Betreff des Beitrags: Leichter Rostbefall im Tank.
Verfasst: 26. Juli 2014 14:21
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Habe mir die Tage ne 150er TS angesehen. Im Tank war etwas Rost. Der Besitzer hat einen neuen Benzinhahn eingebaut weil der bestimmt auch schon befallen was oder einfach nur zu saß. Ist etwas Rost schlimm? Früher hat man mal gesagt, ein paar Bleikugeln von einer Gardienenbeschwerungsschnur in den abgebauten Tank werfen und gut durch schütteln. Dadurch geht der Rost ab und Blei setzt sich an der Innenwand ab wodurch ein erneutes rosten verhindert wird.
Hallo, Das hab ich auch mal gelesen. Aber der Rost wird sich durch paar Bleikugeln nicht beeindrucken lassen. Da muss schon der halbe Tank voll sein und etliche Stunden im Betonmischer Karussell fahren. Der Bleiabrieb im Tank verhindert das Rosten sicher nicht komplett aber verlangsamt/erschwert es.
Betreff des Beitrags: Re: Leichter Rostbefall im Tank.
Verfasst: 26. Juli 2014 15:11
Beiträge: 33 Alter: 41
Die Methode mit den bleikugeln kenn ich auch, wird aber nicht mehr gemacht. Heute wird mittels Chemie der tank entrostet, gereinigt und beschichtet. Kann man notfalls auch selber machen und ist auf jedenfall von bestand! Creme weiss habe ich schon selbst oft verwendet und gute Erfahrungen damit gemacht.
Betreff des Beitrags: Re: Leichter Rostbefall im Tank.
Verfasst: 26. Juli 2014 17:06
Beiträge: 83 Wohnort: Thale
Also erstmal scharfen WC-Reiniger mit Wasser, ein Teil Sprit ein Teil Sand/Kies und dann erstmal mechanisch reinigen. Entweder per Hand oder besser auf den Betonmischer aufgeflanscht und 1..2 Stunden Karussel fahren. Mangels Mischer soll es auch mit Quad gehen.
Nach dem Spülen dann noch chemische Keule. Also Rostumwandler. Da gibt es viele, auch Hausrezepte. Ich habe Vertan genommen. Die Original Rezeptur ist aber zu Lasch. 1 Teile Fertan zu 10 Teile Wasser. Habe ich genau nach Anleitung angerührt. Heißes Wasser versteht sich. Zwischendurch immer mal mit Tauchsieder Temperatur auf 80 °C bringen. Nach 24 h war ein Teil blank, ein Teil nicht.
Das Versiegln mit irgendeinem Plastik habe ich mir gespart. Viele berichteten auch schon, das die Versiegelung sich auflöst und dann erst Recht flocken im Benzinfilter erzeugt.
Betreff des Beitrags: Re: Leichter Rostbefall im Tank.
Verfasst: 28. Juli 2014 16:57
Beiträge: 664 Wohnort: Nordhausen Alter: 60
Bei leichten Fällen nehme ich Zitronensäure. 500gr Packung aus dem Supermarkt. Hahnanschluss abdichten Tank mit kochendem Wasser 1/2 befüllen Pulver rein und Schütteln, mit kochenden Wasser randvoll machen. Auch mal den Tank zur seite neigen, oben sammeln sich Luftblasen, die rauslassen. Wenn sich das Wasser abgekühlt hat nochmal randvoll nachfüllen. Das lass ich in der Regel zwei Tage stehen, dan ist der Tank sauber. Das ist sauber und Umweltschonend. Musst nur auf den Lack achten wen du ihn erhalten möchtest. Wenn was daneben geht wird der Lack stumpf, bei zu langer Einwirkzeit. Am besten nach den Befüllen mit der Zitronrnsäure von aussen mit klaren Wasser abspülen.
Für schwere Fälle nehme ich Salzsäure zum reinigen und Phosporsäure zum Rostumwandeln.
Betonmischermethode hab ich auch schon gemacht. Mit Kies, Schrauben und Glasscherben. Den feinen Dreck, der beim Drehen entsteht,bekommt man ewig nicht raus. Der setzt sich in die Falze, wo die Tankteile zusammengeschweist sind und wird erst mit dem Benzin beim fahren nach und nach rausgewaschen.
Alter rostiger Es150 tank liegt seit 8 Monaten leer auf dem kalten Dachboden und bis lang noch kein Rostansatz. Aber der Fülleranteil davon ist nicht Bezin fest.