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 Betreff des Beitrags: beim Anfahren macht sie brööt die ES150...
BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 10:55 
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Hi,
sie läuft ja nun endlich meine ES 150, also heute Nummernschild drangeschraubt und ne Runde gedreht.
Ohne Belastung klingt sie ganz gut aber beim Anfahren fehlt etwas Durchzug, wobei ich gar nicht weiss, was da kommen muss, so was kleines hatte ich noch nicht, aber sie macht auch brööt dazu statt rängdengdeng, bei fast Vollgas auf der Stattautobahn ist alles ok, es gibt ein infernalisches Getöse, sehr geil, klingt wie ne Hayabusa...
Nur untenrum scheints nicht so richtig zu funktionieren...

das Werkstattbuch hält sich da Einstellungstechnisch etwas zurück. Wie geht Ihr beim Einstellen vor, und wie stellt man sie so ein, das der AU-Teil der Vollabnahme gut überstanden wird?

Vielen Dank schon mal

Tom


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 11:58 
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Mit ner ES brauchste keine AU machen. Die brauchen nur Motorräder ab Baujahr 89.


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 16:12 
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echt? super, vielen Dank

bleibt das Bröt mit Leistungsloch... :-(


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 17:23 
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Wie sieht das Kerzenbild aus? Wenn sie zu mager läuft fehlt der Anzug aus dem unteren Drehzahlbereich.
Am besten postest mal ein Bild vom Kerzenbild.


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 Betreff des Beitrags: Meine macht
BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 18:22 
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Rööhm,
dieses herrliche Geräusch möchte ich nicht missen. Ich bilde mir ein, es ist die von planvoll arbeitenden sozialistischen Ingenieuren in einem orgelpfeifenähnlichen Rohr (Auspuff genannt) zur Perfektion gebrachte schwingende Gassäule, die unermüdlich für den Frieden und die Völkerverständigung dädich ist.
Nein, Scherz beiseite, so ganz untenrum tut sich bei der 150er gerade unter Last nicht viel, sie läuft zwar sauber und meckert nicht so, wie die 250er, aber Durchzug ist was anderes. Wenn sie Spitze 100 fährt, ist ok. Oder hast du ein richtiges Leistungsloch wie die ETZ 250 unter 3000?
Wann immer ich von einer größeren Maschine auf die 150er umsteige, kommt sie mir auch lahm vor.
Das gibt sich nach einiger Zeit und falls du den Fred gelesen hast: Der Matthias aus Waldbröl will dies Jahr bis ins Baltikum brööten; ihn hat´s gepackt, eine wahre sozialistische Friedens- und Freundschaftsfahrt.
Mir freundlichem Rööhm...
Jürgen


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2006 23:35 
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und dass einen alle überholen wollen weil sie nichts sehen in der Qualmwolke ist auch normal?
Kerze hab ich mir angekuckt, sieht innen schön rehbraun aus, aber der Gewinderand ist etwas ölig.
Nadel tiefer?
gute Nacht


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2006 06:20 
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Wenn sie 10km gelaufen ist und Du gibst dann mal Vollgas, sollte sie eigentlich kaum mehr qualmen. Oder sie ist von früher her zugeölt. Dann brennt sie jetzt erst frei. Nach 5km Vollgasfahrt sollte aber wirklich Schluß mit Qualmen sein.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2006 11:22 
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ok, die Strecke hat sie gehabt, qualmt immer noch,
dann mach ich die mal magerer...


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 Betreff des Beitrags: Re: beim Anfahren macht sie brööt die ES150...
BeitragVerfasst: 29. Mai 2006 16:45 
noehls hat geschrieben:
Hi,
sie läuft ja nun endlich meine ES 150, also heute Nummernschild drangeschraubt und ne Runde gedreht.
Ohne Belastung klingt sie ganz gut aber beim Anfahren fehlt etwas Durchzug, wobei ich gar nicht weiss, was da kommen muss, so was kleines hatte ich noch nicht, aber sie macht auch brööt dazu statt rängdengdeng, bei fast Vollgas auf der Stattautobahn ist alles ok, es gibt ein infernalisches Getöse, sehr geil, klingt wie ne Hayabusa...
Nur untenrum scheints nicht so richtig zu funktionieren...

Das ist einfach die sehr (bei praktisch allen MZ) magere Abstimmung im Leerlauf/Teillastbereich. Die meisten 125er/150er zeigen dieses Verhalten. Man gibt Gas und irgendwie kommt alles verzögert. Sobald bestimmte Drehzahlen/Gasgriffstellung und somit auch eine gewisse Strömungsgeschwindigkeit im Ansaugtrakt erreicht werden, "tobt" das kleine Ding los als gäbs kein Halten mehr.

Bessere Gasannahme geht über die LLD, die TLN würde ich auf Standardwerte setzen, da diese bis in den Vollgasbereich wirkt, die LLD nicht. :wink:

Das Gequalme kommt sicher nicht von der Vergasereinstellung. Und über die Abgasuntersuchung brauchst Du dir auch keinen Kopp machen, sie gilt nicht für Fahrzeuge vor BJ. 89.


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 12:52 
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hab mir meinen Boliden gestern in Vorbereitung auf den heutigen TÜV Termin mal genau besehen: da sabberts sowohl an der Fuß- als auch an der Kopfdichtung etwas raus. Da kann ich sicher lange am Vergaser rumdrehen, wenn die Grundlagen nicht stimmen...

Nun ja jetzt hab ich TÜV, morgen meld ich das Geschoß an und dann geh ich am WE mal auf Einstellfahrt zum MZ Laden und hole mir neue Dichtungen

habe jetzt die Nadel im ersten Loch und das Qualmen hat ein bisschen nachgelassen...


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 12:53 
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bzgl. LLD: ne größere einbauen? oder wie hab ich das zu verstehen?


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 15:57 
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Für den Kopf gibt es keine Dichtung. Allein die Plane der Fläche :lol: oder wie man das nennt soll für Dichtheit sorgen. Aber so richtig wird das wohl nie. Sowohl meine ES 250/2 als auch die ETS 150 sind da oben etwas feucht.

LLD ne größere. Ich glaub 35 ist normal drin, da nimmste jetzt ne 40er.


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 16:39 
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Gibts für die Dichtung des Kopfes Erfahrungen mit Dirko oder ähnlichen Wundermitteln?

Gruß
tom


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2006 17:27 
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Doch es geht
Zitat:
Aber so richtig wird das wohl nie. Sowohl meine ES 250/2 als auch die ETS 150 sind da oben etwas feucht.
Habe bei meiner 150TS den Kopf selber Plan gemacht.Es muß ein 100% Untergrund vorhanden sein, wo man Schleifpapier anklebt und denn darauf den Kopf unter leichtem Druck mit kreisenden Bewegungen so lange bewegt ,bis eine gleichmäßige Abgeschliffene Oberfläche entsteht.Natürlich muß der Zylinder auch Plan sein.


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2006 11:12 
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@ Nordlicht: hast Du eigentlich mal in Rostock gewohnt? und letztes Jahr ne ES verkauft?


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2006 12:39 
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Zitat:
Gibts für die Dichtung des Kopfes Erfahrungen mit Dirko oder ähnlichen Wundermitteln?


Ich bezweifel, dass dort oben am Kopf Dirko oder ähnliche Dichtmasse hält, weil es dort ja doch sehr heiß wird. Ich kenne die genaue Temperaturbeständigkeit von Dirko jetzt nicht, bei Hylomar liegt sie glaub ich irgendwo bei 270 C .
Da kommt man am Deckel wohl locker drüber.

Wirklich helfen, wenn überhaupt, wird da wohl nur eine wirklich plane Dichtpläche, wie Nordlicht schon schrieb. Ich hab mich an ein bißchen Sifferei gewöhnt, kommt aber natürlich auf die Menge an und was für optische Ansprüche man an die Kiste stellt. :twisted:

Viele Grüße
Hendrik


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2006 17:51 
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noehls hat geschrieben!
Zitat:
Nordlicht: hast Du eigentlich mal in Rostock gewohnt? und letztes Jahr ne ES verkauft
Nein habe nie dort gewohnt,mein Heimatort liegt bei Greifswald.Auch eine ES hab ich nicht verkauft,bin letztes Jahr erst wieder vom MZ-Virus befallen worden. :wink:


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2006 18:14 
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Der Häuptling der OT Partisanen

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Nordlicht hat geschrieben:
bin letztes Jahr erst wieder vom MZ-Virus befallen worden. :wink:
dafür aber um so häfftiger... :wink:


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BeitragVerfasst: 1. Juni 2006 18:46 
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@ chaosmechaniker:
scheiss auf die Karre aber ich hab den Mist schon auf den Schuhen!
ich fang mal an zu schleifen...


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