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 Betreff des Beitrags: beim Gangeinlegen geht der Motor aus
BeitragVerfasst: 23. September 2008 18:33 
Hallo,

hab ein Problem, hatte kürzlich einen geplatzten Hinterreifen, und musste daher meine Schwalbe 2km im 1 gang schieben und immer wieder gas geben. Jetzt habe ich einen neuen Schlauch eingebaut und alles wieder in Ordnung gebracht und wollte also mal starten, was auch sofort geklappt hat, doch sobald ich einen Gang einlege geht der Motor aus. Kann es sein dass bei der Radaufhängung etwas kaputt ist? Oder ist vll. der Vergaser verschmutzt, da ich ja 2 km fast nur mit Standgas geschoben habe? Wenn ich die Schwalbe schiebe, klappert beim Hinterrad irgend etwas. Ich glaub dass ist eine plastik Abdeckung, die auf der rechten Seite des Reifens ist, wenn man von hinten drauf schaut.
:?: :?: :?:

mfg und viel dank jetzt schon mal für eure Hilfe :)

Nico


Edit: Verschoben. Koponny


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BeitragVerfasst: 23. September 2008 18:48 
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Falls Du 2km lang die Kupplung hast schleifen lassen,
könnte da die Ursache des Problems liegen.
Ob die Kupplung noch trennt, stellst Du fest, indem Du bei abgestelltem Motor
den 1. Gang einlegst und bei gezogener Kupplung probierst zu schieben.
Falls das nicht funktioniert, oder sie sich nur schwer schieben lässt, hast Du die Ursache Deines Problems.
Bei MZ könnte die Kupplungsdruckstange verschlissen sein, bei Schwalbe weiß ich nicht.
Evtl. hilft schon die Kupplung nachzustellen (Betriebsanleitung lesen).
Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 23. September 2008 19:20 
also ich habe kein problem, bei gezogener kupplung zu schieben, klappt einwandfrei


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BeitragVerfasst: 23. September 2008 21:24 
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Wieso schiebt man 2 km lang im Standgas ein Fahrzeug?


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BeitragVerfasst: 23. September 2008 21:25 
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^^wegen nen platten ^^ auch ne schwalbe hat nen gewicht und mit platten is immer blöd...


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BeitragVerfasst: 24. September 2008 03:46 
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Stephan hat geschrieben:
Wieso schiebt man 2 km lang im Standgas ein Fahrzeug?
wegen des plattens und nebenherrennen ist nicht so der bringer :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: beim Gangeinlegen geht der Motor aus
BeitragVerfasst: 24. September 2008 08:15 
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schwalbe1990 hat geschrieben:
doch sobald ich einen Gang einlege geht der Motor aus.

Eigentlich kann es nur an der Kupplung liegen.
Im Leerlauf reicht schon ein geringer Widerstand, um den Motor abzuwürgen.
Deshalb ist oben beschriebenes Vorgehen nicht unbedingt geeignet, da es zeigen würde, daß die Kupplung ganz schlecht trennt.
Bei Dir trennt sie also noch: aber vielleicht nicht hundertprozentig.
Das kannst Du folgendermaßen feststellen:
Du läßt an, rennst nebenher, springst auf und legst den Gang (bei gezogener Kupplung) erst im Rollen ein.
Du hälst die Kupplung gezogen, und bremst während Du Gas gibst ab, bis Du stehst.
Wenn sie jetzt im Stand, bei gezogener Kupplung nach vorne will,
dann trennt die Kupplung nicht mehr sauber.
Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. September 2008 08:59 
Hallo,

also ich habe jetzt mal probiert sie zu schieben und dann den gang einzulegen und das funktioniert auch nicht.

mfg Nico


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BeitragVerfasst: 28. September 2008 11:19 
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Hallo,
hast du Widerstand beim Ziehen am Kupplungshebel? Und wenn, wie groß ist das Spiel (vielleicht zu groß)?
Am besten erst mal Kupplung einstellen.
Reicht der Stellbereich der Schraube am Bowdenzug nicht aus, muß am Motor nachgestellt werden.
Dazu die schwarze Kappe im Motordeckel rausschrauben, mit einem 10er Steckschlüssel die Mutter da drin mit einem Ruck lösen und mit einem Schraubenzieher die Madenschraube weiter rein drehen.
10er Mutter wieder anziehen (5 Nm reichen, also nicht wie wild anknacken). Besser den 2. oder 3. Gang dazu einlegen und jemanden die Bremse treten lassen. Geht aber auch alleine, wenn man mit einem kurzen Ruck festzieht.
Schwarze Kappe wieder drauf, fertig.

Sollte trotz richtiger Einstellung die Kupplung nicht richtig trennen, muß die Kupplung mal runter.
Abzieher oder anderes Spezialwerkzeug wird nicht gebraucht.

-Öl raus
-Kickstarter und Schalthebel ab
-Deckel runter, wenn man aufpasst, kann die Deckeldichtung wiederverwendet werden
-Stellplatte runter (die 4 Schrauben)
-Kupplungsmutter runter (zum Blockieren gibt es ein Teil zum Anschrauben, aber wer hat das schon. Man kann auch einen Lappen zwischen die Zahnräder klemmen, ist nicht die feine Art, aber die Kupplung wird mit mit nur 15 Nm festgezogen und ein Verbiegen der Wellen ist da nicht zu erwarten. Beim Einbau also nicht wie wild anknacken.
-Stellplatte verkehrt rum mit 2 Schrauben wieder dran, das entspannt die Kupplung und verhindert Klemmen beim Abziehen. Die Kupplung sollte sich jetzt mit bloser Hand abziehen lassen. Wenn nicht, die Platte wieder richtig rum anschrauben, die Madenschraube möglichst weit rein drehen nach Lösen der Kontermutter und durch ziehen des Kupplungshebels die Kupplung abdrücken.
-ist die Kupplung ab, die Platte wieder verkehrt rum dranmachen zum Entspannen der Kupplung
-das Kupplungspaket aus dem Korb nehmen
-den Sprengring an der Kupplung entfernen (vorsicht, der kann brechen) und jetzt geht alles auseinander.

Am besten, neue Kupplungsscheiben besorgen.
Sind die Stahlscheiben nicht ganz eben (verzogen), oder stark eingelaufen auch erneuern.
Das Zeug kostet nicht viel.
Die Kupplungsscheiben müssen ganz leicht ohne zu klemmen in den Kupplungskorb passen, ist das nicht der Fall, wird die Kupplung wieder schlecht trennen.

Die Kupplungsscheiben kann man nachfeilen, damit die leicht reingehen, ist aber 'ne Schweinemühe.

Beim Zusammenbauen auf die 2 Anlaufscheiben für die Kupplungswelle achten, eine gehört außen, die andere innen vom Kupplungskorb.

Die Sicherungsbleche können zur Not noch mal verwendet werden, wenn sie an anderer Stelle umgebogen werden.


Zuletzt geändert von Rico am 28. September 2008 15:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28. September 2008 12:34 
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schwalbe1990 hat geschrieben:
Hallo,

also ich habe jetzt mal probiert sie zu schieben und dann den gang einzulegen und das funktioniert auch nicht.

mfg Nico


Könnte da die Kette vom hinteren Zahnkranz gefallen sein und sich am Ritzel verkeilt haben??

Wieso muss man bei einem Platten schieben Bild.Da baut man das Rad aus und flickt den Platten an Ort und Stelle.Werkzeug und Flickzeug ist natürlich Bedingung.


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BeitragVerfasst: 28. September 2008 13:09 
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wie sieht es denn mit dem Getriebeöl aus? ist noch genug drin?


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BeitragVerfasst: 28. September 2008 15:34 
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Heeee? Wie jetzt?

Das Moped läßt sich auch nicht im Leerlauf schieben oder was?

Bitte noch mal Klarheit reinbringen.


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BeitragVerfasst: 28. September 2008 17:43 
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wenn es denn dann wirklich die kupplung ist, schau dir mal das hier an.

http://www.schwalbennest.de/index.php?o ... ic&t=22652


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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2008 16:25 
Hallo,

vielen Dank für die umfangreiche Erläuterung doch leider bin ich mit der Schwalbe nicht so vertraut und check das auch noch nicht so. Hört sich ziemlich kompliziert an.

---> Kommt hier jemand aus der nähe Stuttgart Untertürkheim`? Krieg das alleine nicht hin.


Im Leerlauf lässt sie sich schon schieben, doch sobald der gang drin ist geht der Motor aus.


mfg Nico


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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2008 17:25 
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Hier haben zwar auch einge Leute Ahnung von schwalben, spezialisiert darauf ist man aber z.B. im Schwalbennest.
Warum fragste nicht mal dort?


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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2008 17:27 
Ich habe die gleiche Frage im Schwalbennest auch gestellt, doch da bekommt man viel weniger bzw keine antworten.


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