Simson Peti hat geschrieben:
Na der Motorschaden ist auf der Autobahn entstanden. Der Fahrer hat ein mechanisches Geräusch war genommen und soll gleich rechts an den Straßenrand gefahren sein. Dann hat er nen Kumpel angerufen der wiederum hat eine Motorradwerkstatt angerufen welche dann das Motorrad von der Autobahn abgeholt hat. In der Motorradwerkstatt wurden dann die Köpfe gezogen und dort wurde der Pleullagerschaden diagnostiziert. Und dann hat er die Maschine dort in zahlung gegeben und da der Motorradladenbetreiber weder Zeit noch Ahnung von BMW hatte, hat er sie mir für 800€ überlassen. War ein Suzuki-Vertragshändler.
Wenn Du sowieso die Pleullagerschalen austauschen mußt messe auf jeden Fall sorgfältig die Hubzapfen und schau Dir die Oberfläche genau an!!
meine 90/6 hatte auf ihren letzten 40 000Km einen Hubzapfen, der 0,03mm unrund war und auch die Oberfläche war nicht mehr perfekt = alle 10 000km neue Pleulagerschalen
Da die Story vom Ausfall des Moppeds nicht nachprüfbar ist und die 800€ auf jeden Fall ein Superpreis sind, würde ich einfach neue Lagerschalen verbauen, neue Dehnschrauben, neue Dichtungen und dan erstmal fahren.
Ein ÖldDRUCKmesser wäre vielleicht sehr hilfreich um eine Aussage über den Ölkreislauf zu machen.
Kühe "fressen" teilwiese auch mit wenig Kilometern recht heftig Öl, meinem Onkel seine R80RT mit 40 000Garantiekilometern frißt fast eine Liter/1000Km (und der Herr ist 74 Jahre alt, fährt also nicht mehr "wie Sau"...

) , da kann es schon sein, das ein "unerfahrener" Q-Pilot mal das Nachschauen vergessen hat.
Wenns bei den Pleulagern, Schrauben und Dichtungen bleibt, bis Du ein Hauptgewinner!