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 Betreff des Beitrags: Bootdemontage und Lackarbeiten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 08:19 
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Wollte nun mal endlich beginnen, das Boot zu demontieren und mit neuem Lack zu versehen.

Gibt es was besonderes zu beachten?!
Irgendwelche unscheinbaren Schrauben, die das Boot ineinanderfallen lassen?
Sind irgendwelche Reihenfolgen bei der Demontage zu beachten?
Verzieht sich u.U. irgendwas wenn bestimmte Teile fehlen?
Wie bekomme ich die Teile am besten entrostet?

Lack:
Unterboden, Innenraum und Teile der Seitenwände wollte ich Rollen oder Pinseln.
Welche Methode hat sich als besser erwiesen? Mit welchem Pinsel, welcher Rolle, welchem Lack arbeite ich am besten?

Vorarbeiten zum Rollen/Pinseln:
Reicht an der rostfreien Stellen ein "Anschliff" und Füllern oder gehe ich besser bis aufs blanke Blech?
Wie sind die Erfahrungen mit dem beseitigen von Beulen? Hält bei dem dünnen Blech - insbesondere Kofferraumseitenwände - Spachtel oder fällt der mir bei den ersten Erschütterungen ab?

Wer kann mir ein Foto von dem Verstärkungskreuz hinter der Rückenlehne einstellen?
Wer fährt mit Überrollbügel und kann mir Details zur Lösung einstellen?
Wo flansche ich am besten einen 2- oder sogar 3-Punktgurt an?

Fragen über Fragen.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Bootdemontage und Lackarbeiten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 08:37 
Andreas hat geschrieben:
Wollte nun mal endlich beginnen, das Boot zu demontieren und mit neuem Lack zu versehen.

Gibt es was besonderes zu beachten?!

Ja. ALU in viel WEICH!

Andreas hat geschrieben:
Irgendwelche unscheinbaren Schrauben, die das Boot ineinanderfallen lassen?

Von innen lassen sich die Blenden abschrauben (in meinem Pic die polierten Teile), allerdings können die Gegenhalter das Alu zerstören, wenn die Gewinde gammelig sind. Böse Falle :P

Andreas hat geschrieben:
Sind irgendwelche Reihenfolgen bei der Demontage zu beachten?

ZUERST!!! Stoßdämpfer ausbauen! Dann Boot vorne Nase lösen, danach hinten Re/Li. Dann vom Rahmen abnehmen.

Andreas hat geschrieben:
Verzieht sich u.U. irgendwas wenn bestimmte Teile fehlen?

Ja, vorsichtig bei der Haube, wenn die "Reling" fehlt! Das geschlitzte Rohr am Ausschnitt zum Passagier.

Andreas hat geschrieben:
Wie bekomme ich die Teile am besten entrostet?

Mit ner Banane, ausgerechnet DU fragst sowas!

Andreas hat geschrieben:
Vorarbeiten zum Rollen/Pinseln:
Reicht an der rostfreien Stellen ein "Anschliff" und Füllern oder gehe ich besser bis aufs blanke Blech?

????

Andreas hat geschrieben:
Wie sind die Erfahrungen mit dem beseitigen von Beulen? Hält bei dem dünnen Blech - insbesondere Kofferraumseitenwände - Spachtel oder fällt der mir bei den ersten Erschütterungen ab?

Wers kann beult aus, alles andere ist Murks. :P

Andreas hat geschrieben:
Wer kann mir ein Foto von dem Verstärkungskreuz hinter der Rückenlehne einstellen?

Sorry, ich glaubs manchmal nicht. Von oben re bis unten li und umgekehrt. :shock: (Soll ich mal in Garrasch gehen und knipseln??)

Andreas hat geschrieben:
Wer fährt mit Überrollbügel und kann mir Details zur Lösung einstellen?
Wo flansche ich am besten einen 2- oder sogar 3-Punktgurt an?

Am Boden mit Verstärkungsblechen.

Andreas hat geschrieben:
Fragen über Fragen.....

Klar, Mr. Ungeduld, reißen und nicht abwarten können, lieber Bananendampfer basteln ........... schubidu, flöt ........... :P


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 08:39 
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2-Punkt Gurt:
Habe eine Beckengurt aus nem alten Benz verbaut.
Gurtpeitschen demontiert und Bleche der Endschlaufen des Gurtes mit Großen U-Scheiben zusammen mit den hinteren Schrauben des Sitzgestelles li+re verschraubt. Gurt beidseitig an der Sitzauflage vorbei und das Schloss liegt lose auf dem Sitz.

Foto Verstärkungskreuz: geht erst heute Abend.
Lack: hab ich noch nichts dran gemacht

Demontage: der obere Abschlussrahmen auf den Seitenwände sitzt recht fest, Vorsicht bei der Demontage mögl. die Seitenwände nicht verbiegen, besonders die Eckbereiche beachten sonst ist die spätere Montage recht mühselig denn dann muss alles wieder in den Oberrahmen eingefädelt werden.

Gruss Jan


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 08:48 
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Wenn du Acryl-Lack benutzt, kannst du u.U. dein blaues Wunder erleben, gleichgültig, welche Farbe, dein Boot dann haben soll :D :
Auf Kunstharzlack, der wahrscheinlich drauf ist, wirkt Acryl wie Abbeizer, d.h. du kannst den ganzen Mist
mit dem Spachtel mühelos abkratzen.
Ich habe damals, nach eben dieser Erfahrung, das ganze Boot entlackt, komplett entrostet, grundiert, gefüllert und dann lackiert.
Zum Entrosten: Bis aufs blanke Blech, am besten ist wohl Strahlen!
Lustig fand ich auch den Bereich der verschraubten Platten: Bei der Montage haben die Experten von MZ
wohl die Platten angehalten, mit der Handbohrmaschine ein Loch rein und dann direkt die Schraube durch,
Mutter drauf, fertig; Bohrspäne sieht man zwischen den Platten erst dann, wenns anfängt, zu rosten...
Überrollbügel und Gurt kannst du dir bei mir angucken...


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 08:51 
g-spann hat geschrieben:
Lustig fand ich auch den Bereich der verschraubten Platten: Bei der Montage haben die Experten von MZ
wohl die Platten angehalten, mit der Handbohrmaschine ein Loch rein und dann direkt die Schraube durch,
Mutter drauf, fertig; Bohrspäne sieht man zwischen den Platten erst dann, wenns anfängt, zu rosten.....

Schon wieder eine gemeinsame Erfahrung! :)

Nachtrag: GROB ÜBEREINANDEGEHALTEN UND BOHRMICHLOCH!


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 12:08 
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Kurzer Zwischenbericht und neue Fragen.

Das Boot ist weitestgehend zerlegt, so wie es aussieht, hat es wohl mehrere Monate in der Ostsee gelegen, Korallen habe ich bisher aber noch nicht gefunden, Durchrostungen zum Glück auch nicht.
Zustand nicht schön, hätte aber bedeutend schlimmer kommen können.
Jede 2. Schraube ließ sich nicht lösen, riß aber zum Glück irgendwann ab.

Bild

Ist der Winkel serienmäßig?

Hermann hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:
Wer kann mir ein Foto von dem Verstärkungskreuz hinter der Rückenlehne einstellen?

Sorry, ich glaubs manchmal nicht. Von oben re bis unten li und umgekehrt. :shock: (Soll ich mal in Garrasch gehen und knipseln??)


Ich habe das Kreuz ja auch drin, zusätzlich aber noch eine verschraubte Platte. Das Kreuz ansich hätte man sich in dem Fall sicherlich auch sparen können, da die Streben fast so dünn wie Pappe sind. Verstärken tut dieses Kreuz sicherlich nicht.

Bild

Gehe ich recht in der Annahme, das diese 4 Löcher nicht serienmäßig sind?!

Bild

Bild

Läßt sich das Heck (2) des Bootes komplett vom Vorderteil (1) trennen?
Das "ausfädeln" aus dem Rahmenrohr klappt, seitlich hängt es auch nicht, lediglich im Bereich des Bodenblech pappen Heck und Front zusammen.
Sie sind aber weder vernietet, verschraubt, verschweißt noch verbördelt.
Jedenfalls ist nichts dergleichen zu sehen, feste aneinanderhängen tuen sie trotzdem. Geklebt?!

Hermann hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:
Wie bekomme ich die Teile am besten entrostet?

Mit ner Banane, ausgerechnet DU fragst sowas!


Strahlen hatte ich mal nicht als 1. Wahl vorgesehen, ich bin mir nicht sicher, ob das für die dünnen Bleche - speziell die Kofferraumseitenwände - so gut ist. Werde aber mal den Strahlemann kontaktieren, mittlerweile glaube ich nämlich, das ich das kaum per "Hand" alles Rostfrei bekomme.

Hermann hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:
Wie sind die Erfahrungen mit dem beseitigen von Beulen? Hält bei dem dünnen Blech - insbesondere Kofferraumseitenwände - Spachtel oder fällt der mir bei den ersten Erschütterungen ab?

Wers kann beult aus, alles andere ist Murks. :P


Dann muß ich murksen, könnte ich vernünftig ausbeulen wäre ich nicht Hausmann sondern Boots- oder Karosseriebauer.


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 12:15 
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Hi Andreas,
das Loch in der Kofferraummitte hat eine Verstärkung, oder?
Meines Wissens ist das ein serienmäßiges Wasser-Ablaufloch, das von vielen als
Reserveradhalterung benutzt wurde, die anderen gehören meiner Meinung nach nicht dahin...


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 12:37 
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Loch in Kofferraummitte ist bei mir auch so, der Rest denke ich wie
g-spann.
Das Kreuz reicht so "dünn" vollkommen aus, da es zur Aussteifung der Karrosse dient und Verwindungen abfangen soll :arrow: die Streben sind nur auf "Zug" belastet und keine Druckstreben. Ist ungefähr das Gleiche wie die Windzugbänder welche auf die Sparren eines Dachstuhles geschraubt werden.

Jan


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 12:41 
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tippi hat geschrieben:
Das Kreuz reicht so "dünn" vollkommen aus, ....


Dann würde doch auch eigentlich nichts dagegen sprechen, die Streben durch Alustreben zu ersetzen, oder?!


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 12:41 
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Zitat:
Das Kreuz reicht so "dünn" vollkommen aus, da es zur Aussteifung der Karrosse dient und Verwindungen abfangen soll die Streben sind nur auf "Zug" belastet und keine Druckstreben.

Recht hatter! :gut:


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:03 
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[quote="Andreas"]... die Streben durch Alustreben zu ersetzen, oder?!/quote]
Nö! nich wirklich

:D aber Andreas: hochglanzpolierte Streben im Kofferraum sieht doch keiner ! :D 8)

würde aber bezweifeln, daß bei den Platzverhältnissen der Befestigung der Lochabstand zum Rand des Alustreifens auf Dauer ausreichend ist.
Stahl ist da doch etwas härter im nehmen.

Jan


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:07 
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Will ja gar nicht polieren ;D , sondern nur nicht diese verschandelten Streben wieder einbauen. Und Aluleisten habe ich grade in dem Format rumliegen...so, gehe jetzt mal weiter auseinanderflexen.


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:14 
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heb mal schön die Streben auf und nicht kaputt machen oder umfunktionieren.

:idea: Idee: Kofferraumdeckel aus Glas, dann sieht man die polierten Alu-Streben :twisted:

Ich geh mal lieber!

Jan


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:19 
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acryl-gals würde sich besser machen...


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:22 
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tippi hat geschrieben:
Kofferraumdeckel aus Glas


ETZChris hat geschrieben:
acryl-gals würde sich besser machen...


:blah: :blah: :blah:


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 14:25 
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wolltes du nich flexen gehen?!?! immer schön vorsichtig...nich das die scheibe durch die garage fliegt...*undduckundweg*


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 15:05 
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und dann das boot tiefer legen und unterbodenbeleuchtung drunter... :versteck:
ganz abgesehen von fetten alus. (nu aber wech hier)


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 16:37 
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Hi Andreas

Vor ein paar Jahren habe ich auch mein Boot komplettrestauriert.

Zitat:
Läßt sich das Heck (2) des Bootes komplett vom Vorderteil (1) trennen?

bei mir konnte ich die Bleche auch nicht lösen, und gesehen warum das nicht geht, hab ichs auch nicht. vielleicht irgendwelche schweisspunkte? an sich müssen die bleche ja keine großen lasten tragen, dazu sind ja die verstrebungen da
Zitat:
Ist der Winkel serienmäßig?

Der Winkel war bei mir auch dran. Ich habe das Boot jetzt nicht vor mir stehen, aber ich meine, dass daran eine haltende strebe direkt zum hinteren teil des kotflügels geht. wahrscheinlich damit das teil nicht so rumwackelt...

hoffe konnte auch mal weiterhelfen

-christoph


Zitat:
und dann das boot tiefer legen und unterbodenbeleuchtung drunter... versteck
ganz abgesehen von fetten alus. (nu aber wech hier)


lass das mal lieber -original sind sie am schönsten ;-)


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 17:00 
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Zitat:
Läßt sich das Heck (2) des Bootes komplett vom Vorderteil (1) trennen?


Hab ich dir doch erzählt: Ja, es geht zu trennen, es sind bei genauerem Hingucken ein paar Schweißpunkte zu erkennen. Finden, aufbohren, erschrecken(wg. des Rosts drunter) und sich über den handlichen Boot-Bausatz freuen.
:wink:

So sah mein Boot nach der vollständigen Demontage aus


Zitat:
Ist der Winkel serienmäßig?


Ja, da ist eine kleine Strebe hinter, die den Kotflügel abstützt.

Schraub am besten alles ab, was nicht niet und nagelfest ist (oder sich aufbohren lässt), drunter ist es überall am gammeln. Das war selbst bei meinem Boot so, und das war von außen kaum verrostet.

Gruß,
Richard


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 19:07 
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soch, da noch keiner was dazu gesagt hat... die beiden diagonalstreben dienen nicht nur als versteifung sondern dienen auch zur befestigung des sitzes...(klugscheißermodus off) 8)


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 23:19 
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Clou hat geschrieben:
bei mir konnte ich die Bleche auch nicht lösen, und gesehen warum das nicht geht, hab ichs auch nicht. vielleicht irgendwelche schweisspunkte? ...Der Winkel war bei mir auch dran.


Richy hat geschrieben:
Hab ich dir doch erzählt: Ja, es geht zu trennen, es sind bei genauerem Hingucken ein paar Schweißpunkte zu erkennen.
Ja, da ist eine kleine Strebe hinter, die den Kotflügel abstützt.


Das hast Du mir erzählt???
Alzheimer :shock: .

Schweißpunkte! Nach langen suchen gefunden und getrennt.
Gut, dann scheint der Winkel dahin zu gehören, bei mir hängt auch eine Kotflügelstrebe daran.

Bild

Richy hat geschrieben:


Und wie ich sehe, sitzt bei Dir genau an der gleichen Stelle ein Reparaturblech, wo bei mir demnächst auch eins sitzt. In Bezug auf Durchrostungen hatte ich mich leider getäuscht.

Bild

Noch 2 Bilder zur Sorgfalt bei der Erstmontage im Werk :shock: , beides Blechenden, die eigentlich in die Reeling hätten eingefädelt werden müssen.

Bild

Bild

Kaltverformungen hat es auch reichlich :evil: :

Bild

Bild

Und wer war eigentlich noch mal derjenige, der Wert auf Originalschrauben legte?!

Ich hätte da was....gegen Höchstgebot.... zum aussieben.... M8 mit SW 14 ist auch dabei, der Rest ist Originalrost. Ebay?!

Bild

Feierabend für heute.

Bild


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2006 01:03 
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BeitragVerfasst: 17. Mai 2006 01:10 
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Klar kannste das strahlen lassen. Jemand der sich damit auskennt weis was er dem Material zumuten kann. Habe mein Elastik Boot auch gestrahlt, natürlich nur von innen und unten, da bei mir noch nen bissel mehr Alu dran ist als bei euch, das von aussen originaler Weise poliert ist.


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2006 09:19 
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Hallo Andreas,
anstatt zu spachteln kannst Du auch mit Karosseriezinn
arbeiten. Starterset gibt es zum Beispiel bei der Firma TSB, Adresse steht
in der Oldtimer Markt Zeitschrift im Anzeigenanteil.
Hat auch noch andere schöne Sachen für die Schrauberwerkstatt.

Der Schwingenbiker


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2006 11:52 
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Mich würde ja mal interessieren, was du an Kosten eingeplant hast (fürs strahlen und lackieren etc.)? Auf mich wartet nämlich auch noch mein Boot, welches ich mir im nächsten Winter zur Brust nehmen werde. Und es wäre mal interessant ob ich dafür erst eine Bank ausrauben muss oder ob doch die Portokasse reicht. :P


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2006 13:14 
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Dreiradmeister hat geschrieben:
Mich würde ja mal interessieren, was du an Kosten eingeplant hast (fürs strahlen und lackieren etc.)? Auf mich wartet nämlich auch noch mein Boot, welches ich mir im nächsten Winter zur Brust nehmen werde. Und es wäre mal interessant ob ich dafür erst eine Bank ausrauben muss oder ob doch die Portokasse reicht. :P


Das ist extrem abhängig von mehreren Dingen.
- Deine Ansprüche
- Dein handwerkliches Geschick
- Deine Beziehungen
- Die größe Deiner Portokasse / der zu überfallenden Bank

Ich nenn Dir mal ein paar Beispiele an mir genannten "offiziellen" Preisen.

Bild 1 + Bild 2:

Karosserie des Bootes, Anbauteile des Bootes, Reeling des Bootes:
Das Strahlen des Bootes, der Anbauteile und der Reeling liegt bei ~ 150-200 ? da zumindest die Karosserie des Bootes aus Bild 1 per Hand gestrahlt werden muß.

Das Pulvern der Anbauteile auf Bild 2 liegt bei ~ 40 ? inkl. Reeling.

Bild Bild

Das Strahlen des Beiwagenrahmes inkl. Anbauteile liegt bei ca. 40 ?, das Pulvern bei ca. 60 ?.

Bild

Hinzu kommen ggf. Kosten für das Ausbeulen des Bootes und ggf. Kosten für das Einschweißen von Reparaturblechen und das Verbinden von Front- und Heckteil, desweiteren kommen ggf. Kosten für das Polieren der Aluteile und das Strahlen -> Chromatieren/Verzinken von Krampen, Schellen, Verschlüssen, etc.

In diesen Kosten sind bisher noch nicht berücksichtigt:

- das Vorbereiten und Finish des Kofferraumdeckels
- das Vorbereiten und Finish der Haube
- das Vorbereiten und Finish des Kotflügels
- Kosten für Ersatzteilbeschaffungen (z.B. Gummis)
- Lackierarbeiten für die komplette Bootkarosserie inkl. Haube, Deckel und Kotflügel.

Sind Innenausstattung und Rad/Reifen ebenfalls zu Restaurieren, kommt noch einmal ein Batzen hinzu.


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2006 19:23 
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Sicherheitsgurte, aus "www.eichy.de" (die Technikseite):
Gedanken zum Thema Sicherheit. Der alte Spruch "Motorradfahrer töten nicht, Motorradfahrer werden getötet" trägt nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Abgesehen von entsprechender Kleidung ist für Fahrer und Sozia wohl die beste Lebensversicherung sich mal Gedanken beim fahren über Ausweichmöglichkeiten, Fallübungen, Abrollen etc. zu machen. Das ist ja bei Solofahren genauso. Wie aber ist das mit dem Beiwagenpassagier? Anfangs dachte ich, aufgrund der nicht vorhanden Knautschzone wäre es besser, wenn im Fall der Fälle der Passagier "rausfliegt". Das kann bei einem stattlich gebauten Erwachsenen evtl. der Fall sein, bei einem Kind sieht die Sache anders aus. Ein Kind wird mit Sicherheit "reinrutschen" d.h. in den Seitenwagen nach unten hineinrutschen. Dies ist natürlich zu gefährlich. Nur ein Sicherheitsgurt kann das verhindern. Nach einigen Diskussionen mit anderen Gespannfahrern bin ich der Meinung, das auch ohne Knautschzone, wenn man mal von dem dünnen Blech des Beiwagens absieht, der Rahmen einen gewissen Schutz bietet, nach dem Motto "besser als nix". Was fehlt ist ein Sicherheitsgurt. Ich habe da bei Emmenfahrern schon verschiedene Lösungen gesehen, vom Hosenträgergurt mit Überrollbügel bis zur Minimallösung in Form eines Verzurrgurtes für einen im Beiwagen transportierten Hund (weil er bei Rüden immer ausbüchste). Dabei habe ich mich für den nachträglichen Einbau eines 2-Punktgurtes entschieden. Eine Einbauanleitung dazu: Zunächst muss einmal ein Sicherheitsgurt besorgt werden. In Zeiten der sogenannten "Altautoverordnung" muss erst mal ein Schrottplatz gefunden werden, so einfach wie zu meinen Käferzeiten (=mein erstes Auto, ist eine andere, ganz lange Geschichte) ist das mittlerweile nicht mehr. Es wurde ein Sicherheitsgurt von einem Fiat Punto ausgebaut und problemlos in die Emme verpflanzt. Ein Automatikgurt kann leider nicht verwendet werden, denn die ordnungsgemäße Funktion eines solchen ist von der Einbaulage abhängig. Ein nicht automatischer 2Punkt - Sicherheitsgurt wird bei vielen Fahrzeugen hinten in der Mitte eingebaut. Wer jetzt als nächstes den Sitz seines Beiwagens ausbaut, der wird erkennen wo dieser befestigt werden sollte. Es gibt nur eine Möglichkeit im Bereich des Sitzes, dort wo Sitzfläche in Lehne übergeht, sind links und rechts 2 Schrauben. Die Befestigung erfolgt also an einer Schraube, die Aufbau mit Rahmen verbindet (Emmys verwenden für Lastenseitenwagen und Personenseitenwagen den gleichen Rahmen, deshalb die Verschraubung). Falls also, im Fall der Fälle, der Aufbau sich vom Rahmen löst, bleiben die Gurte am Aufbau, und nicht -folgenschwer für den Passagier- am Rahmen. Ich kenne keine Crashtests mit MZ-Gespannen, aber der Aufbau ist ja "nur" in Schwinggummis gelagert. Die Verwendung von Karosseriescheiben und guten (wenigstens 8.8er Güte) Schrauben setze ich voraus. Ein Rückhaltesystem wie z. B. "Römer Vario" komplettiert die ganze Sache.



Bilder gibts auch dort. Weiterlesen auf der Seite zum Thema Abgasen!!!!


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Danke Eichy, darüber zerbreche ich mir auch grade den Kopf und tendiere Richtung 2 Punkt- oder 4 Punktgurt in Verbindung mit Bügel.


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