Ladegerät für Erhaltung 6V

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Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 10. Januar 2019 21:07

Was für Ladegeräte habt ihr im Einsatz ?
12v hab ich benötige ich nicht unbedingt mit.
Aber für 6V hab ich nur ein Ladegerät, ein sehr gutes aber es läd halt nur oder entläd.
Macht es Sinn eins mit Erhaltung zu haben das die Stromstöße zur Entsulfatierung macht ?

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon schnauz64 » 10. Januar 2019 21:56

Poloracer163 hat geschrieben:Was für Ladegeräte habt ihr im Einsatz ?
12v hab ich benötige ich nicht unbedingt mit.
Aber für 6V hab ich nur ein Ladegerät, ein sehr gutes aber es läd halt nur oder entläd.
Macht es Sinn eins mit Erhaltung zu haben das die Stromstöße zur Entsulfatierung macht ?


Ich habe das Ladegerät.
Bin sehr zufrieden. Ist Super einfach in der Bedienung. Hat Ladeerhalt und Testfunktion. Kann es nur empfehlen. :ja:
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Thulemann » 10. Januar 2019 22:06

Ich hab ein Monstertronic MT680.Das kann alles und lädt alles.
Nichts hält länger als ein Provisorium

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon lothar » 11. Januar 2019 00:34

Poloracer163 hat geschrieben:Aber für 6V hab ich nur ein Ladegerät, ein sehr gutes aber es läd halt nur oder entläd.
Macht es Sinn eins mit Erhaltung zu haben das die Stromstöße zur Entsulfatierung macht ?

Nein, wenn die Flüssigkeitsbatterie bereits an Kapazität verloren hat, der Innenwiderstand höher geworden ist - alles eine mögliche Folge
von Sulfatierung oder häufiger noch von zerbröselnden Platten - sind diese "Wundergeräte" m.E. eine unnütze Geldausgabe. Das Geld sollte dann
eher in eine neue Batterie gesteckt werden. Für einen Oldtimer wie die BK wäre eine 6-V-Vliesbatterie (AGM) die richtige, ggf. zusammen
mit einem elektronischem Regler. Die Batterie bleibt trocken, die Einbaulage ist egal, die Selbstentladung viel geringer als bei Flüssigkeitsbatterien
und die Reinbleiplatten zerbröseln und sulfatieren nicht. Die Batterielebensdauern sind nach eigener Erfahrung 10 Jahre und länger!

Gruß
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 11. Januar 2019 06:20

Also meinst du warten bis die Batterie aufgibt. Nachladen kann ich sie ja. Und dann auf AGM umstellen, auch ne gute Idee.

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon lothar » 11. Januar 2019 08:53

Poloracer163 hat geschrieben:Also meinst du warten bis die Batterie aufgibt. Nachladen kann ich sie ja. Und dann auf AGM umstellen, auch ne gute Idee.

Genau!
Bei der BK ist die Batterie doch in der Blechdose? Da passt sicher eine PS682 (6V/8Ah) rein, die wäre ideal für die Maschine als solo.


Gruß
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 11. Januar 2019 10:12

Ne das ist nicht das richtige. In der BK ist sowas drin.
https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 2494902206

Rene‘

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Martin H. » 11. Januar 2019 10:13

Poloracer163 hat geschrieben:Was für Ladegeräte habt ihr im Einsatz ?

Ich hab das Saito Pro Charger S. Ein einfaches, aber gutes Gerät, Spannung umschaltbar.
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon FI-ES250 » 11. Januar 2019 10:30

Hama Automatik
geht für fast alles
und vor allem merkt es sich die zuletzt angeschlossene Batterie
Die meisten Probleme lösen sich von selbst, man darf sie nur nicht dabei stören.
Der Kreis ist eine geometrische Figur, bei der an allen Ecken und Enden gespart wurde.
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon RenéBAR » 11. Januar 2019 11:16

Ein intakter Fahrzeugakku braucht ( Betrieb in arktischen Gefilden mal ausgenommen) keine Erhaltungsladung.
Was er gar nicht mag, sind Tiefentladungen, die gilt es zu vermeiden.
Ansonsten regelmässig fahren, und damit aufladen; oder bei langem Stillstand so alle 6-8 Wochen nachladen.
Im Osten geht die Sonne auf.

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 11. Januar 2019 13:37

Am regelmäßigen Fahren hapert es sicher schon. Hoffe 1-2x die Woche ne kleine Runde drehen zu können.

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Martin H. » 11. Januar 2019 13:43

RenéBAR hat geschrieben:Ein intakter Fahrzeugakku braucht ( Betrieb in arktischen Gefilden mal ausgenommen) keine Erhaltungsladung.
Was er gar nicht mag, sind Tiefentladungen, die gilt es zu vermeiden.
Ansonsten regelmässig fahren, und damit aufladen; oder bei langem Stillstand so alle 6-8 Wochen nachladen.

:zustimm: So in der Art handhabe ich das auch, nur daß ich jetzt über den Winter meist einmal im Monat nachlade.
Dafür reicht ein einfaches Ladegerät völlig.
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon lothar » 11. Januar 2019 15:11

Poloracer163 hat geschrieben:Ne das ist nicht das richtige. In der BK ist sowas drin.
https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 2494902206
Rene‘

Das weiß ich. Für diese Art gibt es Leergehäuse, da kann man z.B. eine WP 4.5-12 (oder äußerlich gleiche Derivate) reinstecken (4,5Ah).
Der Blechkasten sieht relativ groß aus an der BK, passt da nicht eine PS682 rein (98x56x118)?

Gruß
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Svidhurr » 11. Januar 2019 15:47

Bei Aldi, Penny und Co. gibt es manchmal für knapp 20 €ronen gute Ladegeräte.
Die können 6v 12v Motorrad und 12v Auto. Die sonst 50 € und mehr kosten.
Tue anderen nichts Gutes, dann wiederfährt dir nichts Schlechtes.

Gruß Svid (Thomas) :coffee:

Bitte sendet mir eure SW Nummern per PN.
Die Namen behalte ich natürlich für mich :wink:
Werde nur R-Nummer mit Bj. öffentlich machen :ja:

Bitte die Daten nicht nur vom Typenschild oder aus der Zulassung ablesen.
Sondern auch mit der Nummer am Rahmen vergleichen :wink:

Möchte die Aufstellung ja möglichst genau machen,
habe da schon genügend Ausnahmen von der Ausnahme :shock:


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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon RenéBAR » 11. Januar 2019 16:31

Svidhurr hat geschrieben:Bei Aldi, Penny und Co. gibt es manchmal für knapp 20 €ronen gute Ladegeräte.
Die können 6v 12v Motorrad und 12v Auto. Die sonst 50 € und mehr kosten.


Diese kann ich nicht empfehlen, ich hab 2 Stück gehabt, die nur Wochen nach der gesetzlichen Gewährleistung versagten.
Außerdem klappt bei stärker entladenen Akkus die 6/12V Erkennung nicht.
Ein Ctec kostet 3 mal so viel, scheint es aber auch wert zu sein, so weit ich das nach 5 problemloser Nutzung Jahren einschätzen kann.
Im Osten geht die Sonne auf.

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Svidhurr » 11. Januar 2019 18:06

RenéBAR hat geschrieben:
Svidhurr hat geschrieben:Bei Aldi, Penny und Co. gibt es manchmal für knapp 20 €ronen gute Ladegeräte.
Die können 6v 12v Motorrad und 12v Auto. Die sonst 50 € und mehr kosten.


Diese kann ich nicht empfehlen, ich hab 2 Stück gehabt, die nur Wochen nach der gesetzlichen Gewährleistung versagten.
Außerdem klappt bei stärker entladenen Akkus die 6/12V Erkennung nicht.
Ein Ctec kostet 3 mal so viel, scheint es aber auch wert zu sein, so weit ich das nach 5 problemloser Nutzung Jahren einschätzen kann.


Also eine Tiefen entladene Batterie geht nicht damit zu laden.
Aber ansonsten seit 5 Jahren das Teil im Betrieb ohne Probleme.
Tue anderen nichts Gutes, dann wiederfährt dir nichts Schlechtes.

Gruß Svid (Thomas) :coffee:

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Bitte die Daten nicht nur vom Typenschild oder aus der Zulassung ablesen.
Sondern auch mit der Nummer am Rahmen vergleichen :wink:

Möchte die Aufstellung ja möglichst genau machen,
habe da schon genügend Ausnahmen von der Ausnahme :shock:


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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon krocki » 11. Januar 2019 19:17

Bei wartungsfreien Bleiakkus macht es Sinn, sie lange an 13.8 V (oder 6.9 V) zu lassen, siehe mikrocontroller Forum.
Einfach gesagt: geschwächte Zellen können bei starker Entladung umgepolt und dadurch tiefenentladen werden (Sulfatierung), dann ist der Akku meist hinüber. Deshalb sollten alle den gleichen Ladezustand haben. Bei 2.3 V fangen volle Zellen an leicht zu gasen, bauen Druck auf, dabei das Gas katalytisch gleichzeitig wieder ab. Währenddessen werden nicht ganz volle Zellen weitergeladen. Das gleicht die Unterschiede zwischen den Zellen mit der Zeit aus.

Dieser Erhaltungslader 2/6/12V liefert genau diese Spannung (nachgemessen). Drei davon habe ich seit zwei Jahren immer abwechselnd für einige Wochen an den Akkus der Fahrzeuge, seitdem nie mehr Probleme.
Nur im Hochsommer klemm ich sie lieber ab weil bei hohen Temperaturen die Gasungsspannung geringer wird.

An einem offenen Bleiakku sollte man sie nicht so lange dranlassen, weil der Füllstand dann langsam abnimmt (oder eben Wasser nachfüllen).
Grade, klare Menschen wärn ein schönes Ziel / Leute ohne Rückgrat ham' wir schon zuviel (Bettina Wegner 1976)

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 11. Januar 2019 20:38

RenéBAR hat geschrieben:
Svidhurr hat geschrieben:Bei Aldi, Penny und Co. gibt es manchmal für knapp 20 €ronen gute Ladegeräte.
Die können 6v 12v Motorrad und 12v Auto. Die sonst 50 € und mehr kosten.


Diese kann ich nicht empfehlen, ich hab 2 Stück gehabt, die nur Wochen nach der gesetzlichen Gewährleistung versagten.
Außerdem klappt bei stärker entladenen Akkus die 6/12V Erkennung nicht.
Ein Ctec kostet 3 mal so viel, scheint es aber auch wert zu sein, so weit ich das nach 5 problemloser Nutzung Jahren einschätzen kann.


Die mag ich garnicht, hätte ich mal. Da sind ständig die Batterien in Arsch gegangen...

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon ventilo » 12. Januar 2019 10:33

Mein Penny Erhaltungsgerät funktioniert schon ewig problemlos. Bei tief entladenen Batterien muss ich anfangs immer eine intakte Batterie parallel anschließen. Dann klappt es auch.

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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon lothar » 12. Januar 2019 12:09

Auch hier mein mehrfach wiederholter Tipp zum mehrfach wiederholten Thema:

Anstatt eines teuren Ladegerätes, von dem man i.d.R. nicht weiß, was es macht (in den betreffenden Posts geht es immer nur um Produkte,
Markennamen, Preise oder subjektive Meinunge "ich bin sehr zufrieden damit", aber niemals um knallharte technische Parameter),
sollte man sich lieber ein universelles Netzteil in die Werkstatt/Garage stellen:

Regelbare Spannung 0...15V,
limitierbarer Strom 0...3A,
digitale Anzeige von Strom und Spannung.

Das P6080 bekommt man beispielsweise schon für reichlich 50 EUR.

Für eine Erhaltungsladung stellt man bei 6V-Akkus ein: 6,9V und Stromlimit 0,5A. Kann beliebig lange dran bleiben.
Ist der Strom auf 1/50 ... 1/100 von der Amperestundenzahl abgesunken, sollte das Gerät abgetrennt werden, um Energie zu sparen.

Die Batterie ist im ausgebauten Zustand wieder für 2...3 Monate fit. Im Fahrzeug evt. în kürzeren Abständen anschließen,
wenn "heimliche" Verbraucher (Bordcomputer, Uhr, Diebstahlsicherung o.ä.) während der Standperiode des Motorrads am Werk sind.

Für 12V-Akkus sind die Einstellwerte 13,8V und als Limit wieder 0,5A. Auch hier ist die Sache beendet, wenn der Strom auf 1/50 bis 1/100 der Amperestundenzahl abgesunken ist.

Im Gegensatz zu den "tollen", oftmals µP-kontrollierten Ladegeräten (die auch mal bei Tiefentladung ihren Dienst verweigern), lässt sich das Universalnetzteil z.B.

zum (Schnell)laden von Motorradbatterien 6V und 12V bis max. 3A Ladestrom
zum Prüfen von Glühlampen beliebiger Spannung (0...15V, max. 3A)
zum Einstellen/Prüfen von Reglern, Zündspulen, Binkgebern usw.
zum Testen von elektrisch/elektronischem Kinderspielzeug (z.B. Mdelleisenbahn)
(noch mehr Anwedungen findet man in der "MZ-Elektrik")

verwenden.

Eure Entscheidung ...

Gruß
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon RenéBAR » 12. Januar 2019 13:56

Lothars Rat mit dem Universalnetzteil und seine 1a Anleitung :gut: zum Umgang damit finde ich richtig Klasse.

Ich wusste gar nicht, dass es diese Netzteile in preiswert gibt und fürchte, dass ich meinen Mess- und Prüfdinosaurier
SPOILER:
DSC02333.JPG
, den mein Vater mal als junger Elektriker in den 60igern gebaut hat, in Rente schicken muss. :oops:
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Re: Ladegerät für Erhaltung 6V

Beitragvon Poloracer163 » 12. Januar 2019 15:00

Durch mein Hobby hab ich ja ein ordentliches Ladegerät mit separatem Netzteil.
https://www.zj-hobbyshop.de/junsi-ichar ... ml?cPath=2

Und ein Pro Charger XL. Deswegen die Idee mit der 6V Erhaltungsladung.
Aber abzuwarten und dann ne Gel Batterie zu kaufen erscheint mir besser.

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