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starke136
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 24. Februar 2026 21:08 |
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Beiträge: 4597 Wohnort: Erlau/Schleusingen Alter: 33
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Ich empfehle dicke Kampfkatze ab 8,5 kg aufwärst😁
Hält bei uns besagtes Getier vom Grundstück gut fern. 😅
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 09:15 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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Ich will mir eigentlich ein "Balkonkraftwerk" aufs neu gedeckte Scheunendach bauen. Jetzt kam mir aber die Idee, dass es vielleicht an der Hausfassade besser aufgehoben wäre. Unten gibt es ein paar Fotos.
Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.
Die Hausfassage hat Azimut 145°, ist also statt 60° nur 35° von perfekter Südausrichtung entfernt. Heute morgen ist die entsprechende Stelle schon vor 9 Uhr komplett beschienen. Und da ist auch nichts, was die Fläche beschattet, bis die Sonne irgendwann um die Hausecke ist.
Ich weiß gerade nicht, was "hässlicher" ist, Paneele auf dem Dach oder an der Wand. An der Stelle ist eh nur weiße Fläche, was auch nicht sonderlich schön ist. Mit den Kabeln müsste man sich natürlich was überlegen, aber da findet sich bestimmt eine Lösung.
Auf dem Scheunendach ist natürlich mehr Fläche als am Haus. Aber ca. 4x2m passen locker ans Haus, ohne es komplett zuzukleistern.
Statisch ist das Haus wahrscheinlich auch besser geeignet als das Scheunendach.
Was denkt Ihr, was besser wäre?
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SaalPetre
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 09:27 |
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Beiträge: 2736 Wohnort: Berlin Alter: 49
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Wenn es dich persönlich nicht stört würde ich die maximale Anzahl an Paneele an die Hauswand kleistern.
Bitte berücksichtigte auch den evtl. Blendeffekt zu den Nachbarn.
Du wirst aber ein speicher brauchen, sonst speist du zuviel ein.
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 09:50 |
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Beiträge: 14755 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 69
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Es gibt Wandhalterungen,wo du die Solarpanelen anwickeln kannst.
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Matthieu
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 12:18 |
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Beiträge: 3867 Wohnort: Franken
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Du hast dein Haus jetzt neu gebaut und willst jetzt die Fassade mit Solarplatten verschandeln? Das ist jetzt nicht dein Ernst...
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 12:42 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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Ich will nicht die Fassade verschandeln. Ich will Solarpanels installieren. Und ich suche nach der bestmöglichen Lösung. Alternativ könnten sie aufs Hausdach, was aber mit echt großem Aufwand verbunden wäre. Gerüst und so. Deshalb will ich mir das Dach lieber freihalten für den Fall, dass mal jemand eine Schubkarre mit Bargeld in den Hof kippt. Dann würde ich nämlich eine richtig große Solaranlage aufs Dach bauen. Aber wer weiß, ob der mit der Schubkarre jemals kommt. Oder vielleicht doch an den Scheunengiebel? Da würden 4 Panels auch problemlos hinpassen. Der Giebel hat halt den Nachteil, dass er bis mittags durch die Nachbarsscheune beschattet wird. Danach hat er aber die gleiche Sonne wie die Hauswand. Da würden die Panels nicht stören, Verkabelung etc. wäre auch einfach und statisch sehe ich auch keine Probleme. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. 
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zweitakt
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 12:56 |
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Beiträge: 1024 Wohnort: Bi uns to hus.
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Mal meine Meinung nach 1 Jahr PV: Zeitweise Abschattung auf jeden Fall vermeiden. Vertikal ist besser als ganz flach liegend. Warum? Im Sommer hast Du viele Sonnenstunden, das kompensiert etwas die steil strahlende Sonne. Im Winter, wenn die Sonne sehr flach steht, bist Du mit vertikalen Modulen effizienter. Die weiße Fassade würde ich nicht unbedingt verschandeln. Montagematerial zum aufständern ist teuer. Du möchtest ja irgendwann in die Amortisation. Ich habe zwei String-Wechselrichter von Growatt. (MIC 600 und MIC 2000. (Den 600er will niemand mehr, bekommst Du bei Kleinanzeigen für ca. 60€) Wenn Du nur den Grundstromverbrauch abdecken möchtest ist es egal ob Du 600 oder 800W hast. Das schöne am String-WR ist, daß Du technisch 1 - 10 Module anschließen kannst. Die 600W sind dann über den ganzen Tag auch bei bedecktem Himmel garantiert.
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speedy734
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 17:27 |
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Beiträge: 171 Alter: 53
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Fassadenmodule mit Süd- bis Südwest- Ausrichtung sind im Winter vorteilhaft. Was sie im Sommer weniger bringen kann man verschmerzen. Da kommt sowiso genug. Wenn man keinen Speicher hat braucht man eine hohe Grundlast damit man sich nicht ärgert, dass man viel mehr einspeist als man nutzen kann.
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Egon Damm
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 3. März 2026 20:44 |
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Beiträge: 6147 Wohnort: 35325 Mücke
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Wir sind heute ganz leise an einer Tanke vorbeigerollt. 1 Liter E 10 1,959 €. Da habe ich den Stecker ins Auto gesteckt und Frau Sonne hat den Tank vollgemacht. Unsere Waschmaschine fand den Sonnenstrom auch gut. Der Tauchsieder in unserem Warmwasserspeicher freut sich immer auf Sonnenstrom.
Unsere Stromabrechnung für das Jahr 2025 betrug 465 €. Die Einspeisevergütung betrug 646 €. In den nächsten Tagen werden 330 € auf unser Konto für die THG-Quote gutgeschrieben.
Ja die PV-Anlage kostet Geld bei der Errichtung. Die hat sich amotisiert. Nur den 15 kW-Speicher noch nicht vollständig.
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 5. März 2026 13:48 |
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Beiträge: 14755 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 69
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2.Klimasplittgerät montiert und dank der🌞🌞laufen sie seht preiswert..von mir aus können die Gasspeicher auf 0 gegen
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Rico
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 6. März 2026 15:23 |
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Beiträge: 2062 Wohnort: Arnstadt Alter: 59
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Hab mich lange gewehrt gegen Speicher, wegen lohnt sich nicht und so. Mein Balkonkraftwerk, 1500 Wp bekommt erst ab Mittag Sonne. Bei einem Preis von 750€ für einen Speicher von 3,8x kWh konnte ich aber nicht widerstehen (Zendure Solar Flow 800 Pro mit Zusatzakku). Bin total begeistert von dem Teil, nicht nur daß ich keinen erzeugten Strom mehr verschenke, jetzt kann die vorhandene Solarleistung erst mal richtig genutzt werden, zeitweise über 1000W beim Laden. Wem die Leistung seiner Solaranlage zu hoch ist und Energie sparen will, dafür gibt es Abhilfe: https://etel-tuning.eu/produkt/tonungsf ... larzellen/ (selten so gelacht)
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speedy734
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 6. März 2026 17:04 |
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Beiträge: 171 Alter: 53
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Aber mit Speicher ist es ja kein Balkonkraftwerk mehr. Dann reicht doch, wenn man das legal betreiben will, die Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht mehr.
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zweitakt
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 6. März 2026 19:17 |
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Beiträge: 1024 Wohnort: Bi uns to hus.
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speedy734 hat geschrieben: Aber mit Speicher ist es ja kein Balkonkraftwerk mehr. Dann reicht doch, wenn man das legal betreiben will, die Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht mehr. Es gibt auch BKWs mit Speicher, ganz legal. Solange die Grenzen 800W Wechselrichter und 2000W PV-Module eigehalten werden ist das i.O. Der Strom wird halt nur verzögert verbraucht.
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speedy734
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 7. März 2026 09:24 |
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Beiträge: 171 Alter: 53
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Ich weiss schon, dass das kaufbar ist. Aber das muss ja nichts heissen. Meines Wissens sind steckerfertige Solargeräte Geräte mit maximal 2kWp Generaturleistung und maximal 800W Wechselricher Leistung und ohne Speicher beim Netzbetreiber gehmigungsfrei und alles mit Speichet zält nicht dazu. Dann wäre zusätzlich eine Anmeldung beim Nezbeteiber notwendig. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Weiss jemand wo man das nachlesen kann?
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colossos10
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 7. März 2026 11:25 |
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Beiträge: 1541 Wohnort: Halle (Saale) Alter: 68
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Ysengrin hat geschrieben: Ich will mir eigentlich ein "Balkonkraftwerk" aufs neu gedeckte Scheunendach bauen. Jetzt kam mir aber die Idee, dass es vielleicht an der Hausfassade besser aufgehoben wäre. Unten gibt es ein paar Fotos.
Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.
Die Hausfassage hat Azimut 145°, ist also statt 60° nur 35° von perfekter Südausrichtung entfernt. Heute morgen ist die entsprechende Stelle schon vor 9 Uhr komplett beschienen. Und da ist auch nichts, was die Fläche beschattet, bis die Sonne irgendwann um die Hausecke ist.
Ich weiß gerade nicht, was "hässlicher" ist, Paneele auf dem Dach oder an der Wand. An der Stelle ist eh nur weiße Fläche, was auch nicht sonderlich schön ist. Mit den Kabeln müsste man sich natürlich was überlegen, aber da findet sich bestimmt eine Lösung.
Auf dem Scheunendach ist natürlich mehr Fläche als am Haus. Aber ca. 4x2m passen locker ans Haus, ohne es komplett zuzukleistern.
Statisch ist das Haus wahrscheinlich auch besser geeignet als das Scheunendach.
Was denkt Ihr, was besser wäre? Du hast einen ziemlichen Schattenwurf auf der Südostseite. Verschattung musst du möglichst vermeiden, weil die Solarleistung deutlich absackt und auch die Strings im Modul gestresst werden. Sinn macht also nur eine Montage dicht unter der Dachrinne. Wann hast du denn die Fotos gemacht? Jetzt, Anfang März?
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zweitakt
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 7. März 2026 13:23 |
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Beiträge: 1024 Wohnort: Bi uns to hus.
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speedy734 hat geschrieben: Ich weiss schon, dass das kaufbar ist. Aber das muss ja nichts heissen. Meines Wissens sind steckerfertige Solargeräte Geräte mit maximal 2kWp Generaturleistung und maximal 800W Wechselricher Leistung und ohne Speicher beim Netzbetreiber gehmigungsfrei und alles mit Speichet zält nicht dazu. Dann wäre zusätzlich eine Anmeldung beim Nezbeteiber notwendig. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Weiss jemand wo man das nachlesen kann? z.B. hier: https://priwatt.de/blog/balkonkraftwerk ... LllmVnNJ8cIm Markdatenstammregister wird das BKW angemeldet und ebenfalls der Speicher. Dann soll es Versorger geben, die den Speicher mitgeteilt haben wollen. Das kannst Du in den Geschäftsbedingungen auf der Homepage Deines Versorgers nachlesen oder ihn direkt anschreiben. Alternativ baust Du Dir eine PV-Inselanlage auf und kannst machen was Du möchtest.
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 7. März 2026 19:39 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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@colossos: Die Fotos sind aktuell, am 3.3. geschossen. Wenn ich die Panels (2x2 quer) am Haus anbringen würde, dann wären sie zwangsläufig relativ weit oben. Vielleicht 10 cm Abstand zur Regenrinne. Bin mir aber immer noch nicht sicher, ob ich damit leben kann und will. Vielleicht doch lieber an den Scheunengiebel. Da wäre es zwar nicht ganz optimal mit der Beschattung, würde aber optisch niemanden stören.
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colossos10
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 8. März 2026 19:22 |
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Beiträge: 1541 Wohnort: Halle (Saale) Alter: 68
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Wo ist denn der Scheunengiebel auf deinem Plan?
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ea2873
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 8. März 2026 19:43 |
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Beiträge: 7964 Wohnort: Regensburg
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Ysengrin hat geschrieben: Mir ist schon klar, dass der Winkel von vertikal installierten Panels nicht optimal ist. Allerdings zeigt das Scheunendach mit Azimut 240° mehr nach Westen als nach Süden, ist also auch nicht optimal. Da kommt die Sonne erst am späten Vormittag an und wird irgendwann vom Haus beschattet.
eine Frage ist ja auch, zu welcher Uhrzeit du am meisten Strom verbrauchst, andererseits kann das der Akku in Grenzen kompensieren.
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 07:30 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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Hier noch ein paar Fotos, auf denen man den Giebel hoffentlich gut erkennen kann. Auf einem habe ich mal testweise die 4 Panels am Haus simuliert. Schön ist das natürlich nicht und wird nachmittags auch in den Hof reinspiegeln. Würde man sie geneigt montieren, wird es noch deutlich hässlicher.
Aktuell ist es kurz nach 7, da ist natürlich noch alles beschattet. Ab Mittag ist die linke Giebelhälfte komplett in der Sonne. Ideal ist es nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob man da 4 Panels sinnvoll angeordnet bekommt. Mindestens eines wäre vermutlich in der rechten Hälfte und damit echt lange im Schatten.
Ich arbeite (aktuell und hoffentlich noch lange) komplett im Homeoffice. Bis ca. 14 Uhr sitze ich am Rechner und es läuft auch mal die Waschmaschine, Herd, Staubsauger etc. Nachmittags wird dann in der Werkstatt Strom verbraucht. Der Verbrauch verteilt sich also ganz gut über den Tag, denke ich. Gemessen habe ich es nicht.
Hab gestern mit meinem Nachbarn gesprochen, der hat mehrere "richtige" PV-Anlagen und rät natürlich dazu. Dafür fehlt mir aber das Geld und auch das E-Auto, um das sinnvoll zu nutzen.
Vielleicht doch nur die ganz günstige Variante, 2-4 Panels an den Scheunengiebel, um tagsüber wenigstens ein bisschen was zu nutzen? Mit kleinem Speicher oder ganz ohne?
Oder doch den großen Aufwand in Kauf nehmen und sie aufs Dach montieren, wo sie niemanden stört und super ausgerichtet wäre? Oder einfach das Geld und den Aufwand sparen und hoffentlich irgendwann eine richtige aufs Dach montieren?
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Mainzer
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 08:24 |
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Beiträge: 5745 Wohnort: Schwabsburg Alter: 32
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Ich würde an die Hauswand zwei full black bifazial setzen (hochkant) mit etwas Abstand dazwischen. Um die Module malst du dann einen grauen Rahmen wie bei deinen Fenstern. Ob du dann einen 600er oder 800er Wechselrichter dranpackst, ist ziemlich egal. 600er gibt es günstig gebraucht. Speicher würde ich persönlich erst später für eine größere Anlage vorsehen. Mit deinem Nutzungsprofil wirst du da auch ohne relativ viel Eigenverbrauch schaffen.
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 09:17 |
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Beiträge: 14755 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 69
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Ich würde die 4 Module hochkant setzen und leicht anwinkeln
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seife
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 09:52 |
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Beiträge: 1993 Wohnort: Bautzen Alter: 55
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Die Sache ist die: eine einfache "Balkonsolar" mit 2 Paneln bekommst du komplett für unter 250. Wenn du die so montierst wie von Nils vorgeschlagen, dann ist das nicht superhässlich und spielt sein Geld in endlicher Zeit wieder rein, einfach dadurch daß an einem normalen Tag der Grundverbrauch abgedeckt wird, und evtl. ein Großteil deines Homeoffice-Stromverbrauchs. Darum auch darauf achten, daß du von möglichst früh bis 14:00 Uhr gut "erntest". Meine Panels werden morgens vor 9 Uhr vom Haus verschattet und das tut mir schon immer sehr weh, daß ich von 7 bis 9 im Homeoffice Strom zukaufen muss  Ein Speicher für solch kleine Anlagen würde ich gut durchrechnen und nur wenn du feststellst, daß du wirklich "viel" einspeist, dann kann der sich rentieren, aber die chancen sind eher gering, insbesondere weil du im Homeoffice einen guten Teil deines Ertrags direkt verbrauchen kannst. Und ja, im Sommer wirst du ein paar kWh einspeisen... aber die mit einem Speicher aufzufangen geht wahrscheinlich dann nach dem Motto "SPAREN!!! KOSTE ES WAS ES WOLLE!!!". Wichtig ist, meiner Meinung nach, zu messen wieviel man tatsächlich einspeist. Ich hab einen Lesekopf am Stromzähler und kann somit umfangreiche Statistiken dazu abrufen, und stelle damit fest daß ich letztes Jahr 138kWh "verschenkt" habe. Das wären also max 50€ die ich hätte sparen können, wenn ich die, dank Speicher, hätte selber verbrauchen können (so lästige Details wie "Wirkungsgrad vom Speicher" lassen wir mal weg). Da muss der Speicher schon sehr günstig sein, damit er sich rentiert. Wahrscheinlich zeigt das dein Stromzähler auch an, wenn du also nach einem Jahr einfach mal abliest wieviel du tatsächlich eingespeist hast, dann kannst du immer noch über einen Speicher nachdenken. Bei mir wäre es übrigens auch viel besser, wenn ich die Panels auf's Dach anstatt auf den Carport legen würde, da hätte ich eine fast perfekte Ost/West ausrichtung (eins nach osten, eins nach westen, den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ohne Schatten. Aber würde sich das rentieren? Ich müsste es machen lassen. Oder zumindest ein Gerüst aufstellen lassen (was auf der Gartenseite nicht ganz einfach wäre). Dann ist mein Dach über 35 Jahre alt, Betonpfannen. Bisher keinerlei Probleme. Die Chance daß, nachdem da ausgiebig drauf rum geturnt wird, doch eine größere Reparatur fällig wird, halte ich für bedenkenswert. Am Ende also einige Tausend € um die 2 oder von mir aus auch 4 Panels zu montieren (für eine "richtige" PV ist das Dach wegen seiner Form und der "Einbauten" eher wenig geeignet). Das hol ich nicht mehr zu lebzeiten raus. Also optimiere ich weiterhin meine "Balkon-PV" und freue mich an dem bißchen was ich da sparen kann (575 von den 713 kWh letztes Jahr hab ich immerhin selber verbraucht) und lasse es damit gut sein.
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 10:02 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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Danke für die Antworten! Es gibt echt viel Für und Wider und ich muss mir das echt gut überlegen.
Noch ein Aspekt, auf den mich mein Nachbar gebracht hat: Kurzzeitige, hohe Ströme (zB Schweißgerät, Kompressor) oder auch Verbraucher mit 3 Phasen (Schweißgasabsaugung, Bohrmaschine, Kompressor) kann ein normaler Stromspeicher gar nicht "bedienen". Die Werkstatt würde davon also kaum profitieren.
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Ralle
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 10:41 |
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| Moderator |
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Beiträge: 10950 Wohnort: Dresden Heimat: Oberlausitz Alter: 52
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Natürlich wird ein Balkonkraftwerk deine Abnehmer mit Kraftstrom nicht direkt "bedienen" können, es reicht ja für den Moment nicht einmal für die Kaffeemaschine. Neumodische Zähler sollten aber die Einspeisung auf der einen Phase mit der Abnahme an allen 3 Phasen verrechnen. Wäre ja auch llöd wenn das Balkonkraftwerk über den Stecker auf Phase 1 einspeist und du den Mittagessen auf den Platten kochst, die auf 3 und 4 hängen, oder die Waschmaschine an einer anderen Phase hängt.
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SaalPetre
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 13:58 |
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Beiträge: 2736 Wohnort: Berlin Alter: 49
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Hiermit kann man ganz gut schauen wo es am besten passt. https://www.sonnenverlauf.de/#/40.1789, ... /13:52/1/3-- Hinzugefügt: 9. März 2026 14:01 --Dann gibt es noch rechner die dir deine Produktion anhand von wetterdaten berechnen können. Ich habe sowas aufs grad genau und Winkel der Paneele un home assistant laufen
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speedy734
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 9. März 2026 21:07 |
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Beiträge: 171 Alter: 53
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Herdplatten sind auch ganz unangenehme Verbraucher die takten um ihre Leistung zu regeln. Die sind dann oft einige Sekunden auf voller Leistung (ca. 2000W pro Platte) und dann wieder einige Sekunden aus. Da reicht dann die PV Leistung nicht wenn die Platte an ist und Strom wird zu gekauft und wenn die Platte aus ist wird eingespeist.
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zweitakt
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: 10. März 2026 09:22 |
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Beiträge: 1024 Wohnort: Bi uns to hus.
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Mein Betrachtungswinkel bezüglich des BKW ist nicht wieviel ich erzeuge sondern wie weit sich der Bezug vom Versorge reduziert. Wir sind von 7 kWh/Tag auf 3 kWh/Tag gekommen. (BKW und PV-Insel für die Nacht- und Kellerbeleuchtung) Derzeit habe wir einen verschattenden Baum, wenn die PV-Module umziehen wir der Bezug vom Versorger wohl noch sinken.
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Ysengrin
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 11:08 |
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Beiträge: 4506 Wohnort: Würzburg Alter: 46
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Soooo. Ich habe hier und auch außerhalb des Forums viele wertvolle Infos bekommen. Danke schonmal!
Zuletzt hab ich wiederholt die Aussage "lass doch die Spielereien und bau Dir eine vernünftige Anlage aufs Dach" gehört. Was sicher sinnvoll wäre, weil das Dach dafür fast perfekt ist. Mein Elektriker hat mir aber gesagt, dass ich bei einer einfachen Anlage ohne Speicher mit mindestens 12.000 Euro rechnen muss. Mit Speicher geht es bei 16 oder 17 los. Nur für Material und Anschluss. Gerüst und die ganzen Montagearbeiten sind da nicht berechnet, die könnte ich selbst organisieren. Das ist viel mehr, als ich mir leisten kann. Zumal ich kein E-Auto habe, das davon profitieren würde.
Der aktuelle Plan ist folgender: Ich hole mir ein kleines BK für wenig Geld. (Ohne Speicher. Den kann man bei Bedarf immer noch nachrüsten.) Die Panels hänge ich mir an den Scheunengiebel, wo sie optisch nicht stören und sich sehr leicht anschließen lassen. Das Bild hier habe ich heute um halb 11 aufgenommen. In Sommerzeit halb 10. Also gar nicht sooooo spät. Wenn ich die Panels diagonal, also parallel zum Dach aufhänge, sind 2 Stück um diese Zeit voll in der Sonne. Und dann noch 2 Panels rechts davon, die ab Mittag volle Sonne bekommen? Machen überhaupt 4 Panels Sinn, wenn man keinen Speicher hat?
Ein paar Fragen habe ich noch: Ist diagonal aufhängen sinnvoll oder doch lieber horizontal oder vertikal? Der Dachüberstand ist relativ gering, ca. 10 cm. Da baue ich die Panels möglichst na an die Wand, oder? Soll ich versuchen,sie etwas schräg zu montieren, also sowohl weiter Richtung Süden als auch Richtung Himmel? Könnte ich hier ja alles machen. Ggf. muss ich dann mehr Abstand dazwischen lassen, damit sie sich nicht gegenseitig beschatten.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Nordlicht
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 11:18 |
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Beiträge: 14755 Wohnort: Kerkrade(NL) Alter: 69
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Ysengrin hat geschrieben: Soooo. Ich habe hier und auch außerhalb des Forums viele wertvolle Infos bekommen. Danke schonmal!
Zuletzt hab ich wiederholt die Aussage "lass doch die Spielereien und bau Dir eine vernünftige Anlage aufs Dach" gehört. Was sicher sinnvoll wäre, weil das Dach dafür fast perfekt ist. Mein Elektriker hat mir aber gesagt, dass ich bei einer einfachen Anlage ohne Speicher mit mindestens 12.000 Euro rechnen muss. Mit Speicher geht es bei 16 oder 17 los. Nur für Material und Anschluss. Gerüst und die ganzen Montagearbeiten sind da nicht berechnet, die könnte ich selbst organisieren. Das ist viel mehr, als ich mir leisten kann. Zumal ich kein E-Auto habe, das davon profitieren würde.
Der aktuelle Plan ist folgender: Ich hole mir ein kleines BK für wenig Geld. (Ohne Speicher. Den kann man bei Bedarf immer noch nachrüsten.) Die Panels hänge ich mir an den Scheunengiebel, wo sie optisch nicht stören und sich sehr leicht anschließen lassen. Das Bild hier habe ich heute um halb 11 aufgenommen. In Sommerzeit halb 10. Also gar nicht sooooo spät. Wenn ich die Panels diagonal, also parallel zum Dach aufhänge, sind 2 Stück um diese Zeit voll in der Sonne. Und dann noch 2 Panels rechts davon, die ab Mittag volle Sonne bekommen? Machen überhaupt 4 Panels Sinn, wenn man keinen Speicher hat?
Ein paar Fragen habe ich noch: Ist diagonal aufhängen sinnvoll oder doch lieber horizontal oder vertikal? Der Dachüberstand ist relativ gering, ca. 10 cm. Da baue ich die Panels möglichst na an die Wand, oder? Soll ich versuchen,sie etwas schräg zu montieren, also sowohl weiter Richtung Süden als auch Richtung Himmel? Könnte ich hier ja alles machen. Ggf. muss ich dann mehr Abstand dazwischen lassen, damit sie sich nicht gegenseitig beschatten. Genauso mache es ,wie du es willst.Ich habe auch nichts auf dem Dach....warum...wenns mal duch regnet muß alles runter.Hatte mein Nachbar. Viel Spass dabei und du wirst es nicht bereuen...Gestern hatte ich mit meiner Anlage 11kwh eingebracht
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SaalPetre
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 12:06 |
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Beiträge: 2736 Wohnort: Berlin Alter: 49
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4 macht in deinen Fall absolut Sinn.
So nutzt du es optimal aus. Du wirst aber spätestens nach einer Saison ein speicher nachrüsten, wenn du siehst wieviel du ungenutzt einspeist.
Ich selbst habe als Spielerei bei 340 Grad (fast nord) einen Ertrag von 300 kwh im Jahr und ohne speicher und Anpassung an meine tatsächliche Nutzung würde ich ca. 1/3 verschenken.
Von März bis Oktober habe ich also ein 2 kw speicher dran und ich steuere mein wechselrichter so das ich damit meine grundlast abdecke. 60 W die Stunde.
Werde aber dieses Jahr trotzdem noch auf 4 Paneele aufstocken.
Dann reicht der speicher auch für home Office und abends entertainment.
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seife
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 14:28 |
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Beiträge: 1993 Wohnort: Bautzen Alter: 55
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Wenn du vor um 11 in deinem Homeoffice anfängst zu arbeiten, wäre leider immer noch die große weiße Fläche an der Hauswand links neben den beiden Fenstern die beste Stelle... Wie schon geschrieben, ich bin immer traurig wenn ich mich um 7 oder halb 8 an den Schreibtisch setze und es bis um 9 dauert, bis relevant was rein kommt. Es wäre viel schöner, wenn ich schon früher selbstproduzierten Strom verbrauchen könnte 
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zweitakt
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 14:51 |
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Beiträge: 1024 Wohnort: Bi uns to hus.
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seife hat geschrieben: Wenn du vor um 11 in deinem Homeoffice anfängst zu arbeiten, wäre leider immer noch die große weiße Fläche an der Hauswand links neben den beiden Fenstern die beste Stelle... Wie schon geschrieben, ich bin immer traurig wenn ich mich um 7 oder halb 8 an den Schreibtisch setze und es bis um 9 dauert, bis relevant was rein kommt. Es wäre viel schöner, wenn ich schon früher selbstproduzierten Strom verbrauchen könnte  Man kann sich drehen und wenden, optimal ist nur eine in zwei Achsen automatisch verstellende Halterung. Alles andere ist nun mal ein Kompromiss. Unsere Module sind exakt nach Süden ausgerichtet. Ein Teil senkrecht und ein Teil liegend mit ca. 12° Neigung. Mit den senkrechten komme ich derzeit gegen Mittag auf ca. 40% Leistung. Die liegenden geben von Mai bis Juli viel Leistung ab. Vorher und nachher steht die Sonne zu flach. Daher gilt: Was ist besser als viele Module? Sehr viele Module. Es geht mir nicht um eine hohe Maximalleistung sondern um Leistung von möglichst früh bis möglichst Spät. Daher halte ich einen Growatt MIC xxx WR für sinnvoll, da kann man theoretisch von 1-10 Module anschließen. (Je nachdem in welchem Land man wohnt.)
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speedy734
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Betreff des Beitrags: Re: Balkonkraftwerk, Solarzellen Verfasst: Gestern 17:14 |
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Beiträge: 171 Alter: 53
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Ich habe mir letztes Jahr ein Balkonkraftwerk installiert (4 Module mit 1,8kWp). Ich habe ein Modul senkrecht an die Fassade (Südwest) und drei Module auf ein Flachdach mit ca. 15° Neigung (auch Südwest) installiert. Ich hatte aus einer Laune heraus die 4 Module und den Mikrowechselrichter gekauft. War recht günstig. Die erste Erkenntnis war, dass die Unterkonstruktion mit Standardkomponenten fast teurer als die Module geworden wäre. Das habe ich aber mit selbst betonierten Füßen für die 3 Flachdach Module und einer selbst gebauten Halterung für die Fassade noch ganz gut gelöst bekommen. Ich habe das in Betrieb genommen, angemeldet und mich erst mal gefreut. Ich hatte ja noch den Ferraris Zähler. Der wurde aber dann nach ca. 3 Monaten gegen einen Zweirichtungszähler getauscht. Leider hatte ich im Vorfeld nicht meinen Verbrauch über den Tag analysiert. Ich habe ein relativ aufwendiges Heimnetzwerk (4 Fritzboxen, 2 Switches und einen Server PC) das 24/7 läuft. Zusätzlich braucht meine Klärgrube 24/7 Strom und die Heizung mit Umwälzpumpen (keine Effizienzpumpen) braucht auch Strom. Einen Kühlschrank gibt es natürlich auch. Ich bin daher von einer hohen Grundlast ausgegangen. Beim Blick auf den neuen Zähler war ich dann doch schockiert, wie viel Strom eingespeist wird. Ich habe dann das getan, was ich als aller erstes hätte tun sollen. Ich habe einen Shelly Energiezähler eingebaut und meinen Verbrauch über den Tag mit Homeassistant ausgewertet. Da hat sich dann gezeigt, dass ich meine Grundlast völlig überschätzt habe. Die liegt im Winter bei nur ca. 250W. Im Sommer fällt die Umwälzpumpe auch noch weg. Ich nehme an, die macht schon mal ca. 50W aus. Das werde ich aber erst ab Mai sehen. Damit wird, wenn keiner zu Hause ist, alles über 250W eingespeist. Das sieht dann so aus, dass weit über 50% der erzeugten Energie eingespeist wird. Jetzt schon (Anfang März) habe ich an vielen Tagen eine Erzeugung von 5-7kWh. Davon werden 2,5 - 4 kWh eingespeist. Das ist ziemlich deprimierend wenn man bedenkt, dass die Grundlast (0.2 .. 0.25kW) über den Tag 4.8 .. 6kWh Energieverbrauch aus macht. Und das bei einem Gesamtverbrauch von 9 .. 12kWh Strom am Tag. Hätte ich einen 5kWh Speicher könnte ich die Grundlast jetzt schon vollständig abdecken. Wenn man Homeoffice macht sieht das aber eventuell anders aus. Dann nimmt sich der PC mit Monitor vielleicht 200 .. 300W und man kann mehr nutzen. Fazit ist also erst Verbrauch analysieren und dann planen und bauen. Für mich war ohne Speicher bauen ein Fehler.
Zum Ertrag der einzelnen Module kann ich sagen, dass das Fassadenmodul in den ca. 9 Monaten Betrieb 190kWh produziert hat, während die Dachmodule je Modul 205kWh erzeugt haben. Die Tatsache, dass das Fassadenmodul im Sommer deutlich weniger als die Dachmodule erzeugt ist überhaupt kein Problem. Im Sommer sind die Tage lang und man hat trotzdem genug Energie. Dafür ist der Ertrag des Fassadenmoduls im Winter höher wenn man jedes Watt braucht. Man hat auf dem Modul auch keinen Schnee. Ich würde auch Fassadenmodule immer einfach senkrecht an die Fassade montieren und keinen Aufwand in eine komplizierte geneigte Anbringung stecken. Das ist teuer, sieht oft nicht besonders ästhetisch aus und bringt nur für den Sommer mehr Energie wo man ohnehin einspeist und nichts davon hat.
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