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Alex
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Betreff des Beitrags: Gewinde im Zylinder für Ansaugstutzen futsch Verfasst: 27. April 2006 20:10 |
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Beiträge: 1735 Wohnort: Weingarten/Württemberg Alter: 51
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Hallo,
hatte es mal kurz in einem anderen Fred angesprochen und brauche nun leider doch einen Tipp was ich nun am besten tu:
Das linke Innengewinde zur Befestigung des Ansaugstutzens ist wohl hinüber, korrekte 6x30-Schrauben drehen hoffnungs- und widerstandslos durch.
Der Zylinder insgesamt ist nicht der frischeste, hält aber gewiss noch viele tausend Kilometer, bei warmem Motor gibts kein Kolbenklappern.
Meine Werkstatt ist für solche Operationen leider gar nicht eingerichtet, wie kriege ich da also am besten und günstigsten ein neues Gewinde rein?
Zylinder+Kolben ab und in eine Werkstatt damit? Oder gibts Alternativen, eventuell preiswertes Werkzeug womit sich das gut machen läßt? Immerhin würde der Gang zur Werkstatt auch was kosten, inklusive dem anschließend erhöhten Verschleiß durch die Abmontage...
Gruß Alex
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 20:12 |
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Beiträge: 14679 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 68
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Wenn genügend Platz und Material rundum vorhanden ist,auf 6,5mm aufbohren und 8mm Gewinde reinschneiden.
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Alex
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 20:17 |
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Beiträge: 1735 Wohnort: Weingarten/Württemberg Alter: 51
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Hab ich auch schon überlegt, aber dafür müßte ich wissen...
...ob genügend Material außenrum ist
...ob solche geschnittenen Gewinde fest genug sind um da den Ansaugstutzen dran zu machen (habe da eher schlechte Erfahrungen)
...und ob sich die Art des Materials überhaupt fürs Schneiden eignet.
Das Loch im Ansaugstutzen müßte ja auch erweitert werden (da paßt keine 8er durch).
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 20:23 |
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Beiträge: 14679 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 68
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Kennst du keine Dreher Zitat: Das Loch im Ansaugstutzen müßte ja auch erweitert werden (da paßt keine 8er durch). eine Seite 8mm andere Seite 6mm Gewinde,kann jeder Dreher normalerweise anfertigen. Wenn es sauber gemacht ist Zitat: ob solche geschnittenen Gewinde fest genug sind um da den Ansaugstutzen dran zu machen (habe da eher schlechte Erfahrungen) hält das auch,warum nicht  Ich habe leider nicht so einen Zylinder,sonst könnte ich dir das genau sagen Zitat: ob genügend Material außenrum ist aber ich denke es reicht .
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Q_Pilot
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 20:24 |
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Beiträge: 1537 Wohnort: 58553 Halver Alter: 57
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Trophy-Treiber
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 20:37 |
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Beiträge: 2616 Wohnort: Mülheim Alter: 65
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Die ausgerissenen Gewindebohrungen auf 7,2 mm, wenn nicht vorhanden auf 7,5 mm aufbohren und anschließend M8 Gewinde schneiden. Ensprechenden Bohrer und Gewindeschneider gibts im Bauhaus.
Geschmiert wird Aluminium mit Spiritus!!
Den Ansaugstutzen auf 8 mm bohren. Wo ist das Problem?
Einzig der Motor muß dafür ausgebaut werden, aber das ist Sache einer Stunde. So wurden die Gewinde des Ansaugstutzens schon tausend mal ohne Probleme repariert. Nur Mut
Ach ja, der Isolator muß natürlich auch aufgebohrt und die Dichtungen entsprechend geändert werden.
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MZ BIKER INGOLSTADT
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 21:06 |
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Beiträge: 632 Wohnort: Zeitz Alter: 44
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Trophy-Treiber hat geschrieben: Die ausgerissenen Gewindebohrungen auf 7,2 mm, wenn nicht vorhanden auf 7,5 mm aufbohren
UIHHH trophy treiber, da bist aber ganz schön knapp unterwegs mit 7,5 brauchst kein gewinde mehr reinschnippeln, das hält nich lange
bei einem gewinde M8 ist ein kernloch von 6,8mm zu bohren nix anderes...
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Schwarzfahrer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 21:09 |
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Beiträge: 1540 Wohnort: Tangermünde Alter: 38
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M6
das kost nicht die Welt und M6 Coils kann man immer gebrauchen.
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Trophy-Treiber
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 21:11 |
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Beiträge: 2616 Wohnort: Mülheim Alter: 65
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MZ BIKER INGOLSTADT hat geschrieben: UIHHH trophy treiber, da bist aber ganz schön knapp unterwegs mit 7,5 brauchst kein gewinde mehr reinschnippeln, das hält nich lange
bei einem gewinde M8 ist ein kernloch von 6,8mm zu bohren nix anderes...
Gut aufgepaßt!
Kernloch 1,2 mm kleiner ganz klar. Ich war wohl woanders.
Hoffentlich hat Alex noch nicht gebohrt 
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Trophy-Treiber
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 21:15 |
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Beiträge: 2616 Wohnort: Mülheim Alter: 65
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Schwarzfahrer hat geschrieben: das kost nicht die Welt und M6 Coils kann man immer gebrauchen.
Die würde ich auch überall ohne zu zögern einsetzen - außer im Zylinder und -kopf. Die Ausdehnung des Alus ist hier größer, als die Ausdehnung des Gewindeeinsatzes. Das gibt zu oft Ärger.
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Steffen G
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. April 2006 21:31 |
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Beiträge: 1793 Wohnort: Wilkau-Haßlau Alter: 53
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Hallo!
Ich denke, ein 8 er Bolzen ist das einfachste.
Soweit mir bekannt ist, bohrt man bei ALU das Kernloch 80% vom Gewindedurchmesser,
also auf ca. 6,5 mm.
Den Bolzen dann in Salzsäure tauchen und einsetzen.
Hält ewig.
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Norbert
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Betreff des Beitrags: Re: Gewinde im Zylinder für Ansaugstutzen futsch Verfasst: 27. April 2006 21:51 |
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Ehemaliger |
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Beiträge: 10907 Wohnort: Wesseling Alter: 66
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Alex hat geschrieben: Das linke Innengewinde zur Befestigung des Ansaugstutzens ist wohl hinüber, korrekte 6x30-Schrauben drehen hoffnungs- und widerstandslos durch.
Ich denke mal Du meinst das linke Gewinde in Fahrtrichtung gesehen?
Das ist natürlich das ungünstiger gelegene Gewinde....
Gerade habe ich an einem ETZ Zylinder geguckt,der TS Zylinder ist IMHO ja konstruktiv nicht viel anders.Wenn Du es richtig ordentlich machen willst lass eine ENSAT Gewindebuchse einsetzen,die ist aus Stahl , das Gewinde hält dann ewig.Sowas habe ich schon mal an einer Gummikuh ausprobiert und für gut befunden,genug Fleisch ist am Zylinder vorhanden.
Ich persönlich halte von Helicoil nicht allzuviel,aber das ist nur meine Meinung. Eine andere Lösung ist ev. eine längere Schraube zu nehmen.Unter Umständen ist das Gewinde sogar tiefer geschnitten (kann man zur Not aber tiefer bohren und das Gewinde nachschneiden) als für die 6x30 Schraube nötig ist. Aber VORSICHT- bei Aluminium reichen 2bis 3 Gewindegänge nicht aus,die normale Einschraubtiefe in Alu ist 3xd also 18mm bei der 6mm Schraube. So habe ich das mal gelernt.Wenn die Schraube 6x40 (ist zwar keine 3d sollte aber halten) nicht an der Vergaserbrücke vorbeipaßt nimm einen Gewindebolzen und mach die Brücke mit einer Mutter fest. Zur Not kannst Du den Gewindebolzen auch mit Loctite hochfest einkleben (vorher pingelig mit Bremsenreiniger säubern) , das hält dann auch.
Gruß
Norbert
Die
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Ex User Hermann
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Betreff des Beitrags: Re: Gewinde im Zylinder für Ansaugstutzen futsch Verfasst: 28. April 2006 01:32 |
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Alex hat geschrieben: wie kriege ich da also am besten und günstigsten ein neues Gewinde rein? Zylinder+Kolben ab und in eine Werkstatt damit? Oder gibts Alternativen, eventuell preiswertes Werkzeug womit sich das gut machen läßt? EIN Gewinde in einer FACHWERKSTATT gemacht ist bei weitem billiger als ein Rep-Satz von Helicoil & Co!! Mal ganz abgesehen von der Erfahrung des Mechanikers, der sowas wohl schon öfter gemacht hat! "Meine" Kurbelwellenschleiferei hat für ein Kerzengewinde nen 10er genommen, perfekt gemacht. Und, wie Norbert schon erwähnte, "ENSAT" Einsätze sind die bessere Wahl. Dafür wird ein Loch gebohrt und der Einsatz mit dem Werkzeug eingedreht. Hierbei WEITET sich der Einsatz und preßt sich an die Wandung, das sitzt hinterher bombenfest! Alex hat geschrieben: inklusive dem anschließend erhöhten Verschleiß durch die Abmontage...
?????
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Alex
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28. April 2006 05:32 |
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Beiträge: 1735 Wohnort: Weingarten/Württemberg Alter: 51
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Zitat: Ich denke mal Du meinst das linke Gewinde in Fahrtrichtung gesehen? Das ist natürlich das ungünstiger gelegene Gewinde.... Japp, ist es....eine längere Schraube als 35mm paßt auch gar nicht rein wegen der Krümmung des Ansaugstutzens. Zitat: EIN Gewinde in einer FACHWERKSTATT gemacht ist bei weitem billiger als ein Rep-Satz von Helicoil & Co!! Genau das war auch meine Überlegung...habe aber nicht den Überblick was es kosten könnte. Bis wieviel Euro darf es denn kosten ohne daß ich über den Tisch gezogen werde? Zitat: ?????
Ist es nicht so daß bei Abbau des Zylinders und Wiedereinbau sich der Zylinder und Kolben erst wieder ein wenig einfahren müssen?
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motorang
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28. April 2006 05:38 |
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Beiträge: 2211 Wohnort: Graz Alter: 58
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Ich weiß nicht was ihr immer für Probleme mit den Coils habt ...
Gibts auch beim Louis (nicht die Probleme ...)
Sehr beruhigend, sowas in M6 und M8 rumliegen zu haben. Und es liegt nicht lange - kaum zu glauben wie viele Freunde ein bis zwei durchgedrehte Gewinde an ihren Moppeds haben.
Schlechte Erfahrungen hab ich bis jetzt nur durch eigene Blödheit gemacht.
Gryße!
Andreas, der motorang
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Ex User Hermann
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 00:27 |
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motorang hat geschrieben: Und es liegt nicht lange - kaum zu glauben wie viele Freunde ein bis zwei durchgedrehte Gewinde an ihren Moppeds haben.
Gibt es hier ein "Nord/Süd-Gefälle"? Ist nicht bös gemeint, aber in der Werkstatt hab ich es manchmal (!) benötigt, im Freundeskreis und selbst NIE.
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motorang
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 02:08 |
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Beiträge: 2211 Wohnort: Graz Alter: 58
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Meist an Jabbanern.
Ein guter Kandidat sind Tankhalterungen an Teneres, da drehen sich die M6-Gewinde im Rahmen gerne rund (unterdimensioniert). Gerne auch Achshalterungs-Stehbolzen an vorderen Telegabeln, die nach 20 Jahren mit fallweise Salzbenebelung aufgeben. Oder Krümmerstehbolzen. Oder Ansaugstutzenschrauben. Oder die berühmten Schwundgewinde an der unteren Ölfilterdeckelschraube der XT-Serie.
Auch an Russengespannen werden Aluteile mit Gewinden verbaut. Ich predige immer "Nehmt Kupferpaste", aber die meisten Sünden stammen wohl vom Vorbesitzer ...
Manchmal beue ich mir sonnvolles Zubehör aus Aluminium oder Kunststoff, da kommt dann gleich von vornherein Helicoil rein.
Wir können wohl aus diesen Einzelerfahrungen kaum auf ein Gefälle schließen. Jedenfalls halte ich diese Gewindeeinsätze für eine oft sehr gute und praktikable Lösung (nicht überall, aber sicher an der Stelle die eingangs hier beschrieben wurde).
Gryße!
Andreas, der motorang
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Ex User Hermann
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 02:13 |
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motorang hat geschrieben: Wir können wohl aus diesen Einzelerfahrungen kaum auf ein Gefälle schließen. Jedenfalls halte ich diese Gewindeeinsätze für eine oft sehr gute und praktikable Lösung (nicht überall, aber sicher an der Stelle die eingangs hier beschrieben wurde).
Gryße! Andreas, der motorang
Du bist ne olle Nachteule!
Ich stimme Dir aber zu, bei den diversen Russen die ich in der "Mache" hatte, fehlten die Einsätze eigentlich in meinem Bestand. 
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motorang
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 02:19 |
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Beiträge: 2211 Wohnort: Graz Alter: 58
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Hermann hat geschrieben: motorang hat geschrieben: Wir können wohl aus diesen Einzelerfahrungen kaum auf ein Gefälle schließen. Jedenfalls halte ich diese Gewindeeinsätze für eine oft sehr gute und praktikable Lösung (nicht überall, aber sicher an der Stelle die eingangs hier beschrieben wurde).
Gryße! Andreas, der motorang Du bist ne olle Nachteule! Ich stimme Dir aber zu, bei den diversen Russen die ich in der "Mache" hatte, fehlten die Einsätze eigentlich in meinem Bestand. 
Na, auch schon auf?
Ich hab noch ein SR-Gespann zu beschrauben (Beiwagenbremse). Weil die Emme läuft ja eh ...
carpe noctis!
Gryße!
Andreas, der motorang
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Ex User Hermann
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 02:27 |
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motorang hat geschrieben: Na, auch schon auf? Nee, ich bin NOCH auf, versuche müdlich zu werden. motorang hat geschrieben: Ich hab noch ein SR-Gespann zu beschrauben (Beiwagenbremse).
Kein Problem, wir machen einen "SG-Termin".
Ideen sind satt vorhanden, mittlerweile klappt auch die Umsetzung durch die vorhandenen Kontakte. 
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Schwarzfahrer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 1. Mai 2006 11:53 |
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Beiträge: 1540 Wohnort: Tangermünde Alter: 38
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Japp, Coils sind eine sehr gute Erfindung. Und gerade bei den MZ`s hat man sehr viele Gewinde im Alu. Wenn man 3 mal nen kaputtes Gewinde in der Werkstatt reparieren lässt und da je nen Zehner für bezahlt hätte man den Satz schon wieder raus.
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