVerfasst: 2. April 2006 20:20 
Die 3 schwarzen Kabel von der Lima abziehen und zwischen den 3 freien Polen messen (3 Möglichkeiten). Es müßten so etwa 0,3 Ohm angezeigt werden . Und es darf keine Verbindung zur Masse geben.
Gryße...


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BeitragVerfasst: 3. April 2006 23:11 
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Problem erkannt: Eine der E/V/W Kabelschwestern hatte sich am Steckkontakt an der Lima abgegammelt. Werde morgen Lötkolben und Krimpzangen bemühen.

Wicklungen auch gleich geprüft. Kein Masseschluss, aber ca 1,2 Ohm Widerstand zwischen den Wicklungen. Schlimm?


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BeitragVerfasst: 4. April 2006 15:17 
Siehste , Fehler gefunden . Kommt häufiger vor . Der Ohm-Wert scheint minimal zu hoch , aber ignorier das erst mal . Mal sehn was die Lima nach der Lötaktion so macht .
Gryße...


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BeitragVerfasst: 4. April 2006 20:36 
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Alles wieder fest an seinem Platz. Die LKL macht was sie soll und die Maschine knattert wunderbar vor sich hin.

Der Widerstand liegt übrigens nach genauerem Messen bei 0,6 Ohm.


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BeitragVerfasst: 6. April 2006 18:32 
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Sie läuft wieder wei eine kleine Göttin!
Nur der Leerlauf ist ein bisschen unruhig. Werde, wenn die Abstandslehre wieder auftauchen sollte mal den Zündabstand der Kerze wieder hinbiegen.
Die is mir letztens beim Kerzenbild betrachten runtergefallen und der Elektrodenabstand war hinüber. (der Motor klingt übrigens gräßlich, wenn der Abstand viiiiiiel zu klein ist)

Danke für die Hilfe, vor allem an Herbert!


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BeitragVerfasst: 6. April 2006 19:50 
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Der Häuptling der OT Partisanen

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Whiteman hat geschrieben:
Sie läuft wieder wei eine kleine Göttin!
Nur der Leerlauf ist ein bisschen unruhig. Werde, wenn die Abstandslehre wieder auftauchen sollte mal den Zündabstand der Kerze wieder hinbiegen.
Die is mir letztens beim Kerzenbild betrachten runtergefallen und der Elektrodenabstand war hinüber. (der Motor klingt übrigens gräßlich, wenn der Abstand viiiiiiel zu klein ist)

Danke für die Hilfe, vor allem an Herbert!
mach mal ne iridium von ngk rein, dann haste erstmal ruhe... :twisted:


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BeitragVerfasst: 7. April 2006 17:24 
Na klasse , geht doch . Für den Abstand der Kerzenelektrode geht auch der Daumennagel.
Gryße...


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BeitragVerfasst: 7. April 2006 18:22 
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Zündabstand (sehr kleinlich ;-)) mit Lehre eingestellt und prompt war das Standgas wieder stabil bei 1200 Touren. Göttlich! Wie von einem anderen Stern!

Ich kann den Vorbesitzer immer weniger verstehen, sich mit seinem Moped so wenig auseinander zu setzen. Was ich an dem Teil schon alles optimiert hab.........
Aber es lohnt sich ja sowas von phänomenal!!! :-D


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