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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 21:10 
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Nach einer längeren Fahrt auf schlechten Pisten mit zugehöriger "Fahrzeugbewegung" habe ich jetzt ein Problem: Meine ETZ nimmt nach dem Rollenlassen im Schiebebetrieb nur zögerlich Gas an um dann nach ein paar Gedenksekunden wieder vernünftig zu laufen. Standgas hat sie keins mehr, sie lässt sich aber mit leicht geöffnetem Gasgriff konstant am Leben erhalten. Die Kerze ist schwarz und der Verbrauch um rund 2 l /100 km nach oben gegangen, sprich sie läuft zu fett. Die Freigängigkeit des Chokehebels habe ich geprüft - was sollte ich mir als Nächstes anschauen?

Gruss - Thale

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Fuhrpark: ETZ 251 (90), DRZ 400 S (02), XB12X (07), MZ "GS", Efi

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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 21:13 
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Den Vergaser vielleicht mal komplett?

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Sandbüschel-Lichtausknipser 2014/2016

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Der Vollstrecker
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Gruß aus dem Ostbüro der OT-Partisanen in Zittau , Renè


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ETZ 250 Bj.1982 rot !,
MUZ Skorpion 660 Bj. 96 rot!, Abgang 31.10.2018
MZ ES 250/2 Gespann Bj.69 rot !
Audi A4 B7 ... vom Papa übernommen... der Astra musste weichen.

........................................
Opel Astra G 2.2 nicht rot sondern blau!
ETZ 251 im Aufbau... grün

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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 21:14 
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Würde ich auch sagen. Schwimmer abgesoffen, Leerlaufdüse abgefallen, etc...


Fuhrpark: eins, aber meins :)

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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 22:05 
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Chokegummi kann auch rausgefallen sein.
Auf jeden Fall würde ich, wie schon geschrieben, im Vergaser suchen.

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Gruß Sven


Fuhrpark: vorhanden

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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 22:10 
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Ein Schwimmer kann abgefallen sein.


Micky


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BeitragVerfasst: 27. Dezember 2013 23:26 
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Ich bin zwischenzeitlich rund 250 km gefahren und bin eigentlich nur richtig aufmerksam geworden durch den erhöhten Verbrauch. Na wenn es wirklich solche recht gravierende Fehler sein können und sie trotzdem noch lief, dann muss man den Zschopauern ja noch ein extra Kompliment machen. Ich schau mir morgen mal den Vergaser an.

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2013 00:41 
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Ich bin mit einem abgefallenem Schwimmer auch noch ein paar hundert Kilometer gefahren. Sie ist nur sehr schlecht angesprungen und hatte kein Standgas mehr. Wenn sie lief dann lief sie.


Micky


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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2013 14:56 
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Ich habe gerade den Vergaser auseinandergenommen , gereinigt und wieder zusammen gebaut. Also die Einzelteile waren alle an ihrem Platz und sahen entsprechend der Beschreibungen in den MZ Handbücher OK aus. Am Laufverhalten hat sich allerdings anschließend nichts geändert. Eine Ursache könnte noch im Startvergaserzug liegen, der hat scheinbar etwas wenig Spiel. Allerdings sieht es so aus, als wenn ich das Spiel nicht mehr durch Nachstellen am Vergaser vergrößern kann. Ausserdem erscheint es mir etwas komisch, dass sich das Spiel verkleinert haben könnte - ich dachte im Regelfal wird der Zug eher länger als kürzer. Na ich werde mir jetzt erstmal einen 9'er Schlüssel besorgen - der fehlt in meiner Werkzeugsammlung und mit einer Wapu - Zange will ich nicht dran.

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2013 15:01 
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Der Chokezug muss absolut ohne Knicke, Zug oder sonst etwas ganz frei verlegt werden. Notfalls auch im ersten Moment komplett frei baumelnd zum Vergaser.

Dann prüfe bitte auch den Schwimmerstand und dein Schwimmernadelventil. Da scheint der Hund begraben zu sein.

Gruß
Robert

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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2013 15:16 
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Wenn sich der Chokezug nicht als Übeltäter erweist, würde ich mal versuchsweise den kompletten Vergaser gegen einen anderen tauschen. Dann zeigt sich, ob er wirklich der Übeltäter ist. Bleibt das Phänomen bestehen, ist an anderer Stelle zu suchen. Es könnte ja auch die Luftzufuhr gestört sein: Luftfilter zu, Ansaugöffnung mit einem Fremdkörper verstopft. Was verbraucht die 251 denn jetzt?


Fuhrpark: x

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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2013 20:16 
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ja wenns der choke net is dann halt ein verstelltes luft benzin gemisch oder halt nach dem geländeeinsatz etwas verstopft.

läuft halt zu fett,

REPERATURHANDBUCH vorhanden?

also vergserbelüftung uterhalb des vergasers frei?
lüftungsloch im tankdeckel frei?
beim ankicken im gelände eventuell an die stellschraube gekommen u ein tick fetter gestellt,das nochmal nachprüfen nach handbuch.
schieber ausgeschlagen und teillastnadel leicht verbogen. (richtige kerbe eventuell)
oder verschmutzt
schwimmer vielleicht verbogen?

luftfilter mal schauen?

oder irre ich mich? 251 war ja net nur mit getrenntschmierung oder?

also schau das mal durch,

dann schauen wir weiter nach einer rückmeldung.
mfg chris

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Ich bin keene MEMME, denn ich fahre eene EMME !!!


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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 12:56 
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Thale hat geschrieben:
Nach einer längeren Fahrt auf schlechten Pisten mit zugehöriger "Fahrzeugbewegung" habe ich jetzt ein Problem: Meine ETZ nimmt nach dem Rollenlassen im Schiebebetrieb nur zögerlich Gas an um dann nach ein paar Gedenksekunden wieder vernünftig zu laufen. Standgas hat sie keins mehr, sie lässt sich aber mit leicht geöffnetem Gasgriff konstant am Leben erhalten. Die Kerze ist schwarz und der Verbrauch um rund 2 l /100 km nach oben gegangen, sprich sie läuft zu fett. Die Freigängigkeit des Chokehebels habe ich geprüft - was sollte ich mir als Nächstes anschauen?

Gruss - Thale


Hallo,

ich hatte das gleiche Problem mal an meiner RT. Nach langer Suche konnte der Laderegler als Verursacher lokalisiert werden, bei bergabfahrt wurde einfach der Strom knapp. Regler eingestellt, also etwas mehr Strom ins System -> Problem behoben.

Gruß

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 12:58 
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Denke auch, dass es nicht unbedingt der Vergaser sein muss. Deshalb der Rat, probeweise einen Vergasertausch vorzunehmen. Dann stellt sich schnell heraus, ob er der Schuldige ist.


Fuhrpark: x

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 14:36 
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ja deswegen mal den vergaser durchgucken wenn er kein 2ten hat, u ansonsten dann auf zündung, eventuell verstellt oder nur wackelkontakt, nach dem rütteln :o)

mfg chris

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 19:33 
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Moonlightchris hat geschrieben:

also vergserbelüftung uterhalb des vergasers frei?
lüftungsloch im tankdeckel frei?
beim ankicken im gelände eventuell an die stellschraube gekommen u ein tick fetter gestellt,das nochmal nachprüfen nach handbuch.
schieber ausgeschlagen und teillastnadel leicht verbogen. (richtige kerbe eventuell)
oder verschmutzt
schwimmer vielleicht verbogen?

luftfilter mal schauen?

oder irre ich mich? 251 war ja net nur mit getrenntschmierung oder?



So - folgende Fehlersuche habe ich gerade gemacht:

Der Kaltstart (OK - bei dem Winter rund 10°) funktionierte ohne Choke. Das Aushängen des Chokezuges oben brachte keine Änderung im Fahrverhalten, sprich schlechte Gasannahme nach Schiebebetrieb.

Dann ging es an den Vergaser:
    -Nochmal auseinander genommen
    -Vergaserablauf unten ist frei
    -Leerlaufdüse ist frei
    -Starterdüse und Röhrchen ist frei
    -Schwimmerstand bei geöffnetem Schwimmer rund 27 mm (also OK)
    -Schwimmerstand bei geschlossenem Schwimmer rund 34 mm - ABER DANN KEIN KONTAKT MEHR ZWISCHEN SCHWIMMERNASE UND SCHWIMMERNADEL. Kann es daran liegen? Die Achse des Schwimmers hatte ich nicht rausbekommen und ich wollte nichts kaputt machen. Damit konnte ich natürlich auch nicht die Schwimmernadel ausbauen. Der Federstifft selbst bewegt sich allerdings.
    -Schwimmer gerade und man hört auch keine Flüssigkeit drin
    -Nadel gerade und Schieber ohne auffällige Schäden
    -Umluftschraube war rund 5 Umdrehungen draussen - zur Zeit aber keine Reaktion auf Drehung, da Standgas nur über Gasgriff möglich

Tankdeckel:
    -Das ist schon der Neumodische ohne das klassische Loch in der Mitte. Ich habe keine Stelle für eine Entlüftungsbohrung gefunden. Allerdings gab es auch kein zischendes Geräusch beim Aufmachen nach dem Fahren - also höchstwahrscheinlich OK

Kontrolle Luftfilter:
    -saß fest
    -war bis auf paar kleine Blättchen aussen sauber
    -trocken
    -ausgeklpoft und wieder eingebaut

Getrenntschmierung:
    -Bowdenzug OK
    Einstellung der Markierungen nach Handbuch passt

Mein Verbrauch lag sonst bei um 4,5l/100 km und jetzt bei 6,5 l/100 km. Bitte jetzt keine Verbrauchsdiskussion starten :roll:

Was nun? Kann es am Schwimmer im geschlossenen Zustand liegen? WIe kriege ich die Schwimmerachse schonend raus?

Gruss - Thale

PS: Eine anderen Vergaser zum vergleichenden EInbau habe ich nicht.

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 19:44 
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Wenn du kein passenden Durchschlag hast,nehme ein Stahlnagel und kleines Hämmerchen.
Und wenn du nur von einer Seite drann kommst,mit dem Seitenschneider die Achse ziehen.

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 20:39 
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Thale hat geschrieben:
...
Was nun? Kann es am Schwimmer im geschlossenen Zustand liegen? WIe kriege ich die Schwimmerachse schonend raus?

Gruss - Thale

PS: Eine anderen Vergaser zum vergleichenden EInbau habe ich nicht.


Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: ja!

Im Übrigen beschreibst du nur die Grobeinstellung. Der Schwimmerstand wird so getestet: klick

Gruß
Robert

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BeitragVerfasst: 29. Dezember 2013 23:55 
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Thale hat geschrieben:
-Schwimmerstand bei geöffnetem Schwimmer rund 27 mm
-Schwimmerstand bei geschlossenem Schwimmer rund 34 mm


Nunja, ich verwette meine Oma, das dies andersherum gehört ......

Schau er doch endlich mal nach dem Gummi im Chokekolben!

Stimmt der Schwimmerstand nicht, ist das Teil schon in niedrigen Drehzahlen warm nicht zu bewegen .... und viertaktet in folge von völligem Spritüberfluss
Die Wirkung des Startvergasers tritt hingegen erst mit nahezu geschlossenem Drosselschieber ein und das sind doch die Auswirkungen, welche Du beschreibst

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Gruß
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Fuhrpark: bis auf 5 "Nachwendeprodukte" von MuZ und Simson sortenreiner DDR - Fuhrpark ;-)

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BeitragVerfasst: 30. Dezember 2013 01:13 
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Paule56 hat geschrieben:
Thale hat geschrieben:
-Schwimmerstand bei geöffnetem Schwimmer rund 27 mm
-Schwimmerstand bei geschlossenem Schwimmer rund 34 mm


Nunja, ich verwette meine Oma, das dies andersherum gehört ......

Schau er doch endlich mal nach dem Gummi im Chokekolben!

Stimmt der Schwimmerstand nicht, ist das Teil schon in niedrigen Drehzahlen warm nicht zu bewegen .... und viertaktet in folge von völligem Spritüberfluss
Die Wirkung des Startvergasers tritt hingegen erst mit nahezu geschlossenem Drosselschieber ein und das sind doch die Auswirkungen, welche Du beschreibst


Das mit "geöffnet/ geschlossen" habe ich aus dem dem großen gelben Wildschrei...
Also liegt bei mir die Zunge im geöffneten Zustand nicht mehr an der Schwimmernadel an. Das dürfte dann aber nicht wirklich die Ursache für eine Überfettung sein, denn mehr als "auf" geht bei der Schwimmernadel in dem Fall nicht. Die aufwendige Methode zur Prüfung ist gut zu wissen, allerdings hoffe ich erstmal mit weiteren einfacheren Möglichkeiten zur Fehlersuche durchzukommen.

Bezüglich Chokekolben: Ich habe ja zuerst auch auf den Startvergaser getippt - allerdings sah der Kolben bis auf eine etwas raue äußere Oberfläche gut aus, das Gummi liegt vorne satt drin und ist nicht beschädigt. Vielleicht rutscht der Kolben nicht mehr ganz in seine Ausgangslage zurück weil es irgendwo klemmt bzw. die Feder nicht mehr will wie sie soll? Ich wüsste aber nicht wie ich das prüfen kann. Verschmutzungen waren in der Bohrung und am Grund nicht zu sehen.

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 2. Januar 2014 23:21 
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Thale hat geschrieben:
[Vielleicht rutscht der Kolben nicht mehr ganz in seine Ausgangslage zurück weil es irgendwo klemmt bzw. die Feder nicht mehr will wie sie soll? Ich wüsste aber nicht wie ich das prüfen kann.

Mit einer Nagelschere aus Fahrradschlauch 4-5 kleine runde Plättchen von der Größe des Kolbens ausschneiden. Diese per Pinzette ordentlich in der Kolbenbohrung versenken, dann den Kolben draufschrauben. So ist der Startvergaser wirklich "ZU" und bleibt es auch. Die Plättchen kriegt man nur per Pinzette wieder raus, es besteht meiner Meinung nach keine Gefahr, dass die irgendwohin "wandern"...

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Ciao
Wolle

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Schwarzfahrer hat geschrieben:
Oft kennt derjenige, der einen Konstruktionsfehler unterstellt, die Intentionen des Konstrukteurs nicht.


Fuhrpark: ...fertig wird sie nie!

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BeitragVerfasst: 18. Januar 2014 13:57 
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Langsam kriege ich weitere graue Haare: Chokekolben mit Dichtung und Bowdenzug für den Choke habe ich getauscht . Besserung ist nicht eingetreten. Im Leerlauf läuft sie gefühlt immer noch zu fett, nur mit Gasunterstützung und sie qualmt fröhlich vor sich hin. Warmstart funktioniert nur wenn ich etwas Gas gebe.

Vielleicht doch die eletrische Seite? Heute ging das Motorrad kalt gut an, nach dem Losfahren und Lichteinschalten ging sie wieder aus und Ladekontrolleuchte und Leerlaufanzeigen waren aus. Nach einer gefühlten halben Minute mit eingeschalteter Zündung gingen beiden Kontrolleuchte wieder an (ohne was darn zu machen!) Das Spiel hat sich dann noch paar mal wiederholt, dann bin ich ohne Licht los gefahren und dann lief sie problemlos. Das deutet ja irgendwie auf einen Wackelkontak hin, aber ich habe die Leitungen unter der Sitzbank und zum Sicherungskasten gerade erst alle ausgenscheinlich geprüft, sauber gemacht und mit Polfett behandelt.

Noch eine Idee?

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 18. Januar 2014 14:27 
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Ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber könnte vielleicht das Zündschloß eine Macke haben?

Gruß Schumi.

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Gruß Schumi

"Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft,
sondern konzentriere dich auf den Moment."


Rundlampenschweinchenliebhaber-Clubmitglied Nr 002
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GKV-Granseer Krawattenträgerverein,joo ich bin dabei :)


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2014 14:30 
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Da sind die Möglichkeiten vielfältig.
Hatte mal so etwas,konnte nirgends einen Fehler finden. Letztendlich war es ganz simpel ein defektes Leuchtmittel das einen Kurzschluss verursachte.Bei mir die Scheinwerferlampe.

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MfG Pemi


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BeitragVerfasst: 19. Januar 2014 22:32 
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Das elektrische Problem hat sich hoffentlich geklärt - ich hatte ein blankgescheuertes Kabel zur Leerlaufanzeige unter dem rechten Motorendeckel. Das sieht jetzt wieder gut aus.

Heute habe ich nochmals den kompletten Vergaser auseinander genommen und auch den Schwimmer draussen gehabt. Nach dem Reinigen der Schwimmernadel ist jetzt auch wieder Kontakt zwischen Schwimmernadel und Schwimmernase bei geöffnetem Schwimmer. Wie ist eigentlich das Messingröhrchen in der Starvergaserkammer befestigt? Vielleicht hat sich das gelöst und steht ein wenig nach oben und drückt damit den Starterkolben etwas nach oben? Richtung Startvergaserkammer sieht man ein kleine Nut auf der Aussenseite des Röhrchens. Muss das so sein?

Nach dem Wiedereinbau sprang die gute MZ dann auch kalt wieder ohne Choke auf den ersten Kick an. Zum Probefahren war es schon zu dunkel - aber so richtig glaube ich noch nicht dass das Problem jetzt gelöst ist.

Gruss - Thale

PS: Ein echter Vorteil einer MZ - man hat imer was zu tun 8)

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Leerlaufluftschraube 5 Umdrehungen ist aber auch jenseits von gut und böse......

Da würd ich mal weiter testen...

Bye
ertz.

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Lothars Fibel für Vergasereinstellung: http://pic.mz-forum.com/lothar/SONSTIGE ... ungBVF.htm

ES 250 Kickstarterantrieb auf jeden Fall auf TS oder ETZ wechseln !
siehe: viewtopic.php?f=4&t=30624&p=1158985&hilit=kickstarterwelle+ertz#p1128457


Fuhrpark: momentan 8 Stück und nur 1 Arsch

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Thale hat geschrieben:
Das elektrische Problem hat sich hoffentlich geklärt - ich hatte ein blankgescheuertes Kabel zur Leerlaufanzeige unter dem rechten Motorendeckel. Das sieht jetzt wieder gut aus.

Wenn das Massekontakt hat, sollte eigentlich lediglich die Leerlaufanzeige dauerleuchten.

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Matze,
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BeitragVerfasst: 19. Januar 2014 22:44 
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Thale hat geschrieben:
Wie ist eigentlich das Messingröhrchen in der Starvergaserkammer befestigt? Vielleicht hat sich das gelöst und steht ein wenig nach oben und drückt damit den Starterkolben etwas nach oben?


Das Röhrchen sollte eingepreßt sein. Wenn es wirklich etwas zu hoch steht, läßt sich das vorsichtig mit einem Durchschlag nach unten richten.

Gruß
Daniel

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BeitragVerfasst: 27. Januar 2014 21:39 
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Das Röhrchen für das Startgemisch saß anscheinen korrekt - vorsichtig runterklopfen liess es sich nicht und nach vorsichtiger Fühlprobe mit einen passenden Schraubenzieher stand es auch nicht über. Den Schwimmerstand habe ich nach der Marmeladenglasmethode auch geprüft, der lag bei 14 mm mit Dichtung, also genau im grünen Bereich.
Die Leerlauf- und Umluftschrauben habe ich auf Nennstellung (2,5 und 4 Umdrehungen raus) gebracht.

Nur besser ist es nicht geworden: Kalter Motor (rund 2° in der Garage) ohne Choke zweimal treten und sie ließ ein freundliches därändängdäng erklingen. Probefahrt war dank Eis auf der Straße auch wieder nichts.

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 28. Januar 2014 19:49 
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Blas mal von aussen ordentlich Luft in die Bohrungen der Leerlaufgemischschraube . Wenn, wie gepostet, keine Reaktion durch Drehen der Schraube kommt, ist da was faul.
Gruss Thomas


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BeitragVerfasst: 28. Januar 2014 19:54 
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Setz mal die Düsen Nadel ganz nach unten,
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BeitragVerfasst: 3. Februar 2014 19:48 
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Thomas Becker hat geschrieben:
Blas mal von aussen ordentlich Luft in die Bohrungen der Leerlaufgemischschraube . Wenn, wie gepostet, keine Reaktion durch Drehen der Schraube kommt, ist da was faul.
Gruss Thomas


Das habe ich jetzt versucht und nochmal den Starterzug leichtgängig gemacht. Das Problem "zu fett untenrum" scheint jetzt vorbei zu sein, denn jetzt brauch ich auch wieder den Choke zum Anspringen im kalten Zustand und nach dem Schiebebetrieb läuft sie normal. Standgas ist allerdings noch nicht optimal. Ausserdem gab es im warmgefahrenen Zustand bei mitllerer Drehzahl jetzt Aussetzer wie von zuwenig Sprit.
Den Schwimmerstand habe ich mit einer optimierten Marmeladenglasmethode nochmal geprüft, der liegt bei knapp unter 15 mm, damit noch im grünen Bereich.

Naja - man hat ja sonst nichts zum Basteln :mrgreen:

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 6. Februar 2014 21:28 
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So - jetzt scheint alles wieder im Lot zu sein: Allem Anschein nach war der schwergängigen Starterzug der Übeltäter, alles weitere waren dann Kolateralschäden durch das am Vergaser rumbasteln. Ich habe nochmal den Vergaser auseinander gebaut, den Schwimmer noch ein wenig Richtung 14 mm gerichtet und bei der gerade abgeschlossenen Probefahrt über 30 km hat alles gut funktioniert. Da war es gut das nicht wirklich Winter ist :D

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 6. Februar 2014 21:45 
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Eine weitere Ursache könnte sein, dass die Nadel am Gasschieber oder deren Gegenstück im Vergasergehäuse verschlissen sind, so dass die Nadel untermassig bzw die Bohrung in der Führung im Vergasergehäuse übermassig ist mit der Folge, dass bei geschlossenen Gasschieber das Gemisch zu fett ist und deshalb der Motor erst dann Leerlauf hat, wenn der Gasschieber etwas geöffnet wird und im Schiebebetrieb das Gemisch bei geschlossenem Gasschieber überfettet, was die schlechte Gasannahme nach Schiebebetrieb erklären könnte. Zur Prüfung ist genaues Messwerkzeug gefragt.


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BeitragVerfasst: 16. April 2014 21:43 
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So - kleiner Nachtrag da die Etz'e gut, aber noch nicht wieder optimal läuft. Die Leerlauf- und Umluftschrauben habe ich auf Nennstellung (2,5 und 4 Umdrehungen raus) gebracht. Damit ging sie immer aus, ich habe die Umluftschraube noch rund eine Umdrehung rausgedreht, da sie damit etwas besser lief. Trotzdem geht sie im Standgas aus und im halbwarmen Zustand springt sie entweder auf den ersten Kick und sonst nur durch Anschieben an. Alles andere läuft gut.
In welche Richtung sollte ich welche Schraube drehen?

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 16. April 2014 22:46 
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Wieviel Kilometer hat denn Dein Vergaser runter? Die meisten fahren mit welchen rum die das MHD schon lange überschritten haben.


Micky


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BeitragVerfasst: 17. April 2014 16:08 
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Micky hat geschrieben:
Wieviel Kilometer hat denn Dein Vergaser runter? Die meisten fahren mit welchen rum die das MHD schon lange überschritten haben.


Micky


Das dürfte sich eigentlich noch ausgehen - die Laufleistung liegt noch unter 40 Tkm und die ganzen Probleme traten erst nach dem "Rumfummeln" am Vergaser auf.

Gruss - Thale

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BeitragVerfasst: 21. April 2014 13:16 
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Kann an dieser Stelle ja mal von meinen kürzlich gemachten Erfahrungen berichten.
TS 250 mit ca. 38000 km auf Tacho, soweit alles Ok bis auf den schon sehr klapprigen Vergaserschieber.
Plötzlich und schleichend immer mehr begann mich die TS zu ärgern.Begonnen hat es mit schlecht einstellbarem Standgas.Kalt alles Ok, nach 10 km plötzlich nicht mehr, musste dann denn Vergaser nachregeln.Es kam dann auch mal vor das Sie bei einem Stop nach längerer Fahrt einfach Absoff.Neue Kerze rein, abkühlen lassen und Sie lief wieder normal allerdings die ganze Zeit über ebenfalls mit erhöhtem Verbrauch.Wenn ich nach längerer Fahrt stoppen musste habe ich mir dann schon angewöhnt mindestens Halbgas zu halten damit Sie mir nicht Absoff.Das ganze hat sich über 1000km hingezogen und wurde schleichend immer schlechter.In dieser Zeit habe ich nicht gezählt wie oft ich den Vergaser zerlegt und gereinigt habe.Auch die Zündung habe ich mehrfach geprüft.Vergaserdüsen habe ich erneuert sowie Zündkontakte, Kondensator, Kabel und Stecker.
Wirklich gebracht hat aber alles nichts.
Es blieb dabei, im kalten Zustand alles einigermassen Ok, warm je nach Laune der TS nicht mehr richtig Einstellbar, soff einfach ab usw.
Zuletzt habe ich einfach mal pauschal die Wedis gewechselt obwohl alle sonstigen Erfahrungen mit defekten Wedis nicht darauf hinwiesen
Es gab keinen Benzingeruch im Öl, keine übermässige Rauchfahne, Lichtmachinenseite blieb sauber und Bremsenreinigertest war negativ.
Seit dem Wechsel läuft Sie wieder perfekt.Selbst der klapprige Vergaser lässt sich wieder einwandfrei regulieren.Kann mir nur erklären das die Wedis kalt dicht waren aber bei einer bestimmten Motor/Öl Temperatur leichte Undichtigkeiten hatten.

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MfG Pemi


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BeitragVerfasst: 22. April 2014 11:14 
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Hallo,

hatte ein ähnliches Problem an meiner 250er ETZ. Da war die Ursache ganz einfach die Klemmung des Vergasers im Verbindungsteil zum Zylinder. Der Vergaser wurde nicht mehr richtig fest geklemmt und dadurch wurde an dieser Stelle Falschluft angesaugt. Anderen Vergaser montiert und schon war alles wieder iO.

herzlichst

MZ-Oldi


Fuhrpark: InterCamp 355L Bj 1980, UAZ-31512-01 Bj1988, KR51/1 Bj 1966, S50B2 electronic Bj 1977,
Fortschritt E 930 Bj 1978, Skoda Kodiaq 4x4 Bj 2016

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BeitragVerfasst: 26. April 2014 17:05 
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Hallo MZ-Oldi,
Ich denke bei meiner ETZ 250 habe ich das selbe Problem, sie dreht aus dem Standgas sehr langsam immer weiter hoch, ist auf ca. 2000 Touren eingestellt ( also alles im Leerlauf), die Vergaserklemmung sitzt auch nicht bombenfest, lässt sich aber nicht weiter festziehen, hast du einen Rat was ich probieren kann, ohne gleich einen neuen Vergaser zu kaufen ?

_________________
Grüße, Carl :D


Fuhrpark: MZ ETZ 250 mit Scheibenbremse

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