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 Betreff des Beitrags: Kettenritzel will nicht...
BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:06 
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Hallo,

im Zuge der Umbauarbeiten zum Gespann sollte auch das Kettenritzel gewechselt werden. Also rann an die Arbeit. Ist ja eh schon (fast) alles zerlegt, warum jetzt nicht noch mal schnell das Ritzel wechseln.

Deckel ab, oh, das alte Ritzel sieht ja noch gut aus. Sicherung entsichert, 30siger Nuß mit langen Hebel, Gang rein, Bremse festhalten und einen Ruck, oh, es ruckt nicht. Verlängerung an den schon langen Hebel, nochmal geruckt. Sch...... da gibt ja gar nichts nach.

Bild

Auch der Meißel mit dem dicken Hammer konnte die Mutter nicht überzeugen, sich nach links zu drehen. Berni seine Idee mit warm machen half auch nichts. Also wurde aufgegeben und erst mal telefonsich kräftigeres Werkzeug vom Kumpel geordert.

Am Samstag ein neuer Versuch. Druckluftschrauber ist das Zauberwort.

Bild

Da sich immer so um diese Urzeit einige Neugiere einfinden um zu kontrollieren, das wir die Sache auch richtig machen, wurden diese auch gleich mit eingespannt, nachdem der Versuch mit dem Druckluftschrauber auch nicht gelungen war. Mein Kumpel ( Eigner eines Druckluftschraubers) zweifelte an dem teuer erstandenem Teil. Also alle Mann rann. Einer brockiert die Bremse, einer nochmals ans Hinterrad und noch einer sicherte das Moped auf der Hebebühne vor dem Abflug. Nuß mit 2 Meter Verlängerung angesetzt mein Kumpel von Beruf Krankenpfleger setzt seine letzte Kräfte frei und dann gab es einen Schlag.
Zum Glück stand das Moped noch auf der Hebebühne. Alle hielten die Luft an und siehe da, die Mutter war überlistet.

Bild

Haben wir jetzt kaputtrepariert? Alles nochmals genau untersucht, das neue Ritzel von Motorradente passt. Die Ausgangwelle hat es überstanden. Nur die Mutter hat einen Meißelschaden, das Gewinde ist noch in Ordnung.
Da hat es sich wieder herrausgestellt, wo rohe Kräfte sinnlos walten...
Immer nach dem Motto, erst kommt fest, dann kommt ganz fest und dann kaputt.
Welle und Mutter heile, aber ein Teil hat doch gelitten. Mal sehen wer das erraten kann.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:08 
Die Mutter wird mit Loctite eingesetzt, das ist das Geheimnis. Sollte man übrigens auch genauso wieder machen.

Oder habt ihr etwa falsch herum gedreht? ;-)


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:22 
Der Druckluftschrauber kann erfahrungsgemäß selten mehr als 200Nm aufbringen, da schafft ein langer Hebel viel mehr.
Und ihr habt doch nicht, wie abgebildet, den Hebel nach oben gezogen?
Nach unten erleichtert die Sache erheblich, es kommt noch die eigene Gewichtskraft dazu und es fällt wesentlich leichter, einen kräftigen Ruck auf die Mutter zu bringen.


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:27 
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...
Zitat:
Welle und Mutter heile, aber ein Teil hat doch gelitten. Mal sehen wer das erraten kann.
das Sicherungsblech..


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:35 
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Hermann hat geschrieben:
Die Mutter wird mit Loctite eingesetzt, das ist das Geheimnis. Sollte man übrigens auch genauso wieder machen.

Oder habt ihr etwa falsch herum gedreht? ;-)


Hallo Multifunktionsschrauber

wir hatten noch kein Bier und keine flüssige Sonne zu uns genommen. Daher haben wir immer nur links rum, ( entgegen dem Uhrzeigersinn) versucht, die Mutter zu lösen.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, das die Alpenländer da eine doppelte Sicherung eingebaut haben. Entweder Loctite oder Sicherungsblech. Oder doppelt gemoppelt hält besser.

Es gibt da ein bestimmtes Kawamodell, da löst sich die Mutter auch nicht. Da haben schon viele Künstler die Getriebeausgangwelle zerstört, weil diese dachten das ist ein Linksgewinde.

Und hast du schon erraten, welches Teil an meiner 500 R nachgegeben hat ?


Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:37 
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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 18:45 
sirguzzi hat geschrieben:
Der Druckluftschrauber kann erfahrungsgemäß selten mehr als 200Nm aufbringen, da schafft ein langer Hebel viel mehr.
Und ihr habt doch nicht, wie abgebildet, den Hebel nach oben gezogen?
Nach unten erleichtert die Sache erheblich, es kommt noch die eigene Gewichtskraft dazu und es fällt wesentlich leichter, einen kräftigen Ruck auf die Mutter zu bringen.

mag sein, daß die Daumartschrauber nix im Sack haben, en guter von CP fängt bei 275 Nm an.
Der Vorteil von den Geräten ist eben, daß sie mit nem kurzen Schlag reichlich Energie auf die Muttern / Schrauben bringen.

Bei allem darf man aber nicht vergessen, daß nicht alle Teile im Motor dafür ausgelegt sind solch große Momente aufzunehmen. Ganz leicht kann bei solchen Aktionen auch ein edles Teil im Innern den Geist aufgeben. Dann lieber die Mutter zerstören, die kannste überall kaufen!


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 19:16 
Ich hätte die Mutter erst mit dem Drehmel geschwächt und dann gesprengt.


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 19:48 
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Also ich kann mich jetzt nicht erinnern, daß das bei meiner Silvestar derart schwer gegangen wär... :gruebel: ... aber vielleicht hatte da das Loctite gefehlt, von dem Hermann schreibt?
Gruß, Martin.


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 19:55 
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Auch an meinen Silbersternchen konnte ich die Muttern problemlos lösen. Daher hat mich die Hartnäckigkeit an dieser 500 R schon sehr überrascht. Vielleicht haben die Mechaniker bei der Polizeidirektion Leipzig extrem sorgfältig gearbeitet und was anderes als die softe Loctite Schraubensicherung drauf gekleistert. Oder gar das Schusterpech von den Gabelverschraubungen. :shock:


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:05 
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Berni hat geschrieben:
. Vielleicht haben die Mechaniker bei der Polizeidirektion Leipzig extrem sorgfältig gearbeitet
die leipziger motorräder wurden IMMER hier gewartet


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:05 
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haste den primärtrieb geschaft oder einen gang im getriebe?


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:09 
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knut hat geschrieben:
die leipziger motorräder wurden IMMER hier gewartet


Und: Sind die bekannt für den Einsatz von Kleistermasse ? 8)


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:22 
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Der Bruder hat geschrieben:
haste den primärtrieb geschaft oder einen gang im getriebe?


Hallo,

Der Primärantrieb ist heile geblieben. Es sind und waren nur 5 Gänge zu finden.

Schade, leider keine 99 Punkte.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:25 
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Zitat:
die leipziger motorräder wurden IMMER hier gewartet

das ist so nicht ganz richtig - nicht jede Inspektion wurde dort durchgeführt.
Festzustellen ist jedoch, dass, wo auch immer, eine Menge mit Kleister gearbeitet wurde. Das war bei vier Rotaxen von Leipzig so. Vom Ventildeckel bis zur Ölwanne alles zugekleistert.
Das Kettenritzel war aber nicht so bombenfest.
Die aufgeführte Firma ist übrigens so nett und gibt die Reparatur-Historie auf Wunsch heraus


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:30 
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na dann bleibt ja nur noch die kette oder das hinterrad,und die nuss

oder der krankenpfleger der aufn boden gefallen is als es den schlag gab :D


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:31 
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sirguzzi hat geschrieben:
Ich hätte die Mutter erst mit dem Drehmel geschwächt und dann gesprengt.


Hallo,

diese Art des Kaputtzerlegens ( O-Ton Hermann) haben wir uns für die letzte nur denkbare Lösung aufgehoben.

Nur so mal am Rande. Lagerschalen von defekten Lenkkopflager Drehmel ich auch kaputt. Das geht schnell und macht keine blutigen Finger.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:36 
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Der Bruder hat geschrieben:
na dann bleibt ja nur noch die kette oder das hinterrad,und die nuss

oder der krankenpfleger der aufn boden gefallen is als es den schlag gab :D


Schade, Kette, Hinterrad, Nuß und Krankenpfleger sind noch heile.
Jetzt biste ganz dicht drann, oder die anderen schneller.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:40 
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naja schönes langes rohr
was hatn der lenker dazu gesagt? :D


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 20:43 
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Berni hat geschrieben:
Und: Sind die bekannt für den Einsatz von Kleistermasse ? 8)
nein ,eigentlich nicht - normalerweise auch qualitativ sehr hochwertige arbeit (aber für mich zu teuer)


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2008 23:57 
Egon Damm hat geschrieben:
Ich kann mir nur schwer vorstellen, das die Alpenländer da eine doppelte Sicherung eingebaut haben. Entweder Loctite oder Sicherungsblech. Oder doppelt gemoppelt hält besser.

Du brauchst es Dir nicht vorstellen, weil ich es weiß, vertrau mir einfach. So stehts auch im Rotax-Reparaturhandbuch.

Und sogar, daß man die Verzahnung ebenfalls mit Loctite bestreicht (macht übrigens auch Sinn). :wink:

Hat die Fußbremse diese Aktion überlebt? 8)


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2008 06:06 
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wenn ich das so sehe... entweder hat sich die stecknuß verabschiedet, oder der steckknebel ist jetzt krum... ;-)


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2008 07:59 
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Hermann ist soooo nah dran !


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2008 10:37 
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Der Gegenhalter der Bremsankerplatte hat sich verabschiedet.


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2008 11:09 
der is doch stahl? wenn dann eher die bremsankerplatte


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BeitragVerfasst: 14. Januar 2008 11:14 
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Trophy-Treiber hat geschrieben:
Der Gegenhalter der Bremsankerplatte hat sich verabschiedet.


Hallo Achim,

das sind 100 Punkte für Dich. Herzlichen Göückwunsch.

Du hast er erraten. Der Gegenhalter der Bremsankerplatte hat sich bei den Gewaltaktionen stark verbogen, weil die Mutter vom Ritzel gegen die Fahrtrichtung gelöst werden muss. Der Gegenhalter soll eigendlich nur Zugkräfte beim Bremsen auffangen.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 04:57 
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Hermann hat geschrieben:
Die Mutter wird mit Loctite eingesetzt, das ist das Geheimnis. Sollte man übrigens auch genauso wieder machen.


Hallo Hermann,

würdest du da die Verwendung von Schraubensicherung auch an 150er/250er Motoren empfehlen?


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 09:38 
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ETZploited hat geschrieben:
Hallo Hermann,

würdest du da die Verwendung von Schraubensicherung auch an 150er/250er Motoren empfehlen?

Nein Die hat ein Sicherungsblech und geht (korrekte Montage vorausgesetzt) eh schon schwer auf.

(Isch nischt Hermann. :D )


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 11:09 
Also ich würde das mit dem loctite einfach versuchen (bzw hab schon) mit sicherungsblech hatte ich schon öfters die mutter lose. das kann man sich dann auch ganz sparen, nur vorteilhaft bei 4Gängern, weil man nix aufkloppen muß. wenns ganz schwer aufgeht hilft ja immernoch heiß machen!


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 11:16 
TeEs hat geschrieben:
ETZploited hat geschrieben:
Hallo Hermann,

würdest du da die Verwendung von Schraubensicherung auch an 150er/250er Motoren empfehlen?

Nein Die hat ein Sicherungsblech und geht (korrekte Montage vorausgesetzt) eh schon schwer auf.


Sicherungsbleche dienen, bereits mehrfach erwähnt, lediglich zur Beruhigung der Konstrukteure. Löst sich eine Schraubverbindung trotz Verwendung der Selben, können die immer behaupten "dann habter wat falsch gemacht"
Loctite, richtig angewandt, ist weitaus sicherer!


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 11:18 
Zitat:
Loctite, richtig angewandt, ist weitaus sicherer!


und wenns sich trotzdem löst.. hat man noch sicherer was falsch gemacht :irre:


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 15:13 
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Drei Leute, zwei Meinungen... :wink:

krippekratz hat geschrieben:
... mit sicherungsblech hatte ich schon öfters die mutter lose.


Genau das hat mich ins Grübeln kommen lassen.
Mir widerstrebt's aber, alles mit Schraubensicherung festzupappen...


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 17:08 
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Hallo Leute

Sicherungsbleche gibt es verschiedene. Multifunktionsschrauber Hermann und ich schrieben über das Kettelritzel vom Rotaxmotor. Nach dem Gewaltakt der Demontage konnte ich sehen, das das Sicherungsblech innen genau so verzahnt ist wie das Kettelritzel. Daher könnte ich mir vorstellen, das Loctite da nicht unbedingt notwendig ist. An vielen anderen Modellen sind die Sicherungsbleche innen NICHT verzahnt. Da mache an dann generell Loctite drann. Das beruhigt die Nerven, hilft manchmal aber auch nicht. Sei denn ich habe vorher alles mit Aceton richtig entfettet. Im Notfall hilft auch Barackenwisky.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 17:19 
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die Rotax hat eben ein richtiges Sicherungsblech :D nicht wie die mit 2 Takten möchtegern Blechen vergleichbar :versteck: nehm aber eine Neues Egon..... die Pressen sich so richtig fest dann.


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BeitragVerfasst: 20. Januar 2008 17:39 
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Nordlicht hat geschrieben:
die Rotax hat eben ein richtiges Sicherungsblech :D nicht wie die mit 2 Takten möchtegern Blechen vergleichbar :versteck: nehm aber eine Neues Egon..... die Pressen sich so richtig fest dann.


Nicht nur die 2 Taktmöchtegern Bleche, sondern auch alle Japaner haben innen keine Verzahnung. Ein neues Sicherungsblech habe ich gleich bei Ente mit dem neuen Kettenritzel gekauft und eingebaut.

Gruß in den Norden
Egon


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BeitragVerfasst: 21. Januar 2008 20:33 
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Ok, dann werde ich zukünftig eine dünne Schnur Schraubensicherung mittelfest über's Gewinde ziehen. Danke!


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BeitragVerfasst: 21. Januar 2008 20:58 
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Richtig verstehen tu ich das nicht. Meine Kettenritzel werden alle ganz normal, nix mit Loctide und schon garnicht mit brachialgewalt festgeschraubt. Verloren hab ich noch keines. Einzig Dirko kommt aufs Sicherungsblech, weil da genau mein Öl rauskam.


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2008 09:58 
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eichy hat geschrieben:
Richtig verstehen tu ich das nicht. Meine Kettenritzel werden alle ganz normal, nix mit Loctide und schon garnicht mit brachialgewalt festgeschraubt. Verloren hab ich noch keines. Einzig Dirko kommt aufs Sicherungsblech, weil da genau mein Öl rauskam.


Stimmt, haste nicht richtig verstanden und noch einen Fehler gemacht. Wenn da an der Getriebeausgangswelle Oel rauskommt, ist der Simmerring hinüber. Das Sicherungsblech dichtet aber in keinem Fall ab.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2008 10:07 
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also das sicherungsblech an meiner HuFu hat auch die innenverzahnung...und gelöst hat sich da auch nix...


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2008 10:53 
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Hallo Christian

was lesen meine schwachen Augen ? Opel Zafira B 1,8 LPG Bj. 06 bald da. Sag mal an was das Teil kostet per PN.

Wie wollen uns auch einen Gasantrieb kaufen.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2008 17:14 
eichy hat geschrieben:
Richtig verstehen tu ich das nicht. Meine Kettenritzel werden alle ganz normal, nix mit Loctide und schon garnicht mit brachialgewalt festgeschraubt.

Und das beim Zweitaktmotor und seiner brachialen Kraft, mit der er unglaublich unsanft auf der Kette herumhackt! :shock:

Ein Rotax ist da etwas anders, lieber Eichy! Die Sache mit Loctite macht auch oder gerade wegen des Sicherungsblechs durchaus Sinn!

Auch, daß Rotax für die Verzahnung am Ritzel etwas Loctite vorschreibt. Das verhindert nämlich NACHHALTIG Spiel in der Verzahnung und schont deshalb Ritzel und vor allem Abtriebswellenverzahnung.


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 19:27 
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Hermann hat geschrieben:
Auch, daß Rotax für die Verzahnung am Ritzel etwas Loctite vorschreibt. Das verhindert nämlich NACHHALTIG Spiel in der Verzahnung und schont deshalb Ritzel und vor allem Abtriebswellenverzahnung.

Beim letzten Ritzelwechsel habe ich kein Loctite verwendet..heute wollte ich die Kette ölen :shock: gut das ich es vor hatte.......denn das Ritzel war lose. Ich habe vorher die Mutter mit Verlängerung..ja man kann sagen ....angeknalt. Ich kanns nur jedem empfelen zu benutzen..


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 20:24 
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Nordlicht hat geschrieben:
Hermann hat geschrieben:
Auch, daß Rotax für die Verzahnung am Ritzel etwas Loctite vorschreibt. Das verhindert nämlich NACHHALTIG Spiel in der Verzahnung und schont deshalb Ritzel und vor allem Abtriebswellenverzahnung.

Beim letzten Ritzelwechsel habe ich kein Loctite verwendet..heute wollte ich die Kette ölen :shock: gut das ich es vor hatte.......denn das Ritzel war lose. Ich habe vorher die Mutter mit Verlängerung..ja man kann sagen ....angeknalt. Ich kanns nur jedem empfelen zu benutzen..


Hallo Uwe,

nicht sinnlos mit Verlängerung anknallen, sondern Drehmomentschlüssel verwenden. Was für einen mit Verlängerung bombenfest ist, ist für einen anderen noch lange nicht fest.

Nachdem ich diese Woche eine neue Mutter inls. einem 9/10 tel Kasten Bier erhalten habe, wurde diese heute montiert und mit 90 nm angezogen und mit dem neu montierten Sicherungsblech gesichert ohne Spezialklebe.

Aber ich werde ein Auge drauf haben und nach 6000 Km ( da mache ich immer eine gründliche Inspektion) mal nachsehen, ob sich da etwas gelockert oder gelöst hat.

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 20:29 
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Egon es war ein Drehmomentschlüssel und ich glaube er war auf so 95 eingestellt...für meine Radmuttern am Auto. Die Mutter wäre nicht abgefallen .dank Sicherungsblech..aber trotzdem es jackelt auf der Welle das Ritzel..kann nicht so gesund sein :D halt mal ein Auge drauf...


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 20:37 
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Nordlicht hat geschrieben:
Egon es war ein Drehmomentschlüssel und ich glaube er war auf so 95 eingestellt...für meine Radmuttern am Auto. Die Mutter wäre nicht abgefallen .dank Sicherungsblech..aber trotzdem es jackelt auf der Welle das Ritzel..kann nicht so gesund sein :D halt mal ein Auge drauf...


Danke für den Tipp. Werde ich machen.
Aber sag mal, wie lange war das Ritzel den drauf ? Wenn es auf der Welle schlappert und das Sicherungsblech noch intakt ist, könnte da nicht das Ritzel oder die Verzahnung von der Welle im Eimer sein ? .

Gruß
Egon


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 20:39 
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Ich hatte das gleiche Problem aber nich am Ritzel sonder mit der Kupplung.
Das Ding ging bis zu schluss nich runter.

alles versucht was irgendwie klappen könnte aber es patu nich.


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BeitragVerfasst: 9. Februar 2008 20:41 
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Egon Damm hat geschrieben:
Danke für den Tipp. Werde ich machen.
Aber sag mal, wie lange war das Ritzel den drauf ? Wenn es auf der Welle schlappert und das Sicherungsblech noch intakt ist, könnte da nicht das Ritzel oder die Verzahnung von der Welle im Eimer sein ? .

Gruß
Egon

das Ritzel war ca. 3000km drauf...wann es sich gelöst hat :gruebel: Welle ist aber nichts anzusehen....ich hab nur mal kurz ein 15 Ritzel probiert,ist aber für Langstrecke zu kurz Übersetzt inne Eifel ok...


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BeitragVerfasst: 10. Februar 2008 00:30 
Egon Damm hat geschrieben:
Wenn es auf der Welle schlappert und das Sicherungsblech noch intakt ist, könnte da nicht das Ritzel oder die Verzahnung von der Welle im Eimer sein ?

Und warum? Weil man ein paar Tropfen Loctite gespart hat! NUR DESHALB! Wenn ein Motorenhersteller soetwas in seinem Werkstatthandbuch vorgibt, dann hat er sich darüber Gedanken gemacht!

Bei Einsatz von Loctite wird das Spiel zw. Wellenverzahnung und Ritzelverzahnung quasi auf Null reduziert. Das sorgt nicht nur für immer festsitzende Ritzelmutter, sondern auch für nicht ausgeschlagene Verzahnung. NATÜRLICH sollte man das Zeugs nach der Montage und VOR der ersten Fahrt AUSHÄRTEN lassen!

Wer hier spart, ist später selbst Schuld wenn es eine teure Reparatur gibt! Für die Kosten kann man sich mehrere Kartons mit Loctite kaufen!

Wobei eine einzige kleine Flasche ein Rotaxleben lang ausreicht!


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