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BeitragVerfasst: 24. September 2013 20:58 
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Hallo zusammen, hoffe, für Endantriebsprobleme ist dies die richtige Rubrik :mrgreen:
Es handelt sich um meine TS 150 '84
Vorgeschichte:
Mitt Juni, also vor rund 3500km, habe ich an der TS die verschlissene DDR-Kette (420, dicke Rollen) durch einen neue RK 428-Kette ersetzt. Dazu wurde das vordere Ritzel der ETZ 150 verwendet, da diese serienmäßig über die breitere 428er verfügt. Das Kettenrad blieb gleich, da es bei TS und ETZ die selbe Ersatzteilnummer besitzt, also von Gleichheit auszugehen ist. Nach der Rückkehr von Gabys Gespannschraubtreffen wollte ich den Hinterreifen wechseln, stellte dabei Spiel am Rad fest. Also wurden die Radlager gewechselt, eine neue Distanzhülse eines namhaften Händlers fand dabei ebenfalls den Weg in die Nabe.
Nun fing es an, dass ich aus dem Kettenkasten ein Schlagen (vermutlich auf Kunststoff) vernahm, dass ich aufgrund der Geschwindigkeit als synchron zur Radumdrehung beschreiben würde. Deswegen wechselte ich auch noch das Kettenradlager, was aber keine Veränderung brachte.
Ca. 1000km später fing der Tacho an, sporadisch kurz zu zucken (vorrangig bei v > 70 km/h), die Anzeige normalisierte sich aber sofort wieder auf die gefahrene Geschwindigkeit. Ich stellte fest, dass der Kettenkasten am oberen Kettenschlauchanschluss eingerissen war. Wegen der Dreckigkeit dieser Arbeit wurde die Reparatur aber verschoben und provisorisch mittels Gaffa durchgeführt. Ein Nachbau-Kettenkasten wurde aber bestellt. Dieser wurde vor wenigen Tagen eingebaut, da der Tacho nun plötzlich komplett ausfiel und ich dies in Verbindung mit dem Riss brachte.
Beim Auseinanderbauen stellte ich Schleifspuren an der Buchse des Tachoantriebs sowie Axialspiel des Kettenradlagers im Lagersitz fest, was sich dadurch erklärt, dass die Distanzscheibe zwischen Lager und Kettenkasten fehlte. Eine solche hatte ich allerdings niemals ausgebaut :!: Das Lager wurde durch 0,4mm Distanzscheiben wieder festgesetzt (erklärt mir nicht, dass das Pfusch ist, das weiß ich selbst) und die Scheibe zum Kettenkasten hin selbstverständlich eingebaut.
Bei der ersten Fahrt war nun das Schlagen erheblich stärker geworden und die Tachonadel sprang bei Überschreitung von 70 km/h plötzlich über die gesamte Skala hin und her um kurz danach auf 0 zu fallen und dort zu verbleiben. Der Kilometerzähler lief ebenfalls nicht mehr mit. Auch bei Unterschreitung der kritischen Geschwindigkeit blieb die Nadel auf 0, erst nach längerem Fahrzeugstillstand bewegte sie sich wieder, um dann das gleiche Verhalten erneut zu zeigen.

Was habe ich bisher getestet?
-Tachoantrieb komplett aus Kettenkasten ausgebaut, das starke Schlagen verschwindet dann und wird dann durch ein leiseres, synchron zum Kettenumlauf ersetzt
-DZM statt Tacho an die Tachowelle angeklemmt, dieser zeigt bei der kritischen Geschwindigkeit das selbe Verhalten, woraus ich schließe, das der Tachometer ansich ordnungsgemäß funktioniert
-Tachowelle unten mit Bohrmaschine angetrieben und oben am Vierkant mit den Fingern gebremst, diese drehte sich einwandfrei weiter und zeigte keine Symptome eines Schadens
-Tacho und DZM mit Bohrmaschine angetrieben, beide laufen einwandfrei bis zum Zeigeranschlag ohne zu zucken oder auf Null zu fallen (also fast 3000 U/min am Antrieb entspricht 180 km/h)

So langsam bin ich nun mit meinem Latein am Ende...
Sind die Nachbaukettenkästen so schlecht, dass irgendwelche Distanzen nicht passen? Oder hab ich noch irgendwas übersehen?


Ach ja: Wenn ich den in die Finger bekomme, der auf die Idee kam, den Tachoantrieb ans Hinterrad zu legen, dann :evil: Man kommt an nichts ran und saudreckig isses auch noch :evil:

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Grüße aus Schwabsburg, Nils
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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:22 
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Wenn mich meine Erinnerung nicht verlassen hat würde ich meinen die Kette der ETZ haben wir auch schon benutzt um die etwas dürftige Orginale zu ersetzen.
Wenn ich mich richtiger erinnere(ist ca.30 Jahre her) war bei mir die Ursache die gesamte Paarung.
Also die gesamte Schnecke-2Teile+ die Plastiklagerung die mit einer Schraube im Kettenkasten befestigt war nach dem gesamten Wechsel war Ruhe und der
Tacho zeigte wieder die "vermeintliche Geschwindigkeit" an.


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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:27 
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etz-251-Gespann hat geschrieben:
Wenn mich meine Erinnerung nicht verlassen hat würde ich meinen die Kette der ETZ haben wir auch schon benutzt um die etwas dürftige Orginale zu ersetzen.
Wenn ich mich richtiger erinnere(ist ca.30 Jahre her) war bei mir die Ursache die gesamte Paarung.
Also die gesamte Schnecke-2Teile+ die Plastiklagerung die mit einer Schraube im Kettenkasten befestigt war nach dem gesamten Wechsel war Ruhe und der
Tacho zeigte wieder die "vermeintliche Geschwindigkeit" an.

Das könnte natürlich sein, allerdings sahen die beiden Räder des Tachogetriebes noch sehr gut aus.
Und was die Geschwindigkeit angeht, laut GPS geht der Tacho auf 2-3 km/h genau ;D

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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:32 
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Mainzer hat geschrieben:
laut GPS

das hätten wir zu der Zeit für was zu trinken gehalten.....


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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:41 
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Nils, es wurde schon mehrfach berichtet : neue Kette auf alte Zahnräder. Eines oder beide.......ist
egal. Die Passung stimmt nicht mehr und die Sache läuft nie und nimmer rund. Es ist Jacke wie Hose
ob da 5 oder 105 PS an der Kette ziehen. Kettentriebe können singen......

Was treibst du in der kommenden Woche. Sollte das Wetter trocken sei, stehen Bauarbeiten in Mücke an.


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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:42 
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Die Sache mit dem Tacho hatte ich an der TS auch schon da hat der Nachbau Kettenkasten nicht gepasst--> Tachoantrieb nach ein paar Kilometern kaputt. Wenn ich die Symptome bei dir lese würde ich sagen der Triebling hat spiel im Kettenkasten.


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BeitragVerfasst: 24. September 2013 21:43 
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Egon Damm hat geschrieben:
Nils, es wurde schon mehrfach berichtet : neue Kette auf alte Zahnräder. Eines oder beide.......ist
egal. Die Passung stimmt nicht mehr und die Sache läuft nie und nimmer rund. Es ist Jacke wie Hose
ob da 5 oder 105 PS an der Kette ziehen. Kettentriebe können singen......

Was treibst du in der kommenden Woche. Sollte das Wetter trocken sei, stehen Bauarbeiten in Mücke an.

Würde mich aber wundern, wenn durch verschlissene Zähne (denen man übrigens keinen Haifisch ansieht) der Tachoantrieb angeschliffen wird und der Tacho verrückt spielt :gruebel: :nixweiss: Hat irgendwie nämlich nichts miteinander zu tun :D

Ab Dienstag habe ich Zeit :ja:

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BeitragVerfasst: 24. September 2013 22:12 
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Ab Dienstag ist schon mal was. Habe eventuell die kommende Woche Urlaub.

Also wenn die Zahnräder Haifischzähne haben ist der Pudding sowieso gelutscht. Wichtig ist
auf die Seite der Zähne von den Zahnräder zu schauen.

Erstmal wird keine Verbindung zwischen Tachoantrieb und Kettentrieb vermutet. Nur, wenn die
Passung zwischen Kette und Rad nicht stimmt, entsteht eine Schwingung. Diese ist auf der Zugseite
ruhig und auf der anderen Seite unruhig. Wie groß diese ist, wird von der Kettenspannung bestimmt.
Das ganze kann dann noch Reibungsenergie verursachen und im Kettenkasten da wo der Antrieb für
den Tacho ist, Differenzen erzeugen.

Haste nicht an Gabys Gespann gesehen, warum der Kettensatz gewechselt wurde. Und warum stelle
ich mit einem Leaser die Kettenflucht ein?


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BeitragVerfasst: 24. September 2013 23:03 
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Du hast nur einen Denkfehler. Selbst bei stark abgenutzten Zähnen am Kettenrad/Ritzel ändert sich dessen Teilung (also die Bogenlänge zwischen zwei Zahnflanken) nicht um das geringste. Dazu müsste nämlich entweder die Zähnezahl bei konstantem Umfang geändert werden oder der Umfang bei konstanter Zähnezahl geändert werden. Durch Verschleiß kann sich der Umfang des Kettenrades aber nur verkleinern (es sei denn, die Kette besteht aus einem Schutzgasgerät), so dass die Teilung geringer wird. Bevor es soweit kommt, sind allerdings auf dem Umfang keinerlei Zähne mehr vorhanden.
Hat man nun die Haisfischzähne, greift weiterhin jede Kettenrolle, allerdings ein Stück weiter vorne. Beim Lastwechsel bewegen sich Kettenrad und Kette nun relativ zueienander ein kleines Stück.
Die Teilung der Kette ändert sich natürlich durch Verschleiss an den Bolzen.

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Das hintere Kettenrad bei der ETZ ist breiter(also hat jetzt deine 428er Kette auf dem Kettenrad Spiel).
Es sind zwar dieselben ET Nummern, aber die Kettenräder sind verschieden breit.
Deshalb ist es auch nicht möglich (entgegen mancher anderer Beschreibungen von Händlerkollegen) einen Nachbau Dämpfungskörper
in die TS 150 mit der schmalen Kette einzubauen.
Es muß dann alles (auch vorderes Ritzel und die Kette) auf die ETZ Version umgebaut werden.
Zitat aus meinem Shop:
Bei Verwendung bei ES und TS muß auch Kette und vorderes Ritzel gewechselt werden, da die ETZ eine breitere Kette hat und deshalb das hintere Kettenrad zu breit für die TS/ES Kette ist.Es müssen also Kette und vorderes Ritzel der ETZ 125/150 verwendet werden.

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BeitragVerfasst: 25. September 2013 09:51 
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Günther ich habe hier ein originales ETZ 150 Vorwende-Kettenrad das ist identisch mit dem der TS. Gab es da später mal eine Änderung?

Ausserdem läuft die Kette ja ober- oder unterhalb vom Schneckentrieb sprich sie kann nicht an dieser Stelle schleifen.
Was da schleifen kann ist das Kettenrad wenn die U-Scheibe zw. Kasten und Kettenradlager fehlt (ca. 2mm dick) oder eben wenn ein wirklich breites Kettenrad montiert ist. Sowas hab ich aber noch nicht gesehen.
Wenn nur eine breitere Kette montiert ist schabt diese ja maximal seitlich gegen das Plasik an dem sie vorbeiläuft.
Wenn der Tacho sporadisch aussetzt würd ich meinen der Abstand zw. Schneckenrad und Schnecke ist zu gross oder eines von beiden ist abgenutzt.
Vielleicht sind die Nachbauten ja hier etwas ungenau gefertigt, sprich z. Bsp. Das das Steckachsenloch nicht exakt mittig sitz.

Nils ich würd das Geraffel mal ausbauen und saubermachen. Dann etwas fett aufs Schneckenrad, alles lose zusammenstecken und schauen in welchem Bereich Die Schnecke läuft.
Auch kannst du mal kucken ob die Verdrehsicherung des Schneckenrades noch intakt ist, sprich der Stift am kleinen Sprengring welcher in das Loch im Kettenrad rastet.

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Mit freundlichen Grüssen , Alex

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BeitragVerfasst: 25. September 2013 10:04 
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Das Kettenrad der Nachfertigungen ist auf jedem Fall dicker als das der TS.
Wir hatten das Problem mal, daß es an eine TS mit der schmalen Kette gebaut wurde und nach ein paar Kilometern deutliche Spuren der Kette auf dem Kettenrad (seitlich) zu erkennen waren (und das Ding hat die entsprechenden klagenden Geräusche während des Betriebs von sich gegeben).
Ob das das Geräusch beim Thread-ersteller verursacht, weiß ich nicht, aber er sollte auf jeden Fall auch das hintere Kettenrad wechseln, wenn er auf breitere Kette umbaut...

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BeitragVerfasst: 25. September 2013 10:14 
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Hätt ich gewusst das es da auch breitere gibt hätt ich vermutlich auch das breitere genommen. So aber werkelt in meiner Alltagshufu schon seit 200km eine Standart-428er mit serien-Kettenrad ohne Geräusche oder Schleifspuren.
...Die dicke Hummel-Therorie..... :lach: ;D

Bei mir is da noch etwas Luft seitlich.
Bei verwendung einer Kette mit O- oder X-Ringen wird es aber mit Sicherheit zu eng da diese ja wesentlich breiter bauen. Aber da wird es wohl auch direkt am Motorgehäuse schon zu knapp und gewaltig am Abtriebswellenlagerdeckel schaben.

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Und warum geben die bei MZ den Dingern dann die selbe ET-Nummer??? :evil: :evil: :evil: Ist ja nicht so, dass bei einem siebenstelligen System keine anderen Nummern mehr frei wären :evil:

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BeitragVerfasst: 25. September 2013 13:10 
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@Mainzer, da kann ich nur zustimmen.

Mainzer hat geschrieben:
Du hast nur einen Denkfehler. Selbst bei stark abgenutzten Zähnen am Kettenrad/Ritzel ändert sich dessen Teilung (also die Bogenlänge zwischen zwei Zahnflanken) nicht um das geringste. Dazu müsste nämlich entweder die Zähnezahl bei konstantem Umfang geändert werden oder der Umfang bei konstanter Zähnezahl geändert werden. Durch Verschleiß kann sich der Umfang des Kettenrades aber nur verkleinern (es sei denn, die Kette besteht aus einem Schutzgasgerät), so dass die Teilung geringer wird. Bevor es soweit kommt, sind allerdings auf dem Umfang keinerlei Zähne mehr vorhanden.
Hat man nun die Haisfischzähne, greift weiterhin jede Kettenrolle, allerdings ein Stück weiter vorne. Beim Lastwechsel bewegen sich Kettenrad und Kette nun relativ zueienander ein kleines Stück.
Die Teilung der Kette ändert sich natürlich durch Verschleiss an den Bolzen.


Je nach Qualität der Kettenräder und der Schmierung können durchaus mehrere Ketten auf den selben Rädern gefahren werden, ohne daß die späteren Ketten schneller verschleißen als die früheren. Es kommt auf den konkreten Verschleiß an.


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BeitragVerfasst: 25. September 2013 21:18 
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Mainzer hat geschrieben:
Du hast nur einen Denkfehler. Selbst bei stark abgenutzten Zähnen am Kettenrad/Ritzel ändert sich dessen Teilung (also die Bogenlänge zwischen zwei Zahnflanken) nicht um das geringste. Dazu müsste nämlich entweder die Zähnezahl bei konstantem Umfang geändert werden oder der Umfang bei konstanter Zähnezahl geändert werden. Durch Verschleiß kann sich der Umfang des Kettenrades aber nur verkleinern (es sei denn, die Kette besteht aus einem Schutzgasgerät), so dass die Teilung geringer wird. Bevor es soweit kommt, sind allerdings auf dem Umfang keinerlei Zähne mehr vorhanden.
Hat man nun die Haisfischzähne, greift weiterhin jede Kettenrolle, allerdings ein Stück weiter vorne. Beim Lastwechsel bewegen sich Kettenrad und Kette nun relativ zueienander ein kleines Stück.
Die Teilung der Kette ändert sich natürlich durch Verschleiss an den Bolzen.


Von der Änderung der Kettenteilung ( Abstand zwischen den Rollen ) redet auch keiner. Obwohl sich dieser Abstand durch
Verschleiß sehr wohl ändert. In der Praxis ändert sich aber die Bogenlänge der Zahnräder und der Umpfang wird wie du
schon sagst kleiner. Das bewirkt aber das die Kettenrollen tiefer in das Zahnrad eingreifen. Dadurch entsteht eine höhere
Reibung und ein Klemmeffekt. Wenn die Kettenräder nicht zu 100 % fluchten, längen sich die Kettenglieder. Mit solch einer
Kette kannste einen Kreis legen. Wenn die Kette dazu noch axial auf einem Kettenrad wandern kann, ist ein vorzeitiger
Verschleiß gegeben.

Den Tacho an meiner Rotax habe ich immer als Schetzeisen bezeichnet. Nachdem ich den Kettentrieb auf Vordermann
gebracht habe ( Ritzel-Kettenrad-Kette ) neu, ist die Tachonadel ganz ruhig. Mir wurde damals bei dem Umbau zum
Gespann gesagt, neue Kette, kleineres Ritzel und gut ist es. Pusteblume war es. Der Kettentrieb hat keine 2000 km
gehalten.


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BeitragVerfasst: 26. September 2013 00:16 
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Wenn der Tacho geht, ist er alles, nur kein Schätzeisen. Innerhalb der Anzeigegenauigkeit geht er korrekt (laut GPS-Messung).
Dann werde ich demnächst mal das breitere ETZ-Kettenrad holen und mich nach einem Originalkettenkasten umschauen. Oder ich baue mir direkt einen Koso an, dann kommt auch noch der einzelne Tacho da oben weg vom Lenker :P (ja, ich weiß, es gibt auch Lampentöpfe für Tacho. Aber das will ich nicht, dadurch würde das einzigartige Farbkonzept meiner MZ zerstört...)

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BeitragVerfasst: 26. September 2013 18:48 
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ja, der Tacho ging und geht immer noch. Aber zu früheren Seiten pendelte die Tachonadel um ca.
20 bis 30 km/h bei konstanter Geschwindigkeit. Man was war ich glücklich wenn die Nadel bis 140
ausgeschlagen hat.

Nils, hast eine PN


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BeitragVerfasst: 25. Februar 2014 19:16 
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Um das Ganze hier mal zum Abschluss zu bringen.
Die Tage kam ein Paket hier an, dadrin ein DDR-Kettenkasten. Heute nachmittag dann mal zum Einbau übergegangen. Dabei direkt noch das zwischenzeitlich erworbene ETZ 150-Kettenrad eingebaut.
Eine Messung der Dicke der Kettenkästen an der Stelle, die zwischen Schwinge und Lagerinnenring kommt, ergab:
Nachbau eines namhaften Händlers: 30mm (gekauft bei meinem lokalen Dealer, laut Prägung im Innern ost2rad)
Original: 32mm
Das erklärt natürlich auch, warum das Hinterrad so schwergängig war :evil:

Und so sah der TS 150-Hinterradantrieb nach dem Ausbau aus:
Dateianhang:
2014-02-25 17.00.00.jpg

Wie man sieht, haben sich die Zähne des Tachoritzels schön ins Aluminium eingefräst. Bevor Fragen kommen, ja, die Distanzscheibe zwischen Lagerinnenring und Kettenkasten war verbaut!

Was schlußfolgern wir hieraus: Wieder mal ein Nachbau, der nichts taugt. Aber Hauptsache, er ist schön glänzend lackiert :roll: :evil:


Etwas gutes hat es ja: Ich kann den Hinterradantrieb jetzt im Schlaf aus- und wieder einbauen :muede: :sleeping:

-- Hinzugefügt: 25. Februar 2014 22:49 --

So, gerade noch eine Testfahrt gemacht. Tacho geht wieder :yau: Aber dann ging das Wundern los. Der zweite Gang reichte doch bis über 50 km/h? Und der Dritte ausgedreht war doch deutlich über 70 Sachen?!
Und die Moral von der Geschichte: Denk nach, bevor du Teile vom Nachfolgemodell einsetzt. Es könnte nämlich sein, dass eben jenes ein 16" Hinterrad hat. Und deswegen der Tacho anders übersetzt ist :runterdrueck: :steinigung:
Ich glaub, morgen stell ich mit mal eine Stoppuhr hin beim Wechseln des Tachorads 8)

-- Hinzugefügt: 26. Februar 2014 13:50 --

So, gewechselt! Ich finde, 25 Minuten sind eine ganz ordentliche Zeit für das Wechseln des Tachoantriebsrads 8)
Ich glaub, an der Honda bräuchte ich schon so lange, bis nur mal das Hinterrad draußen ist :roll:


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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