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 Betreff des Beitrags: Schrauben & Muttern ETS 250
BeitragVerfasst: 28. März 2006 19:49 
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Warum nur haben alle M8er Schrauben & Muttern an der ETS 250 eine 14er Schlüsselweite? War das so üblich in den 70er Jahren in der DDR? Was macht man da? Die alten wiederverwenden? -Entgegen meinen Restaurationsgepflogenheiten habe ich selbige noch nicht weggeschmissen, das mache ich sonst immer, damit nach vollendeter Restauration keine übrigbleiben kaufe ich dann neue :roll:
Oder "neue" mit 13 Kopf verwenden? Mit schön "8.8" drauf anstatt original "ESKA"? Originalitätsfetischist wie ich bin kann ich sowas nicht gut heissen...
Habe schon an der Vespa M9er Schrauben verbaut. Hauptsach okinol.
Gibts noch M8 mit 14er Schlüsselweite? Ja ja. Ich weiss: Bei "Eisen Karl" oder bei Obi..
Nee, im Ernst, wie haltet Ihrs? Ich bin fast am überlegen die teilw. verkrieskandellten Schrauben wieder zu nehmen wenn ich keine anderen bekomme. Lieber die als 13er mit 8.8 draufstehend.
BTW: Metrinch Werkzeug, schont Schrauben und Muttern...


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 19:58 
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Jo Schraubi
Zitat:
Warum nur haben alle M8er Schrauben & Muttern an der ETS 250 eine 14er Schlüsselweite? War das so üblich in den 70er Jahren in der DDR?
Du weißt ja 13 kann Unglück bringen :lol:


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:00 
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1. Bin nicht abergläubisch, den dann wären die letzten 40.000 (oder mehr) auf div. ETZten bestimmt in die hose gegangen.


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:02 
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Schmeiß die alten Dinger wech,ich nehm nur noch Imbusschrauben jedenfalls am Motor.


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:05 
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Ne, das ist ja Frevel. Sorry, ich nicht. Gabs überhaupt Inbus in den 70er Jahren in der DDR?
Mir dreht sich der Magen um, wenn ich Enfields mit Inbusschrauben sehe.


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:29 
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Hi Eichy,
Imbus schrauben waren m.E. an den Motoren der AWO vllt auch EMW verbaut. Gegeben hat es die in der DDR wohl, nur bekommen musste man sie. :irre: . Naja jedenfalls kann man alte schrauben neu verzinken lassen, hab aber keine ahnung was das kostet

Gruß marc


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 Betreff des Beitrags: Re: Schrauben & Muttern ETS 250
BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:44 
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eichy hat geschrieben:
Warum nur haben alle M8er Schrauben & Muttern an der ETS 250 eine 14er Schlüsselweite? War das so üblich in den 70er Jahren in der DDR? Was macht man da? Die alten wiederverwenden? -Entgegen meinen Restaurationsgepflogenheiten habe ich selbige noch nicht weggeschmissen, das mache ich sonst immer, damit nach vollendeter Restauration keine übrigbleiben kaufe ich dann neue :roll:
Oder "neue" mit 13 Kopf verwenden? Mit schön "8.8" drauf anstatt original "ESKA"? Originalitätsfetischist wie ich bin kann ich sowas nicht gut heissen...

Könnte es sein, daß die "ESKA"-Schrauben eine erheblich niedrigere Zugfestigkeit haben. Dann würde ich mir schon überlegen, die neuen 8,8 er Schrauben einzusetzen. Ich kann mich durch sehr viele Verwandtenbesuche in der ehemaligen DDR noch sehr gut daran erinnern, daß höherwertiger Stahl fast genauso Mangelware war wie z. B. alle Buntmetalle. Auch in diesem bzw. dem alten Forum wurde schon davor gewarnt, alte "orginal DDR" Ketten bzw. Lager zu verwenden, wegen oft schlechter Materialqualität. Dies soll ausdrücklich keine Kritik an der Marke MZ oder an den Menschen in der ehemaligen DDR sein, mit denen mich viele Freundschaften verbinden.
Ich habe jetzt Ärger mit den angeschweißten M8 Muttern der Motorbefestigung am ES-Rahmen. Normalerweise ist es fast unmöglich, das Gewinde in einer Mutter zu ruinieren. Eine Schraube dort läßt sich aber nur noch "handwarm" anziehen und ich werde evt. versuchen,sie mit Kleber zu fixieren, da diese Schrauben nicht auf Zug belastet werden.
Ein Austausch der Muttern ist leider nur nach kompletter Demontage des Motors möglich.
In manchen Fällen gilt:
Lieber besseres Material als Orginalität.
Viele Grüße
Roland


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 20:51 
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Ich frevel mal ein wenig rum.....bei mir steht nur noch 8.8 drauf.
Und die 13 mag ich lieber als die 14.
Und wenn wir schonmal dabei sind.....Stoppmuttern haben auch was!


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 21:05 
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eichy hat geschrieben:
Ne, das ist ja Frevel. Sorry, ich nicht. Gabs überhaupt Inbus in den 70er Jahren in der DDR?


Imbusschraubengabs schon, nur halt etwas schwerer zu beschaffen :roll:
Meine ES hatte damals auch nur Imbusschrauben drin-allerdings von Tetra-Pack Made in Schweden- und natürlich Edelstahl :!:

Ja mann war eben an der Quelle wenn mann auf dem Milchof gearbeitet hat und in der Nachtschicht den Lagerschlüssel am Brett hing :lol:


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 21:07 
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Andreas hat geschrieben:
I
Und die 13 mag ich lieber als die 14.
Und wenn wir schonmal dabei sind.....Stoppmuttern haben auch was!

Auch in alten "bundesdeutschen" Anlagen findet man gelegentlich noch Schrauben mit 14 er Schlüsselweite.
Aber hat sich nicht in den letzten Jahren da wieder was geändert?
Inzwischen gibt es doch auch SW 12 , 16 und 18 für M8, M10, M12.
Da wurden glaube ich mal wieder die Normen geändert.
Gruß
Roland


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BeitragVerfasst: 28. März 2006 21:10 
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Edelstahlschrauben kommen mir schon garnicht ans Mopped, da:
1. Galvanisches Element gebildet wird: Stahl><Edelstahl

2. Mein Tüv Prüfer nicht mitspielt. A2, A4- Schrauben sind zu spröde. Meint er. Naja, da die Emme sowieso Vollabnahme braucht und ich wie gesagt Okinolfetisch bin ists nicht weiter schlimm.

Werde wohl mal nach M8er Schrauben mit 14er Kopf suchen..


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 06:31 
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Eichy, ich hab an meiner ETS 150 alle Schrauben geputzt und wieder genau da reingedreht, wo sie vorher waren, alles nur 14er SW. :irre: Den einzigen Unterschied hab ich am Motor gemacht, und zwar bei den inneren Schrauben, die die Gehäusehälften zusammenhalten. Da sind jetzt (unsichtbar) Imbus drin, nachdem ich beim Zerlegen einiges anstellen mußte, um die Schlitzschrauben rauszubekommen.

Die ETZ 150 hatte schon ab 1985 immer Imbusschrauben am Motor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schrauben & Muttern ETS 250
BeitragVerfasst: 29. März 2006 07:03 
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eichy hat geschrieben:
Warum nur haben alle M8er Schrauben & Muttern an der ETS 250 eine 14er Schlüsselweite? War das so üblich in den 70er Jahren in der DDR? Was macht man da?

Ja, und nicht nur in der DDR.

eichy hat geschrieben:
Die alten wiederverwenden?Oder "neue" mit 13 Kopf verwenden? Mit schön "8.8" drauf anstatt original "ESKA"?

Baust du nah am Original, um Bewertungskommisionen bei Oldietreffen nicht zu verprellen - lass die alten 14er neu verzinken (kostet nur Pfennige) - willst du fahren und auf die Mitnahme eines 14er Schlüssels verzichten, nimm neue 13er.
Im übrigen ist 8.8 und ESKA kein Widerspruch, auch die alten verwendeten ESKA Schrauben hatte die Festigkeit 8.8, die DIN gabs damals schon...

eichy hat geschrieben:
Gibts noch M8 mit 14er Schlüsselweite?

Ja, z.B. an der Suzuki GZ125 meiner Frau. Da hab ich auch gestaunt...
Möglicherweise hält der Japanerservice sogar ein Sortiment bereit.

Schmeißt die M8er mit 14er Sechskant umgottesundderoldiefreundewillen nicht in den Müll. Für Oldtimerfreunde werden sie von Jahr zu Jahr wertvoller, weil eben seltener... Meine 1963er ES wird auf jeden Fall 14er M8 haben. Wer sie unbedingt loswerden will, kann mir zum Terffen in Elbe gern ein Tütchen mitbringen...

Gruß
Lothar


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 Betreff des Beitrags: Re: Schrauben & Muttern ETS 250
BeitragVerfasst: 29. März 2006 07:13 
lothar hat geschrieben:

Schmeißt die M8er mit 14er Sechskant umgottesundderoldiefreundewillen nicht in den Müll. Für Oldtimerfreunde werden sie von Jahr zu Jahr wertvoller, weil eben seltener... Meine 1963er ES wird auf jeden Fall 14er M8 haben. Wer sie unbedingt loswerden will, kann mir zum Terffen in Elbe gern ein Tütchen mitbringen...

Gruß
Lothar


..ich nehme auch gern alte ESKA-Schrauben, Muttern etc. ..die werden gereinigt..gebürstet (maschinell) und Gewinde nachgezogen..nix wegwerfen bitte !!...sammeln..und wie Lothar schon schrieb..mit nach Elbe bringen.

Gruss
Otis


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 08:16 
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Ich nehm auch ein paar davon... :lol:


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 09:01 
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Früher hat man Fußballbildchen gesammelt und getauscht.....heute Schrauben mit 14er Kopf ;D .


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 09:48 
Andreas hat geschrieben:
Früher hat man Fußballbildchen gesammelt und getauscht.....heute Schrauben mit 14er Kopf ;D .


Wie heisst es so schön..: darf ich dir meine Schraubensammlung zeigen.. :?: :tach:


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:26 
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Man mag mir vergeben
Zitat:
Schmeiß die alten Dinger wech,
Bild Ich habe in meiner alten Heimat noch viele alte Schrauben! :lol: Jetzt verkauf ich die und hol mir noch eine Emme dafür!!


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:37 
Nordlicht hat geschrieben:
Man mag mir vergeben
Zitat:
Schmeiß die alten Dinger wech,
Bild Ich habe in meiner alten Heimat noch viele alte Schrauben! :lol: Jetzt verkauf ich die und hol mir noch eine Emme dafür!!


Verkaufen..? ..denk dran..bald ist wieder ---> :tannenbaum:


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:41 
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Jetzt komm ich hinter deine Gedanken Otis früher gingen die Pakete West----- Ost jetzt umgekehrt! :lol:


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:44 
Nordlicht hat geschrieben:
Jetzt komm ich hinter deine Gedanken Otis früher gingen die Pakete West----- Ost jetzt umgekehrt! :lol:


:keks: ..nehme ich auch..und Orangen..und Bananen..und natürlemang..alte ESKA..Dingenskirchen..


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BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:45 
Andreas hat geschrieben:
Ich frevel mal ein wenig rum.....bei mir steht nur noch 8.8 drauf.
Und die 13 mag ich lieber als die 14.
Und wenn wir schonmal dabei sind.....Stoppmuttern haben auch was!

:gut:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schrauben & Muttern ETS 250
BeitragVerfasst: 29. März 2006 11:58 
eichy hat geschrieben:
Warum nur haben alle M8er Schrauben & Muttern an der ETS 250 eine 14er Schlüsselweite?

Weil nach der alten Norm, die übrigens auch hier galt, M8 Schrauben eine 14er Schlüsselweite hatten.

eichy hat geschrieben:
Nee, im Ernst, wie haltet Ihrs? Ich bin fast am überlegen die teilw. verkrieskandellten Schrauben wieder zu nehmen wenn ich keine anderen bekomme. Lieber die als 13er mit 8.8 draufstehend.

Lieber ne "moderne" Schraube als irgendwelchen Originalmüll. Schneidest Du deinen Rasen mit der Schere und Zollstock? Kein Mensch wird die Schrauben mit dem Meßschieber nachmessen, es sei denn Du willst irgendwelche ominösen Preise gewinnen. :shock:

Und: MZ bzw. ESKA hat im Laufe der Zeit mindestens 2mal die "Schrauberei" nach eigenen Aussagen "den allgemein üblichen Normen angepasst". Mittlerweile ist die gute alte "DIN" der "ISO" gewichen, danach hätte eine M10 z.B. anstatt 17er SW eine solche von 16mm. Das hat MZ bereits bei den ETZ 251/301 und zeitgleich bei den ETZ 125/150 eingeführt, näheres hier:

http://www.wuerth.de/de/service/dino/03 ... -info.html


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 09:54 
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Hallo,

hatte in den 70igern schlicht damit zu tun, das Material gespart werden sollte. Deshalb wurde die TGL Norm von 14er auf 13er SW ( übrigens auch von 11er auf 10er SW, von 9er auf 8er) umestellt. Wie weit man das dann mit der Originalität treibt, muss jeder selbst entscheiden, es gab schon immer auch zeitgenössische Modifikationen und Umbauten, teilweise mit MZ Segen und Anleitung (ich finde z.B. auch eine TS 250/1 mit Scheibenbremse durchaus "original"). MZ waren halt schon immer in erster Linie Gebrauchsmaschinen, "und das ist auch gut so, liebe Genossen...."

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 10:30 
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Witzig daß das Thema grade aufkam, ich habe dazu nämlich auch gleich ne Frage;

An meiner vorigen TS250/1 Luxus, Bj.1981, BRD-Version fiel mir mal auf daß am Stoßdämpfer oben rechts eine M14, am Stoßdämpfer oben links aber eine M13 angebracht ist.
Ich hatte mir nie was dabei gedacht, da wurde halt ein wenig rumgebastelt und ne andere Schraube reingemacht.
Aber an meiner jetztigen TS250/1 Standard, Bj.1981, BRD-Version ist es genau das gleiche: links oben 13er, rechts oben 14er.

Zufall oder System?


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 10:41 
@Schraubselei

Solange die originalen Schrauben ordentlich sind..werden sie grundsätzlich aufgearbeitet und wiederverwendet..bei mir.

Nichts spricht dagegen gegen Neu zu tauschen..z.B. beim Motor.. .
Denn dort sind beispielsweise Inbusschrauben einfach die technisch bessere Wahl..als im Laufe der Zeit vermurkste Schlitzer zu haben.

Ebenso verhält sichs am Fahrwerk etc.

Sieht halt nur "bunt" aus..wenn man die "gelben" Schrauben mit "silbernen" paart.

Zur Originalität...solange sie nicht leidet..ok.
Wenn aber z. B. eine S-Bremse Einzug hält..an einer TS/1 kann man das optisch verschmerzen..und nimmt es verkehrstechnisch gerne an.

Schliesslich ist eine TS/1 nicht unbedingt langsamer , als eine ETZ.

Und..wer wie ich..mit einer ETS..einen schweren Unfall hatte..nur weil die Trommelbremsen bei knappen 100km/h..und ordentlich Sicherheitsabstand nicht reichten.. wird sich überlegen,ob er /sie nicht für den Alltag ein sichereres Fahrzeug wählt..und dann mit einem Oldtimer
zu Treffen oder ähnlich ..in sehr angemesser Fahrweise sich zurück hält.

Ausserdem ists eine ganz individuelle Sache mit Umbauten..Ideeen fliessen ein..machen auch manche Maschine für den Verkehr sicherer.

Und, es gibt Gesprächsstoff.. :wink:


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 11:13 
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Eine Seite hat "Müller" in Zschopau geschraubt und der hat die alte 14 Kiste noch, andere Seite das war Hermann zum Testschrauben und der hat sich die 13 aus dem Westen mitgebracht :D


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 12:01 
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Alex hat geschrieben:
links oben 13er, rechts oben 14er.Zufall oder System?

geheime Zeichen 8)


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BeitragVerfasst: 22. April 2006 13:55 
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wenn ich mich nicht irre wurden die Innensechskant Schrauben erst in den 70ern erfunden oder?
Und die ETZ 251 aus DDR Produktion hatte noch Schlitzschrauben im Motor, das weiss ich zufällig ganz genau! (verdammte Schei.....) oder? ;-)

Tox oder Torx oder wie die heissen würde ich nicht an die ES bauen, sonst ists doch aber wurst, hauptsache 8.8!

Gruß
Tom


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BeitragVerfasst: 27. April 2006 21:35 
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Wenn auf den DDR Schrauben nix drauf steht ist die Zugfestigkeit in der Regel geringer als 8.8, nämlich 4.6. Die Konstrukteure haben sich bei Verwendung dieser Schrauben auch was gedacht, denn zum Befestigen eines Kotflügel braucht man keine hohe Zugfestigkeit. Beim Neuaufbau eines Motorrades würde ich Edelstahlschrauben und Muttern verwenden, allerdings nicht in Kombination mit Aluminiumgewinde, da hat man wirklich das Problem der Korrosion. Wenn ich mir die Arbei mache das Motorrad zu zerlegen, alles neu zu lackieren, linieren usw. sieht eine, weil nicht vor Korrosion geschützte, verrostete Schraube einfach nicht gut aus. Für Gebrauchsmaschinen nutze ich auch die alten Schrauben und mach sie nur sauber.
Fragt euch, was sieht besser aus, eine verrostete, abgenuddelte Schraube mit SW 14 oder eine Edelstahlschraube mit SW13? Oder ihr baut euer Motorrad jedes Jahr auseinander und entfernt den Rost. Verzinken ist auch eine Möglichkeit, im Kosten- und Haltbarkeitsvergleich zu Edelstahl aber auch nicht sehr günstig.


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 01:25 
Schwarzfahrer hat geschrieben:
Fragt euch, was sieht besser aus, eine verrostete, abgenuddelte Schraube mit SW 14 oder eine Edelstahlschraube mit SW13?

Meine Rede, ob 13er oder 14er ist mir Banane, auch originalitätsmäßig. HALTEN soll sie und gut aussehen.

Wobei aber spezielle Gewindegrößen wie M7 durchaus zu bekommen sind.


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 06:28 
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also Leute ich will euch das mal erklären:

die Norm in der DDR hieß "TGL" = Technische Güte- und Lieferbestimmung
alle TGL-Nummern die mit "0-" begannen waren mit der Westdeutschen DIN identisch. Das galt insbesondere bei Schrauben und Muttern. Eine Zylinderschraube M8x40 TGL 0-912 war die gleiche Imbusschraube wie eine nach DIN 912. Muttern hatten TGL 0-934 und Sechskantschrauben TGL 0-933. Die Typengleichheit galt auch für die Güteklasse der Schraube.
Auch wenn wir an unseren Werkzeugmaschinen viel steuerungstechnischen Kram aus dem Westen anbauen mussten, hat kein Westkunde von uns gefordert, das wir Westschrauben reindrehen sollten.

Schraubentechnisch waren wir schon immer ein Volk und Vaterland :D


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 06:33 
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noehls hat geschrieben:
Und die ETZ 251 aus DDR Produktion hatte noch Schlitzschrauben im Motor, das weiss ich zufällig ganz genau!

Echt :?: :shock: Die ETZ 150 hatte immer Innensechskant am Motor, und die wurde schon vor der 251 gebaut.


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 09:13 
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Für Problembereiche gibt es auch eine Menge an Sonderausführungen meines Wissens auch in 8.8.... :shock: Gruß, Lothar


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 09:27 
lothar hat geschrieben:
Für Problembereiche gibt es auch eine Menge an Sonderausführungen meines Wissens auch in 8.8.... :shock: Gruß, Lothar


Brüllllllll :lol:


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 09:44 
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:lol: :lol: :lol: :bia:


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BeitragVerfasst: 28. April 2006 10:00 
Lorchen hat geschrieben:
:lol: :lol: :lol: :bia:


nicht wahr..Lorchen..?..so Stereo-Schrauben..das ! hätte was.. :lol:


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