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 Betreff des Beitrags: Kolben mit diamantierter Bohrung?
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 21:07 
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Hallo,

Lothar hatte mal diese Zusammenstellung von Veränderungen an der ES 125/150 erstellt:

http://pic.mz-forum.com/lothar/HISTORIE ... h_Mitt.htm

Bin darin gerade über die Änderung "Kolben mit diamantierter Bohrung" gestolpert. Nix in der Forensuche und Google ist auch nicht gerade hilfreich bei dem Thema.

Gruß Ralf


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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 21:50 
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two-stroke hat geschrieben:
Hallo,

Lothar hatte mal diese Zusammenstellung von Veränderungen an der ES 125/150 erstellt:

http://pic.mz-forum.com/lothar/HISTORIE ... h_Mitt.htm

Bin darin gerade über die Änderung "Kolben mit diamantierter Bohrung" gestolpert. Nix in der Forensuche und Google ist auch nicht gerade hilfreich bei dem Thema.

Gruß Ralf


das dürfte sich auf das Bearbeitungswerkzeug beziehen, siehe "Diamant"

weiter unten kommt noch das Desaxieren, könnt dies sein: siehe: Desachsierung...

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Gruß Roland

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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 22:24 
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two-stroke hat geschrieben:
Hallo,

Lothar hatte mal diese Zusammenstellung von Veränderungen an der ES 125/150 erstellt:

http://pic.mz-forum.com/lothar/HISTORIE ... h_Mitt.htm

Bin darin gerade über die Änderung "Kolben mit diamantierter Bohrung" gestolpert. Nix in der Forensuche und Google ist auch nicht gerade hilfreich bei dem Thema.

Gruß Ralf


Bitteschön, die Erklärung: Klick

Gruß
Robert

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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 23:01 
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Dankeschön. Ich dachte, das hat was mit der Kolbenbolzenbohrung (Läppen) zu tun.

Gruß Ralf


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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 23:06 
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two-stroke hat geschrieben:
Dankeschön. Ich dachte, das hat was mit der Kolbenbolzenbohrung (Läppen) zu tun.

Gruß Ralf


Könnte auch sein. Auf alle Fälle ist es etwas ganz Triviales. Vorher würde halt Korund oder weiß der Geier was genommen, nach dem Zeitpunkt ein Diamantwerkzeug. (Halt im Kreuzschliff.) Purer Schnickschnack. :twisted:

Gruß
Robert

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 08:05 
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Honen ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht, sondern möglicherweise dieses Verfahren hier:
baublies.de/downloads/Baublies_132.pdf‎
Vermutlich aber eher ganz normales Feindrehen mit Diamant. Das macht man schon seit Jahrzehnten an Pleuelaugen und Kolbenbolzenbohrungen. Der Diamant hat da den Vorteil, dass er extrem lange Standzeiten im Gegensatz zur Reibahle hat, und die Oberfläche eine sehr geringe Rautiefe bekommt.

Gruß
Hans


Fuhrpark: Viel zu viele verschiedene Mopeds...

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 09:05 
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Hmm :gruebel: ... unter "diamantiert" verstehe ich aber, daß eine Schicht Diamant zur Einstellung der Oberfläche auf-/eingebracht wurde. Normalerweise wird das aber nicht gemacht, um die Oberfläche härter oder verschleißunanfälliger zu machen, sondern aus anderen Gründen. Ich denke mal, daß MZ damals nicht an sowas gedacht hat. (sorry, wenn ich etwas um den Brei rede - geht nicht anders)

evtl. isses aber auch nur blöd geschrieben, und die meinen wirklich nur die Bearbeitung mit Diamantwerkzeug. Cubisches Bornitrid wurde ja erst später entdeckt bzw. kommerziell verfügbar.

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 10:53 
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Kutt: Frag mal eine Frau was diamantieren ist. Das macht man mit Schmuck und Ketten. Man bringt über einen Diamanten, den man über das Stück führt, eine Struktur in das Metall. Also wirklich ganz unterirdisch einfach.

Gruß
Robert

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 11:32 
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Stimmt .. Duden

Hätte ich auch gleich mal schauen können. War von sulfatieren, phosphtieren usw. ausgegangen. Da muß ich mal unsere Chemniker fragen, wie der Begriff heißt, wenn die ihre Diamanten aufbringen.

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 12:07 
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Der Bruder
Das werkzeug hatte bestimmt nen Kunstdiamant als schneide

Der hatte dann ne fast unendliche standzeit bei einer Top oberfläsche (RZ-Wert)

Heut zu Tage wird vie Mit CBN Wendeschneitplatten gearbeitet, die waren aber erst 1969 erfunden

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 12:21 
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kutt hat geschrieben:
Da muß ich mal unsere Chemniker fragen, wie der Begriff heißt, wenn die ihre Diamanten aufbringen.


Quelle: http://www.kadia.de/?cat_id=41

"Diamant-Schneidkörner einschichtig in einer Nickelbindung elektrolytisch aufgebracht"

Scheint eine Möglichkeit zu sein.

Evtl. steht im Technischen Informationsblatt mehr zu dem Thema "diamantierte Bohrung".

Gruß Ralf


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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 12:37 
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Also mit Diamantbeschichten hat das garantiert nix zu tun, das wird bei Kolbenbolzenbohrungen schlicht und einfach nicht gemacht.
In den 50er Jahren haben sich einschneidige Naturdiamantwerkzeuge für das Feinbohren /-drehen von Buntmetall und Alulegierungen auf besonders steifen, speziell für diesen Zweck hergestellten Maschinen etabliert. Dabei ging es um die kostengünstige, reproduzierbare Serienerstellung hochwertiger Oberflächen mit hoher Formtreue und geringer Rautiefe.
Synthetische polykristalline Diamantwerkzeuge kamen erst später so richtig in Schwung, die waren anfangs Sonderbearbeitungen vorbehalten (unterbrochener Schnitt usw.), da sie erheblich teuerer als Naturdiamanten waren. Wir haben in der Ausbildung noch gelernt, wie man den ins Haltewerkzeug eingelöteten Naturdiamanten zum Abrichten der Schleifscheiben in Profilschleifmaschine umdreht, wenn er nicht mehr scharfkantig ist.

@kutt
Zitat:
Da muß ich mal unsere Chemniker fragen, wie der Begriff heißt, wenn die ihre Diamanten aufbringen.

Heute tut man Oberflächen mit amorphen Diamantschichten bedampfen. DLC-Beschichtungen sind das.

Gruß
Hans


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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 13:03 
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ja - nein .. ich meine was anderes :)

Die Werkstücke sollten später nicht zum spanen oder schneiden verwendet werden, sondern ganz andere Funktionen erfüllen - das wird (bei uns) nicht elektrolytisch gemacht oder bedampft ;)

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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2013 13:38 
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Ja, DLC z.B für Nockenwellen und Kolbenbolzen, oder auch als bioaktive Schichten...

Gruß
Hans


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