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BeitragVerfasst: 20. Dezember 2025 21:12 
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Morgen^^

Ich habe heute die Elektrik an meiner ES 250/2 zusammengebastelt und festgestellt... da leuchtet nix vorn am Tacho.
Es fehlen nur Motor, Zündspule und Regler. Sollte es nicht auch ohne diese Teile funktionieren?
Batterie hat 6,52 V, denke das sollte reichen für einen Test. Aber leider tut sich da nix.
Zündschloss hatte beim ersten Test keinen mechanischen Widerstand, jetzt rastet es ein auf allen Stellungen. Nun wollte ich testen, ob es überhaupt noch geht. Leider habe ich keine Anleitung dazu gefunden.
Kann mir jemand ein Anleitung geben, wie ich mit dem Durchgangsprüfer das Zündschloss prüfen kann?

PS:Bin eher aus der Schlosser-Branche und Elektrotechnisch nicht so bewandert. Aber der Kabelbaum der ES ist doch sehr übersichtlich und verständlich.

LG René

Edit: Überschrift geändert^^


Fuhrpark: MZ ES 250/2

Zuletzt geändert von PapaKai72 am 21. Dezember 2025 20:16, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: ES 250/2 Zündschloss testen
BeitragVerfasst: 20. Dezember 2025 23:41 
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Moin René,
Auf dem beigefügten Schaltplan kannst du die Verbindungen im Zündschloss sehen, den Schaltstellungen zuordnen und nachmessen.
Viel Erfolg!
Lieben Gruß Harald


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Fuhrpark: TS 250/1 mit Superelastik BW und Royal Enfield Interceptor 650

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 Betreff des Beitrags: Re: ES 250/2 Zündschloss testen
BeitragVerfasst: 21. Dezember 2025 13:46 
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Vielen Dank, Harald.
Dann werde ich mich später mal in die Garage verziehen und mein Glück mit dem Multimeter versuchen.
.... omg hört sich das Falsch an^^

Also werde ich mal alles Durchmessen.

Edit:
0 = 30,61
1 = 30, 58, 31b, 54, 61
2 = 30, 58, 31b, 54, 61
3 = 30, 58, 31b, 54, 61, 56
Diese sind als Durchgang

LG René


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Fuhrpark: MZ ES 250/2

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BeitragVerfasst: 22. Dezember 2025 12:11 
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Hi René,
tue Dir den Gefallen und nimm Aderendhülsen. Das macht die Elektrik um einiges sicherer.
Gruß Matthias


Fuhrpark: MZ ES250/2A 1971, SR2E, ETZ150 1986, SR500/2J4 1983

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BeitragVerfasst: 22. Dezember 2025 13:57 
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Die Verbindungen (-) im Zündlichtschalter müssten wie folgt sein (Anzeige am Multimeter 0.00 bis 0.50 im Ohm- Bereich, OHNE angeschlossene Kabel):

0 AUS................30 offen..............61 offen
1 EIN.................30-15/54.............61 offen
2 STANDLICHT.30-15/54-58........61 offen
3 LICHT.............30-15/54-58-56...61 offen
4 PARKEN.........30-58...................61 offen
5 ANSCHIEBEN.30 offen..............61-15/54

Und ja - Aderendhülsen wären schick !!

Gruß Harald

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Fuhrpark: TS 250/1 mit Superelastik BW und Royal Enfield Interceptor 650

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BeitragVerfasst: 22. Dezember 2025 16:21 
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Das Zündschloß ist auch nicht das richtige. Das stammt von der /1 oder älter wegen der geschraubten Kabelenden. Die Kabelschuhe und Steckverbinder gab es schon ab ca. 1964, d.h. jede /2 hatte das neue Zündschloß.

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OT-Partisammellorchen
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Mitglied Nr. 020 im Rundlampenschweinchenliebhaber-Club
Mitglied im internationalen Verein der bauchfrei Schaukler
Mitglied Nr. 009 der MZ-Trüffelschweine
Mitglied im GKV - Granseer Krawattenträgerverein
"Das Antibiotikum von MZ sind Vitondichtringe." (Christof im November 2011)
Mitglied der Wolfsschanzen-Tournee 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022 und 2024 (der Rrrrudelll-Pudelll)
Besucher am Schlagbaum der EU-Außengrenze - namentlich erfaßt am 21.07.2013 und 24.07.2016


Fuhrpark: Silverstar Classic 500 Bj. 97, ETZ 301 Fun Bj. 93, ES 175/2 Bj. 67, ES 300 Bj. 64, ETS 150 Bj. 72, ES 150 Bj. 75, TS 150 Bj. 80, ETZ 150 Bj. 87, IWL Troll Bj. 63, Honda CG 125 Bj. 98, EMW R35/3 Bj. 54, DKW RT 250 H Bj. 53, S 70 C Bj. 87, S 51 B 2-4 Bj. 81, Opas SR2 Bj. 59, außerdem Ford Tourneo Connect in lang (Schlafwagen)

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BeitragVerfasst: 23. Dezember 2025 21:17 
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Habe heute mal, so weit es geht, Aderendhülsen verbaut. Ohne Ausbau des Zündschlosses^^
Bis auf 31b hat alles geklappt, bissl frimelig...
Bei 31b ist die Schraube fest. Auch mit WD40 ging nix. Dann hab ich wohl zu fest gedreht und hab den ganzen Kontakt etwas verdreht. Da fiel der Kontaktstift raus. Hab ihn wieder reingefummelt und den Kontakt zurückgedreht^^
Werde es morgen in aller Frische nochmals Probieren mit der Aderendhülse verbauen.


Fuhrpark: MZ ES 250/2

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BeitragVerfasst: 23. Dezember 2025 22:45 
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Zwei Hinweise zur werten Kentnisnahme

Aderendhülsen wie schon meine Vorschreiber oder wenigstens die Litzen straff verdrillen. Der "Büsche" der Litzen sehen gefährlich aus.

WD40 ist Petroleum mit Duft. Es gibt um Welten bessere Löser.


Fuhrpark: 2005 - jetzt => zwei MZ 1000 SF (eine kompletter Neuaufbau aus Teilen!)
1987 - 1998 mehrere ETZ250 und ES250/2 (auch mit Personenseitenwagen)

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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 10:13 
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Was spricht dagegen, die Kabelenden anständig zu verzinnen? Hab ich immer gemacht, und bin damit im Wortsinne gut gefahren. Ja, Aderendhülsen sind gut, aber zB an den Lenkerschaltern der TS is nich wirklich Platz dafür. Warum also nich auch am Zündschloss?

Die Büschel im Bild gefallen mir absolut nich. Die Gefahr eines Kurzschlusses wäre mir viel zu groß. Wenn dann etliche Ampere versuchen, über ein, zwei Litzen zu kommen, wirds auch entsprechend warm und kuschelig 🙈

@Fit
Was nimmst du so? Mit Ballistol zB tu ich mich bei Messing ein wenig schwer :oops:

Gruss

Mutschy

_________________
Ich bin noch nie an meinen Zielen gescheitert - nur an meinen Möglichkeiten...


Fuhrpark: MZ TS 150, BJ 1985, "Bärbel"
MZ TS 150, BJ 1981, "Valerie"
Honda XL125 Varadero, BJ 2002, "Kunigunde"
BMW E36 Compact, BJ 1998, "Kurt"
Opel Corsa D, BJ 2007, "Poffel"

(früher)
1992-1996 von SR4-1 bis S51/1 so ziemlich jedes Modell ausm FAJAS (alle entweder geklaut, verkauft oder verschrottet... Alle? Nicht alle! Der SR4-1K schlummert noch...)

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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 10:41 
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mutschy hat geschrieben:
Was spricht dagegen, die Kabelenden anständig zu verzinnen?...

...das unter dem Druck der Spannschraube das Lötzinn in Verbindung mit den Drähten im Laufe der Zeit zu fließen beginnt und den Klemmdruck signifikant reduziert.
Trotzdem halte ich das gegenüber den Drahtbüscheln für die bessere Lösung...
Gruß Harald

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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 17:55 
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Hi!

Presshülsen ist schon OK.

Kann man auch machen, in der Lampe drin.

Verzinnen ist auch OK, als ich noch Azubi war, sind in den letzten Jahren auch noch Trabi´s herumgefahren,
mit den verzinnten und geschraubten Anschlüssen.
Und ja, ich hab oft und gern Elektrik in Autos repariert.
Probleme hab ich da nicht festgestellt.
Unser Berufsschullehrer hat dazu gesagt, nach 10 Jahren mal alles nachziehen, dann ist es OK.

Natürlich gibt es in jedem Forum Diskussionen,
für oder gegen verzinnen.
Ich möchte garnicht die Suche benutzen, wie oft schon darüber gestritten wurde.

Am besten klappt verzinnen aber in einem kleinen Lötbad,
aber in der Lampe geht das nicht.

Also ist der Tipp mit den Presshülsen schon OK.

_________________
Grüße, Steffen !


Fuhrpark: BK 350, ETZ 150, AWO,
Golf IV TDI, VW T4,
Ursus KSH

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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 20:46 
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mutschy hat geschrieben:
@Fit
Was nimmst du so? Mit Ballistol zB tu ich mich bei Messing ein wenig schwer :oops:

Gruss

Mutschy


Echt? DAS Ballistol was für Pferdehufe und Hundeohren geeignet ist? :shock:

Ansonsten habe ich noch (natürlich NICHT das Optimum in Sachen Rostlöser, aber den benötige ich nahezu nie) Sonax SX 90.


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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 22:36 
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Das Verzinnen hat neben dem von net-harry beschriebenen fließen des Zinns den großen Nachteil, daß es damit eine Stelle gibt, an der es bricht. Genau am Übergang. Wenn Du verhindern kannst, daß die Leitung wackelt/schwingt, mag es aber gehen.
Auf keinen Fall Lötfett nehmen. Die darin enthaltene Säure zerstört die Lötstelle sehr sicher. Sogar innerhalb der Isolierung. Nur Kolophonium, ggf. in Spiritus aufgelöst.
Gruß Matthias


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BeitragVerfasst: 24. Dezember 2025 23:30 
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Hi!
Ja, das ist auch richtig mit dem Kolophonium.
Das geht aber auch nur, wenn die Kupferadern noch richtig blank sind.
So wie es hier auf dem Foto aussieht, würde es wohl gehen.
Wenn die Drähtchen schwarz sind, dann müsste das eh komplett alles neu.
Aber wir sind ja wohl überwiegend alle der Meinung, Presshülsen drauf. Ich auch.

Andere Sache:
Wenn man den Widerstand / Durchgang mit dem Multimeter misst, kann man schon den Durchgang testen.
Wenn aber richtig Strom darüber geht, kann es sein, dass da dann nicht mehr viel geht.
Auf dem Foto sehe ich auch, dass die federnden Kontaktzungen usw. extrem vergammelt sind.
Also ich sag mal, ich täte da raten, lieber mal ein besser erhaltenes Zündschloss einbauen.
Die liegen ja in fast jeder Schrauberwerkstatt rerum.
Sonst wirst du damit auf Dauer nicht glücklich werden.

_________________
Grüße, Steffen !


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Ursus KSH

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BeitragVerfasst: 25. Dezember 2025 09:33 
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He Rene,
schmeiß das Zündschloss raus und nimm das richtige Teil mit den Kabelsteckern.
Wenn Du mal ein Problem hast, ziehst Du die nur ab usw...und gönne Dir Messingkabelschuhe, die sind fester wie die Aludinger.
Mach bissl Schrumpfschlauch drüber...und schick.

Bsp.:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... -306-29833

Ich bin auch grad über einem Kabelbaum der Es/2 , zzgl. Boot - Prost.

Gruß Spitz

Dateianhang:
20251214_123046.jpg


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Britischer Wowa aus 1991, Notnagel-Home
www.reise-laster.de
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Des Campers größter Fluch ist Regen und Besuch ;-)

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