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 Betreff des Beitrags: geändert: Wiederbelebung ETZ 251 Gespann
BeitragVerfasst: 14. April 2006 22:28 
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Liebe Gemeinde,
seh ich das richtig,daß ich bei dem ETZ251 Gespann aufgrund des kleinere Vorderrads für den Ausbau desselben, erst den Bremssattel abschrauben muß? Naj, ich denk schon, denn ich bekomme dir Felge schließlich nicht am Entlüftungsnippel vorbei :evil:
Danke im voraus für die Bestätigung.

Eine andere Sacheist der hydr. Bremszylinder am Beiwagenrad. Mal abgesehen von der der verf..... Position des Entlüftungsventils. Bremsflüssigkeit kommt beim Pumpen raus. Aber die Stange bewegt sich nicht.
Ich geh mal davon aus, daß ich auch dieses Teil demontieren muß, um es wieder gängig zu bekommen. Oder gibt es einen Tip, das Teil bei eingebautem Zustand wieder zum drücken zu bekommen?

Danke schön.


Zuletzt geändert von kett am 25. April 2006 09:34, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vorderradausbau bei ETZ 251 Gespann, Bremszylinder Beiwa
BeitragVerfasst: 15. April 2006 01:21 
kett hat geschrieben:
Liebe Gemeinde,
seh ich das richtig,daß ich bei dem ETZ251 Gespann aufgrund des kleinere Vorderrads für den Ausbau desselben, erst den Bremssattel abschrauben muß? Naj, ich denk schon, denn ich bekomme dir Felge schließlich nicht am Entlüftungsnippel vorbei :evil:
Danke im voraus für die Bestätigung.

Richtig, ist von MZ auch als Werkstatthinweis bei Verwendung von 16 Zoll Felgen ausgegeben worden.

kett hat geschrieben:
Eine andere Sacheist der hydr. Bremszylinder am Beiwagenrad. Mal abgesehen von der der verf..... Position des Entlüftungsventils. Bremsflüssigkeit kommt beim Pumpen raus. Aber die Stange bewegt sich nicht.
Ich geh mal davon aus, daß ich auch dieses Teil demontieren muß, um es wieder gängig zu bekommen. Oder gibt es einen Tip, das Teil bei eingebautem Zustand wieder zum drücken zu bekommen?

DER Schwachpunkt am Gespann ist der Bremszylinder. Das Teil rostet einfach fest, sobald es längere Zeit nicht betätigt wird. Er muß auf jeden Fall ausgebaut werden, alles andere ist Murks. Eine andere Möglichkeit wäre der Umbau auf Seilzugbetätigung.


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BeitragVerfasst: 15. April 2006 10:55 
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Na, dann vielen Dank. Dann geht es heute weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorderradausbau bei ETZ 251 Gespann, Bremszylinder Beiwa
BeitragVerfasst: 16. April 2006 12:09 
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Hermann hat geschrieben:
DER Schwachpunkt am Gespann ist der Bremszylinder. Das Teil rostet einfach fest, sobald es längere Zeit nicht betätigt wird. Er muß auf jeden Fall ausgebaut werden, alles andere ist Murks. Eine andere Möglichkeit wäre der Umbau auf Seilzugbetätigung.


noch ne möglichkeit: am gespann meiner liebsten ist an die schwinge des velorex-beiwagens eine aufnahmeplatte für den achsbolzen eines vw-polo-rads angeschweißt worden. im erstzustand (vorbesitzer) wurde die polo-bremse wohl per seilzug an der anlenkung des radseitigen parkbremshebels betätigt (mit der fußbremse). irgendwann ist dem vorbesitzer (pappkopp!) der zug festgegammelt und er hat einfach alles rausgeschmissen was "beiwagenbremse" hieß :steinigung:
jetzt hab ich alle bremsinnereien erneuert (radbremszylinder 14mm) und die bremse mit der hydraulik der handbremse über ein sog. "bodenventil" sowie stahlflex gekoppelt. das entlüften ging dank des bodenventils vollkommen problemlos. jetzt, nachdem sich alles "eingebremst" hat, stoppt die karre wie mit dem wurfanker! der druckpunkt der handbremse hat sich trotz beibehaltung des originalen grimeca-geberzylinders (10,75mm) dank der stahlflex und des bodenventils nicht wesentlich verändert, allerdings ist die einstellschraube jetzt am limit. damit kann man aber leben, denk ich.


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BeitragVerfasst: 16. April 2006 20:18 
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Puah, habe mir heute mal den Umbau durchgelesen. Gibt es das irgendwo als Montagesatz zu kaufen?
Die Sageder Seite ist ja offline.

Gibt es denn eine Möglichkeit den Bremszylinder wieder gängig zu bekommen? Ich habe den seit gestern mittag in WD40 eingelegt. Auf der mir vorliegenden Schnittzeichnung ist es jetzt für mich nicht gut erkennbar, welches Teil herausgedrückt wird, aber ich vermute mal dieses (ist es Messing?) Messingteil (Das Teil mit dem !-Zeichen) in dem der Bolzen steckt, der den Bremsnocken betätigt.
Darf ich denn mit einem dünnen Metallteil von der Seite in den Bremz. reindrücken, an der die Bremsleitung geschraubt wird, ohne etwas zu zerstören? Damit ich prüfen kann, ob sich etwas gelöst hat. Oder sollte ich die Funktionsprüfung nur in eingebautem Zustand vornehmen?

Danke im voraus.

edith hat bei miraculis die Schnittzeichnung gefunden und eingefügt. edith meint auch, daß man mit leichter GEwalt das Teil ! irgendwie gelost bekommen muß. Oder nicht?


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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BeitragVerfasst: 16. April 2006 21:07 
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Habe dein Problem gelesen,würde es mal so Probieren.
Ja es ist das Teil mit dem ! was bei Dir wohl fest sitzt.
Nun zu meinem Tipp .
Gummiteile entfernen Bremszylinder erhitzen testen ob sich der Kolben gelöst hat und dort wo die Bremsleitung angeschlossen wird Pressluft hineinblasen.
Doch Vorsicht der Bremmskolben kann plötzlich wie ein Geschoss herausfliegen also das ganze am besten im Schraubstock bei nicht ganz geschlossenen Backen ausprobieren.
Falls Du ihn dann draußen hast Kolben und Gehäuse auf Rost und Riefen
untersuchen gegebenfalls nachhonen das ganze mit Bremmsflüssigkeit
säubern und mit neuem ORing zusammenbauen.
Viel Glück,Schwingenbiker


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BeitragVerfasst: 17. April 2006 20:23 
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So liebe Gemeinde,
nach zweitägigem WD 40 Bad habe ich heute das besagte Teil herausbekommen. Messingrand in den Schraubstock gespannt, einen Dorn in eines der SChraubenlöcher gesteckt vorsichtig gedreht und das Teil ging ganz leicht raus. :D schön sauber gemacht, geölt und das MEssingteil geht mit einem leichten Schmatzen rein und raus. Morgen wird´s montiert.


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BeitragVerfasst: 20. April 2006 14:25 
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So liebe Gemeinde, nach kräftigem Rückenverrenken habe ich gestern abend die Seitenwagenbremse in Betrieb genommen. Hurra. Die Bremsebacken vorne gehen auch wieder von selber zurück. Getriebeöl, Sprit kommt heute abend rein. Batterie ist geladen. Birnchen alle heile.
Zündkerze ist neu. Vergaser fest. Dann sollten wohl heute abend die ersten Töne nach 10 Jahren Stillstand wieder die Siedlung erheitern. :-D


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BeitragVerfasst: 20. April 2006 20:27 
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So lieb Gemeinde, sie läuft.
Aber was für ein Fahrgefühl so mit Seitenwagen. Junge, das ist gewöhnungsbedürftig.
Nach sechs Tritten sprang sie an. Aber ich brauche wohl einen neuen Vorderreifen. Der hat wohl einen Standschaden. Naja. Vielleicht komme ich zu den SChraubertagen nach Solingen, wenn ich die bis dahin durch den TÜV habe.


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 00:53 
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Schön, das alles "live" zu verfolgen, wenn mal was klappt!

Gratuliere übrigens dass Du mit WD-40 den Kolben freibekommen hast. Normalerweise ist das Zeug dafür nicht so optimal, da gibt es besseres (kriechfähigeres, und auch tatsächlich ROST lösendes) im Industriebedarf, z.B. von Würth.

Gryße!
Andreas, der motorang


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 02:30 
motorang hat geschrieben:
Schön, das alles "live" zu verfolgen, wenn mal was klappt!

:gut:


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 02:32 
kett hat geschrieben:
Aber was für ein Fahrgefühl so mit Seitenwagen. Junge, das ist gewöhnungsbedürftig.

Schön locker bleiben! Sie fährt halt da hin wo Du hinlenkst, nicht wie eine Solokarre, die genau das Gegenteil macht! Und es hat Vorteile ohne Ende, z.B. Achterbahnfahren ist in Zukunft unnötig. :P


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 08:16 
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Danke, Jungs.
@Motorrang: WD 40 hat mir schon bei meiner 51 Jahre alten Hoffmann-Vespa gute Dienste geleistet.
@Hermann: Das dokumentieren mach ich gerne, denn die Tipgeber sollen schließlich mitbekommen, ob es geklappt hat.
Im Schaltroller-Forum werden ganze Umbau- und Restaurationsprojekte dokumentiert (Bilder, Erfahrungen, PRüfstandsläufe, selbst entworfene, berechnete, geschweißte und geprüfte Sportauspüffe etc, uvm.)

Der Kolben fluppt rein und raus wie geschmiert. :-D. Von außen habe ich alles eingefettet und die Schutzkappe drüber gezogen.

Was mich noch etwas stutzig macht ist, daß die Ladekontrollleuchte gestern bei den Probenrunden nicht ausgegangen ist. Sie glimmte schwach. Sie ging aus als ich im Stand die Drehzahl mal auf etwas über 3000 gebracht habe. Kann es daran liegen, daß meine 9Ah Batterie
nocht nicht 100%ig geladen war oder liegt es nur daran, daß ich nicht schnell genug gefahren bin?

Danke im voraus, von einem Vespafahrer, der nichts mit Batterien und Kontrollleuchten am Hut hat.


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 13:48 
kett hat geschrieben:
Was mich noch etwas stutzig macht ist, daß die Ladekontrollleuchte gestern bei den Probenrunden nicht ausgegangen ist. Sie glimmte schwach. Sie ging aus als ich im Stand die Drehzahl mal auf etwas über 3000 gebracht habe.

Oft ein Massefehler oder Steckverbinder die schlechten Kontakt haben. Am Rahmen neben dem Regler ist ein "Sammelpunkt" für Massekabel, dieser muß TOP sein und vor allem muß der Lack an dieser Stelle weg, stattdessen etwas Kupferpaste an die blanke Stelle. Im Scheinwerfer ist auch ein solcher Massepunkt mit Schaube. Hier ebenfalls überprüfen.

Sämtliche Steckverbindungen an der Lima und am Regler auf festen Sitz prüfen, ruhig mal abziehen und wieder draufstecken. Ebenfalls an der Diodenplatte alle Verbindungen prüfen.

Am Sicherungskasten die Sicherungen entfernen und die Haltezungen blank machen, ggfs nachbiegen. Für die Feldwicklung der Lima ist die kleinste (Glas) Sicherung vorgesehen.

Die Limakohlen und deren Stecker überprüfen, ebenso die Schleifringe, kleine Riefen dürfen sein, Ausbrüche und größere Riefen sind nicht gut.

Wenn eine der 3 Limawicklungen nicht funzt, geht die Lampe auch erst spät aus. Hierzu an der Lima insbesondere die Lötstellen an den Steckanschlüssen der 3 schwarzen Kabel überprüfen.

Wenns dann noch nicht funzt, sehen wir weiter. :wink:


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 16:51 
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Danke Hermann, Die ganzen Kontakte werde ich mir mal vornehmen. Heute noch einen neuen Mantel und SChlauch fürrs Vorderrad bestellt. Alles inkl. Montage und wuchten (Metzler Block C rf) für 50 EUR. Ist ok denk ich mal. Der alte Reifen hat doch einen SChlag weg vom langen platten Stehen.


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 19:00 
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Hallo Kett!
So sah mein ES-Gespann aus, als ich es im August letzten Jahres nach 10 Jahren "Dornröschenschlaf" aus einer Tiefgarage ausgegraben habe.
Die Reifen( ladenneu) habe ich aus Sicherheitsgründen alle sofort getauscht.
Beim Auto riskiere ich keinen Reifenplatzer wegen Überalterung, und beim Motorrad erst recht nicht. Die Bremsen, auch am Beiwagen ,funktionierten ohne Probleme. Ich werde nur jetzt zu den Schraubertagen endlich mal die Bremsflüssigkeit tauschen. Nachdem der Vergaser gereinigt war und ich zweimal Tüv-Gebühren bezahlt hatte, konnten die ersten Fahrversuche beginnen.
Oh graus, oh Schreck. Im ersten Moment habe ich mich gefragt, ob die Entscheidung für ein Gespann wohl richtig war. Aber mit jedem Kilometer ging es besser.Und nachdem ich jetzt über 500 Km gefahren bin, fühle ich mich auch sicherer, was nicht heißen soll, daß ich es kann.
Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit Deinem Gespann.
Vielleicht sieht man sich mal bei einem Treffen.
Gruß
Roland


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BeitragVerfasst: 21. April 2006 22:01 
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hallo Roland, herzlichen Glückwunsch zu deinem Gespann. Echt schick. Ich bin guter Dinge, daß ich nächste Woche TÜV habe. Mit dem neuen Reifen gehts am Mittwoch oder Donnerstag dahin.


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 14:07 
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2015 Helfer
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kett hat geschrieben:
Aber was für ein Fahrgefühl so mit Seitenwagen. Junge, das ist gewöhnungsbedürftig.

Hallo Kett,
ich empfehle Dir, laß es erst mal ruhig angehen... für den Anfang zumindest würde ich an Deiner Stelle erst mal ein ordentliches Gewicht in den BW-Kofferraum (Kofferraum deshalb, damit es beim bremsen nicht vorfliegt!) legen. Passagiere erst, wenn Du halbwegs sicher bist. Und such Dir zum Üben anfangs große leere Plätze, wo nix rumsteht, wo man dagegen knallen kann, und übe dort gezielt Kreise, Achter, Bremsen usw.; versuche, so lange Rechtskurven zu fahren, bis der BW hochkommt, und dann mit diesem einen kompletten Kreis zu fahren. Die Übungen am besten mit und ohne Gewicht im BW, um den Unterschied zu merken. Ansonsten eignen sich kleine Sträßchen zum Lernen besser als vielbefahrene Bundesstraßen u. ä., dadurch vermeidest Du auch, Dich von den Autofahrern unter Druck setzen zu lassen.
Gruß, und viel Spaß mit dem 3. Rad! :wink:
Martin.


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BeitragVerfasst: 23. April 2006 08:24 
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Hallo Martin. Danke für die Tips.


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BeitragVerfasst: 25. April 2006 09:33 
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So Vorderrad ist draußen. Ging schneller als ich geglaubt habe. Ich hoffe morgen kommt der Ersatzreifen. Gestern habe ich noch den vierten Blinker vom Nachbarn in die Hand gedrückt bekommen. Batterie ist wieder geladen, ich hoffe nur, daß ich den Zündschlüssel etwas zu weit gedreht hatte und sich somit die Batterie entleert hatte.

Noch was: Kann man im Stand prüfen, ob die Ölpumpe funktioniert, oder geht das nur bei laufenden Motor, daß man dann irgendwie sieht, daß sich da was mitdreht?

edith ändert mal den Topictitel.


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BeitragVerfasst: 25. April 2006 09:45 
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nun die ölpumpe prüfen OHNE das der motor läuft wird schwer

du kannst die markierungen prüfen, die bei vollgas übereinstimmen müssen aber ob tatsächlich was kommt geht nur bei laufenden motor...

aber dazu besorgst dir am besten mal ein schrauber buch

NEUBER MÜLLER oder WILDSCHREI'S mz fibel sind da die ersten adressen

grüße


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BeitragVerfasst: 25. April 2006 15:23 
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Alles klar, dann les ichmich mal rein.
Danke schön.


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BeitragVerfasst: 26. April 2006 16:01 
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kett hat geschrieben:
Noch was: Kann man im Stand prüfen, ob die Ölpumpe funktioniert, oder geht das nur bei laufenden Motor, daß man dann irgendwie sieht, daß sich da was mitdreht?



hallo,
die beste ölpumpe für die getrenntschmierung ist eine ausgebaute! :ideadev:
selbstmischendes zweitaktöl in den tank und sicher sein, das es keinen fresser gibt (bei langen bergabfahrten im schubbetrieb öfter mal kupplung ziehen und etwas gas geben).
wenn ich mich nicht irre, waren die ölpumpen die gleichen die auch yamaha in die 2takter eingebaut hat. meine liebste hatte früher mal eine rd 250, an der alle nase lang der kolben klemmte. schuld war die ölpumpe!


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BeitragVerfasst: 26. April 2006 16:18 
G/S Martin hat geschrieben:
wenn ich mich nicht irre, waren die ölpumpen die gleichen die auch yamaha in die 2takter eingebaut hat. meine liebste hatte früher mal eine rd 250, an der alle nase lang der kolben klemmte. schuld war die ölpumpe!

Glaub ich nicht! :P

Klemmer = überhitzer Kolben

Fresser = kein Öl

Insgesamt sinds bei mir wohl mindestens 150000Km MIT Pumpe an der MZ, die übrigens ZUERST das wichtigste Bauteil schmiert, nämlich das Pleuellager.


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BeitragVerfasst: 26. April 2006 20:03 
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Hermann hat geschrieben:
G/S Martin hat geschrieben:
wenn ich mich nicht irre, waren die ölpumpen die gleichen die auch yamaha in die 2takter eingebaut hat. meine liebste hatte früher mal eine rd 250, an der alle nase lang der kolben klemmte. schuld war die ölpumpe!

Glaub ich nicht! :P

Klemmer = überhitzer Kolben

Fresser = kein Öl

Insgesamt sinds bei mir wohl mindestens 150000Km MIT Pumpe an der MZ, die übrigens ZUERST das wichtigste Bauteil schmiert, nämlich das Pleuellager.


Ich schließe mich Hermanns Meinung an!
Jetzt hat die Ölpumpen-Befürworter-Fraktion das Wort! :wink:
Echt, nie ein Problem gehabt mit dem Teil.


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BeitragVerfasst: 26. April 2006 22:05 
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Nun hat meine ETZ auch recht wenig gequalmt beim ersten Anschmeißen. Ich vermute das liegt auch der Ölpumpe. Da hat meine frühere ETZ 250 schon mehr geraucht, obwohl ich die mit ca. 1: 65 betankt habe.

Jetzt was anderes: Nachdem ich alle Kontakte untersucht und gesäubert habe (bis auf den Sicherungskasten), habe ich die geladene Batterie wieder eingesetzt und.....nichts tat sich. Kein Lämpchen leuchtete. Die Sicherungen habe ich noch nicht nachgeschaut, aber daran kann es m.E. nicht liegen.
Bei den ersten Runden glimmte die Ladekontrollleuchte auch immer schwach, auch als ich mit ca. 50km/h ca. 600m über die Hauptstraße gefahren bin (duck und das mit einer 10 Jahre alten TÜV-Plakette).

Hat sich da evt. doch der Regler verabschiedet? An den beiden roten Kabeln am Regler liegen 12V von der Batterie an, wenn die Zündung aus ist. Ich denk mal das ist richtig. Aber warum sonst nirgends was ist. Ich schau morgen mal die Sicherungen nach.


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BeitragVerfasst: 27. April 2006 00:49 
kett hat geschrieben:
Nachdem ich alle Kontakte untersucht und gesäubert habe (bis auf den Sicherungskasten), habe ich die geladene Batterie wieder eingesetzt und.....nichts tat sich. Kein Lämpchen leuchtete. Die Sicherungen habe ich noch nicht nachgeschaut, aber daran kann es m.E. nicht liegen.

Genau DARAN kann es liegen, da die Sicherung ganz links z.B. für die Feldwicklung zuständig ist, Plus & Minus sind separat abgesichert und auch hier wirkt sich ein korrodierter Kontakt fatal aus. Eine ETZ mit solchem Defekt habe ich mal Nachts auf der A2 aufgelesen. ADAC war schon da, alles gemessen. Er hätte auch mal VOR und HINTER den Sicherungen messen sollen um den Fehler einzukreisen. Dann hätte er bei näherer Betrachtung nach Herausnahme der Sicherungen auch den "Grünspan" an den Kontaktzungen für die kleine Glassicherung bemerkt. :wink:

Bei der Gelegenheit: Auch die Masseverbindungen am Rahmen (am Regler) müssen OK sein. Blank machen und mit Kupferpaste schützen.


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BeitragVerfasst: 27. April 2006 08:07 
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Masseverbindungen am Rahmen muß ich nochmal nachschauen. Das hab ich vergessen. Dann werde ich mal anschließend die Sicherungen nachschauen. Stimmt, jetzt wo ich mir gerade mal den genialen Kableplan aus dem Neuber angeschaut habe wirds klar. Da geht plus VOR den Sicherungen zum Regler.
Nachher mal beim Louis vorbei und Sicherungen kaufen. Morgen hab ich ein neu bemanteltes und ausgewuchtetes Vorderrad und wenn dann alles klappt am Samstag TÜV.
Danke erstmal Hermann.


Son Sch...... weder bei Louis, Polo, HG, mopedhändler haben Feinsicherungen 2A. Also zum Autoteilehändler.


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BeitragVerfasst: 27. April 2006 13:34 
kett hat geschrieben:
Son Sch...... weder bei Louis, Polo, HG, mopedhändler haben Feinsicherungen 2A. Also zum Autoteilehändler.

4A geht auch. Diese Sicherung schützt die Feldwicklung der Lima vor Überlastung bei Reglerdefekt etc.


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 11:47 
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Hab 2A Sicherungen bei ATU erstanden. 5 x 20mm. 5 Stück für 3,95 EUR. Schluck.


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 18:24 
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So eben die Sicherung eingesetzt, Zündschlüssel rum und aaaahhh, alles leuchtet. Prima. Angekickt und... Ladeleuchte glimmt immer noch. Wattn Sch......! Motor läuft, nimmt aber sehr unwillig Gas an, läuft unrund, geht fast aus.
Vor einer Woche bin ich noch bequem ein paar Runden gefahren. Erst kurz bevor ich die MZ abstellen wollte, fing das unrund laufen an.
Alle Kontakte sin i.O. Die in der Lampe sind wie neu. Nichts korrodiert. Werde jetzt mal gemäß dem Neuber-Müller vorgehen.
Kann das der Regler sein?
Hat jemand in der Nähe hier einen intakten, den ich mal ausprobieren kann?

Dann noch was: neuer Reifen ist drauf, aber das leichte "wackeln" der Gabel beim langsamfahren ist immer noch etwas da. Ist das Normal bei den Gespannen?

Danke im voraus.
Jetzt fahr ich erstmal in die Altstadt auf ein Ska-Punkkonzert.


Zuletzt geändert von kett am 28. April 2006 23:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28. April 2006 20:40 
kett hat geschrieben:
So eben die Sciherung eingesetzt, Zündschlüssel rum und aaaahhh, alles leuchtet. Prima. Angekickt und... Ladeleuchte glimmt immer noch. Wattn Sch......! Motor läuft, nimmt aber sehr unwillig Gas an, läuft unrund, geht fast aus.
Vor einer Woche bin ich noch bequem ein paar Runden gefahren. Erst kurz bevor ich die MZ abstellen wollte, fing das unrund laufen an.
Alle Kontakte sin i.O. Die in der Lampe sind wie neu. Nichts korrodiert. Werde jetzt mal gemäß dem Neuber-Müller vorgehen.
Kann das der Regler sein?
Hat jemand in der Nähe hier einen intakten, den ich mal ausprobieren kann?

Dann noch was: neuer Reifen ist drauf, aber das leichte "wackeln" der Gabel beim langsamfahren ist immer noch etwas da. Ist das Normal bei den Gespannen?

Danke im voraus.
Jetzt fahr ich erstmal in die Altstadt auf ein Ska-Punkkonzert.


Reifen..: selber aufgezogen..?
Einfach mal im aufgebockten Zustand das Rad rundlaufen lassen..und schauen ob es Höhenschlag hat..also beim Montieren nicht recht in den Felgensitz gebracht wurde..

Und..nein..es ist nicht normal,das es hoppelt.

Wenn du aber ein seitliches Wackeln meinst..so zwischen 30-50 km/h..dann ist das eine normale Gespannerscheinung.. .
Das kann man mit Anziehen des Lenkungsdämpers um einiges egalisieren..nur..: wer fährt permanent 30-50 km/h..?
Dämpfer festziehen..

Das mit der Kontrollloichte..musst du nochmals mit verschiedenen Drehzahlen testen..

Achtung... ich hatte letztes Jahr eine ähnliche plötzliche Erscheinung..
Dort ,wo die Glassicherung sitzt..im Sicherungskasten.., müssen die Federzungen auf beste Spannung gebracht werden,bevor man die kleine Gläserne einsetzt..nur 1/10tel Luft reicht um zu foiern..und Kontaktschwierigkeiten hier zu erzoigen.

Aus diesem Grunde habe ich auf PKW-Elektrik dort umgestellt.

Spass am ALK-Konzert.. :wink: gehabt zu haben..


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 23:40 
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Danke Otis. Konzert war laut und schnell. :-)
Kontakte an der Glassicherung werde ich nochmals prüfen. Kontrollleuchte bleibt auch bei Drehzahlen von 4000 U/min noch an (glimmen). Der Reifen wurde von einem Reifenhändler aufgezogen und ausgewuchtet. Wir meinen das Wackeln bei ca. 30 bis 50 km/h. Lenkungsdämpfer habe ich noch nicht nachgezogen. Das werd ich noch machen.

Gut Nacht.


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BeitragVerfasst: 29. April 2006 00:19 
kett hat geschrieben:
Danke Otis. Konzert war laut und schnell. :-)
Kontakte an der Glassicherung werde ich nochmals prüfen. Kontrollleuchte bleibt auch bei Drehzahlen von 4000 U/min noch an (glimmen). Der Reifen wurde von einem Reifenhändler aufgezogen und ausgewuchtet. Wir meinen das Wackeln bei ca. 30 bis 50 km/h. Lenkungsdämpfer habe ich noch nicht nachgezogen. Das werd ich noch machen.

Gut Nacht.


Das typische Gespannpendeln,das bei der kleinen Geschwindigkeit anliegt, bekommt man durch sattes!! Anziehen des Lenkungsdämpfers um einiges reduziert.
Solltest aber eine Hand vom Lenker nehmen,wird sich das trotzdem aufschaukeln..wesentlich geringer am Anfang..aber ganz weg gehts mit dem Reibungslenkungdämpfer nicht.

Da bliebe höchstens die Investition eines hydraulischen Dämpfers,wenn du es auf dem anderen Wege nicht beherrschst.

Nur..: wer fährt laufend mit 30-45..oder mit einer Hand am Lenker..?


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BeitragVerfasst: 29. April 2006 09:04 
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wäre das ein guter Ersatz für den mechanischen Regler?


Kennt den obigen Regler bei ebay jemand aus dem Forum?


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BeitragVerfasst: 29. April 2006 13:43 
kett hat geschrieben:
wäre das ein guter Ersatz für den mechanischen Regler?


Kennt den obigen Regler bei ebay jemand aus dem Forum?


Da ein Original-Regler (mechanisch ) auch kaum billiger kommt..
gar nicht lange überlegen.. :wink:


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BeitragVerfasst: 1. Mai 2006 20:54 
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Hab mir jetzt auch noch den Regler bestellt. Wenn es daran nicht liegt, dann hacke ich sie in Stücke. Schließlich habe ich noch andere Baustellen.








Nein, nein, mach ich nicht.....


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BeitragVerfasst: 2. Mai 2006 21:02 
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Hmpf, am Chokezug ist der Nippel abgerissen. Dann den auch noch neu. Ist aber auch ganz schön rostig der Innenzug....


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BeitragVerfasst: 2. Mai 2006 21:25 
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kett hat geschrieben:
Hmpf, am Chokezug ist der Nippel abgerissen. Dann den auch noch neu. Ist aber auch ganz schön rostig der Innenzug....


Wechsle am Besten alle Züge. Kostet nur einmal Porto und Du hast Ruhe. :wink:


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BeitragVerfasst: 2. Mai 2006 21:31 
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Hast du die Ladekontrollleucht in den Griff gekriegt?


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BeitragVerfasst: 3. Mai 2006 05:56 
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Gespannwackeln bei 30-50km/h:

Liegt das jetzt an mir, daß meine Kiste kein Stück bei jedweder Geschwindigkeit wackelt, oder sind eure Karren nur so schlecht? :mrgreen:

*duckundwech* :versteck:

Gruß,
Richard


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BeitragVerfasst: 3. Mai 2006 08:48 
Richy hat geschrieben:
Gespannwackeln bei 30-50km/h:

Liegt das jetzt an mir, daß meine Kiste kein Stück bei jedweder Geschwindigkeit wackelt, oder sind eure Karren nur so schlecht? :mrgreen:

*duckundwech* :versteck:

Gruß,
Richard


Versteck dich ruhig..wir finden dich.. :wink:

Bei mir "wackelt" auch nichts..: aber..provoziere es mal..um knappe 30 km/h herum (aufsteigend bis 50..) eine Hand vom Lenker (linke) etwas Gas geben und konstant dann halten..es gibt auch dort einen Bereich,in dem sich das
im vorderen Bereich "aufschaukelt"..der Lenker plötzlich von einer Seite zur anderen arbeitet..
Je fester der Reibungslenkungsdämpfer angezogen ist,desto später taucht das Symptom auf..aber es taucht auf..

Ausprobieren..(Zahnbürste dabei ?)..


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BeitragVerfasst: 3. Mai 2006 13:34 
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@Whity Whiteman: ich hab mir über ebay einen elektronischen bestellt. Wird wohl diese Woche kommen. Dann hoffe ich, daß sich das Problem erledigt hat.
Ich will die Kiste erstmal vernünftig ans LAufen kriegen ,bevor ich da noch weitere Märker reinstecke. (Ich bin darin Minimalist). Wenn dann alles klappt, dann geht es weiter. Und hoffentlich nächsten Freitag oder Samstag kurz vor Ladenschluß zum TÜV.
Danke der Nachfragen


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BeitragVerfasst: 5. Mai 2006 08:45 
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So, liebe Gemeinde, hier ein neuer Zwischenstand.
Gestern wollte ich den Chokezuge wechseln. Nach Lösen div. Inbusschrauben habe ich den Zug rausgezogen. Vergaser gelöst, Deckel abgeschraubt zwecks besserer Zugängigkeit zum Chokeanschluss. Zug entfernt. Der neue Zug ist etwas länger, hat dann leider nicht gepaßt. Also Hülle und Innenzug auf die Länge vom alten gekürzt. Schraubnippel oben dran. Dann wollte ich die Stellschraube rausdrehen. Im Eifer des Gefechtes habe ich die Feststellmutter übersehen (Scheiß Heuschnupfen). Knack, abgerissen.
In meinen Vespaschraubenkisten eine Ersatzstellschraube gefunden, die auch paßt. Prima. zug gefettet, eingezogen, den kleine Chokekolben mit Feder eingehangen, in den Vergaser geschaut.....watt liegt denn da unten drin??? Mit der Pinzette rumgefummelt, aaahhhh eine weiche Lakritzpastille? Neuber-Müller sacht mir aber, Jung das ist die Dichtung. Also reingesteckt, alles zusammengebaut und: Chokezug läßt sich nur ca. 1cm ziehen. Alles wieder auseinander, nochmal abgewischt, wieder zusammengebaut, läßt sich immer noch nicht ziehen. Scheißendreck. Aber jetzt probier doch einfach mal aus, ob die Kiste anspringt.
Und was soll ich schreiben? Zwei mal getreten, war sie an. Und....die Ladekontrollleuchte ging sofort aus. Wieso? Warum? Jetzt, wo der elektronische Regler unterwegs ist!!! Dann ist doch zum....! Das ist doch keine alte Vespa. Da bin ich das gewöhnt. Aber ich habe die Kiste abgestellt, nachdem sie so unrund gelaufen ist und diese Leuchte nicht ausgegangen ist. Danach habe ich nichts mehr dran gemacht. Vielleicht gibt es doch Gnome oder Mukklas. Wer weiß das schon?

Also: Irgendeiner eine Idee warum sich der Chokezug nicht richtig ziehen läßt?
Der neue (Hülle und Innenzug) hat exakt die gleiche Länge wie der alte. Der läßt sich selbst dann nicht ziehen, wenn ich ihn genau senkrecht über den Vergaser hochhalte. Als ob da irgendwas verkantet ist. Aber das kann doch nicht sein. Und geschmiert wird das Teil doch nicht?
Die Gummidichtung wird doch auch nur in den Kolben reingesteckt? ICh will morgen zum TÜV.


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BeitragVerfasst: 5. Mai 2006 08:56 
kett hat geschrieben:
So, liebe Gemeinde, hier ein neuer Zwischenstand.
Gestern wollte ich den Chokezuge wechseln. Nach Lösen div. Inbusschrauben habe ich den Zug rausgezogen. Vergaser gelöst, Deckel abgeschraubt zwecks besserer Zugängigkeit zum Chokeanschluss. Zug entfernt. Der neue Zug ist etwas länger, hat dann leider nicht gepaßt. Also Hülle und Innenzug auf die Länge vom alten gekürzt. Schraubnippel oben dran. Dann wollte ich die Stellschraube rausdrehen. Im Eifer des Gefechtes habe ich die Feststellmutter übersehen (Scheiß Heuschnupfen). Knack, abgerissen.
In meinen Vespaschraubenkisten eine Ersatzstellschraube gefunden, die auch paßt. Prima. zug gefettet, eingezogen, den kleine Chokekolben mit Feder eingehangen, in den Vergaser geschaut.....watt liegt denn da unten drin??? Mit der Pinzette rumgefummelt, aaahhhh eine weiche Lakritzpastille? Neuber-Müller sacht mir aber, Jung das ist die Dichtung. Also reingesteckt, alles zusammengebaut und: Chokezug läßt sich nur ca. 1cm ziehen. Alles wieder auseinander, nochmal abgewischt, wieder zusammengebaut, läßt sich immer noch nicht ziehen. Scheißendreck. Aber jetzt probier doch einfach mal aus, ob die Kiste anspringt.
Und was soll ich schreiben? Zwei mal getreten, war sie an. Und....die Ladekontrollleuchte ging sofort aus. Wieso? Warum? Jetzt, wo der elektronische Regler unterwegs ist!!! Dann ist doch zum....! Das ist doch keine alte Vespa. Da bin ich das gewöhnt. Aber ich habe die Kiste abgestellt, nachdem sie so unrund gelaufen ist und diese Leuchte nicht ausgegangen ist. Danach habe ich nichts mehr dran gemacht. Vielleicht gibt es doch Gnome oder Mukklas. Wer weiß das schon?

Also: Irgendeiner eine Idee warum sich der Chokezug nicht richtig ziehen läßt?
Der neue (Hülle und Innenzug) hat exakt die gleiche Länge wie der alte. Der läßt sich selbst dann nicht ziehen, wenn ich ihn genau senkrecht über den Vergaser hochhalte. Als ob da irgendwas verkantet ist. Aber das kann doch nicht sein. Und geschmiert wird das Teil doch nicht?
Die Gummidichtung wird doch auch nur in den Kolben reingesteckt? ICh will morgen zum TÜV.


Den kleinen Choke-Kolben am Besten mit Bremsenreiniger fettfrei gestalten..ebenso das kleine Gummi..und einkleben..Pattex reicht..am Aussenrand,sodass das Gummi im Kolben auf dem schmalen Ansatz verklebt.Vorher die Dichtfläche des Gummis betrachten,andere Seite nehmen,wenn es Spuren schon hat.
Ordentlich den Kleber ablüften lassen..und mit Druck einsetzen.
Reste vom Kleber entfernen.
Beim Chokezug..den ich auf jeden! Fall verlöten würde..aus der Entfernung..evtl. klemmt der Zug unterm Tank..?
Oder der Kolben ist in der Führung unterhalb der Verschraubung verkantet..und kann deshalb nicht in den "Dom" gezogen werden.

Mal testen..im ausgeschraubten Zustand..!


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BeitragVerfasst: 5. Mai 2006 09:03 
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ist die "neue" Stellschraube genauso lang / kurz wie die Alte?
ev. ragt diese zu weit in den Vergaser

Jan


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BeitragVerfasst: 5. Mai 2006 12:11 
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Danke für die Tips. Ich vermute es liegt an der Gummidichtung. Den in ausgebautem Zustand läßt sich alles problemlos langziehen. Die Stellschraube ist etwas kürzer als die alte.
Ich werde mir das Gummiteil nochmal anschauen. Danke für den Hinweis. Man sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.


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BeitragVerfasst: 5. Mai 2006 19:02 
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Sie fährt!

Das Gummiteil habe ich mir nochmal angeschaut und gesehen, daß ein kleiner überstehender Rand entstanden ist. Der hat sich wohl breitgemacht beim Choke ziehen. Umgedreht eingesetzt, jetzt funzt das wieder. Dann den Startversuch gemacht. Sprang sofort an, ladeleuchte aus.
Tja und jetzt kommt es: Seitendeckel draufgemacht, wieder angeschmissen und die Leucht glimmte wieder. Deckel runter, Zündbox (Piranha) um 90° gedreht, alle Kabel noch mal kontrolliert, Seitendeckel wieder drauf.....und das wars dann. Mehrere Runden mit den Kleinen um den Block (Spielstraße). Mehrere Starts haben problemlos funktoniert. Offensichtlich hat der Seitendeckel in Verbindung mit der ziemlich großen 12Ah-Batterie irgendwas zusammengedrückt, was nicht zusammengedrückt werden darf.
Morgen geht es hoffentlich zum TÜV und natürlich drüber.


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BeitragVerfasst: 6. Mai 2006 09:26 
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So liebe Gemeinde.


Sie hat TÜV!

Ohne Mängel, keine Probs bei der AU (3,33%)
Zweimal bezahlt (weil TÜV 10 Jahre her) und fertig.
Der Blaukittel hatte richtig Spaß daran.


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BeitragVerfasst: 6. Mai 2006 11:04 
kett hat geschrieben:
So liebe Gemeinde.


Sie hat TÜV!

Ohne Mängel, keine Probs bei der AU (3,33%)
Zweimal bezahlt (weil TÜV 10 Jahre her) und fertig.
Der Blaukittel hatte richtig Spaß daran.


Meinen herzlichen.. :top:
..die Blaukittel sind manchmal ganz manierlich..
..eben Piepels,wie Du..und Ich..

btw..: dein Gespann schaut auch ganz manierlich aus.. :wink:


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