kutt hat geschrieben:ich dachte in deutschland wird aller haus und restmüll grudsätzlich verbrannt?
dächte, ich hab sowas mal in eine reportage im TV gesehen... hmm
Quelle Wikipedia:
Moderne Hausmülldeponien dürfen seit Mitte 2005 nur noch vorbehandelte Abfälle aufnehmen, bei denen organische Bestandteile nahezu nicht mehr vorhanden sind. Deponien der Klasse I sind ausschließlich mineralischen Abfällen vorbehalten. Diese Deponien verfügen über eine mineralische Basisabdichtung und ein Sickerwasserdränagesystem. Deponien der Klasse II sind technisch mit einer mineralischen Dichtung und einer Kunststoffdichtungsbahn (PE-Folie) an der Basis versehen, auch hier ist ein Sickerwasserdränagesystem installiert, um durchsickernde Flüssigkeiten zu erfassen und Abzuleiten. Den Aufbau der DK II-Deponie nennt man auch "Kombinationsdichtung".
Behandlung vor Ablagerung
Die Abfallbehandlung kann in der stofflichen oder energetischen Verwertung (z. B. Aufbereitung, Sortierung in der Müllsortieranlage, etc.) von Abfällen bestehen. Das heißt Abfallbehandlungsanlagen sind z. B. Kompostierungsanlagen oder Vergärungsanlagen für Bioabfall, Schrottplätze (Vorsortierung von Eisenschrott und anderen Metallen), Müllverbrennungsanlagen (MVA) oder Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen (MBA); siehe auch Recycling. Die Genehmigung und Überwachung dieser Anlagen unterliegt v.a. dem Immissionsschutzrecht nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und weiteren umwelt- und baurechtlichen Bestimmungen.
Heutige Müllverbrennungsanlagen unterliegen auch im Betrieb der Überwachung nach der 17. Bundesimmissionschutzverordnung (17. BImSchV) in der eine Reihe von Grenzwerten für sehr giftige luftgetragene Schadstoffe wie Schwermetalle, Dioxine und Furane festgelegt sind. Bei tatsächlicher Einhaltung dieser Umweltstandards im Betrieb stellen Müllverbrennungsanlagen z.B. bezüglich Dioxinen im Hausrestmüll eine sogenannte Schadstoffsenke dar, weil im ankommenden Abfall selbst eine deutlich höhere Dioxinbelastung vorhanden ist, als die MVA verlässt. Dioxin als organisches Molekül wird im Brennraum zunächst weitgehend zerstört, entsteht jedoch bei der Abkühlung der Abgase neu und muss aufwendig nachverbrannt oder ausgefiltert werden. Der so reduzierte Rest verlässt die Müllverbrennungsanlage allerdings über den Kamin und wird so wieder in die Umwelt verteilt, während die Schadstoffe im angelieferten Restmüll stofflich gebunden sind.
Es wird also immer noch deponiert.
So werden halt Rohstofflager für die Zukunft angelegt, es verrottet dort kaum was.
@Lorenz, aber Du hast mal wieder schön den Laden aufgemischt, was ?
Die TS 150 "mußte" ich mal irgendwo mitnehemen.