Martin H. hat geschrieben:
EmmasPapa hat geschrieben:
Na ja, die TS 250 hatte ab Werk den 3.00-16 vorn drin, aber die TS/A-Modelle waren dann allerdings vorn auch mit dem 3.50-16 ausgestattet, so als Gleichteil zum Hinterrad, angeblich hauptsächlich wegen der einfacheren Lagerhaltung. Ich denke aber, der breitere Reifen war auch abseits der Straße der schmalen Gummiwurst etwas überlegen.

Na, das halte ich für ein Gerücht! Warum sonst sollten Enduros, Crosser, Trialer etc. große, schmale Vorderreifen (meistens 21 Zoll) besitzen...? Da dürfte wohl bei der NVA nur die einfachere Lagerhaltung der Grund gewesen sein.
Aber auf dem Gespann ist ein kleinerer, breiterer Reifen sicher nicht schlecht...

Das mit der Lagerhaltung hatte ich bereits so schon geschrieben.
Na ja, es fehlen eigentlich eher die Stollen. Und die gab es zu Zeiten der TS jedenfalls noch nicht wirklich, jedenfalls nicht aus Inlandsproduktion. Ich glaube, in den 1980ern kam dann was von Pneumant in 18 Zoll.
Dicke Stollenreifen am Vorderrad scheinen aber trotzdem auch im Gelände zu funktionieren:
http://www.abload.de/img/2009-yamaha-tw200-1_1zhsqs.jpg oder
http://www.bonsai-racer.eu/images/scrambler125qgm_2.jpgam Fahrrad gibt es den Trend auch:
http://ebike-news.de/wp-content/uploads ... KE2014.jpgMeins ist das zwar alles nicht. Jedoch fand ich das einfache Straßenprofil in breiterer Ausführung auf den Feldwegen, die ich damit bisher gefahren bin, doch zumindest etwas besser, als die schmale 2.75er Gummiwurst.
Und grundsätzlich denke ich ebenso, dass Du recht hast und die schmalen Stollenreifen für einen echten Geländeeinsatz wesentlich optimaler sind. Besonders, wenn man richtig schnell sein will, da bremst dann so ein breiter Reifen am Vorderrad zusätzlich und das zusätzliche rotierende Gewicht macht Lenkbewegungen träger.