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 Betreff des Beitrags: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:14 
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Aus einem anderen Thema ...:

Andreas hat geschrieben:
.... und die muß keinesfalls beschraubt werden (auch wenn sie momentan am Ladegerät hängt :lol: )


:oops: :oops: :oops:

Scheint so, als ob ich diese Aussage revidieren müsste ....

:oops: :oops: :oops:

Hilfe, die Q kotzt ....

Also, letzten Herbst habe ich sie abgestellt. Mit fast vollem Tank, 80 km seit dem Tanken gelaufen ...
Gestern wollte ich sie reaktivieren, Tank fast leer ( :gruebel: ), Batterie am Ende. Ladegerät ran, Batterie geladen.

Heute:

Starterknöpfchen gedrückt, Q springt an, dreht ein paar Mal und geht aus. Das ganze Spiel hat sich so ungefähr 5 mal wiederholt.
Mittlerweile konnte man in der Halle die Hand nicht mehr vor Augen sehen und unter der Q bildete sich ein großer Teich, der immer größer wurde.

Es suppte (schwarz) aus:
- vorderer Sammler
- hinterer Sammler
- Übergang Krümmer - Topf
- und aus dem Überlauf des Luftfilterkastens :shock:

Hinter der Q prangen nun 2 große schwarze Flecken an der Wand .... wie von einen Vorkriegsdiesel nur extrem feuchter.

Schließen des Benzinhahns brachte nix, es suppte munter weiter.
Ich habe dann den Benzinschlauch vom Hahn gerissen ... es suppte trotzdem weiter aus den o.g. Dingen.
Tank abgebaut (Benzinhahn ist augenscheinlich undicht bzw. schließt nicht), Luftfilterkasten geöffnet und ca. 0,5 l Suppe aus dem Kasten entfernt.

Nochmals gestartet .... sie läuft mehrere Umdrehungen und geht dann aus. Beim ausgehen (!) erbricht sie sich dann durch die Gummiansaugstutzen in den Luftfilterkasten. Eine braunschwarze Suppe mit Bläschen.
Ich konnte nicht feststellen, ob dieses Flüssigkeitgemisch aus den Vergasern zurückgeblasen wird oder aber aus den unten abgebildeten dünneren Verbindungsschläuchen zwischen den Ansaugstutzen kommt. Ich tippe eher auf letzteres ...
Von dem T-Stück der Verbindungsschläuche geht ein weiterer Schlauch in den Motor (Entlüftung?).

Vermutlich hat sich über den Winter der fast komplette Tankinhalt in die Innereien des Motors verdrückt ...

Was schlagt Ihr als "Sofortmaßnahme" vor?!

Teich:

Dateianhang:
Teich.jpg


Reviermarkierung:

Dateianhang:
Reviermarkierung.jpg


Fast trockener Lufikasten:

Dateianhang:
Lufikasten.jpg


Erbrochenes (nach einem (!) Startvorgang):

Dateianhang:
Bruehe.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:21 
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Erste Sofortmassnahme Motor-Öl ablassen und auf ja keinen Fall irgendwelche Startversuche mehr, durch den defekten Benzinhahn ist das Benzin in den Motor gelaufen, wenn du Pech hast gibts da bei deinen Startversuchen mit dem Übervollen Motor bleibende Schäden, nennt sich Benzinschlag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:24 
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-Kerzen entfernen
-Luftfilter vom Benzin befreien (es gibt einen Ablassgumminippel am tiefsten Punkt
-Öl ablassen
-Vergaser/Ansaugbereich vom Benzin befreien.
-Brennkammern vom überflüssigen Sprit befreien (aussaugen)
-frisches Öl rein


Dann orgeln, alles zusammenbauen und eine Weile laufen lassen, danach nochmals Ölwechsel mit Filter.

Ales andere wäre Murks.

Gruß,
Richard


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:25 
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Hallo Andreas,
nicht mehr starten, wenn die Brennkammer voll Suppe steht, kann es die Ventile oder gar das Pleuel verbiegen.
Öl ablassen.
Ölfilter raus
Zündkerzen raus.
Ventildeckel ab.
Mit dem Kickstarter, oder dem Hinterrad, durchdrehen, bis keine Suppe mehr aus den Kipphebeln suppt.
Neuen Ölfilter rein.
Billiges Öl einfüllen.
Von Hand den Motor durchdrehen bios an den Kipphebeln Öl austritt.
Motor mit Anlasser drehen lassen bis die Brennkammern leer sind, dabei etwas unter die Zylinder stellen, um das austretende Öl aufzufangen.
Ventildeckel drauf, neue Zündkerzen (oder geringte) rein.
5 minuten laufen lassen.
Öl wechseln, weiterfahren.


Edit: etwas langsam, aber ich habe auch mehr Buchstaben benutzt. :biggrin:


Zuletzt geändert von Luse am 20. August 2013 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:26 
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Yo .. hätte ich jetzt auch gesagt

Öl Ablassen und die Suppe aus allen "Sammelstellen" entfernen.

Nicht daß es dir beim Starten ein Pleuel krummhaut, weil mal ein Viertelliter Benzin aus irgend einem Lufikasten angesaugt wird...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:28 
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Ok ... was ist mit der Suppe die im Auspuff steht?
Verflüchtigt die sich oder riskiere ich eine Verpuffung/Explosion wenn die Mühle wieder läuft?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:32 
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Andreas hat geschrieben:
Ok ... was ist mit der Suppe die im Auspuff steht?
Verflüchtigt die sich oder riskiere ich eine Verpuffung/Explosion wenn die Mühle wieder läuft?


Das Zeug macht alles, nur nicht brennen. Das drückt es einfach mit den Abgasen raus.

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:34 
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Membran vom Benzinhahn tauschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:34 
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Ich würde die Endtüten Abschrauben und austrocknen lassen,
bevor dir die Tüten um die Ohren fliegen.
ps wenn man bei der Kuh im Schiebebetrieb den Notaus umlegt und wieder An macht
knallt das auch ganz nett in den Endtüten.
Und was Andres ist das bei Andreas Kuh auch nicht.


Zuletzt geändert von Gespann Willi am 20. August 2013 19:37, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:35 
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am besten auskippen, wenn viel drinnsteht

Wenn dir der Motor wirklich komplett abgesoffen ist, dann ist da auch reichlich Benzin drinn.

Ist die Q gleitgelagert/Öldruckgeschmiert? Dann ist das Motoröl auf jeden Fall Priorität 1.

Kannste von Glück reden, daß sie gleich wieder (ohne Schlag) ausgegangen ist und die Lager noch nicht gefressen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:38 
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Auf keinen Fall die Krummermuttern lösen wenn nicht unbedingt nötig, dabei ruiniert man gerne die Gewinde.

Gruss Dirk


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:38 
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Gespann Willi hat geschrieben:
Ich würde die Endtüten Abschrauben und austrocknen lassen,
bevor dir die Tüten um die Ohren fliegen.


Was bitte soll da brennen? Der Auspuff ist kalt und in Abgasen ist nahezu kein Sauerstoff.

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:42 
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Ich seh schon ... ich muss doch mit dem Laubsauger nach Heiligenstadt reiten ....

:roll:

Robert K. G. hat geschrieben:
Gespann Willi hat geschrieben:
Ich würde die Endtüten Abschrauben und austrocknen lassen,
bevor dir die Tüten um die Ohren fliegen.


Was bitte soll da brennen? Der Auspuff ist kalt und in Abgasen ist nahezu kein Sauerstoff.

Gruß
Robert


Hm ... früher (ganz früher) haben wir immer Benzin in den (abgebauten) Auspuff gegossen und angesteckt. Zum freibrennen ... :oops:

Hat kurz mal "Puff" gemacht und danach munter weiter gebrannt.
"Montiert" muss ich das nicht unbedingt haben ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:45 
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Robert,ich kann dir leider nicht sagen warum,
aber ich habe schon manches Moped brennen sehen,
und bei 4 Schrauben lösen würde ich lieber die Endtüten abschrauben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:49 
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Robert K. G. hat geschrieben:
Gespann Willi hat geschrieben:
Ich würde die Endtüten Abschrauben und austrocknen lassen,
bevor dir die Tüten um die Ohren fliegen.


Was bitte soll da brennen? Der Auspuff ist kalt und in Abgasen ist nahezu kein Sauerstoff.

Gruß
Robert


Ich würde die Püffe trotzdem abschrauben und mal schaun, ob was rausläuft, wenn man sie hinstellt. Es besteht durchaus die Möglichkeit, das die "Suppe" aus Öl und Benzin bei der ersten Fahrt so lange drinnen bleibt, bis die "etwas" warmen Abgase das Ganze entzünden - dann hast Du einen, oder zwei tolle Flammenwerfer :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 19:51 
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Gespann Willi hat geschrieben:
Robert,ich kann dir leider nicht sagen warum,
aber ich habe schon manches Moped brennen sehen,
und bei 4 Schrauben lösen würde ich lieber die Endtüten abschrauben.


Die Dinger hatten einen Kat, das trifft hier nicht zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:00 
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Na super,da kann sich das Gemisch ja richtig sammeln.
Ich kann nur schreiben was ICH machen würde.
Und ich hatte das bei meiner Sportkuh auch mal,


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:03 
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Jungs, Andreas baut so weinig an seinen Fahrzeugen .. der kann die Puffe doch mal abschrauben :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:07 
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Wollen wir den morgigen Stammtisch in die Halle verlegen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:32 
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Ja, ich glaube, ich werde morgen ein wenig schrauben müssen.

:x


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:39 
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Benzinhähne aufgelassen oder tatsächlich kaputt? Membrane sollten die ja nicht haben, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:44 
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OT: Sei froh, daß Du kein 4V Modell hast, die Symptome wären das Todesurteil für einen Kat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:54 
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TS-Jens hat geschrieben:
Benzinhähne aufgelassen oder tatsächlich kaputt? Membrane sollten die ja nicht haben, oder?


Die hat nur einen Hahn und der sieht fast aus wie ein MZ-Hahn. Ich tippe mal auf X-Loch-Dichtung wie bei MZ.
Der Hahn war seit letztem Herbst zu. Nach Abbau des Schlauches und auf Stellung "geschlossen" tröpfelt er aber munter weiter.
Warum die Gaser nicht dicht gemacht haben weiß ich (noch) nicht.

Edit:
http://www.bmwbayer.de/media/images/pop ... eBMW_1.jpg
http://www.bmwbayer.de/media/images/pop ... inhahn.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 20:58 
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Andreas hat geschrieben:
Warum die Gaser nicht dicht gemacht haben weiß ich (noch) nicht.


Das machen die Kuh-Vergaser von Zeit zu Zeit. Auch manchmal mal "einfach so" beim Fahren :evil: :wink:
Dann schließe ich immer die Benzinhühner, warte bis die "Muh" stottert, dann die Hühner wieder auf und normalerweise ist dann gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:11 
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Hi, also ich lese da dass Andreas schon ein paar Startversuche unternommen hat, und die Q schon ein paar mal kurz gelaufen ist. Die Gefahr eines Benzinschlags entdecke ich da deswegen nirgends. Wo soll's denn nach den paar erfolgreichen (wenn auch nur kurz) Startversuchen herkommen?
Die Gefahr für die Lager dagegen ist nach wie vor groß. Wegen denen würd ich keinen Startversuch mehr unternehmen, bevor nicht das Öl mitsamt Filter (hat die Q denn einen?) getauscht ist.

Als Schadensursache kann ja nur der Benzinhahn in Frage kommen. Dreck in der Dichtung oder Dichtung gerissen.

Mein Vorgehen wäre
- Ölwechsel (ggf.mit Filter)
- Sprithahnreparatur
- Q vorne stark anheben, damit evtl. Restsuppe aus den Schalldämpfern abfließen kann
- Zündkerzen raus und Brennräume "trockenhecheln" lassen
- Zündkerzen rein, Motor starten

Sprit im Auspuff kann gut brennen. Muss ja nicht lange brennen, ein mal kurz und heftig reicht. Und dafür ist beim Anlassen allemal genug Luft da, bis der Motor das erste mal zündet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:12 
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Kleine Bemerkung am Rande,

wenn ich ein Moto für länger als eine Woche abstelle, dann ziehe ich den/die Benzinschläuche vom Vergaser ab.
Vorher die Schwimmerkammer leer laufen lassen /absenken.
Schon immer, alter Trick der Geländefahrer, die ihre Startprüfung nicht wg. abgesoffenem Vergaser vermasseln wollten.

Gruß Klaus


Zuletzt geändert von Klaus P. am 20. August 2013 21:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:15 
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Werde ich wohl demnächst beherzigen ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:17 
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Wenn mans immer könnte. An der XS müsste ich dafür den Tank abbauen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
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Haben die Schwimmerkammern eine Ablaßschraube ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:31 
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Andreas, lass die Finger von der Kuh, lad die aufen Hänger und ab nach Heiligenstadt. Da ham me dann
was zum schrauben. :D

Leider leider ein alt bekanntes Problem. Das tritt aber nur auf wenn ein Wartungsstau betreffend " Stillegung "
nicht gemacht wird. Hoffentlich haste den Motor nicht gehimmelt. Die wichtigen Tipps wurden schon gepostet.

Eines steht fest, das Benzinhuhn ist hinnüber. Leider ist es so klein, kann keine Eier legen und kann dafür
gar garnix.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:34 
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Was hatn das mit Wartungsstau zu tun wenn die Vierlochdichtung hin ist? :roll:
Um den Motor himmeln brauchts deutlich mehr als die paar Umdrehungen bei Andreas' Motor, ich bin schon mit derartig verdünntem Öl 100km gefahren. Das war ein Schlachtauto wo der Motor egal war. Interessehalber haben wir den Spaß nachher mal zerlegt: Lagerschalen iO.

@Klaus: Klar hab ich Ablassschrauben an den Vergasern, aber das ist dann jedes mal 15min Aufwand + Sauerei. Ich muss auch andere Benzinhähne besorgen, diese Membranhähne sind das letzte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:41 
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Wenn du schon beim Bauen bist - kontrolliere die Membranen der Vergaser. Hat jetzt nicht unbedingt mit deinem Fehler zu tun, ist kein Aufwand, aber die Membranen zersetzen sich gern, ist ein altbekannter Kuhfehler.


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BeitragVerfasst: 20. August 2013 21:56 
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TS-Jens hat geschrieben:
Was hatn das mit Wartungsstau zu tun wenn die Vierlochdichtung hin ist? :roll:
Um den Motor himmeln brauchts deutlich mehr als die paar Umdrehungen bei Andreas' Motor, ich bin schon mit derartig verdünntem Öl 100km gefahren. Das war ein Schlachtauto wo der Motor egal war. Interessehalber haben wir den Spaß nachher mal zerlegt: Lagerschalen iO.

@Klaus: Klar hab ich Ablassschrauben an den Vergasern, aber das ist dann jedes mal 15min Aufwand + Sauerei. Ich muss auch andere Benzinhähne besorgen, diese Membranhähne sind das letzte.


bekannt ist, das die Vierlochdichtungen welche vor der E 5 Ähra montiert wurden einfach E 5 nicht vertragen.
Bekannt ist auch, das der Gesetzgeber mindestens E5 vorschreibt. Da hält sich die Mineraloelindustrie drann, weil
der Zusatz billiger ist wie das Rohoel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 20. August 2013 22:21 
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Nur nochmal zu Erklärung,
Verpuffung kann bei der Kuh recht schnell im Auspuff passieren,
da die Kuh auch im Überschneidungs OT Zündet.
Also bei jeder Kurbelwellen Umdrehung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 04:56 
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Gespann Willi hat geschrieben:
Nur nochmal zu Erklärung,
Verpuffung kann bei der Kuh recht schnell im Auspuff passieren,
da die Kuh auch im Überschneidungs OT Zündet.
Also bei jeder Kurbelwellen Umdrehung.


Lass es einfach... Deine Erklärung ist falsch. Kein Zweitakter würde nach deinem Modell funktionieren. Der schiebt ja bekanntlich Frischgas mittels Abgas durch einen heißen Krümmer in den Zylinder zurück. Des Weiteren kannst du in einem Benzinsee sogar eine Kippe ausdrücken. Das Zeug wird ach nicht brennen. Benzindämpfe, Zündquellen und Sauerstoff müssen zusammen kommen, erst dann wird es kritisch.

Und da diese elendige E10 Leier schon wieder los geht: BMW hat alle Motorräder die sie je produziert haben für E10 freigegeben. :roll: Hier ist einfach nur ein Benzinhahn defekt. Eigentlich totaler Pillepalle. Da muss man keine Wissenschaft draus machen. Es reicht wirklich nur Ölwechsel, Motor trocken legen, Benzinhahn reparieren, Sprit rein und ab dafür.

Gruß
Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 05:07 
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Robert,in der Theorie bist du einfach nicht zu schlagen,
ich bin aber Praktiker und hab einfach schon ein bisschen was gesehen.
In einem muss ich dir Recht geben,lassen wir es einfach.
Andreas wird den Bock schon wieder zum laufen bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 05:52 
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Egon Damm hat geschrieben:
Bekannt ist auch, das der Gesetzgeber mindestens E5 vorschreibt. Da hält sich die Mineraloelindustrie drann, weil
der Zusatz billiger ist wie das Rohoel.

So kann man's auch ausdrücken.
Aber allein von den Herstellungskosten rühren die Ölmultis den Biosprit nicht in die Plörre. Alles "billiger sein" kann mangelnde Kundenakzeptanz nicht ausgleichen (siehe E10-Einführung).
Billiger für die Ölmultis ist es deswegen, weil sie nur mit dem Ethanolanteil den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Anteil von Kraftstoff aus regenerativen Quellen einhalten können - wenn sie das nicht schaffen, wird es wegen fälliger Strafzahlungen teuer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 06:31 
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Egon Damm hat geschrieben:
bekannt ist, das die Vierlochdichtungen welche vor der E 5 Ähra montiert wurden einfach E 5 nicht vertragen.


Schön wenn dir das bekannt ist, BMW und soziemlich allen anderen ist es nicht bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 07:20 
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Ich habe grade mal die (verlustig gegangene) Spritmenge überschlagen.
Das dürften so 10-15 l sein .... + eine Füllung Motoröl.
Das kann doch unmöglich alles im Motor hängen?!
Oder doch?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
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Andreas hat geschrieben:
Ich habe grade mal die (verlustig gegangene) Spritmenge überschlagen.
Das dürften so 10-15 l sein .... + eine Füllung Motoröl.
Das kann doch unmöglich alles im Motor hängen?!
Oder doch?


Kannst du dich noch an die Spritlaache unterm rechten Vergaser letzten Herbst erinnern?
Das war vermutlich der Überlauf.


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wie lange stand der Ofen denn?


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Andreas hat geschrieben:
Ich habe grade mal die (verlustig gegangene) Spritmenge überschlagen.
Das dürften so 10-15 l sein .... + eine Füllung Motoröl.
Das kann doch unmöglich alles im Motor hängen?!
Oder doch?


Doch, kann! Meine Benelli hat auch Sprit durchgelassen, ich habe allein aus dem Getriebe ca. 8 Liter "Gemisch" abgelassen, das Ding war echt randvoll!..... :wink:


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na da kann sich einiges in Luft auflösen ...
Ich würde nur das Öl wechseln und das B.-Huhn abklopfen........ sonst gar nix ..die Miege im Auspuff ist doch eh tot ... also rausblubbern lassen


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Hm ... jetzt bin ich doch einigermaßen verwirrt .... :gruebel:.

Für eine 32 Jahre alte Dichtung sieht das Teil doch eigentlich noch recht attraktiv aus.
Ich kann nur vermuten dass die (geringfügige) Vertiefung zw. Loch 1 und 2 für das Desaster verantwortlich ist.

Dateianhang:
Loch.jpg


Ansonsten (bis auf fehlende Siebe?) nix wirklich außergewöhnliches außer dem obligatorischen rostigen Schmand.

Dateianhang:
Hahn.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 10:03 
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Tank spülen, Hahn sauber machen, neue Dichtung und gut ist :ja: :ja: :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 10:07 
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Würde mich wundern, wenn der Schmodder verhindert hat, dass der Hahn richtig dichtet7schließt.
Also Tank runter und spülen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 10:10 
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jo da wirds wohl was durchgemogelt haben, dreh die Dichtung notfalls erstmal nach links oder rechts falls keine andere zur Hand ..und ja sieht nich unübel aus ...also recht sauber


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 10:11 
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Stell für den Ölwechsel hinreichend Gefäße bereit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kotzende Kuh
BeitragVerfasst: 21. August 2013 10:44 
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ETZChris hat geschrieben:
Also Tank runter und spülen.


Bei der Gelegenheit direkt Zitronensäure in den Tank, ne Woche stehen lassen, spülen und das Ding ist wieder fit.


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